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Workstation-Grafikkarten Charts 2023 mit Karten von AMD und NVIDIA – Benchmarks echter Anwendungen und Vollversionen mit Effizienz-Test

Wo stehen aktuelle Workstation-Grafikkarten beider Hersteller, wenn es um Entwurf, Konstruktion, Simulation, 3D-Visualisierung und Creation geht? Konnte AMD mit dem neuen Lineup der Radeon Pro Grafikkarten aufholen bzw. sogar überholen oder sind Ada und Ampere immer noch das Maß aller Dinge? Ich versuche heute, dazu objektive Antworten zu finden und habe deshalb auf automatisierbare, synthetische Benchmarks weitgehend verzichtet. Die gewonnenen Erkenntnisse sind durchaus interessant, denn man kann sich vielen Dingen durchaus annäheren, aber die absolute Wahrheit wohl nie erreichen.

Professionelle Anwendungen sind viel zu komplex, um eine wirklich allgemeingültige Aussage treffen zu können. Allerdings kann man Trends herausarbeiten, die entweder Architektur- oder Treiber-bedingt sind. Das kann am Ende jeder für sich selbst entscheiden, in welchem Bereich er die beste Karte fürs Geld sieht. Wobei das ja mit dem Geld im Workstation-Bereich eher relativ ist, denn wer Geld verdienen möchte, muss erst einmal welches ausgeben. Diese alte Weisheit gilt leider bis heute

Symboldbild mit einigen der getesteten Karten

NVIDIA RTX Ada, RTX Ampere sowie RTX Pascal

Diese Karten befinden sich ebenfalls zum großen Teil im Archiv als Dauerleihgabe bzw. Eigenerwerb. Mittlerweile ist das Ada- und Ampere-Lineup fast komplett, so dass hier und heute mein spezieller Dank an PNY und MIFCOM geht. MIFCOM war so freundlich, mein Ampere-Lineup aufzufüllen, die restlichen Karten einschließlich der neuen Ada-Karten kamen überwiegend von PNY. Da war natürlich etwas Geduld gefordert, denn die gerade erst gelaunchten Karten benötigtn wie immer ihre Reisezeit. Doch inziwxchen ist fast alles aufgearbeitet und an Daten in die vielen Charts eingepflegt worden.

Was vorhanden war, wurde natürlich auch sofort getestet, so dass ich in der Summe aller Karten mittlerweile auf 19 aktuelle Testobjekte komme. Diese Zahl wird sich vielleicht noch erhöhen, wenn ich zu einem späteren Zeitpunkt noch die ausstehende RTX 4500 Ada sowie die älteren Pascal-Karten testen werde. Aber für eine aktuelle Bestandsuafnahme reicht auch dieser Bestand bereits aus, denn die Testmuster sind durchaus repräsentativ für die jeweilige Generation des Herstellers.

AMD Radeon Pro W7900, W7800, W7700, W7600 und W7500

All diese Karten sind noch recht frisch und ich habe mittlerweile auch die unglängst gelaunchte Radeon Pro W7700 noch mit ergänzt. Ich möchte hier dem Ergebnis noch nicht vorweggreifen, aber AMD hat mit diesen Karten durchaus Chancen, in einigen Bereichen ordentlich zu punkten. Natürlich ist in NVIDIAs Paradedisziplinen noch immer ein gewisser Rückstand zu verzeichnen, aber der ist generell kleiner geworden. Und wenn dann auch noch der Preis stimmt (und AMD vergleicht die Karten ja auch gern nach dem Preis), dann kann der professionelle Anwender mit Sicherheit auch Schnäppchen finden. wenn er sich den den Move zu AMD zutraut.

Und wenn man das bei diesen Preisen überhaupt so salopp formulieren kann. Diese Karten befinden sich dank des Samplings durch AMD dauerhaft in meinem Bestand und können somit auch permanent nachgetestet werden. Dazu kommen noch zwei Karten der etwas vernachlässigten vorigen Generation.

Testsoftware und Workstation

Im Softwarepaket befinden sich 4 große Softwaresuiten von PTC Inc., Dassault Systèmes, Autodesk sowie Adobe und natürlich auch die übliche Standardsoftware wie z.B. Blender. Ich verwende professionelle bzw. standardisiere Workloads und verzichte dafür auf synthetische Benchmarks. Die einzige Ausnahme ist hier der SPECviewperf 2020, den ich bewusst mit aufgenommen habe, weil er zwei Dinge ermöglicht. Erstens sieht man im direkten Vergleich zu den Vollversionen, wo die Grafikkartenhersteller ggf. bei den Treibern gechaetet optimiert haben, um besonders gut dazustehen. Und zweitens kann das jeder auch gern selbst benchmarken, um den direkten Vergleich ziehen zu können.

Auch wenn NVIDIA es sicher gern anders gesehen hätte, hier geht es heute nur bedingt um KI und Computer (aber auch). Wichtig war für mich, dass es Programme im Test sind, die auf allen Architekturen laufen und damit auch einen direkten Vergleich ermöglichen. Außerdem werden wir sehen, dass für manche Aufgaben gar keine ultra-teure High-End-Karte nötig ist. Auch diese Erkenntnisse sind wichtig, wenn es um eine Investitions-Entscheidung geht. Zweckmäßigkeit ist das neue Zauberwort.

Als Workstation dient ein PC mit einem Intel Core i9-13900K auf einem MSI Z790 Godlike (ich weiß, es ist ein Gaming-Board) und 64 GB DDR5 PC6000 CL30, wobei ich den Speicher mit Absicht nur als DDR5 5200 laufen lasse. Der Performance-Unterschied zu DDR5 6000+ ist in diesem Anwendungsbereich marginal, zumal ich einen Fall hatte, wo nach einem längeren Creo-Run mit 5 Iterationen bei DDR5 6000 kurz vorm Schluss das System freezte. Das ist übrigens auch der Grund, warum ich dem Core i9-13900K nur ein PL1 und PL2 von 125 Watt zugestehe. Es ist kein Gaming-PC und die Stabilität steht wie immer an erster Stelle. Zeit ist pures Geld und ein potentieller Datenverlust ist mit nichts zu entschuldigen. Gekühlt wird das alles mit einer einfachen 360er Silent-Loop 2 AiO von be quiet! und verfrachtet habe ich die Workstation in ein Fractal Meshify XL, so wie die VGA-Teststation auch.

Beim Monitor habe ich mich bewusst für eine Profi-Lösung entschieden. Der fast rahmenlose BenQ PD322020U ist mit seinen 31,5 Zoll Diagonale und 3840 x 2160 Pixeln groß genug, verfügt über ein vorzügliches AHVA-Panel von AU Optronics und deckt mit 10 Bit Farbtiefe (1.07 Mrd. Farben) die benötigten Farbräume fast vollständig ab. Die Ergonomie ist nahezu perfekt und man kann es (bis hin zur Pivot-Funktion) drehen und wenden wie man will – eine Einstellung passt immer. Nicht ganz taufrisch, aber bewährt.

Test System
CPU Intel Core i9-13900K @ 125W (PL2 = PL1)
RAM 64 (2x 32) GB Corsair Dominator Platinum DDR5 PC6000 CL30 @ DDR5 5200
Mainboard MSI MEG Z790 Godlike
Cooler Be Quiet! Silent Loop 2, 360 mm
PSU Be Quiet! Dark Power 1000 Watt
SSD 2x 2 GB Netac NI7000-t NVMe
Case Fractal Meshify XL
Monitor BenQ PD322020U
OS Windows 11 Professional (all Updates)
Drivers NVIDIA Branch/Studio:
R535 U8 (537.70) WHQL

AMD Software Pro Edition:
23.Q3.1 (W7000 series), 23.30.02 (W7700)
23.Q3.1 (W6000 series)

PNY RTX 6000 Ada Generation, 48GB GDDR6, 4x DP, Smallbox (VCNRTX6000ADA-SB)

MindfactoryZentrallager: verfügbar, Lieferung 3-5 WerktageFiliale Wilhelmshaven: nicht lagerndStand: 20.05.24 07:208447,76 €*Stand: 20.05.24 07:21
Jacob Elektronik direktLieferzeit 3-5 Werktage8447,77 €*Stand: 20.05.24 07:18
grafikkarten.comlagernd (>5 Stück), Lieferung sofort möglich8447,81 €*Stand: 20.05.24 07:13
*Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt zzgl. Versandkosten und ggf. Nachnahmegebühren, wenn nicht anders beschriebenmit freundlicher Unterstützung von geizhals.de

PNY RTX 5000 Ada Generation, 32GB GDDR6, 4x DP (VCNRTX5000ADA-PB)

Proshop.deVerfügbar - 5-7 Werktage Lieferzeit5120,25 €*Stand: 20.05.24 06:18
Jacob Elektronik direktLieferzeit 3-5 Werktage5125,22 €*Stand: 20.05.24 07:18
galaxusLager Lieferant: Sofort lieferbar, 2-4 Werktage5125,24 €*Stand: 20.05.24 06:57
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PNY RTX 4000 SFF Ada Generation, 20GB GDDR6, 4x mDP (VCNRTX4000ADALP-PB)

Jacob Elektronik direktAb Zentrallager sofort lieferbar1574,18 €*Stand: 20.05.24 07:18
Future-X.deAuf Lager1574,19 €*Stand: 20.05.24 06:58
BA-ComputerAbhol-/Versandbereit in 1-3 Werktagen1584,64 €*Stand: 20.05.24 07:22
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PNY RTX A6000, 48GB GDDR6, 4x DP, Smallbox (VCNRTXA6000-SB)

tease Shopsiehe Shop4935,97 €*Stand: 20.05.24 03:09
Jacob Elektronik direktLieferzeit 3-5 Werktage4948,98 €*Stand: 20.05.24 07:18
grafikkarten.comlagernd (3 Stück), Lieferung sofort möglich4949,00 €*Stand: 20.05.24 07:13
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AMD Radeon PRO W7900, 48GB GDDR6, 3x DP, mDP (100-300000074)

computeruniverse.netSofort lieferbar, Lieferzeit max. 1-3 Werktage3326,00 €*Stand: 20.05.24 06:39
Cyberport.deSofort verfügbar, Lieferzeit max. 1-3 Werktage3326,00 €*Stand: 20.05.24 06:46
Proshop.deVerfügbar - 5-7 Werktage Lieferzeit3327,01 €*Stand: 20.05.24 06:18
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AMD Radeon PRO W7800, 32GB GDDR6, 3x DP, mDP (100-300000075)

MindfactoryZentrallager: verfügbar, Lieferung 3-5 WerktageFiliale Wilhelmshaven: nicht lagerndStand: 20.05.24 07:202243,49 €*Stand: 20.05.24 07:21
tease Shopsiehe Shop2243,50 €*Stand: 20.05.24 03:09
Jacob Elektronik direktAb Zentrallager sofort lieferbar2318,99 €*Stand: 20.05.24 07:18
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AMD Radeon PRO W7600, 8GB GDDR6, 4x DP (100-300000077)

MindfactoryZentrallager: verfügbar, Lieferung 3-5 WerktageFiliale Wilhelmshaven: nicht lagerndStand: 20.05.24 07:20603,67 €*Stand: 20.05.24 07:21
electronis.de2-4 Tage603,68 €*Stand: 20.05.24 07:17
computeruniverse.netLieferzeit 5-7 Werktage605,00 €*Stand: 20.05.24 06:39
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AMD Radeon PRO W7500, 8GB GDDR6, 4x DP (100-300000078)

MindfactoryZentrallager: verfügbar, Lieferung 3-5 WerktageFiliale Wilhelmshaven: nicht lagerndStand: 20.05.24 07:20433,06 €*Stand: 20.05.24 07:21
electronis.de2-4 Tage433,07 €*Stand: 20.05.24 07:17
Jacob Elektronik direktAb Zentrallager sofort lieferbar435,61 €*Stand: 20.05.24 07:18
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Kommentar

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Not_A_Nerd

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49 Kommentare 45 Likes

Ich würde mir einen Nachtest oder Update wünschen, wenn AMD im Herbst das die ROCm API in vollem Umfang für Windows released hat. Sie sind ja nun mit dem HIP SDK gestartet und das HIPIFY Tool soll in Kürze folgen wenn die neue AMD Software Pro Edition erscheint, noch ist diese ja Stand Q22.
Ich denke dann könnte sich gerade in Anwendung die derzeit noch Cuda Hochburg sind nochmal etwas tun unter Windows.
Linux ist man hier ja bereits schon deutlich weiter.

Auch wäre hier dann sicherlich mal ein Test interessant, wie gut oder wie schlecht es sich mit den normalen Consumer GPUs "arbeiten" lässt unter Windows.

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w124

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58 Kommentare 24 Likes

Lieben Dank für die Übersicht 👍

Mein Eindruck dabei ist, das die ganzen Karten doch recht beisammen sind und auch ältere Karten nicht schlecht dabei wegkommen.
Ist das allenfalls eine Frage der Treiberpflege?

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Igor Wallossek

1

10,279 Kommentare 19,023 Likes

Keine der Suiten läuft mit nicht zertifizierten Karten. Creo verweigert den Start und bei Solidworks ist nicht nur RealView gesperrt. Zumal es einen tieferen Sinn hat, das Gaming-Geraffel dort auszusperren.

Aber: Hardware-technische Leichtgewichte wie AutoCAD tun es auch mit Consumer-Karten. Rendern kann man auch gut. Aber spätestens dann, wenn es um echte Simulationen geht, hätte ich Angst ums Ergebnis. Da reicht eine gekippte Speicherzelle und die Boeing macht Boing :D

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Igor Wallossek

1

10,279 Kommentare 19,023 Likes

Genau das. Würde AMD noch etwas liebevoller mit FSAA umgehen, wären die aktuellen Pro-Karten für Viele eine echte Alternative. Die "alte" RTX A6000 klebt der 6000 Ada ganz schön dicht am Popo, solange nicht die Tensor- und RT-Cores ins Spiel kommen. Selbst eine RTX 4000 (Turing) ist in vielen Bereichen noch gut dabei. Denn diese ganzen Karten haben auch genügend Speicher für fast noch alle Lebenslagen :D

Das Einzige, was voll nervt: RDNA2 und RDNA3 haben verschiedene Treiber-Pakete. Es ist technisch unmöglich, die Karten gemischt im PC zu verbauen.

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echolot

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980 Kommentare 754 Likes

Das ist mir auch sofort aufegafallen. Photoshop rennt dafür umso besser. Alle CAD-Arbeitsplätze sind momentan noch mit Nvidia ausgerüstet und wenn da nicht bald etwas passiert, wird das in näherer Zukunft auch so bleiben. Wobei die BIM-Siftware von ACAD (Revit, ich zähle Navisworks mal mit dazu) mittlerweile sehr gut mit weniger auskommt.

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w124

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58 Kommentare 24 Likes

Ich hatte mich seinerzeit, alsdie Verfügbarkeit aktueller GPUs eine Lotterie war, für eine gebrauchte RTX A4000 entschieden und finde bis dato deren Genügsamkeit an der Steckdose bemerkenswert.
Das erfreut mich umso mehr, wenn ich hier sehe, wo diese kleine Karte im Vergleich steht 👍

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M
McFly_76

Veteran

396 Kommentare 136 Likes

Danke Igor für den Test :)

Wenn ich mir die Ergebnisse ansehe mit dem Wissen dass NAVI 31 von der Rechenleistung ( FP16, FP32, FP64 ) gegenüber dem Vorgänger um den Faktor 3 - 4 höher liegt dann frage ich mich warum der Leistungsvorsprung so klein ausfällt.

Ein Multi-GPU Aufbau bestehend aus der vorletzten Generation müsste demnach praktisch schneller arbeiten ( wenn die Software es untersützt ).

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Alkbert

Urgestein

944 Kommentare 720 Likes

Unabhängig davon, dass ich eine Consumerkarte verwende, da meine Software keine zertifizierten Treiber braucht (Solid Edge, TurboCAD) bin ich zumindest fürs 3D Scanning leider zwingend auf CUDA angewiesen (Shining 3D, hier ExScan und ExStar). Die mögen einfach nicht mit AMD und Intel. Schade eigentlich.

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e
eastcoast_pete

Urgestein

1,546 Kommentare 877 Likes

Super, danke für die Vergleichstests. Da steckt viel Arbeit drin, die aber nicht für nichts war und ist - ganz im Gegenteil! Sowas ist viel wert, und man findet es sonst sehr selten oder nie woanders. Und jetzt muss ich den Artikel erst mal gründlich lesen.

Nachtrag nach dem ersten vollen Lesen: Ja, da steckt wirklich VIEL Arbeit drin - Danke!

Gerade bei den AMD Karten kommt's wohl wirklich darauf an, wie speziell oder breit die Anwendungen gesetzt sind, die man mit den Karten machen will bzw muss. Da ist es uU hilfreich, auch den Kontext der PugetBench Tests einzubeziehen. Puget Systems baut ja (wie auch von Dir - @Igor Wallossek - beschrieben) Workstations v.a. für Photo, Video und Multimedia Anwendungen, und verkaufen und unterstützen auch die Software dazu. Und Puget empfehlen und verwenden durchaus AMD Karten in ihren Builds (Natürlich gibt's auch Systeme mit Nvidia Karten).

Ein Wunsch zur Webseite, v.a. bei solchen, sehr datenreichen Artikeln: eine Option, einen Artikel kontinuierlich auf einer Seite lesen zu können. Wobei mir klar ist, daß so eine Option auch einiges an Arbeit verursachen kann.

@Igor Wallossek : Sind Korrekturen von Tippfehlern etc erwünscht, und wenn ja, wie sollten die mitgeteilt werden?

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Klicke zum Ausklappem
Igor Wallossek

1

10,279 Kommentare 19,023 Likes

Am einfachsten per PN, ich kann nicht immer im Thread mitlesen. Ich bin ja schon froh, dass ich heute kurz vor 6 fertig geworden bin. :D

Fehler am besten mit "Seite 7: vor einer Wnad..." (Exemplarisch) :D

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N
Novasun

Veteran

124 Kommentare 75 Likes

Das muss dank HIP aber in Zukunft nicht mehr so bleiben. Interessant wird es dann aber ob die Lösung leistungstechnisch mithalten kann.
Igor hat da wenigstens mal etwas Licht ins Dunkel mit Blender gebracht. Und das sieht gut aus und lässt hoffen.

Aber kaputt macht mich das AMD Autodesk so außen vor lässt. Warum?? Zahlt da wer wem was das der andere darf oder nicht darf??
AMD das ist auch ein Industriezweig wie die Filmbranche. Und wenn es stimmt was Igor vermutet dann bekommt euren Arsch hoch... Ganz ehrlich das schadet Nv nicht wenn im Autodesk zumindest bei den Balken etwas druck entsteht. Power ist ja da.

Ist FSAA eigentlich auch "nur" ein Treiberproblem?? Oder limitiert da in Hardware was?

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Igor Wallossek

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10,279 Kommentare 19,023 Likes

Ich denke mal, es ist die die leidige Treiber-Optimierung.

AMD schreibt selbst:
Aber man vergleicht z.B. eine Radeon Pro W6600 (112 Watt, 460 Euro) mit einer RTX A2000 12GB (66 Watt, 549 Euro), macht es also über den Preis.

View image at the forums

Ja, auch ich messe knapp 56 Prozentpunkte mehr als eine RTX A2000 6GB. Aber beide Karten sind nur etwas anders langsam. AMD muss die eigentlich potentere Karte über den Preis an den Kunden bringen, damit überhaupt was geht. Und NVIDIA schlägt immer noch fett drauf, weil man es scheinbar kann.

View image at the forums

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Not_A_Nerd

Mitglied

49 Kommentare 45 Likes

AMD gibt das HIPIFY Tool für Windows in den nächsten Tagen frei. Damit kann man dann Cuda Anwendungen (ausser KI) automatisiert in AMD HIP übersetzen und auf AMD GPU direkt ausführen. HIP SDK und Radeon Software Pro Edition vorrausgesetzt.

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Not_A_Nerd

Mitglied

49 Kommentare 45 Likes

Wird das selbe Spiele wie bei Adobe Produkten sein. Nvidia unterstützt Adobe finanziell und bekommt dafür weitreichende Optimierungen.

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W
Wolfmind84

Neuling

1 Kommentare 0 Likes

Da hat sich ein Fehler im "Test System" eingeschlichen ;-)

SSD 2x 2 GB Netac NI7000-t NVMe

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N
Novasun

Veteran

124 Kommentare 75 Likes

Ist das eine Vermutung deiner seits - oder gibt es da gesicherte Informationen zu?

Mir geht es nur darum. Wenn da Geld fließt oder politisch man einen bevorzugt - dann muss es @Igor Wallossek auch nicht negativ z.B. AMD anlasten. Weil dann wird sich da nichts ändern (können) sogar unter Umständen...

Wobei auch - wenn ich es jetzt richtig verstehe - auch @Igor Wallossek es nur vermutet das es im Treiber liegt... Problem könnte auch sein wenn NV irgendwo ne Art Algorithmus hat der das Sghading halt super effizient kann man diesen auch patentiert hat... Dann weiß AMD die Lösung zwar und wäre vielleicht genau so schnell kann diesen Algorithmus dann aber eben nicht nutzen...

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MechUnit

Mitglied

70 Kommentare 40 Likes

Mich würde bei der Thematik einmal interessieren, ob es performancetechnische Unterschiede zw. 3DS 2016 und einer aktuelleren Version auf Softwareebene/Treiberkommunikation/Hardwareauslastung gibt - ähnlich wie bei Cinema 4D/Cinebench.

Oder ob man alternativ C4D/Cinebench bei solchen Tests mit im Parcours aufnehmen könnte.

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Igor Wallossek

1

10,279 Kommentare 19,023 Likes

Können tut man alles, aber man braucht schon normierte Benchmarks, die konsistente Resultate liefern. Ich habe hier auch Maya 2023 und diverse Plugins getestet. Das war mir einfach nicht konsistent genug. Ja, man sieht Trends, aber es ist mir zu ungenau. Da müsste man sich selbst was bauen, was aber wiederum extrem zeit fressen würde. :(

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n
nichimen

Neuling

2 Kommentare 0 Likes

Hi,thanks for these benchmarks,really useful as ever!
anyway looking at the graphs,they are confusing...(thanks Nvidia for this mess in the naming scheme!!)
with RTX 4000,5000,6000 are you referring to the Quadro RTX 4000,Quadro RTX 5000 and Quadro RTX 6000,that is the old cards based on Turing architecture?
or the RTX 5000 is actually the Ada Lovelace and you simply forgot to put Ada at the end?
with the RTX 4000 you meant the RTX 4000 SFF Ada or again the Quadro RTX 4000? (Turing based)
I ask you because the description of cards you give at the beginning of the article and the one on the graphs doesn't match

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Danke für die Spende



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About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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