Kühlung Testberichte Wasserkühlung

AiO-Roundup und Übersicht aller bisher getesteten All-In-One Kompaktwasserkühler für die CPU und Ausblick auf das, was kommt

Wer einen Blick in den Verlauf der von mir (Tim, nicht Igor!) veröffentlichten Artikel wirft, dem fällt schnell auf, dass mein Fokus und die testbezogene Wohlfühl-Ecke hier auf igor’sLAB bei Consumer-Kühllösungen und besonders den AiO-Wasserkühlungen liegt. Noch. Un es kann ja nicht jeder einen Erlkönig mit Einhorn-Rarität zum Testen in die Finger bekommen, geschweige denn sich diesen nach dem offiziellem Release auch leisten. Und irgendjemand muss sich ja auch um die Kühler für Normalsterbliche kümmern, also quasi die Butter-und-Brot Geschichten. Also ich.

Bisher hier sind folgende AiO-Tests von mir mit einer einheitlichen Plattform bei IgorsLab erschienen, die natürlich auch den direkten Vergleich untereinander möglich machen:

  1. Noctua U12S chromax.black (Referenz-Luftkühler)
  2. Cooler Master MasterLiquid ML240L RGB
  3. Cooler Master MasterLiquid ML240L V2 RGB
  4. Xilence LiQuRizer LQ240RGB
  5. Alseye MAX M240-T
  6. EK Waterblocks EK-AIO 240 D-RGB
  7. Corsair H150i RGB PRO XT
  8. Fractal Design Celsius+ S36 Prisma

Eine Gesamtübersicht mit allen Kühlern im direkten Vergleich fehlte allerdings bisher (bewusst), diese liefere ich jetzt mit diesem abschließenden Artikel aber gern nach. Der Grund dafür ist unter anderem, dass sich bei zukünftigen Kühler-Reviews einiges ändern bzw. verbessern wird. Meine Testbench habe ich auf eine Ryzen 5 3600 CPU aufgerüstet, das alte Asus B350-Plus wurde ebenfalls in die Rente geschickt. Spannungswandler bei gut 100°C ohne aktive Kühlung waren in den langen Stresstests nicht gut für das Board.

So müssen in Zukunft die getesteten Kühler ihr Können gegen ein modernes Chiplet Design beweisen, was sich von dem einfacher zu kühlemden Monolithic-Die der Ryzen 1XXX / 2XXX und Intel CPUs unterscheidet. Der folgende, direkte Vergleich verschiedener Kühler zueinander zeigt zudem, wie wichtig zukünftig das Hinzufügen einer weiteren Metrik, dem Schallpegel, ist. Kühler mit Lüftern, welche neben sehr hoher Drehzahl auch noch unangenehm laut sind, können sich den Platz an der Spitze des Vergleiches “brute-forcen”.

An dieser Stelle bessere ich in weiteren Reviews nach und füge neben den Messwerten der Lautstärke (dBA) jeweils noch einen Vergleich zu anderen Kühlern bei gleichem Schallpegel hinzu. Wenn es sich implementieren lässt, kommt auch noch eine Audioaufnahme der Geräuschcharakteristik. Da die Daten dennoch interessant sind, habe ich die insgesamt 14400 Messdaten übersichtlich in das Balkendiagramm geplottet.

Ein letztes Mal die altbekannte Hardware: Gekühlt werden muss ein Ryzen 5 1600X bei 4,00Ghz mit 1,40V, dazu gesellen sich 16GB DDR4 G.Skill RipJaws 4 Arbeitsspeicher auf einem Asus Prime B350-Plus. Die Asus RoG Strix GTX 1060 6GB läuft nur für die Bildausgabe im Zero-Fan Modus mit und als Stromquelle dient ein BitFenix Whisper M 450W. Das Ganze befindet sich im Thermaltake Core P3 Open Benchtable. 

Vergleich aller bisher getesteten AiO-Kühler gegen den Referenz-Luftkühler

Die Graphen zeigen wie üblich die durchschnittliche Delta-Temperatur des CPU-Die relativ zur Raumtemperatur. Die subjektiv empfundene Lautstärke finden sich in den jeweiligen Reviews der Kühler noch einmal im Detail wieder. Beginnen wir zunächgst nit Aida64:

Legen wir jetzt eine fette Schippe Kohle drauf und stromen, was das System hergibt:

Die Grafiken sprechen, das denke ich mal, für sich selbst, denn der mehrfach in den Reviews erwähnte “Sweetspot” für die RPM Werte zeigt sich auch hier wieder sehr schön und deutlich. Maximale Drehzahl der Lüfter gibt in der Regel nur ein wenig mehr Kühlleistung und ist meistens die hohe Geräuschkulisse als Folge auch nicht wert. An dieser Stelle möchte ich mich auch nochmal für die stets konstruktive Kritik im Forum bedanken! Wenn noch ihr weitere Verbesserungsvorschläge habt, dann ist dieses Mal die perfekte Gelegenheit, diese in den Kommentaren zu äußern!

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