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Wenn das Netzteil plötzlich abschaltet: Lastspitzen von Grafikkarte und CPU gemeinsam gemessen und mit Netzteilen gegengetestet | Grundlagen & Praxis

Torture-Loop im Werkszustand

Lastet man die Radeon RX 6800 ordentlich aus und nutzt einen Stresstest, dann verschwinden auch die hohen Spikes fast komplett! Ganze 360 Watt kommen hier für 12 Volt zusammen, das schaffen alle Netzteile noch locker. Am EPS sind es im Durchschnitt 140 Watt, die Spikes liegen mit knapp 171 Watt kaum höher. Unverdächtig also.

Wenn wir uns die Kurven des Stresstests anschauen, dann geht auch hier alles deutlich entspannter zu als bei der RTX 3070. So gesehen, hat AMD also alles richtig gemacht, was die Vermeidung vom Lastspitzen betrifft.

Das sieht man auch in dem hochaufgelösten Diagramm, wo man zwar das Eingreifen des Arbitrators sieht, aber es geschieht alles deutlich smoother und entspannter.

Torture-Loop mit Übertaktung

Es geht auch etwas hungriger, wenn man die Karte einmal richtig übertaktet, denn der Ryzen 9 kann das ja auch. Es sind nun im Durchschnitt über den ganzen Run knapp 455 Watt auf 12 Volt, wobei die Spikes mit knapp 559 Watt immer noch verhaltener ausfallen als befürchtet. Mit Dieser Karte wird man also kein Waterloo erleben.

Das zeigen auch die Spikes, kaum einer optischen Steigerung beim Zittern unterliegen. Etwas höhere Werte, aber keinerlei Hektik und Ausreißer nach oben.

Lediglich die hochaufgelöste Kurve zeigt, dass nun auch etwas häufiger heruntergeregelt werden muss, um das Limit nicht zu überschreiten.

Netzteil-Test

  Torture Loop Stock Torture Loop OC
Straight Power 550 Watt Platinum ok ok
Straight Power 650 Watt Gold ok ok
Pure Power 500 Watt Gold switched off switched off
Pure Power 700 Watt Gold ok ok

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About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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