Prozessor Testberichte

Workshop: Offset-OC mit einem Ryzen R5 2600 als günstige Alternative zum Ryzen 3 3100 und 3300X

Der Ryzen 5 2600 ist aktuell zum Preis von weniger als 120 € immer noch eine sehr gute Basis, um sich einen recht ordentlichen Rechner, sowohl für den Einstieg ins Gaming als auch für professionelle Anwendungen zusammenzustellen. Klar darf man für den Gesamtpreis von ca. 600 bis 800 € eines Budget-Systems – auf der Basis dieser CPU – keine Leistungswunder erwarten. Es ist kein 2.000 € PC! Aber man kann grundsätzlich alles machen und muss dabei nur ein paar FPS weniger, oder etwas mehr Wartezeit beim Rendern, in Kauf nehmen. Wer also die PC-Welt als Einsteiger betritt, der bekommt für relativ wenig Geld – schon ordentlich was geboten!

Und was bringt das Offset-Übertakten des Ryzen 5 2600 NUN unter dem Strich? Das Übertakten auf 4 GHz bringt im Multi-Core ca. 10 % Mehrleistung.

Im Single-Core steigt die Leistung um 6,9 %.

Somit erhält der Besitzer eines Ryzen 5 2600, kostenlos und ohne viel Aufwand, eine recht akzeptable Mehrleistung, die sich bei Anwendungen bemerkbar macht und beim Zocken ein paar FPS mehr bringt. Auf weitere Benchmarks habe ich an der Stelle verzichtet, hier gibt es genug im Internet zu bestaunen. Die Temperaturen bleiben, trotz des Übertaktens, völlig im grünen Bereich! Der Ryzen 5 2600, auch auf 4 GHz, wird natürlich Highend Grafikkarten, wie z.B. eine GeForce RTX 2080 „Supersusi“ oder die GeForce RTX 2080 Ti in 1080p einbremsten.

Ab 1440p und max. Detaileinstellungen oder in 4K wird hier die GPU limitieren und der Ryzen 5 2600 kann mit einem Intel Core i9 9900K mithalten. Daher mein Rat, diese CPU – allein schon aus Kostengründen – und wer nur in 1080p zockt, bis zur GeForce GTX 1660 Super oder alternativ mit einer AMD RX 590, ggf. noch mit der GeForce RTX 2060 oder einer AMD RX 5600 XT zu kombinieren.

Und zum Abschluss noch einen Tipp: Es gibt alternativ den Ryzen 5 1600, oder einen Ryzen 5 1600 (YD1600BBAFBOX) der das Kürzel „AF“ trägt. Dieser Ryzen 5 1600 „AF“ ist quasi ein in 12nm gefertigter Ryzen 5 2600 mit niedrigerem Basis- und niedrigerem Turbotakt. Beide Varianten des Ryzen 5 1600 lassen sich auch auf die 4 GHz übertakten, somit kann man nochmals ca. 20 € sparen. Auf 4 GHz wird man zwischen den CPUs zwar einen Unterschied messen können, aber den wird man in der Realität nicht wirklich merken! Ich freue mich auf angeregte Diskussionen im Forum.

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Fritz Hunter

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