Gehäuse Luftkühlung Testberichte

DEEPCOOL CH560 WH Mid-Tower im Test – All-White DeepCool-Build sorgt auch ohne Schnee für weiße (und kalte) Weihnachten

Mit dem CH560 bleibt DeepCool seiner Designsprache treu und spricht damit besonders Freunde einfacher Formen an. Der Clou: für 10 Euro Aufpreis gibt es die CH560 „DIGITAL“ Variante mit integrierter Temperaturanzeige. Wie sich das kompakte Gehäuse für runf 120 Euro im Alltag schlägt, lest ihr im Test.

In der Weihnachtszeit baue ich ja am liebsten weiße Systeme, um bei zumeist ausbleibendem Schnee wenigstens auf den Schreibtisch etwas Winterstimmung zu erzeugen. 2021 musste das Raijintek Silenos MS dafür herhalten, letztes Jahr war – mit einiger Verspätung – das Thermaltake Ceres 500 an der Reihe. Die Vorfreude war entsprechend groß, als DeepCool für diesen Zeitraum mit dem CH560 um die Ecke kam und mir mit weiteren Komponenten sogar einen all-white build ermöglichte.

Neben den vier inkludierten ARGB Lüftern und dem zu erwartenden guten Airflow hatte noch ein weiteres Feature meine Aufmerksamkeit erregt, welches allerdings der 10 Euro teureren „DIGITAL“ Variante des CH560 vorbehalten ist: Ein kleines „Display“ zur Anzeige der aktuellen CPU-Temperatur. Zwar waren die Samples mit Display alle vergriffen, durch den Einsatz des ebenfalls als „DIGITAL“ Variante erhältlichen AK620 CPU Kühlers, den Tim euch ja gestern schon vorgestellt hat, kann ich euch das Display in einer ähnlichen Form dann aber doch noch zeigen. Bevor ich weiter auf die technischen Details eingehe, packen wir das Gehäuse erst einmal zusammen aus. Und noch ein Hinweis: ich verbaue den gestern getesteten AK620, allerdings in der weißen Variante und mit Digitalanzeige. Da habt Ihr auch noch den Anhaltspunkt für die Temperaturen.

Deepcool AK620 CPU Luftkühler im Test – Ein echter Geheimtipp im Trockenbiotop?!

Unboxing

Passend zum schlichten Design, kommt auch der Umkarton des CH560 ohne glamourösen Auftritt daher.

Da ist das Ding. Die Seitenscheibe fällt etwas kleiner aus, weil ca. ein Drittel des Seitenteils aus Mesh besteht. Das hilft nicht nur den Temperaturen, sondern beherbergt bei der DIGITAL Version auch das oben erwähnte Display.

Die Front könnte kaum schlichter sein: Vollflächig Mesh mit großzügiger Rasterung, da braucht man sicher keine Angst vorm Erstickungstod fürchten.

Wie heute eigentlich bei fast jedem Gehäuse diese Art, lässt sich auch beim CH560 die komplette Front entfernen.

In die Front ist ein Staubfilter eingelassen, der sich allerdings nur durch das Lösen einiger Schrauben entfernen ließe. Normalerweise reicht es aber, wenn man regelmäßig mit Pinsel und Tuch den Staub entfernt.

Hinter der Abdeckung befinden sich vier vorinstallierte 140mm ARGB Lüfter, die sogar relativ leise zu Werke gehen und auch optisch etwas hermachen.

Wo wir gerade an der Stelle sind: Die Lüfter sind an einer kleinen Halterung befestigt, die sich mit vier Schräubchen vom Gehäuse trennen lässt. Der Einsatz dieser Halterung ist optional, lässt aber eine bequemere Montage von Lüftern oder Radiatoren außerhalb des Gehäuses zu.

Am Boden finden wir, abseits der Standfüße und der Führungen für den verschiebbaren HDD Käfig nur einen kleinen Staubfilter, den man nur umständlich entfernen und säubern kann.

Warum man hier nicht wenigstens einen nach hinten herausziehbaren Filter eingesetzt hat, wo doch sogar schon Führungen für einen solchen vorhanden wären, erschließt sich mir nicht ganz.

Das Heck ist schlicht und einfach aufgebaut, kein Einbaurahmen für das Netzteil, keine Slotblenden für die vertikale Montage einer Grafikkarte, einfach nur eine gut ventilierte Gehäuserückseite.

Schauen wir uns als nächstes die Oberseite des Gehäuses an.

Die oberen Lüfteraufnahmen ziert ein magnetischer Staubfilter, welcher sich einfach entfernen lässt.

Zugunsten des Airflows ist auch das Front-I/O nach oben gewandert. Neben Power-Button und einem Taster für den integrierten ARGB-Controller finden wir eine überschaubare Anzahl an Anschlüssen. 1 x USB 3.0, 1 x USB Typ-C und eine 3,5mm Combo-Klinke – das war es dann auch schon. Da ich häufig mit USB-Sticks arbeite oder im Rahmen von Peripherie-Tests irgendwelche USB-Receiver nutze, wären mir mehr normale USB-Ports hier doch willkommen gewesen.

Weil noch einige Bilder zum Unboxing folgen, teile ich es wieder in zwei Seiten auf.

 

Kommentar

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Tim Kutzner

Moderator

848 Kommentare 696 Likes

Du und deine weißen Gehäuse :D
Schönes Ding!

Antwort 1 Like

ipat66

Urgestein

1,392 Kommentare 1,402 Likes

Mann, ist die erste Seite heute hell...
Bin ja sonst im Dark-Mode unterwegs.
Mit Sonnenbrille ging es aber ;)

Nettes,weißes Airflow-Gehäuse.
Schoener Build.
Danke Alex.

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Xaphyr

Mitglied

65 Kommentare 64 Likes

Cool, genau das Gehäuse finde ich äußerst interessant, vielen Dank für den Test! Ich mag den kantigen Style von Deepcool.

Die Lüfterplätze auf der Netzteilabdeckung erscheinen mir sinnlos, ohne eine Perforierung derselben oder der anderen Seitenwand, ebenso der lächerliche Staubfilter des Netzteils, trotz vorhandener Schienen für einen, den man zumindest nach hinten herausziehen kann. Aber ansonsten ein echt nettes Teil. Sieht in weiß echt klasse aus.

Antwort 1 Like

Atze Wellblech

Veteran

110 Kommentare 21 Likes

Schickes weisses Gehäuse. Schwöre auf das be quiet! PURE BASE 500DX WHITE.
Ein starkes Stück weisses Blech worin ich auch schon den DC AK620 WH verbaut habe.
Weiss boomt irgendwie in den letzten Jahren, hab ich zumindest das Gefühl.
Vielleicht kann ich beim nächsten Zusammenbau ja mal jemandem das CH560 WH empfehlen.

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About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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