Arbeitsspeicher Redaktion System Testberichte

Bekannt hell, verdammt schnell UND erschwinglich?! – G.SKILL Trident Z5 RGB DDR5-6800 CL34 2x 16 GB Kit im Test mit Teardown und Overclocking

Vorab schulde ich eine Entschuldigung an G.Skill, da uns das Test-Sample bereits im letzten Jahr zugeschickt wurde, der Test aber eben jetzt erst einige Monate später online geht. Grund dafür ist, dass wir bis vor kurzem unsere Test-Methodik für RAM-Kits überarbeitet haben, um besser und schneller testen zu können. Die Wartezeit kommt aber den Trident Z5’s heute auch zugute, denn ohne die BIOS-Optimierungen in dieser Zeit, wäre das Ergebnis womöglich nicht ganz so eindeutig ausgefallen.

Das heutige Test-Kit hat ein XMP-Profil von DDR5-6800 mit Timings 34-45-45-108 bei 1,4 V und ist damit sogar noch eines der konservativeren Modelle. 2x 16 GB SKUs reichen mittlerweile sogar bis hoch an die DDR5-8000, aber natürlich mit entsprechend lockereren Timings. Wie gewohnt gibt es die Trident Z5 RGB-Kits zudem mit silbernen und schwarzen Kühlkörpern. Ohne RGB gibt es die Trident Z5 Kits leider aktuell nur bis 6400 Mbps. Bevor wir aber nun in den Test einsteigen, muss/darf ich euch nochmal den Grundlagenartikel zu unseren Tests an Herz legen:

Wie wir ab jetzt Arbeitsspeicher-Kits testen – Referenz-Konfigurationen mit allen DDR5-ICs und DDR4 G1 in Synthetics und (keinen) Games

Unboxing und Design

Wie bei vielen RAM-Neuerscheinungen zur Zeit hat sich auch bei G.Skill äußerlich nicht viel bis gar nichts verändert. Die Module kommen wie gehabt in einem Umkarton, der die schwarze und silberne Variante der Trident Z5 RGB abbildet. Durch ein Sichtfenster können wir bereits eines der Module im transparenten Tragerahmen erkennen. Auf der Rückseite finden wir noch ein paar zusätzliche Informationen wie die vorbildliche „Limited Lifetime Warranty“ von G.Skill, sowie die Produktnummer F5-6800J3445G16GX2-TZ5RK und das darin kodierte XMP-Profil. Durch zwei weitere kleine Sichtfenster lassen sich zudem noch die Seriennummern der Module ablesen, aber dazu gleich mehr. Im Lieferumfang gibt es zudem noch einen schwarzen Aufkleber, passend zu den heute schwarzen Modulen und Installations-Hinweise.

Die Trident Z5 Kühlkörper bestehen aus zwei Hälften, die wiederum aus einem schwarz eloxierten Aluminium-Element bestehen, in das ein weiterer gebürsteter Streifen eingelassen ist. Dieser trägt auf der einen Seite nur einen weiß-roten Trident Z5 RGB Schriftzug und auf der anderen einen Aufkleber mit SKU-Nummer, XMP-Profil, Seriennummer und Herstellungsmonat. Besonders interessant ist die Nummer über dem Barcode 0T56KXS820A, da sich an den letzten Stellen der verwendete IC ablesen lässt, hier SK Hynix A Die. Zum Vergleich, das zuletzt von uns getestete G.Skill Kit mit SK Hynix M Die hatte hier die Endung S820M, Samsung B-die Kits haben hier S810B.

Das weiß-milchige Leuchtelement sitzt zwischen den Kühlerhälften und trägt einen schwarzen G.Skill Schriftzug. Von unten sehen wir, dass die Module Einseitig bestückt sind, was zu den 16 Gbit ICs und der 16 GB Kapazität der Module passt. Die blanke Seite ist wie üblich mit einem Platzhalter aus Schaumstoff ausgestattet.

Von der Seite lässt sich die Konstruktion des Kühlkörpers. mit seinen Aluminium-Elementen gut erkennen. Mit manuellem Fokus gelingt von hier auch bereits ein Blick in die Module, zwischen Kühlkörper und PCB. So lässt sich bereits erkennen, dass der Bereich um den PMIC mit den beiden Spulen keinen Kontakt mit dem Kühlkörper über ein Wärmeleitpad oder ähnliches hat, die es bei vielen anderen DDR5-Designs der Fall ist. Dies ist ein kleines Manko, das für G.Skills Trident Z5 Neuauflage für DDR5 besonders ist. Ob dies zusammen mit der geringen Abwärme des PMICs aber auch wirklich einen Einfluss auf den Betrieb der Module hat, wird sich gleich zeigen müssen.

In der Höhe bemessen die Module mit Kühler knapp 43 mm und bewegen sich damit im DDR5-Mittelfeld.

 

 

Kommentar

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Andy197

Veteran

196 Kommentare 96 Likes

Richtige oc Teile sind das o.O schick! Preis ist auch super, wenn man etwas glück beim oc hat.
Kann man davon ausgehen dass sich andere Kits auch so gut übertaktbar sein werden oder habt ihr hier ein absoluten glücksgriff gelandet?

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p
pintie

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174 Kommentare 131 Likes

Warum muss eigentlich jeder sch... RGB haben ?
Wie oft kommt in dem Test "RGB" vor ? auf jeder seite...

ich zahle gerne 5€ mehr wenn RGB weg gelassen wird.
- weniger Stromverbrauch (nur das man ausschalten kann zählt nicht. Ich habe kein interesse auch noch software für meine Ram riegel zu installieren. und dann ist es auch nur ein Software aus.)
- weniger Teile die kaputt gehen können oder Probleme machen können. Am Ende ist der RGB Controller defekt und der Ram geht nicht mehr.
- günstiger in der Herstellung
- weniger bauhöhe
-....

Der nächste fängt an und verkauft dann die RGB Funktion als Abo.

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skullbringer

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306 Kommentare 329 Likes

Wenn man den Berichten in Foren und Co so glauben darf, ist unser Kit kein Einhorn. Bei der aktuelle Hwbot Gskill Compo nutzen auch einige die deutlich günstigeren Kits, zb 6400c32. Die werden ja seit einigen Monaten auch mit A dies verkauft. Garantiert ist natürlich nichts über xmp, aber schlecht stehen die Chancen auch nicht 😉

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Ghoster52

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1,434 Kommentare 1,103 Likes

Vielen Dank!
Sehr schöner Test und etwas Lesestoff für zwischendurch... (y)

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Case39

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2,547 Kommentare 962 Likes

Ja die RGB Beleuchtung...kann man machen, muss man aber nicht. Nervt mich schon ziemlich, das man die Software des Herstellers braucht, um sie auszuschalten. Kann man da nicht zwei Versionen eines Riegels herstellen?

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FfFCMAD

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686 Kommentare 186 Likes

Mit GLueck kommt mit einem der WIndows 11 Upgrades eine APP um diese ganzen Hersteller-Apps endlich abzuwuergen. Mir geht das bei meinen Kingston Riegeln auch aufn Keks. Da werden die Settings nciht mal gespeichert, man ist also zur App gezwungen wenn man den Stuss abschalten will. Speed fuer wenig Geld... Das ist wohl die Strafe

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A
A1MSTAR_

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68 Kommentare 31 Likes

einfach deaktivieren

1: openrgb downloaden LINK (installieren brauch man nicht, muss auch nicht im hintergrund laufen oder so nen kram)
2: auf off stellen

View image at the forums

3: done
4: openRGB wieder löschen :)

das ganze wird auf dem ram gespeichert - bios resett , windows löschen - egal was man macht der rgb bleibt aus :)

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FfFCMAD

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686 Kommentare 186 Likes

OpenRGB kann aber leider nicht alle Speichermodule anfassen. Die Kingston Fury DDR5 z.B. erkennt es noch nciht

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J
Joinker

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27 Kommentare 8 Likes

RGB ist für mich auch tatsächlich der "Combo-Breaker" dieser ansonsten guten Riegel. Aber wie A1mstar ja schon sagt, kann man es wenigstens deaktivieren. Mach ich bei "Blinkmäusen" auch nicht anders.

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R
Rantanplan

Mitglied

22 Kommentare 18 Likes

@A1mstar: Vielen, vielen Dank für den Link zum OpenRGB. Für meine Corsair Vengeance Pro auf schwarz und "static" gestellt und es ist aus. Und bleibt nach dem Rechner-Neustart - aus -. Mit leicht feuchten Augen die Bestätigung an Dich, dass Du für heute schon eine gute Tat vollbracht hast!

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FfFCMAD

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Kann ich nachvollziehen. Ich sehne zumindest schon mal die Windows 11 RGB App herbei.

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Wake

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Tests von 2x 32GB Kits wären mal was, immer nur diese Mini-Speichergrößen :P.

Würde mich da besonders interessieren, welche derartige Kits mit Zen 4 die niedrigsten angezogenen Timings @6000 schaffen.

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L
Lowmotion

Mitglied

86 Kommentare 23 Likes

Und was wäre wenn man den PMIC mittels WLPad mitkühlt? Hat es Vorteile?

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F
Furda

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@A1MSTAR_
Funktioniert mit meiner GPU, aber leider nicht mit dem GSkill RAM. Nach Neustart ist RGB wieder on :-(
Gabs da mal ein Update dafür? Oder gibts andere Software die GSkill dauerhaft dunkel macht? Danke für jegliche Tipps!

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skullbringer

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306 Kommentare 329 Likes

2x 24 GB Kits habe ich schon hier 😉

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D
Daves085

Neuling

9 Kommentare 14 Likes

Man kann hier im Forum schon sehr gut die reifere Klientel erkennen, die RGB naturgemäß wenig bis nichts abgewinnen können.

Damit ist auch für mich dieser Riegel gestorben. Habe schon zwangsweise die Msi und Corsair Software drauf um den Mist abzustellen ....mehr brauch ich da wirklich nicht.
Verstehe da auch nicht warum man nicht hardwareseitig nen Jumper als Schalter setzt oder was auch immer... Dafür zahl ich dann auch gerne 5 € mehr.

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FfFCMAD

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686 Kommentare 186 Likes

Leider gibt es Hardware, wo der letzte Zustand nicht gespeichert wird.

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A
A1MSTAR_

Mitglied

68 Kommentare 31 Likes

sollte bei fast jedem gskill funktioniert - ich hab das bei ddr4 - 6400er ddr5 und 7600er ddr5 getestet (alle von gskill)

aber ist doch toll das es bei einigen hier etwas gebracht hat :)

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FfFCMAD

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686 Kommentare 186 Likes

Ja, OpenRGB zu nennen ist definitiv eine gute Idee gewesen.

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About the author

Xaver Amberger (skullbringer)

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