Aktivlautsprecher Audio Audio/Peripherie Testberichte

Welcher passt besser? Nubert nuPro X-3000 RC oder nuPro X-4000 RC und die Qual der Wahl

nuPro X-3000 RC und nuPro X-4000 RC Teardown

Da beide Modelle bis auf nicht sichtbare kleine Unterschiede in der Versorgungsspannung und Programmierung der aktiven Weiche komplett gleich sind, nutze ich den X-3000 RC als Beispiel für beide Modelle. Um ins Innere zu gelangen, schraube ich erst einmal die gesamte Einheit vom Korpus ab und bin froh, dass man hier eben nicht auf die üblichen Kreuzschlitze setzt. Die kompakte Einheit lässt sich relativ einfach entnehmen und die Kabel lassen sich auch sicher abziehen.

Einzig die in den endlosen Wolken der weißen Dämmwolle etwas willkürlich vergrabene BT-Antenne mit den Klebeflächen wirkt etwas hilflos platziert, es funktioniert aber. Der Korpus macht eine grundsolide verarbeitete Figur, auch im Inneren. Wir sehen hier auch die Rückseite des sehr lang-hubigen Mittel-/Tieftöners einschließlich des Magneten und der Öffnung in der Mitte. Da sollte auch die Kühlung der Wicklung kein Problem werden.

Der Hochtöner sitzt übrigens genau unter dem Bassreflex-Rohr aus getränkter Hartpappe, dessen Länge von ca. 17 cm Brutto (inklusive der angeklebten Kunststoffblenden) auf eine recht tiefe Abstimmung schließen lässt. Die Innendämmung ist recht kompakt ausgeführt, so dass man hier auch von einer ordentlichen Dämpfung ausgehen kann.

Die entnehmbare Einheit trägt die Audio-Platine einschließlich der über die Montageplatte gekühlten Endstufen in der unteren Platinen-Schicht. Darüber ist mit Abstandshaltern die Netzteil-Platine über Kopf verschraubt. Die Anordnung des Haupttransformators ist übrigens recht clever gewählt, um nicht unnütz in die empfindlichen Bereiche der Audio-Platine einzustrahlen.

 

Die Spannungsversorgung

Netzteile werden oft unterschätzt bzw. einfach außer Acht gelassen, dabei sind sie ungemein wichtig, vor allem für die Absicherung einer konstanten Nennleistung, unverzerrter, kurzeitiger Impulsspitzen und eines gescheiten Fremdspannungsabstands. Die Single-Layer-Platine wird von SHENZHEN SHENZE ELECTRONIC CO. LTD gefertigt und ist identisch mit der Platine der nuPro A300. Bestückt wird dann beim Auftragsfertiger. Die Maximalleistung liegt bei reichlich 200 Watt, wobei ca. 150 bis 180 Watt typisch sein sollten. Das harmoniert auch mit den verwendeten Komponenten, denn bei einer angegebenen Nennleistung von 150 Watt pro Box (X-3000 RC) bzw. 180 Watt (X-4000 RC)  zuzüglich der üblichen Verluste und der ganzen anderen Peripherie kommt man schnell in diese Bereiche.

Eine einfache Vergleichsmessung an Primär- und Sekundärseite ergab einen Wirkungsgrad von bis zu 95% für das Gesamtkonstrukt, wobei man das zweite, kleine Netzteil fürs Gedöns und den Leistungsausgleich mit inkludieren muss. Hier sollten dann im Normalbetrieb geschätzt noch einmal einige Watt dazukommen. Was jedoch der Effizienz zugutekommt, ist diese Zweiteilung auf alle Fälle. Hier lohnt sich so ein Aufwand immer, der zudem über die reine Standby-Schaltung hinausgeht. Die Lötqualität der gesamten Platine ist ordentlich.

Man möchte meist gar nicht wissen, was so alles in ein Netzteil mit eingespeist wird, denn die Netzspannung kommt recht selten allein und sauber aus der Dose. Spätestens wenn weitere Verbraucher mit an einem Verteiler hängen, kann es schnell eklig werden. Man setzt beim Netzteil nach dem physikalischen Ein-/Aus-Schalter auf eine ordentliche Eingangs-Filterung und die Glättung gegen Spikes sowie die unerwünschte HF-Einstrahlung, samt eines MOV als Überspannungsschutz. Was optisch fehlt, sind eine Schmelzsicherung auf der Platine und ein echter Supervisor-Chip auf den Spannungschienen der Sekundärseite samt Shunts, wenn es doch mal einen Kurzschluss gibt. Die beiden ordentlichen Primär-Elkos besitzen jeweils eine Kapazität von satten 680 µF, was sogar kurze Spannungsdrops wettmachen kann. Zum Hersteller komme ich gleich noch.

Trotz der hohen Kapazität hält sich der Einschaltstromstoß (Inrush Current) pro Box noch in einem erträglichen Rahmen. Allerdings würde ich zwingend davon abraten, beide Lautsprecher und vielleicht noch einen Subwoofer hinter eine gemeinsam genutzte Funksteckdose zu hängen (macht man ja eh nicht). Wer sehr empfindliche 16-A-Sicherungen im Schaltkasten sitzen hat, wird hier unter Umständen mit etwas Pech auch schon mal schneller im Dunkeln sitzen, als es ihm lieb ist. Aber das ist das Problem aller Schaltnetzteile.

Beide Netzteile funktionieren als klassische Schaltnetzteile, wobei man den Umweg über ein aufwändigeres DC-DC-Netzteil für die unterschiedlichen Teilspannungen der Abnehmer gar nicht gehen muss, weil es von vornherein zwei getrennte Netzteile sind. Der MOC3043 von On Semiconductor ist beim größeren Netzteil der übliche Opto-Koppler, der schon zu den besseren gehört. Mit dem TNY280PN setzt man zudem auf einen angemessenen AC/DC-Wandler von Power Integrations. Passt also.

Die komplette Kondensatorbestückung der Elektrolyten setzt auf sehr zweckmäßige 105 °C Modelle von Jianghai, sowohl auf der Sekundärseite (im Bild unten) und der Primärseite, sowie der Spannungswandlung. Mit den fast 1500 µF auf der Sekundärseite schafft man einen ordentlichen Puffer für Leistungsspitzen. Es ist also kein “hartes” Netzteil, das wie ein Cutter am Limit klebt, sondern eher “weich”. Diese ausgewiesenen Low Impedance und High Ripple Current Kondensatoren sind bestens geeignet, auch ein paar Jahre zu überstehen.

Und wer jetzt beim Hersteller auf einen Chinesischen Ramschhersteller tippt, liegt schon mal grundverkehrt. Jianghai ist einer der ältesten chinesischen Hersteller und aus einem ehemaligen Lieferanten der Volksarmee hervorgegangen. Außerdem hat man mittlerweile die komplette Kondensatorproduktion von Hitachi gekauft. Also hat man im Endeffekt Hitachi-Qualität zum fairen Preis. Die Teile müssen sich hinter denen von Chemicon wirklich nicht verstecken.

 

Die Audio-Platine

Diese Multi-Layer-Platine stammt als Hauptplatine von SHEN ZHEN SUN & LYNN CIRCUITS CO LTD und auch hier gehen Bestückung und Lötqualität beim Endfertiger völlig in Ordnung. Das aufgesetzte Funkmodul stammt als Single-Layer-Platine wieder vom Netzteilfertiger. Fast zentral liegt das Herzstück der gesamten Konzeption: der D2-92634 D2Audio von Renesas.

Dieser D2-3(S) Audio SoC fungiert als Digitaler Soundprozessor (DSP) und ist quasi das Mädchen für alles. Das hier verbaute System-on-Chip (SoC) bietet eine effiziente und konfigurierbare Audio Signalwegverarbeitung einschließlich Entzerrung, Dynamikbereich-Komprimierung, Mischung und Filterung sowie eine vollständig konfigurierbare High Level-Programmierschnittstelle. Die integrierte PWM-Engine unterstützt die programmierbare und dynamische Steuerung der Audioausgabe, Noise Shaping, einen eingebetteten asynchronen Abtastratenwandler und steuert direkt Leistungsstufen mit SNR-Werten >110 dB und einem THD+N von <0,01 %.

Außerdem schafft die mit diesem DSP realisierte Aktivweiche für beide Modelle eine fast schon ideale Phasenangleichung von Hoch-, sowie Mittel-/Tiefton und synchronisiert die kritische Gruppenlaufzeit der Treiber bei Mehrwege-Systemen. Dort sollte man dann auch den Unterschied in der Programmierung für den nuPro X-3000 RC und X-4000 RC verorten können. Das Sprung- bzw. Impulsverhalten sollte sich damit grundlegend verbessern lassen, was insgesamt eine sehr punktgenaue Spielart für beide Boxen zulässt, die man auch hören kann. Außerdem setzt man für die Prozessabwicklung als MCU auf eine relativ schnelle 32-Bit Arm-Cortex-CPU mit bis zu 48 MHz Takt. Die Firmware ist in einem separaten BIOS-Chip gespeichert.

Mit dem XU208-128-TQ64 (XMOS U30870c10) setzt man auf einen in hochwertigen Schaltungen gern genommenen Multi-Core Microcontroller der xCORE-200-Serie. Bis zu 32-Kanal-USB und vernetzte Audio-Anwendungen könnten so realisiert werden. Dazu dienen auch der integrierte High Speed USB 2.0 PHY und 16 logische Kerne, die eine deterministische und reaktionsschnelle Verarbeitungsleistung von bis zu 2000 MIPS liefern können. Unter Ausnutzung der flexiblen Programmierbarkeit der xCORE-200-Architektur kann man maximal 8 Eingangs- und 8 Ausgangs-Audiokanäle gleichzeitig mit bis zu 192 kHz streamen. Das reicht völlig aus.

Bei den Endstufen handelt es sich um einen sogenannten UCD-Schaltverstärker (Universal Class D), der die Wirkungsweise eines analogen Schaltverstärkers erheblich verbessert. Mittels dieser Technologie aus den 1980ern schafft man eine sauberere Signalaufbereitung als mit herkömmlichen Class-D-Brückenschaltungen und diversen vorgeschalteten Wandlern und Treibern. Das vom DSP in Echtzeit auf die einzelnen Zweige aufgeteilte, pulsweitenmodulierte Signal (PWM, 384 KHz Taktung) wird ohne Umwege in digitaler Form an die parallel geschalteten PWM-Ausgangsbrücken geschickt. Rausch- und Jitterarmut sind dann der Lohn dieses Kniffes. Um zudem ein ein Phasen-stabiles Verhalten und niedrige TIM- und THD Fehlerwerte zu bekommen, benutzt man mit Sicherheit noch eine Gleichspannungs-Filterung im niedrigen, einstelligen Hertz-Bereich.

Die Endstufen-Chips sind über ein Zwischenstück thermisch mit der Grundplatte verbunden, die gleichzeitig auch als universaler Rippenkühlkörper dient. Die eingesetzten Pads sind allem Anschein nach völlig ausreichend, denn auch ein mehrstündiger Volllast-Test führte nicht zum GAU, auch wenn die Platine und die Platte dann schon recht warm wurden.

Zwischenfazit

Die gesamte elektrische und elektronische Seite ist bei beiden Modellen gut bestückt. Der D2Audio-DSP ist aktuell für diese Preisklasse kaum zu toppen, die verwendete MCU ist zweckmäßig und der XMOS-Chip fast schon etwas drüber. Die gesamte Peripherie mit Drahtlosverbindung und -Anbindung und dem IR-Modul sind in Ordnung. Die direkte A/D-Wandlung der analogen Eingänge ohne weitere analoge Signalverarbeitung und die prompte Übergabe an das DSP-Ökosystem ist gut gelöst, allerdings braucht man für die meisten älteren Phono-Geräte noch einen Vorverstärker. Das Netzteil passt in die Preisklasse und macht genau das, was man von ihm erwartet.

Noch eine kleine Randbemerkung zur Einschätzung der Lötqualität, die natürlich nur eine Momentaufnahme sein kann und keinen echten 10-Jahres-Langzeittest mit täglichen Vibrationen ersetzt. Ich habe die Oberflächen und Ränder unter dem Mikroskop geprüft, was sowohl die Reflow-Komponenten, als auch die Lötstellen und -flächen aus dem Wellenlötbad betrifft. Dazu kommen noch die Lötstellen der Kabel und Anschlüsse, sowie die Suche nach eventuellen manuellen Nacharbeiten und die Reinigung der Platinen bzw. Lötstellen. All diese Punkte stimmen mich doch recht optimistisch, dass das Ganze auch etwas länger hält.

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p
pintie

Veteran

186 Kommentare 134 Likes

"Die Raumkorrektur über die App funktioniert aktuell nur mit dem iPhone, wobei laut Nubert an einem Aufsatz für Android gearbeitet wird."

ist doch unterdessen zu haben https://www.nubert.de/xrc-android-interface/p4349/?category=254

Nubert ist einfach top.

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Igor Wallossek

1

10,511 Kommentare 19,702 Likes

Schau mal ins Review... 😉

Ich hatte vergessen, diesen Satz zu löschen, unten drunter steht es ja richtig :)

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T
TheDustyOne

Neuling

2 Kommentare 0 Likes

Bin ja kein großer Freund von Subwoofern in Hi-Fi Stereosystemen. Klar es kann kleineren Boxen im Bass helfen, aber schon mittlere Standboxen mit deduzierten Basstreibern liefern meistens ein musikalischeres Ergebnis. Wenn Platz keine Hauptsorge ist, würde ich immer zuerst eine Standboxlösung anstreben.
Ansonsten schöner Artikel. Nubert lebt sein Motto wirklich.

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Art

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52 Kommentare 10 Likes

mmh, so wie die Boxen stehen ist es aber mit dem Stereo Dreieck nix oder?

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Bright0001

Mitglied

12 Kommentare 5 Likes

Nubert ist als Firma so sympathisch wie man nur sein kann, aber bei den Lautsprechern fehlte mir immer das gewisse etwas: z.B. die nuBoxen 383 mussten sich bei meinen Ohren den Klipsch RB-81 II deutlich geschlagen geben. :)

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McDexter

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64 Kommentare 25 Likes

Finde die Anschlüsse etwas asymmetrisch. Es kommt mir auf dem Bild so vor, alles ob alles etwas schief ist. (Oder es liegt an mir 😅)
Ich weiß, das so was nicht wichtig ist aber bei 700€ pro boxe sollte so was nicht sein.

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ArcdMchne

Neuling

3 Kommentare 3 Likes

Hach,

muss ich jetzt etwa meine Geldbörse öffnen und meine Nubert NuPro A 20 ersetzen? 😁

Okay, die Geldbörse sagt nein^^

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Igor Wallossek

1

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Da ist nix schief :D

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Igor Wallossek

1

10,511 Kommentare 19,702 Likes

Ich habe meine aktiven Kliptsch ausgemustert. Die Hörner sind einzigartig, aber der Rest ist nur noch China und Mainstream. So hat jeder seinen Geschmack, Ich mags eher analytisch mit einem kleinen Drall zur Überbetonung der unteren Mitten (Grundttonfrequenzen). Das macht alles etwas wärmer. :)

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B
Biedermeyer

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47 Kommentare 11 Likes

Schreibst du auch warum?
So wie geschrieben, bringt das keinem Leser was ;), die RB-81 II sind ja nicht gerade ein akustische Traum.
Ich selbst nutze auch ab & zu mal Klipsch (allerdings eher die grossen Reference RF-7 MK2)

ich sage auch warum:
- hatte sie fuer 1 Woche "Maennerurlaub" (4 Leute+Leinwand+Beamer+Hifi-Rack) mit gemieteten Haus mitten im Wald gekauft, Sau rauslassen
- typisch Klipsch: Musik voll aufs Maul (hoher Wirkungsgrad, Horn)

Im Gegensatz zu den billigeren Serien:
- Horn nicht zu hart, sogar angenehm, fast schon "audiophil"/feinstrukturiert
- Mitten nur leicht nasal
- Bass nur leicht schwammig

- ganz wichtig (fuer mich) als Qualitaetsmerkmal: Wenn alle bruellen, "Mama lauda" ist der Sound gut, bei schlechten Boxen verzieht man das Gesicht, und sagt eher, mach mal leiser...
- die Dinger kannst du so laut machen, bis aus den Ohren Blut kommt, die verzerren dann immer noch nicht
- Subwoofer nicht noetig
- jemand meinte, ein Klavier noch nie so gut gehoert zu haben, wollte die Aufnahme haben - es lag aber nicht an der Aufnahme ;)

Audiophil verrecken sie trotzdem gegen meine kleinen Kompaktlautsprecher Audiodata Mignon + Sub Rel Stenor III (am Hi-Level angeschlossen, also an Lautsprecheranschluessen zwecks Homogenitaet), die klingen auch leise sehr plastisch.
Genau das kann Klipsch durch das Horn nicht, 3-dimensional (Test Phasenverschiebungen), einen Koerper aufbauen, die Buehne ist immer weiter hinten... - alles kein Problem, man muss es nur wissen, und deshalb interessiert mich deine Einschaetzung Bright0001, das "warum".

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Ericius

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41 Kommentare 13 Likes

Bei mir sinds nach dem Testen dann die Audio Pro T20 vom netten Händler nebenan geworden, die machen sogar 5 Meter weg auf dem Sofa noch Spaß. Oluvs Vergleichsvideo dazu ist ganz lustig, vor allem für den halben Preis.
Bis eben war mir gar nicht klar, dass Lautsprecherpreise auch ganz schön angezogen haben. Ich hatte vor 8 Monaten 25% weniger gezahlt, als die jetzt kosten sollen o.O

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Blueline56

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38 Kommentare 8 Likes

Ich habe und höre noch mit meinen alten Quadral Montan MK3 Musik, die brauchen halt einen starken Verstärker/Endstufe, damit sie ihr volles Potinzial ausspielen können (niedriger Wirkungsgrad, daher viel Power nötig) und bin nach wie vor sehr zufrieden damit. Die Hochton Bändchen möchte ich nicht mehr missen :)

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ChristianB

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25 Kommentare 4 Likes

Alles China..was ist nur mit Nubert geschehen :sick:

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Igor Wallossek

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You get what you paid for. Komponenten und Handwerk können auch dort High-End Niveau erreichen. 😉

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ro///M3o

Veteran

361 Kommentare 249 Likes

Päh... ich finde ja, dass meine Edifier R1280DB, die ich am Black Friday günstig schießen konnte, sehr gut klingen. Für 80€ das Paar sogar extrem gut klingen aber die Nubert müssen ja dann von einer ganz anderen Welt sein (zumindest sollten sie das bei dem Preis) wenn ich den Artikel zu den Lautsprechern so lese 🤪 würde ich auch sehr gerne haben 😍
Wehe ihr lacht mich jetzt aus :LOL:

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Igor Wallossek

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Dazwischen liegen ganze Galaxien. Und gefühlte 100 dB... 😂

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Bright0001

Mitglied

12 Kommentare 5 Likes

Ich bin nur mäßig audiophil und hab vor allem keine Gabe dafür, meine Eindrücke so blumig zu beschreiben wie du und andere das hier beherrschen. Ist auch schon ein paar Jährchen her. 😅

Die Anforderungen an die Lautsprecher waren damals schon recht extrem:

  • Sie sollten als Nahfeldmonitore eingesetzt werden können (~1m Hörabstand)
  • Sie sollten einen kleinen Raum (~14qm) mit Musik und Film beschallen
  • Sie sollten auch mal eine (große) Küche/Wohnzimmer-Kombi zum Party-Ort machen können
  • Und das alles für ein schmales Studenten-Portemonnaie

Nach der klassischen Tour durch die LS-Läden und Internetrecherche wollte ich auf jeden Fall die Nuberts ausprobieren, und war eigentlich von Anfang an enttäuscht: Dabei fällt es mir schwer den genauen Punkt zu beschreiben, aber selbst mein anfänglicher "Hype" konnte das nicht aufwiegen. Überraschenderweise kam der Bass bei mir auch überhaupt nicht durch - weder im kleinen Zimmer noch im großen.

Als letzten Versuch der Online-Bestellung hab ich es dann nochmal mit den Klipsch probiert, und es war es einfach. Auch hier kann ich nicht genau sagen was mich eigentlich begeistert, aber der Klang ist klar, die Bässe saftig (aber nicht matschig!); ich war direkt verliebt.
Zu der Partytauglichkeit auch eine kleine Anekdote meinerseits: Wir haben die Lautsprecher im großen Partybereich aufgestellt, Subwoofer dran, Musik an und pure Begeisterung! Es war direkt klar, dass wir im Wohnheim die neue Referenz für Audio-Equipment sein werden, wenn denn nicht gerade wieder ein DJ sein Profi-Zeug anschleppt. Erst danach haben wir realisiert, dass der Subwoofer einfach mal komplett ausgeschaltet war, und die Klipsch den Boden von allein zum Wackeln bringen können.

Und joa, auch jetzt hab ich noch ziemlich große Freude an den Teilen, und denk gar nicht dran zu wechseln. Liegt aber vielleicht auch einfach daran, dass ich keine Stand-LS von Klipsch gehört habe - aber wozu schlafende (und vor allem teure) Hunde wecken? 😂

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ChristianB

Mitglied

25 Kommentare 4 Likes

Ein 570 € Subwoofer von Nubert hat kurz nach Ende der Garantie Gleichstrom auf einem Chinch Eingang. Sowas darf nicht passieren! Nubert gleicht die miesere Qualität aber mit sehr gutem Kundenservice aus, und hat den Sub anstandslos repariert.

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H
Himmelhund83

Mitglied

24 Kommentare 7 Likes

Nach Igors Bericht liebäugel ich mit einem Nubert nuSub XW-1200 (Subwoofer) gibts erst ab April, was meine Nachbarn dazu sagen? unter mir hab ich eh niemanden xD

2 x 681 stehen hier schon ^^

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About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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