Consumer Electronics Gaming Praxis Testberichte

Wir messen die neue PS5 noch einmal – Aris, Igor & The Magnificent 12 (Sensors) for truth and justice

Um alle Kabel herausführen zu können, mussten wir die PS5 leider etwas “modden”, aber irgendwie muss man ja an die Daten kommen. Bei 12 Sensoren sind das jede Menge Kabel – ganz so einfach und zerstörungsfrei ging es also leider nicht.

Die ganzen Sensoren kommen dann in in zwei passende Hubs , die über den USB an einem Mini-PC angeschlossen werden können.

Damit alles auch für eventuelle Zwischenfällen und diverse Nachfragen nachweisbar bleibt, läuft nicht nicht nur der Datenlogger mit, sondern es sind auch mehrere Kameras zur Dokumentation aktiv.

Und damit alles auch seine Richtigkeit hat, warten wir nun eine Stunde im Gaming-Modus, bis sich auch alles wirklich final aufgeheizt hat…

So gerüstet kann es nun an die Messungen gehen und ja, wir wissen schon, wie es ausgegangen ist. Ihr lest es jetzt auf der nächsten Seite.

 

156 Antworten

Lade neue Kommentare

ipat66

Veteran

222 Kommentare 199 Likes

Tja,so was aber auch!
Das ist ein sehr gutes Review.
Die beste Antwort auf dieses Influencer-Gelaber!

Sehen bedeutet nicht verstehen.
In unserer schnelllebigen Zeit,finde ich diese Oase der Erkenntnis
immer wertvoller.

Bleibt weiterhin so bissig und objektiv.
Danke.

Antwort 12 Likes

Case39

Urgestein

1,932 Kommentare 548 Likes

Mit der neuen Kühlung wurde also dann der Schwerpunkt auf eine optimierte CPU Kühlung, auf Kosten der Kühlung der übrigen Komponenten gelegt. Seh ich das so richtig?

Antwort Gefällt mir

Igor Wallossek

Format©

5,749 Kommentare 8,919 Likes

Nein, das ist nicht korrekt. Nur der NAND ist jetzt wärmer, die anderen Komponenten sind in etwa gleich geblieben. Das ist aber unkritisch. Erst ab 70 Grad sollte da was throtteln. Die VRM haben eine höhere APU-Last zu stemmen, sind aber in etwa gleich warm (nicht heiß). Das gilt auch für den Rest. Ich sehe das keine Verschlechterung.

Allein die geänderte Biegung mit größerem Radius der etwas teureren Heatpipes sollte für den Abtransport der Abwärme aus dem Zentrum besser funktionieren. Dazu sehr gute Fujipoly-Pads und kleinere Abstände, soweit es Aris messen konnte.

Antwort 3 Likes

f
fcp33

Neuling

1 Kommentare 0 Likes

Eigentlich interessant.

Wenn die Kühlleistung, tatsächlich so gut ist, dann chapeau.

Lieder gibt es noch nicht so viele Spiele, die die PS5 richtig reizen.
Ausserdem, sind in Augenblick, die Temperaturen sehr mild. Und stellt sich die Frage, wie es aussieht, wenn in der Wohnung 30° sind, usw.

Trotzdem, bin beeindruckt, von die Sony-Ingenieure.

Antwort Gefällt mir

Megaone

Veteran

117 Kommentare 72 Likes

Wie heist es doch so schön:

"Viele fühlen sich berufen, doch nur wenige sind auserwählt."

Gucken ist halt nicht messen.

Antwort 2 Likes

Lucky Luke

Veteran

354 Kommentare 129 Likes

Interessanter Artikel. Danke an Aris und dich für diesen aufschlussreichen Test.

Wichtig zu wissen für potentielle Käufer (falls überhaupt lieferbar).

Aris ist ein Klasse Typ. Allein was er mit seinen Expertisen in Richtung PSU macht ist grandios.

Macht weiter so und auf eine tolle Zusammenarbeit 👍

Antwort 1 Like

Igor Wallossek

Format©

5,749 Kommentare 8,919 Likes

Blues Brothers 2.0 :)

(Geben und Nehmen)

Antwort 3 Likes

T
TRX

Mitglied

31 Kommentare 22 Likes

Ich hoffe, dieser Beitrag und das Video von Aris erhalten mehr Aufmerksamkeit. Leider ist aber zu erwarten, dass "die Wahrheit" aufgrund der geringreren Reichweite einfach untergehen wird...

Kleiner Tipp bezüglich der Instrumentierung: die Thermoelemente Typ K (die ihr auch verwendet) gibt es auch günstig als Mantelthermoelemente mit 0,15mm Durchmesser. Die sind auch fein genug, um sie in einem Brösel-Pad zu verstecken, ohne dass es thermisch einen Unterschied macht. Kosten auch fast nichts mehr heutzutage.

Fürs Ankleben der sensitiven Thermoelement-Spitzen rate ich zu einem metallischen Klebeband (ALluminium oder Kupfer, die Produkte von 3M sind sehr gut). Das sorgt für eine bessere thermische Anbindung an die Mess-Umgebung, was in einem schnelleren Ansprechverhalten und geringeren Abweichungen resultiert.

Kalibriert ihr die Thermoelemente eigentlich selbst? Klasse 1 (die genaueste Klasse!) hat ne Abweichung von ~1K...

Viele Grüße,
TRX

Antwort Gefällt mir

Klicke zum Ausklappem
M
Maxminator

Mitglied

45 Kommentare 35 Likes

Hallo Igor, wie kann es sein, dass die Luftauslasstemperatur nur 2°C mehr hat als die APU Temperatur?
Da stimmt doch was gewaltig bei der Messung nicht!
Fast kein Rth (thermischer Widerstand) zwischen APU und Luft?!

Alt stimmt mit der Physik soweit überein: 51°C APU resultiert eine Ablufttemperatur von 39°C Rth soweit vorhanden
Neu kann nicht stimmen: 42°C APU resultiert eine Ablufttemperatur von 40°C quasi kein Rth!?

SONY hat ein Wunder erbracht: bei der ganzen Kühlerkette fast kein Rth! WOW!

Bei der ganzen Richtigkeit: man muss auch so fair sein und auch eigene Messung auf physikalische Plausibilität prüfen...

Fast kein Rth = Messung falsch!

Antwort Gefällt mir

Klicke zum Ausklappem
E
Ebatman

Mitglied

15 Kommentare 18 Likes

@Maxminator
Irgendwas scheint da vertauscht worden zu sein.
Denn die Werte im Balkendiagramm sind sogar umgekehrt angegeben
APU wir mit ~40°C angegeben und Abluft mit 42°C

Zur Erklärung:
Heatpipes sind zwar sehr effizient aber da haut Thermodynamisch etwas nicht hin, wenn nicht ein Wärmetauscher im Spiel ist :)
Wenn am Ende der Heatpipe mehr Wärme vorhanden ist müsst diese doch "rückwärts" transportieren ?
Klarerweise gibt es noch andere Wärmeentwickler im Gehäuse aber die würden über die Kühlfinnen am Ausgang dann wieder in die Heatpipe einkoppeln.
Idealwert einer Heatpipe ist 0° Differenz zwischen den Enden, denn schon ab einer Differenz von 1°C ist selbige stark unterdimmensioniert.
Hier kippen wir aber irgendwie ins Negative und das klappt nach meinem Verständniss nicht.

Antwort 1 Like

Klicke zum Ausklappem

Danke für die Spende



Du fandest, der Beitrag war interessant und möchtest uns unterstützen? Klasse!

Hier erfährst Du, wie: Hier spenden.

Hier kannst Du per PayPal spenden.

About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

Folge Igor auf:
YouTube   Facebook    Instagram Twitter

Werbung

Werbung