Arbeitsspeicher Redaktion System Testberichte

Next Gen Performance und OC-Potential – G.Skill Trident Z5 RGB DDR5-6400 CL32 2x 16 GB Kit Test mit Teardown

Zusammenfassung und Fazit

Auch wenn das äußere Erscheinungsbild der heute getesteten Trident Z5 RGB Module eher unauffällig wirkt, sei es relativ zu den frühen DDR5-SKUs oder sogar verglichen mit G.Skills DDR4 angeboten, so handelt es sich bei den DDR5-6400 CL32 Modulen wirklich um ein neues und besonderes RAM-Kit, das es auch erst seit relativ kurzer Zeit auf dem Markt gibt. 

Natürlich kommen für Module mit einem derart aggressiven XMP-Profil nur Hynix M-Die Speicher-ICs in Frage, die mit ziemlicher Sicherheit auch noch zusätzlich selektiert wurden. Neben dem Binning der Speicherbausteine basiert das Leistungspotential dieses Kits aber zudem auf einem speziellen neuen 10-Layer PCB-Design, das tatsächlich in der Praxis noch einmal höhere stabile Taktraten und niedrigere Timings ermöglicht. Während mit aktiver Kühlung und 1,55 V sich DDR5-7000 schon nahezu mühelos stabilisieren lässt, können die Module im passiven Betrieb immerhin noch 1,45 V problemlos ab und damit die tCL von 32 bei 6800 Mbps halten. Denn auch wenn das Kühler-Design keine bahnbrechende Neuigkeit ist und das fehlende Wärmeleitpad für den PMIC für Zweifel sorgen könnte, sprechen die Ergebnisse am Ende des Tages bzw. Tests für sich. 

Leider muss ich aber noch einen negativen Punkt ansprechen, der bisher im Test noch gar nicht aufgetaucht ist: Langlebigkeit. Denn während das erste von G.Skill gesendete Kit wohl bereits im Transport beschädigt wurde, sodass es im XMP erst gar nicht stabil lief, überraschte uns das Ersatzkit nicht nur mit seinem enormen OC-Potential, sondern auch mit dem spontanem Ableben eines Moduls nach Abschluss des Tests. Nun kann man daraus alleine keine wirklichen Schlüsse ziehen, aber wenn man diversen Meldungen im Internet glauben schenkt, scheinen wir nicht die einzigen zu sein, die Ausfälle von G.Skill DDR5 Modulen mit Hynix M-Die Chips beklagen. Natürlich sind das im großen und ganzen noch immer nur Einzelfälle und G.Skill sichert ihre Module mit einer Lifetime Warranty ab, aber womöglich gibt es ja eine gemeinsame Ursache bei Produktion oder Design, der G.Skill hoffentlich auf den Grund geht.

Wenn die Trident Z5 6400 CL32 Sticks allerdings korrekt funktionieren, sind sie der neue Benchmark für DDR5-Module mit absoluter Spitzenleistung, sei es im XMP-Betrieb oder mit manueller Übertaktung. Und auch wenn rund 400 Euro für ein Arbeitsspeicher-Kit bei weitem nicht günstig sind, so ist die Preisleistung für ein derartiges high-end Kit noch vollkommen im Rahmen. Die G.Skill Trident Z5 RGB Module in der DDR5-6400 CL32 Variante sind damit klare Empfehlung für Enthusiasten, Gamer und Übertakter auf der Suche nach maximaler Leistung, mit schlichtem Design und eindrucksvoller RGB-Beleuchtung.

Das Arbeitsspeicher-Kit wurde uns freundlicherweise von G.Skill unverbindlich und ohne Verpflichtung zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Zudem erfolgte keine Einflussnahme auf die Tests und deren Ergebnisse.

G.Skill Trident Z5 RGB silber DIMM Kit 32GB, DDR5-6400, CL32-39-39-102, on-die ECC (F5-6400J3239G16GX2-TZ5RS)

BA-ComputerAbhol-/Versandbereit in 1-3 Werktagen128,86 €*Stand: 23.07.24 15:36
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ipat66

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Danke Xaver für einen weiteren interessanten Test...:)

Langsam werden die Riegel interessanter,vor allem bei Anwendungen.
Die Latenzen scheinen auch besser zu werden.
Für das Gaming,scheint der Zugewinn bescheiden.

Es wäre allerdings sehr schade,wenn die neue Generation anfällig für Ausfälle wäre.
Ich habe bislang noch nie einen Ausfall von Dram Kit oder Riegel erlebt.
Das war also noch nie ein Thema.

Gut,ich heiße ja auch nicht Skullbringer …;)

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Ifalna

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Nachdem was ich so gelesen habe, soll das wohl mit der RGB Beleuchtung zusammen hängen, die die SPD-Daten beschädigen kann. Einige haben es sogar geschafft diese Daten von baugleichen RAM Modulen zurückzukopieren und defekte Sticks damit wieder zu retten.
War das bei RAM Takt je anders?
Selbst zu Zeiten meines 3570K hieß es schon, dass OC Ram fürs gaming die Knete nicht wert ist.

Macht auch Sinn, denn im gaming, gerade auf 4K, ist man eh immer GPU limitiert.
Die Einzigen die was von RAM takt haben sind die "1080p minimal detail FPS junkies" und selbst da ist die Ausbeute eher mager.

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L
Locomotion

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Die Lifetime (10 Jahre) Garantie von GSkill durfte ich auch schon einmal nach 3 Jahren, für ein DDR4 64 GB Kit (über 700 €), in Anspruch nehmen. 3 von 4 Sticks hatten nicht die volle Kappa und führten zu einem merkwürdigem Absturzverhalten. Gut das es die Garantie gibt. GSkill (y)

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F
Furda

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663 Kommentare 373 Likes

Schaumstoff und Plastik behindern die Kühlung, das hätte man besser machen müssen. Und dass da wieder 1cm Wärmeleitpad gespart wurde und nicht alle Bauteile komplett kühlt, so unverständlich, geiz ist geil eben *facepalm*.

Wie immer mehr Machbarkeitsstudie als real world Test. Top notch Mainboard, extrem gebinnte CPU, RAM direkt vom Hersteller (vorselektiert) und nicht random aus dem Handel. Zuhause wird kaum jemand diese Werte je erreichen. Muss einem bewusst sein.

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skullbringer

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312 Kommentare 333 Likes

DDR5 hat selbst mit XMP Subtimings so viel Bandbreite, dass aktuell in fast jedem Gaming-Szenario das Bottleneck bei der GPU liegt, das stimmt schon. Aber das wird sich wieder ändern, wenn neue CPUs und GPUs auf den Markt kommen, wie es ja auch zum Ende von DDR4 war.

Nur ist Gaming eben auch nicht alles, wie man in den synthetischen Tests sieht, und viele Workstation-Applikationen mit Präferenz für schnellen RAM eben mal um 63 % zu beschleunigen wird den einen oder anderen Enthusiasten jubeln lassen. ;)

Deswegen ist es ja ein Review des RAM-Kits und nicht von Mainboard, CPU oder Gesamtsystem. Wenn jemand in 6 Monaten mit einer Raptor Lake CPU und einem Z790 Mainstream-Mainboard nach RAM sucht, für den wird der Test dann noch immer relevant sein. High-End Bleeding-Edge ist das Mainstream von Morgen und das Casual von Übermorgen, war schon immer so. Und für den Ausblick in die Zukunft sind diese Tests ja auch schließlich da. ;)

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Denniss

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Ja ist denn schon wieder Grillabend? 1,4V bei DDR5 ist reichlich Spannung.

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Pascal TM-Custom

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Wie immer Top Herr Kollege

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D
Denniss

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Es gibt gewisse Grenzen die ich auch aufgrund der Betriebssicherheit setze und 0,3V über der Standardspannung zeigt Module die auf Takt/Latenz geprügelt werden. Ich würde auch keine DDR4 mit 1,5V+ kaufen, eigentlich nicht einmal 1,4V+ ausgenommen hier nur die bekannt toleranteren B-Die die ich bis 1,45V als OK bezeichnen würde.

Immer schneller und immer höher = früher zum schlimmen Ende

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Pascal TM-Custom

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1,122 Kommentare 1,361 Likes

Betriebssicherheit? Wie ist das gemeint? Ich seh da absolut kein Problem. Im Extrem OC sind z.b 1,8-2V keine Seltenheit auch ohne Aktive Kühlung. Und 1,45V kann man schon als leichte Erhöhung der Spannung sehen.

Samsung B-Die haben sogar eine Thermische Spezifikation bis 90°

Wobei ich selbst noch nie DDR4 gesehen hab der annähernd in so eine Range gekommen ist.

Und das DDR5 da bissel mehr Nukkelt naja liegt ja in der Spezifikation. Ich versteh daher nicht so ganz Betriebssicherheit die du ansprichst.

Kannst du das näher erläutern?

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Ghoster52

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1,462 Kommentare 1,127 Likes

die z.B. eine iGPU nutzen und so besser optimieren können.
Ich wollte es auch nicht wahr haben, "die paar Prozent" usw.
Allein durch Optimierung der Subtimings und Taktanhebung habe ich gefühlt bis zu 20-30% Zugewinn,
das ist manchmal entscheidend für "noch spielbar" ;)

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F
Furda

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663 Kommentare 373 Likes

Da kommt mir glatt 'ne Idee ;) Wie wärs mit einem Test, aktuelle Hardware von heute, mit RAM Kit (DDR4) welches vor x Jahren mal getestet wurde, als es damals neu und top war? Sozusagen Beginn vs. Ende der DDR4-Ära...?

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Ifalna

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Absolut, das war auch der Sinn meiner Aussage.
Man muss bei Hardwarekauf immer den tatsächlichen use-case im Auge behalten, genauso wie beim Übertakten.
Für die meisten consumer workloads bringts leider recht wenig, frisst viel Energie und schleudert einem noch mehr Hitze entgegen.

Verständlich, da der RAM da ganz anders genutzt wird aber... sowas macht man als gamer freiwillig?!

*hinter Sandsack duck*

Um die Betriebssicherheit, im Sinne von Brandgefahr, musst du dir da keine Sorgen machen.
Die Langlebigkeit wird bei hohen Temperaturen und Spannungen natürlich leiden, wobei sich da die Frage stellt, ob consumerhardware überhaupt lange genug aktiv benutzt wird, als das der themische Verschleiß wirklich zum Tragen kommen würde (sinnvolles Kühlkonzept natürlich vorausgesetzt).

Die meisten werden die HW viel früher aus der Kiste werfen, weils etwas leistungsfähgeres gibt.

Ich gebe aber zu, dass ich generell auch eine niedrigere Spannung bevorzuge. Meine RAM sticks laufen bei 1.25V.

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t
tackleberry

Neuling

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Bitte den gleichen Test nochmal mit Ryzen 7950X machen :D

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Y
YSC

Neuling

6 Kommentare 6 Likes

Hate to be seeing the last part too late… bought a pair of z5RGB 5600 cl30 64gb kit in December 2022, died with a month to a point of fail to boot, changed back to the old fury beast 5600 cl40 32gb kit and RMA the gskill, replacement pack arrived a month later and day one testing is fine, now using it in the 9th day with mainly MSFS workload which is pretty ram intensive, and it died again with a bsod irq issue, rebooted but any ram test will show error within a minute! Now that is frustrating

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About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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