Monitor und Desktop Praxis Testberichte

Der ASUS ROG Strix XG27AQ-W im Test – ein guter 1440p SDR-Gaming Monitor

Nachdem wir uns zuletzt zwei Ultrawide Monitore angeschaut haben, geht es jetzt zurück zum 16:9 Format. Der ASUS ROG Strix XG27AQ-W stellt sich dem Testmarathon. Ein weiterer Gaming-Monitor mit ROG-Branding, soweit das Auge reicht. Der Monitor kommt mit einer Auflösung von 2560 x 1440p und bis zu 170 Hz – auf einem IPS-Panel mit RGB Subpixel-Layout und 8 Bit Farbtiefe. Auch wenn ASUS ROG mir nicht sagen wollte, von welchem Hersteller das Panel kommt, vermute ich anhand der Specs und Messungen, dass es sich um ein Panel von AU-Optronics handelt. Die UVP der weißen Variante liegt bei 649 Euro (Schwarz bei 629 Euro), wo der Straßenpreis aktuell ist und mit welchen Wettbewerbern sich der XG27AQ-W messen lassen muss, dass schauen wir uns ganz zum Schluss an.

Die Verpackung macht ASUS-Typisch schon was her und man bekommt diese Vorfreude auf den Inhalt. Alles ist gegen Transportschäden bestmöglich abgesichert. Was sich alles im Lieferumfang befindet, dass schauen wir uns auf der nächsten Seite an. Wir starten mit den technischen Daten des Herstellers. Dazu gibt es ein verlinktes PDF und wer noch mehr wissen möchte, hier geht es zur Herstellerseite: Klick!

ASUS-Datenblatt_XG27AQ-W_11.22

 

Ich habe genau diesen Monitor bei ASUS Deutschland zum Testen angefragt. Zum einen wollte ich mir eine Alternative zum doch sehr teuren PG279QM anschauen. Zum anderen soll es auch Leser geben, die speziell auf der Suche nach einem weißen Monitor sind. Und, einen echt guten weißen Gaming-Monitor zu finden, ist gar nicht so einfach. Eventuell kann ich hier und heute zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Fangen wir mal mit dem Da Vinci Code an:

ASUS ROG Strix XG27AQ-W

ASUS = Hersteller
ROG Strix = Gaming Brand
XG = Gehobene Gaming-Klasse (über „VG“ für „Value Gaming“ und „PG“ für „Professional Gaming“)
27 = Diagonale
A = durchlaufende Nummer/Buchstabe
Q = Display Port
W = Weiße Version

 

So, damit haben wir einen Überblick über die technischen Daten und einen ersten optischen Eindruck gewonnen. Jetzt wird es Zeit, dass ich etwas mehr ins Detail gehe. Wie immer fangen wir mit der Verarbeitung, Anschlüsse, Kabel, OSD usw. an. Dazu bitte eine Seite weiter.

 

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grimm

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Display Tests sind immer wieder sehr erhellend. Und klar: nur, wenn man es mit eigenen Augen gesehen hat, weiß man HDR und Raytracing und Co zu schätzen. Das Problem ist leider, dass man die Displays beim Händler kaum zu sehen kriegt und mit dem eigenen nur vergleichen kann, wenn man bestellt und wieder retouniert - im worst case 3-5x, denn man muss ja vergleichen.
Zur Farbe (weiß): LG bietet diverse Modelle ebenfalls in weiß an. Nicht ganz so chic, dafür etwas dezenter im Office Look.

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FritzHunter01

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Sind das Gaming, oder Office-Monitore? Einen weißen Ultra Gear kenne ich nicht.

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grimm

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Die bieten einige weiße Displays an - wahrscheinlich vornehmlich für die Office-Nutzung. Aber den 27" 850-W hatte ich selbst mal hier. Und der tat in UHD@60Hz, was er in Spielen soll bzw. ich sehe zu meinem 144Hz Acer (WQHD) keinen Unterschied*, was die Flüssigkeit der Darstellung anbelangt. Für hybride Nutzung (arbeiten/daddeln) und nicht-kompetitive Spieler ist das ein gutes Angebot.

*Anmerkung: Ich sehe den Unterschied zwischen gesynchten 60 FPS und 90/120/144 FPS nicht. Wirklich nicht. Ich spiele aber vorzugsweise Story-Games. Und ich bin alt ;)

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TheSmart

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Da bin ich auch mal ganz bei dir. Ich sehe da auch keinen Unterschied und kann diesen FPS-Fetischismus auch nicht so ganz nachvollziehen.
Aber jut.. ich bin ja auch keiner, der Games zockt, wo man wie wild durch die Gegend springt oder so. Wo mehr FPS evtl sinnvoll sein könnten.
Aktuell bin ich eh irgendwie im Retrofeeling^^
Zuletzt das C&C Remake gezockt, nun das Resident Evil 4 Remake.

Und zum Monitor..

Hmmm hmmm.... ich würde wohl definitiv zu denen gehören, die das Software-HDR ganz gut finden würden.. hatte noch nie einen HDT-Monitor..und es wird wohl auch keiner werden bei den aktuellen Preisen.
Dann höchstens ein kleiner Fernseher mit HDR, der vlt noch so halbwegs spieletauglich ist. Da gibts dann auch Preise, die noch okay sind.

Und zum Preis des Monitors.. grenzwertig.
Für das Geld kriege ich ja schon fast einen Gaming Monitor von Eizo. Und die würde ich immer gegenüber Asus bevorzugen.
Aber ansonsten scheint ja auch an dem Monitor soweit alles okay zu sein. Gute Ergonomie vor allem. Das finde ich persönlich noch viel wichtiger als irgendwelche Zusatzfirlefanzen an Funktionen.

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TheSmart

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Gäbe es denn evtl mal eine Möglichkeit einen Eizo Gaming Monitor zu testen? @FritzHunter01
Damit man dann auch mal einen direkten Vergleich hat zu den.. ich sag mal.. üblichen Verdächtigen.. von Asus, LG & Co.

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FritzHunter01

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Du meinst einen Profi Monitor vs. Gaming?

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shaboo

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Es gibt keine Gaming-Monitore von Eizo.

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shaboo

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Welcher aktuelle Monitor von Eizo ist denn deiner Meinung nach ein Gaming-Monitor?

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FritzHunter01

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Das weiß ich auch, deshalb meine Frage: Soll ich einen Vergleich zwischen Profi und Gaming machen?

z.B. den PG279QM vs Ezio 3.000 Monitor

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s
shaboo

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Naja, gefragt wurde doch ganz klar nach einem "Eizo Gaming Monitor" vs. Asus, LG etc., vermutlich in Unkenntnis des Umstands, dass Eizo keine Gaming-Monitore produziert. Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, was es bringen soll, Monitore mit völlig unterschiedlichen Anwenderprofilen und Zielgruppen und damit auch Features miteinander zu vergleichen.

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st3phan

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@grimm @FritzHunter01 Also ich kenne bisher auch keinen UltraGear in weiß. Es gibt aber z.B. zum 38GN950-B den 38WN95C der in den wichtigsten Parametern identisch ist. Der 38WN95C kann aber Bild in Bild, hat Thunderbolt3, Lautsprecher (für mich kein Kriterium) und die Rückblende ist aus weißem Kunststoff und ohne RGB. Vermute, dass man den Unterschied (optisch) beider Monitore nur von hinten sieht, da beide einen extrem schmalen Rand haben. Habe aber bisher nur digitale Versionen davon gesehen.

@all: Von Eizo wäre mir jetzt auch kein Gaming-Modell bekannt. Ein schneller Such-Check beim sparsamen Körperteil hat auch nix über 60 Hz angezeigt und die Preisklasse ist bei den Merkmalen sicher nicht das Zielsegment der Gamer.

@FritzHunter01 Ansonsten danke für einen weiteren Test. Für einen 27 Zoll mit WQHD ist der Preis aber auch schon ordentlich von ROG/Asus.

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TheSmart

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@FritzHunter01

Okay ich habe mich vlt etwas unpräzise ausgedrückt, aber es gibt von Eizo auch Monitore, die als hybrid bezeichnet werden.
Sprich für Arbeit und Spiele.
Wobei da eh der Trend hingeht. Für beides direkt einen Monitor zu haben.
Der EV2760-BK wäre bspw so einer. Und auch im preislichen Rahmen des jetzt getesteten Asus-Monitor.
Es geht für mich halt vor allem um den Vergleich:
Kann man wie beschrieben den Monitor auch zum Gaming benutzen?
Hat er gewisse vlt auch gewisse Vorteile, die andere nicht haben?
Also abgesehen von den 5 Jahren Garantie inkl Vor-Ort-Austausch. Das wird man wohl auch bei Asus vergeblich suchen. Preis hin oder her.

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FritzHunter01

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Ich habe auf der Eizo Seite die „Gaming“/Office-Monitor gesehen. Natürlich kann man auf den Geräten zocken. Mit 60 Hz halt… die Response Times werden im Bereich 5-10 ms liegen. Der Vorteil einer krassen Kalibrierung wird hier gegen sein.

Ich hatte bereits zwei Monitore von MSI (MS321UP creator und den 27er Office) auf beiden kann man zocken.

Aber einen solchen Monitor kann ich mal anfragen. Mich würde ein 3.000€ Monitor interessieren… ich nehme mal Kontakt auf…

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TheSmart

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Naja gut für die Hz-Fetis werden 60 Hz nicht besonders anziehend sein.
Aber ich liebäugel halt mit so einer Investition in einen Eizomonitor. Denn die Dinger halten quasi ewig und in Sachen Ergonomie und Garantie absolut top.
Und jetzt wo viele andere Monitore so extrem im Preis angezogen haben, werden Eizos für mich immer attraktiver.
Denn vorher konnte ich mir locker zwei Monitore zum Preis eines Eizos holen.

Aber ein 3000€ Monitor ist natürlich eine ganz besondere Hausnummer :)
Das ist wohl so ColorEdge mit Selbstkalibrierung. Da könnte man sich dann natürlich die Kalibrierungssoftware dann auch sparen, wenn das so gut funktioniert.

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Besterino

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Ich hab noch den Eizo EV2750 (WQHD) hier. Sehr homogenes Bild, mir gefiel aber irgendwie mein alter Asus WQHD vom Bild her besser. Der konnte kräftigere Farben. :D Waren beide 60Hz und sind in der Familie untergekommen. ;)

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TheSmart

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Ja die kräftigeren Farben.. das ist meist so eine Sache.
Kräftigere Farben sind aber auch halt meist verfälschte Farben, sprich mit Übersättigung und Eizos haben eher den Anspruch möglichst natürliche Farben darzustellen.
Soweit ich weiß soll das bei OLED-Display ganz signifikant sein mit der Farbübersättigung.
Ich hatte bisher nur LCDs.. deswegen kann ich mich da nur aufs hören/sagen berufen.

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Besterino

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Wenn ich natürliche Farben haben will, kann ich auch einfach aus dem Fenster schauen. ;) Und sagen wir es mal so: der Eizo wirkt wie deutsches Wetter grau-im-grau, bei OLED hat‘s immer eitel Sonnenschein. :D

Bin halt eher so ein bunt/HDR Typ. Da ich nicht grafisch dran arbeiten muss, kann ich da ganz meinen Präferenzen frönen…

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FritzHunter01

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Mein OLED TV läuft im Vivid (Lebendig) Modus… Da sind die Farben sowas von daneben, aber es gefällt mir einfach… beim Zocken will ich das auch so. Nivida digal vibrance aufdrehen und max. Farbraumabdeckung

Fotos von der Digi-Cam… da wird es ernst… da geht es schon um Farbgenauigkeit

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Besterino

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6,929 Kommentare 3,501 Likes

Ich nehm das alles nicht so ernst. Und mir soll bloss keiner was von Farbgenauigkeit erzählen, wenn dann fröhlich mit Photoshop & Co. das Bild nachbearbeitet wird... hat dann mit dem echten Leben auch nichts mehr zu tun.

Farbgenauigkeit zählt m.E. dann, wenn das, was man auf dem Bildschirm sieht, möglichst auch so aus dem Drucker kommen soll. Aber dafür braucht man auch entsprechende Drucker und von denen spricht komischerweise fast niemand... kosten halt auch deutlich mehr (rede von Profi-Druckern, nicht dem üblichen Tintenstrahler für @home).

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About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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