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NVIDIA GeForce RTX 4060 Ti Founders Edition 8 GB im Test mit 160 und 175 Watt Power Limit plus OC

Geteiltes Leid ist halbes Leid? Mitnichten, denn heute beginnt der einzigartige Launch-Marathon, wo sich NVIDIA und AMD quasi gegenseitig die Show stehlen wollen! Und wäre das alles noch nicht genug, gibt es heute nur die GeForce RTX 4060 Ti als Founders Edition bzw. MSRP-Karte ohne OC. Und wenn AMD dann morgen die Radeon RX 7600 auspackt, sollen die OC-Karten der GeForce RTX 4060 Ti den Launch der Radeon RX 7600 stören, deren Boardpartner-Karten dann erst übermorgen gelauncht werden.

Drei Tage mit sich überlappenden Releases sind allerdings nichts, was Kunden und Tester gleichermaßen erfreut. Im Gegenteil, denn dann ist die Informations- und Reizüberflutung perfekt. Das mit der ausufernden Arbeit an solchen Artikeln sowieso. Genau deshalb werde ich die GeForce RTX 4060 Ti heute als MSRP-Karte und OC-Modell gleichermaßen vorstellen, denn dieses Hintertürchen hat uns NVIDIA ja Gott sei Dank offengelassen. Da die Performance-Steigerung der OC-Karten schon bei der RTX 4070 vorhersehbar und vor allem einheitlich messbar war, spare ich mir den überflüssigen Zweiteiler morgen und packe bereits heute alles in diesen einen Artikel. Den Rest kann man ja übertragen und die AIC-Karten als Hands-On zeigen. Die Einzeltests mache ich dann nach der Computex.

Und was macht der Kunde? Für eine UVP von 439 Euro lässt NVIDIA heute die untere Mitteklasse von der Leine und hofft, damit neue Kunden zu gewinnen und AMD zu ärgern, die in diesem Segment aktuell keine neuen Karten anbieten können. Im Endeffekt misst man sich, das kann ich schon einmal spoilern, leistungsmäßig eher mit einer GeForce RTX 3070 FE 8 GB in Full-HD. Das werde ich am Schluss noch preislich einordnen, will es aber trotzdem einmal voranstellen. Die ältere GeForce RTX 3060 Ti wird in jedem Fall deklassiert, nicht nur an der Steckdose. Wie das genau aussieht und wo AMDs ältere 6000er Karten noch mitmischen können, wird der heutige Test natürlich zeigen.

Ich habe die NVIDIA GeForce RTX 4060 Ti FE mit der Palit RTX 4060 Ti Dual zuvor Performance-technisch verglichen: Der Unterschied liegt wieder nur bei bzw. sogar unter einem Prozent, was als Messungenauigkeit und Chiplotterie durchgeht, wobei die Palit-Karte den etwas schlechteren Kühler als die FE besitzt. Deshalb werde ich heute für die Performance etwas anderes tun, als alle MSRP-Karten buchhalterisch korrekt gegenüberzustellen. Gleich lange Balken interessieren ja eh keinen. Die Einzelkarten werde ich dann später noch nach der Computex Schritt für Schritt im Detail vorstellen, denn es gibt durchaus Unterschiede bei der technischen Umsetzung, den Kühler und der Optik. Doch alles zu seiner Zeit. Es wird also noch mehrere Einzelreviews geben, keine Angst. Nur für heute war das einfach alles zu viel.

Ich teste stattdessen heute die NVIDIA GeForce RTX 4060 Ti FE 8GB im Auslieferungszustand, wobei sie stellvertretend für die gesamte 160-Watt-Klasse der sogenannten MSRP-Karten antritt, denn die Performance ist identisch. Und dazu gibt es natürlich als Topping den Durchlauf mit den 175 Watt als maximalem Power Limit, wo ich den Takt noch einmal um 210 MHz angehoben habe. Dass man damit im Bereich der morgen erst zu launchenden OC-Karten vorstößt, ist ja nicht meine Schuld. Die Karte kann es und deshalb zeige ich es auch. Und ohne verbotenerweise etwas zu spoilern: mehr als 165 Watt habe ich trotzdem nie gebraucht, auch nicht am Taktlimit. Denn irgendwann limitiert immer die Spannung, egal wie hoch man das Power-Limit setzt.

Wichtiges Vorwort

Natürlich gibt es wie gewohnt viele Benchmarks, den umfassenden Teardown, eine sehr aufwändige Platinen- und Kühler-Analyse mit einigem Reverse-Engineering, sowie die Analyse der Leistungsaufnahme und der Lastspitzen samt passender Netzteilempfehlung. Da ich weiß, dass viele Kollegen auch noch einmal die ganzen technischen Details samt Theorie wiederholen, die ja bereits vorab schon in diversen Häppchen dargereicht wurden, spare ich mir das heute im ganz großen Umfang und verweise nur noch einmal kurz auf die bereits bekannten Daten. Dazu gehört auch NVIDIAs Erklärung zum Cache und warum dies den Speicherausbau entlasten soll. Aber Ihr wollt ja heute echten Zahlen sehen und kein PR-Feuerwerk. Die Specs kommen natürlich gleich noch. Unser Chip auf dem Package mit der Nummer 266 auf der FE stammt übrigens aus der Kalenderwoche 45 in 2022.

 

Der AD 106 und die neue Ada-Architektur

Der 190 mm² große Chip der NVIDIA GeForce RTX 4070 wird ebenfalls im TSMC 4N Prozess gefertigt und verfügt über 22.9 Milliarden Transistoren. Der AD106-351 verfügt noch über drei Graphic Processing Clusters (GPC) und 34 neue Streaming-Multiprozessoren (SM) mit 4352 CUDA Cores, deren Performance und Energieeffizienz im Vergleich zu Ampere deutlich gestiegen ist. Dazu kommen 136 Tensor-Kerne der 4. Generation und Optical Flow, was transformative KI-Technologien, einschließlich NVIDIA DLSS und dem neuen Bildraten-Vervielfacher NVIDIA DLSS 3 ermöglicht.

Die 34 RT-Kerne der 3. Generation bieten bis zu 2-fache Raytracing-Leistung,  Shader Execution Reordering (SER) verbessert die Raytracing-Operationen zudem um das Doppelte. Dazu kommen noch insgesamt 17 Texture Processing Clusters (TPC), 136 Texture Units (TU) und 48 ROPs. Der L2-Cache ist insgesamt 32768 KB groß und die Karte nutzt, wie auch die GeForce RTX 4070 Ti, die bekannten 8 GB GDDR6 mit  MHz Takt an einem eher schmalen 128-bit Interface, was einer Datenrate von 18 Gbps und einer Bandbreite von 288 GB/s entspricht. Der AD106-351 der GeForce RTX 4060 Ti bietet in der Summe nur noch einen NVDEC (Decoder) statt zwei und einen einzelnen NVENC (Encoder). Der AV1 Encoder soll bis zu 40% effizienter als H.264 arbeiten.

Full AD106
AD106-351 der RTX 4060 Ti

Die RTX 4060 Ti bietet eine Rechenleistung von bis zu 22 Teraflops bei einer Genauigkeit von 32 Bit im einfachen Genauigkeitsbereich (FP32). Ein weiterer wichtiger Aspekt der RTX 4060 Ti ist der Energieverbrauch. Mit einer Boardpower von 160 W (16 GB Variante 165 Watt) und einem durchschnittlichen Energieverbrauch von etwa 140 W beim Spielen ist diese Grafikkarte energieeffizient und dennoch leistungsfähig.

Die bereits genannten 18 Gbps GDDR6 128-Bit-Speicher wirken etwas spärlich, wenn man die Bandbreiten von 488 GB/s oder 608 GB/s der älteren GeForce RTX 3060 Ti berücksichtigt. Hier sollte allerdings der bei Ada Lovelace im Vergleich zu Ampere deutlich erweiterte L2-Cache beachtet werden: Während die GeForce RTX 3060 Ti noch über 4 MB L2-Cache verfügt, verfügt die RTX 4060 Ti über einen 32 MB großen L2-Cache. Dieser reduziert den Datenverkehr über den Speicherbus und ermöglicht so die effizienteste Kombination aus Leistung und Energieeffizienz für Spiele in 1080p-Auflösung.

Wie man im Bild unten sehen kann, finden alle Berechnungen in den Kernen statt. Diese müssen daher schnell und effizient auf Daten zugreifen können, um den Anforderungen moderner Spiele gerecht zu werden. Hier kommt der L1-Datencache der GPU ins Spiel. Jedes Streaming-Multiprozessor (SM) verfügt über einen extrem schnellen L1-Datencache direkt neben seinen Verarbeitungskernen, wodurch der L1 der erste Speicherbereich ist, in dem die GPU nach Informationen sucht. Aufgrund der räumlichen Nähe zum Kern kann der L1-Cache allerdings nicht besonders groß sein und er fällt mit 4352 KB auch dementsprechend aus.

Verglichen mit einer 128-Bit-Ampere-GPU bietet die L2-Cache-Architektur von Ada somit eine 16-fache Kapazitätssteigerung. Darüber hinaus wurde die Bandbreite des L2-Caches in den Ada-GPUs im Vergleich zu vorherigen GPUs erheblich erhöht. Dies ermöglicht eine schnellstmögliche Datenübertragung zwischen den Kernen und dem L2-Cache. Der größere L2-Cache von Ada führt zu deutlich mehr Cache-Treffern im L2-Bereich und reduziert gleichzeitig den Datenverkehr über den Speicherbus. Ob das am Ende funktioniert, werden wir gleich noch sehen.

Die Karte setzt nach wie vor auf ein PCIe Gen. 4 Interface und nur beim externen Stromanschluss mit dem 12VHPWR-Anschluss (12+4 Pin) auf ein Element der PCIe Gen. 5 Spezifikation. Die TGP liegt bei 160 (175) Watt und kann, je nach Boardpartner, auch weiter angehoben werden (was eher sinnlos ist, weil die Spannung irgendwann sowieso limitiert).

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Derfnam

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7,517 Kommentare 2,029 Likes

'Denn die Radeon RX 7600, die morgen gelauncht werden wird, dürfte deutlich langsamer werden (wenn die Gerüchte zur Performance stimmen)'

Hihi.

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FritzHunter01

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1,155 Kommentare 1,572 Likes

Na wenigstens gibt es DLSS 3 Frame Generation... Und das Wetter war gut....

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Igor Wallossek

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ich hoffe, dass war die letzte 8 GB Karte in dieser Klasse :D

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cunhell

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Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber so lange es sich verkauft vermutlich eher nicht. ;)

Cunhell

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Igor Wallossek

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10,192 Kommentare 18,804 Likes

Das Dumme ist ja, dass Ada schon vor Jahren begonnen wurde. Da wäre das im Mainstream noch ein gewisser Luxus gewesen. Es scheitert ja bei NV immer an den Speichercontrollern, weil man sich beim Abspecken stets verhaut. Das mit den 12 GB ist ja auch so eine uncoole Kastration. Aber die GTX 970 sitzt bei NV sicher noch im Hinterkopf. Lieber nichts anbinden, als krumm :D

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c
cunhell

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549 Kommentare 503 Likes

Und, auch wenn es eine Wiederholung ist, die Karte wäre vermutlich sogar die 4070 oder 4065 geworden, wenn Nvidia mit der 4080/12GB durchgekommen wäre. Dadurch dass die 4080/12GB als 4070ti die Welt erblickte hat sich ja die Nomenklatur nach unten verschoben.

Cunhell

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SchmoWu

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92 Kommentare 23 Likes

Danke für den Test.

@Igor Wallossek Die GTX970 war wenigsten ein PreisleistungsKracher. Sowas vermisse ich ich heute und die letzten Jahre sehr.:cry:

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Y
Yumiko

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476 Kommentare 207 Likes

Weiss nicht - die geplanten hohen Nummern sind doch eher darauf zurückzuführen, dass Nvidia die älteren Karten für teuer Geld auf dem Markt hält - Koste es dem Kunden was es wolle. Sieht man ja hier sehr gut am teureren Preis der vergleichbaren 3070.

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Brxn

Veteran

257 Kommentare 71 Likes

Oh man, was ne Enttäuschung. Aber den gedrosselten Durst aus der Steckdose find ich wirklich gut.
Denke morgen geht's weiter mit den Enttäuschungen von AMD Seite her. Deren befürchteter Strombedarf im Vergleich zur Leistung des Konkurrenten wird wohl wieder richtig weh tun in der Magengrube.

7700xt und 7800xt... i dont know ... ich werd wohl noch 1,5Jahre mit meiner GTX980 rumpimmeln müssen...😕

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Igor Wallossek

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Das wirst du wohl :D

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Lagavulin

Veteran

226 Kommentare 181 Likes

Vielen Dank für den Test!

8GB sind schon sehr mager und eigentlich nicht mehr zeitgemäß. IMHO dürften die 110€ Aufpreis (MSRP) für die kommende 16GB-Version gut investiertes Geld sein i.S.v. Zukunftssicherheit. Nur schade, dass die 16GB-Version nicht als Founders Edition kommen soll.

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M
McFly_76

Veteran

396 Kommentare 136 Likes

Danke für den Test 🙂

Tja, für das Geld bekommt man eine gebrauchte RTX 3080 @10 GB die zudem noch ein gutes Stück > 40 % schneller ist :devilish:
Und mit Frame-Limiter + UV passt der Stromverbrauch dann auch.

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Alpenjoe

Neuling

6 Kommentare 1 Likes

Müsste es nicht in 5 letzem Absatz heissen: Die GeForce RTX 4060 Ti FE ist somit eine hervorragende Karte in Full-HD...

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T
TRX

Mitglied

60 Kommentare 47 Likes

"... aber der Vorsprung der GeForce RTX 4060 Ti gegenüber der GeForce RTX 3060 Ti bleibt mit 5.9 bzw. 8.3 Prozentpunkten immer noch riesig."
Bin ich der einzige, der ein deutlich größeres Leistungsplus beim Generation-Wechsel erwartet? Also etwas, das man tatsächlich spüren und nicht nur messen kann? Und seit wann sind einstellige Prozentzahlen riesige Abstände? Sollte die Formulierung vielleicht ironisch sein?

"Die GeForce RTX 4060 Ti ist mindestens 9 Prozentpunkte schneller als die RTX 3060 Ti 12 GB..."
Nein, siehe obiges Zitat aus dem Test.

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hrcn

Mitglied

21 Kommentare 21 Likes

Ich bin ja sonst bei deinen Testfazits i.d.R. vollkommen bei dir Igor, aber dieses mal muss ich sagen die Karte kommt bei dir viel zu gut weg. Für 440€ bekommt der Käufer hier eine Grafikkarte, die mit dem geizigen Speicherausbau in meinen Augen an direkt dead on arrival ist. Mit den 8GB VRAM wird die Karte praktisch gesehen immer auf 1080p limitiert bleiben und selbst da läuft man mit den neuesten Spielen bereits in Probleme. Angesichts des aufgerufenen Preises ist das eine unfassbare Frechheit.

Ist ja schön dass die Karte so effizient ist, letztenendes ist sie trotzdem ein beschissenes Produkt, man verzeihe mir die Wortwahl. Ich bin schon gespannt auf die Supportanfragen hier, bei CB oder allen anderen Hardware-Communities im Internet, wenn sich die ersten Leute melden die fragen warum ihrer >400€ Karte nach nur einem Jahr schon die Puste ausgeht.

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Roland83

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675 Kommentare 520 Likes

Mit 16 GB und nem ordentlichen Interface wäre das zu dem Preis eine tolle Karte.. so ist es halt naja :)

@Igor Wallossek

denke da sollte 4060ti stehen ? :)

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w
wertzius

Mitglied

53 Kommentare 43 Likes

Also die RX6800 ist das deutlich rundere Produkt in meinen Augen - wenn nochmal nen Hunni für die 16GB Variante raufkommt sowieso.
Leistungsfähiger, 16GB, ähnliche Effizienz - auf 165W begrenzt sicher sogar besser - Gebraucht deutlich günstiger, neu nur wenig teurer und günstiger als die 16GB Variante der 4060Ti und schon Jahre alt.

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Igor Wallossek

1

10,192 Kommentare 18,804 Likes

Ja, es ist gerade richtig schön opportun, den Speichertanz zu zelebrieren. Die PCGH hatte noch vor wenigen Tagen erst einen Lobgesang auf NVs tolles Speichermanagement, nur um dann schlussendlich der heulenden Meute zu folgen. Ja was nun? Ich kritisiere den Speichermanegel seit der 4070 genauso, nur mache ich eben keine Headline draus, sondern bleibe zumindest höflich. Ich muss mich nicht schreiend dem Zeitgeist andienen, die Kritik steht genauso drin.

Ich darf mich mal selbst zitieren. Und ich habs sogar explizit so ins Fazit geschrieben:

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Igor Wallossek

1

10,192 Kommentare 18,804 Likes

Und ich kann schon mal spoilern: morgen gibts ein Schlachtfest. Liegt aber mal wieder am QM. Aber auch da bleibe ich höflich. Im Rahmen meiner Möglichkeiten. :D

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About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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