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Steelseries Arctis Nova Pro mit eigenem DAC im Test – Hoher Preis weckt hohe Erwartungen, Wahrheit oder Pflicht im Messlabor?

Optik, Haptik und Tragekomfort

Das Headset ist schlicht schwarz mit einigen dunkel-silbernen Akzenten, sollte sich also optisch in so gut wie jedes Setup gut einfügen können. Mit drei Löchern lässt sich das Band, welches auf dem Kopf aufliegt, etwas anpassen. Darüber hinaus können die Ohrmuscheln aber noch stufenlos aus dem Kopfbügel herausgezogen werden.

Auf der linken Seite befinden sich alle Ein- und Ausgänge und die Steuerung für Lautstärke sowie eine Mute-Taste.

Interessanterweise kann man die Abdeckung der Ohrmuscheln abnehmen, die wird nämlich nur magnetisch gehalten. So wird das Arctis Nova Pro nochmal etwas schlichter, wobei der Abdruck von der Spritzform des Kunststoffes jetzt nicht besonders hübsch ausschaut.

Das Clearcast-Mikrofon lässt sich bei Bedarf ein- oder ausfahren, wenn man das Headset zum Beispiel als regulären Kopfhörer für unterwegs benutzen möchte. Besonders biegsam ist übrigens auch, bleibt aber danach an Ort und Stelle.

Für überdurchschnittliche große Ohren ist das Arctis Nova Pro eventuell etwas klein, mit ~61 x 48 mm Platz für die Lauscher liegt es eher im Mittelfeld.

Bequem sind die Polster mit einem Äußeren aus Kunstleder, aber bei längerem Tragen muss vielleicht ab und an mal durchgelüftet werden. Was eventuell schon auf den Bildern aufgefallen ist: Ganz schön viel Kunststoff, da ist man in diesem Preisbereich doch etwas anderes gewohnt – und kann es auch erwarten! Der GameDAC Gen 2 hingegen fühlt sich sehr hochwertig an, besonders das Lautstärkerad hat eine klasse Haptik beim Drehen. Ganz sanft spürt man die einzelnen Stufen, das Drehen selbst ist aber „glatt“.

 

Kommentar

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Ghoster52

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Ideal sind die Messung nicht bei dem Preis.... :unsure:
Ab 2kHz wäre das mal so gar nicht nach meinem Geschmack.
Der abfallende Bass lässt ein komplett geschlossenes Gehäuse vermuten (ohne Bassport)
Diese Eigenart hat der DT770M auch.

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Igor Wallossek

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7,218 Kommentare 11,858 Likes

Ja, das Gehäuse ist leider komplett zu, wie es aussieht. Der Hochton ist fies, so richtig E-Sports like... :(

Aber mich stört der Pappsound eigentlich noch viel mehr. Wir kann man nur den Bereich um 250 Hz so anheben? Gut Irgendwie schiebts das zusammen, aber unten schrammelt und im Hochton pfeift es. Musik ist damit eher grenzwertig. :D

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Blubbie

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778 Kommentare 258 Likes

Hmm klingt ja alles nicht nach dem erhofften top Modell /flagship 😉.

Ich fahre mit dem vor zwei Jahren gekauften SteelSeries Arctis Pro Wireless ganz gut. Vor allem bei den vielen meetings im home office ist es mega praktisch, dass ein zweiter Akku dabei ist und man diesen einfach tauschen und den leeren in der "dockinstation" aufladen kann.

Einzig der sehr enge Sitze (für meinen großen Kopf) stört.

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Tim Kutzner

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Das ist oft das Problem, wenn die Angabe "Top Modell" vom Hersteller selbst kommt

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Deridex

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1,893 Kommentare 645 Likes

Wobei eine komplett geschlossene Bauweise aus meiner Sicht beim DT770M mit dem Einsatzgebiet begründet werden kann.

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Igor Wallossek

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Das hat mich ja auch eher weniger gestört. Aber das Teil zerrt im Hochton echt an den Haaren.

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Deridex

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1,893 Kommentare 645 Likes

Der DT770M ist ja, soweit ich mich erinnere, für Schlagzeuger etc. zwecks Gehörschutz gedacht. Das entschuldigt meiner Meinung nach beim Klang einiges. Bei dem getesteten Kopfhörer habe ich aber Zweifel, ob der dafür gedacht ist ;)

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Ghoster52

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Muss man eben nachhelfen... :ROFLMAO: Ich fragte, weil ich das schon selbst nachrüsten musste.
Mein "DIY Denon" (Eigenbau) hatte die gleichen Probleme, den Treiber hatte ich einem geschlossenen KH entnommen,
aber gefühlt unter 150 Hz kein Bass, nach Aushängen der Gabeln (2x 6mm Bohrungen), zeigte sich dann warum.
Ich habe dann versteckt einen 5mm Bassport nachgerüstet, optional 2 Bohrungen war auch nicht schlecht, aber eben Geschmackssache.
Was den HT angeht, habe ich auch so meine Mittelchen, 1,5mm Vlies-Scheiben (zum Teil mehrlagig oder mit Öffnung)
Und für den Sommer und penetranten HT nutze ich gern Shure 1840 Velours. ;)
Eine dünne Schicht Sprühkleber soll helfen. 🤪

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Igor Wallossek

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Auf die Haare? :P

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Ghoster52

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In der "Kopfhörerklinik" haben wir da jemanden, der die Treiber schon besprüht hatte (Superlux), ist halt nicht reversibel. :rolleyes:

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Deridex

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Macht das beibdeiner Frisur noch Sinn ? ;)

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Igor Wallossek

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MeinBenutzername

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Als ich mir vor Kurzem noch den Test des SGH50s angeschaut habe, dachte ich mir noch so "Wie die Arctis Nova Pro von Steelseries abschneiden würden, deren Werbung hier ständig nervt?" und siehe da, hier ist der Test. Vielen Dank! (y);)

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Kobichief

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Open this for Glory. Nice :D

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Saschman73

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Nach langem hin und her habe ich jetzt endlich mein altes Headset (Logitech G635) gegen das Arctis Nova Pro ausgetauscht!
In erster Linie ging es mir um die Verbesserung der räumlichen Wahrnehmung insbesondere das hören von "Foodsteps" im Spiel, genauer gesagt in COD Warzone.
Ich hatte immer das Gefühl das ich diese Infos später und schlechter mitbekomme wie ich sollte.....und tatsächlich ist das G635 verglichen mit dem Nova Pro Mist.
Gleich in der ersten Testrunde war der unterschied was das hören von Schritten im Spiel angeht 1:100!
Ich muss aber dazusagen das ich die Software Sonar von SteelSeries zusätzlich verwendt habe, welche man übrigens mit jedem Headset verwenden kann!
Das Programm bietet für einen Haufen von Spielen EQ Voreinstellungen die man verwenden und bei belieben auch noch weiter verfeinern kann. Selber bin ich leider ein absolutes Nackerpatzerl wenn es darum geht am Equalizer rumzufummeln und hoffe über einen Nerd zu stolpern der für die Kombination Nova Pro und Warzone die optimale Sonar EQ Einstellung bastelt.
Ein ganz gutes Video wo auch Sonar etwas erklärt wird findet man unter anderem auf dem Kanal von GadgetryTech.
Im Grunde war dieses Video auch der letzte Schupser zum Bestellknopf.
So...das wollte ich mal los werden :)

LG aus Wien
Sascha

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About the author

Tim Kutzner

Unterstützende Kraft bei den Themen Kühler, Peripherie und 3D-Druck.
Linux-Novize und Möchtegern-Datenhorder mit DIY NAS.

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