Audio/Peripherie Headsets Testberichte

Sharkoon B2 USB Gaming Headset – Gelungenes Upgrade zum Vorgänger?

Vergleich zum Sharkoon B1

Wie ich eingangs bereits erwähnte, gab es beim Vorgängermodell B1 ein paar Dinge auszusetzen und auf den ersten Blick hat Sharkoon genau da wohl auch angesetzt.

  • Statt der PU-Ohrpolster gibt es jetzt weichen Stoff, der ein Aufheizen der Ohren vermeidet.
  • Außerdem tragen die Gelenke an den Hörern für einen deutlich komfortableren Sitz bei, weil sich das Headset so viel besser an die Kopfform des Trägers anpassen kann.
  • Die einfache Kabelfernbedienung wurde durch einen Inline-Controller ersetzt, mit dem man quasi sämtliche Funktionen des Headsets bequem und intuitiv steuern kann. Für den hätte ich mir noch einen Befestigungsclip gewünscht.
  • Das Mikrofon ist auch beim B2 nach wie vor etwas dumpf, nimmt Sibilanten aber zufriedenstellend auf und ist nicht mehr so basslastig.
  • Der neue 50mm Treiber ist ein deutliches Upgrade im Gegensatz zum Vorgänger.

 

 

Fazit

Insgesamt ist das Sharkoon B2 eine gelungene Evolutionsstufe und es freut mich zu sehen, dass man scheinbar ganz gezielt auf Igors Kritikpunkte am Vorgänger eingegangen ist. Klar haben wir es hier immer noch mit einem 50 Euro Headset aus der Einsteigerklasse zu tun – da darf man halt kein high fidelity erwarten. Die Frage ist in der Preisklasse aber immer: Ist das Testobjekt nun billig, günstig oder preiswert? Billig wirkt das Headset schon mal nicht, denn es ist ordentlich verarbeitet, fasst sich gut an und bietet auch einen sehr hohen Tragekomfort. Günstig? Das hängt aber ganz davon ab, in welcher Preisklasse man sucht und die 50-Euro-Klasse ist nun einmal ein hart umkämpfter Markt mit viel Geraffel im Angebot! Da muss man wirklich genauer hinschauen. Den schwierigsten Part sehe ich allerdings im Urteil, ob ein Headset den aufgerufenen Preis auch wirklich wert ist. Und das ist beim B2 der Fall.

Auf der einen Seite kriege ich hier für unter 50 Euro ein absolut solides Headset, welches ich auch noch sehr flexibel einsetzen kann (USB/TRRS/Klinke). Dahingehend ist das B2 meiner Meinung nach schon ein ziemlich rundes Paket. Auf der anderen Seite bekäme ich für 20 Euro mehr dann aber auch schon ein HyperX Cloud II, welches für mich bis heute das bequemste Headset aller Zeiten unter 100 Euro darstellt und dem B2 praktisch in allen Disziplinen überlegen ist. Außer vielleicht beim Mikrofon, denn das ist beim Cloud II schon arg leise. Jetzt mögen 20 Euro Aufpreis zwar nicht gerade viel erscheinen, nur muss man sich auch darüber im Klaren sein, dass das in diesem konkreten Fall dann satte 40 % mehr sind!

Wenn man ein Budget von maximal 50€ hat, dann wird man mit dem B2 auf jeden Fall schon ganz ordentlich bedient. Der Sparfuchs wartet dann vielleicht noch auf eine der vielen Promo-Aktionen, bei denen man so ein Headset gelegentlich auch mal für ca. 40 Euro abgreifen können wird – dann kann man nämlich sogar schon von einem Preis-Leistungs-Knaller sprechen. Nimmt man nur die UVP als Maßstab, dass ist es allerdings immer noch ein echter Spar-Tipp und alles andere als nur buntes Bling-Bling-Geraffel.

 

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Redaktion

Artikel-Butler

466 Kommentare 1,656 Likes

2019 hatten wir ja bereits das Sharkoon B1 getestet und ein durchau auch paar Dinge daran auszusetzen gehabt. Unlängst kam mit dem B2 das Nachfolgemodell auf den Markt und wir sind wirklich gespannt: Hat Sharkoon sich die Kritik angenommen und hat man die damaligen Schwachstellen beseitigt? Ist das 50 Euro Headset seinen Preis jetzt wert (read full article...)

Antwort 3 Likes

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Alexander Brose

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