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Scythe Mugen 5 Black Edition im Test – Enttäuschende Lackierung des CPU-Kühlers


Momentan ist es ja in Mode, seine Kühler in schwarze Farbe zu tunken oder wahlweise auch ältere Modelle erneut als „Blackout“ oder „Stealth“-Edition herauszubringen. Und so stellt Scythe jetzt die mittlerweile siebte Variante des beliebten Mugen 5 vor, dieses Mal vollständig verdunkelt. Wie sich die Black Edition im Test schlägt, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

Verpackung und Lieferumfang

Sogar die Box hat man farblich angepasst und komplett in schwarz-weiß gehalten. Um mal für etwas Abwechslung zu sorgen platziert man das klassische Produktbild nicht mittig auf der Front, sondern leicht versetzt, sodass es sich um die Ecke wölbt. Und auch die Spezifikationen verschiebt man auf die Seite, wie aufregend!

Für den Schutz des Kühlers verzichtet Scythe auf Schaumstoff und setzt auf getrennte Schachteln für Lüfter, Zubehör und natürlich Kühlkörper selbst. Reicht in den allermeisten Fällen völlig aus und schont gleichzeitig noch die Umwelt.

Das Zubehör beinhaltet neben dem Montagematerial noch ein zusätzliches Paar an Lüfterklammern, einen magnetischen Schraubendreher und eine kaum befüllte Tube Wärmeleitpaste.

Die mittig zu sehende Intel-Backplate hat die Schrauben und Gummipads schon am Werk installiert, sehr zuvorkommend. Bis auf die letzte Schraube ist alles in leicht glänzendem Schwarz lackiert.

 

Montage und Einbau

Die Montage ist identisch zu den anderen Kühlern von Scythe und nutzt für den AM4-Sockel die vorhandene Backplate des Mainboards. Mit vier gummierten Abstandshaltern und Schrauben werden die beiden passenden Brackets montiert. Nachdem mit dem beiliegenden Schraubendreher die beiden federgelagerten Schrauben neben der Coldplate in den Halterungen fixiert wurden, folgt das Befestigen des Lüfters mit den Klammern.

Es empfiehlt sich hier wieder, den Kühler bei ausgebautem Mainboard auf dem Tisch liegend einzubauen oder die Backplate mit einem Klebeband zu fixieren.

 

Spezifikationen

Die europäische Webpräsens von Scythe wurde pünktlich zum Release etwas überarbeitet, hier die Produktseite des Kühlers. Nachfolgend die kurze Übersicht:

Scythe Mugen 5 Black Edition (SCMG-5100BE)

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Derfnam

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6,021 Kommentare 1,353 Likes

Taucht nix meinst?

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RedF

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2,519 Kommentare 1,097 Likes

Na da haben sie eine schwarze Isolierschicht aufgetragen :oops:. Sollte ein ordentliches Schwarz die wärmeabstrahlung nicht begünstigen?

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vonXanten

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609 Kommentare 216 Likes

Das war dann wohl nix...
Auf dem Bild wo die Brackets am Sockel angebaut sind, sieht man an den Ecken/Kanten das die Schichtdicke sehr hoch zu sein scheint. Falls das beim Kühler auch so ist, dann isoliert die Schicht sehr gut ;)
Vllt wäre Eloxieren besser gewesen...
Wie bekommt die Konkurrenz ihre Kühler schwarz? Scheinbar gibt es da ja doch Unterschiede.

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Arnonymious

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105 Kommentare 35 Likes

Hey, danke für den Test und vor allem für den direkten Vergleich mit dem Modell ohne Lack.
Ein schwarzer Strahler wäre zwar optimal, was die Wärmeabstrahlung angeht, aber dafür ist der Wärmeübergang zwischen Lack und Metall offenbar nicht gut (oder das Testmuster ist tatsächlich hin). Da wäre wohl eine Art metallische Verbindung besser. Ich habe einen Dark Rock Pro 4 von bequiet! und der hat laut Hersteller eine Beschichtung mit Keramikpartikeln. Bis heute frage ich mich, wie das genau funktioniert, da Keramik im allgemeinen Wärme eher schlecht leitet, aber die Performance des Kühlers passt soweit. Interessant wäre auch hier ein Vergleich mit einer ansonsten baugleichen Version ohne Beschichtung.

Edith meinte, ich hätte mich nicht für den Test bedankt.

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Tim Kutzner

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357 Kommentare 223 Likes

Habe mir noch ein zweites Exemplar besorgt :)
Da war es genau das Gleiche. Ein Defekt ist also sehr unwahrscheinlich .. oder 2 der 8 Exemplare für die EU sind Mangelware.
Das wäre aber auch beunruhigend, auf ganz anderer Ebene

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wuchzael

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645 Kommentare 320 Likes

Hätte nicht gedacht, dass das so viel ausmachen kann. Ein sehr interessanter Test, vielen Dank dafür!

Grüße!

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Tim Kutzner

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357 Kommentare 223 Likes

Ich auch nicht .. dachte lange, dass ich irgendwo einen Messfehler habe

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³N1GM4

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65 Kommentare 10 Likes

Könnte das auch (mit) an der Qualität der Heatpipes liegen? Eventuell wurde da inzwischen der Zulieferer gewechselt.
Nur, ob das überhaupt einen so großen Unterschied ausmachen kann?

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M
McFly_76

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356 Kommentare 107 Likes

@Tim Kutzner
Danke für den Test :)

Du musst in ein Wespennest stechen um die Antwort auf deine Frage zu bekommen. Wir stehen alle hinter dir 😁

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W
WedgeAntilles

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20 Kommentare 30 Likes

Klasse Test und irgendwie auch erschreckend. Es gibt ja bei vielen Produkten unterschiedliche Varianten (sei es unterschiedliche Farbe, sei es incl. RGB oder sonstwas)
Wenn jetzt zwischen zwei Farben solche gravierenden Unterschiede auftreten, macht es das für Käufer nicht gerade einfacher.
Ich frage mich auch, wie man als Hersteller so einen Murks (anders kann ich es nicht nennen) machen kann. Wenn da 2,3% Unterschied wären, würde es ja nicht jucken. Aber 10% das ist krass. Und darf so IMO nie und nimmer vorkommen.
"Style over Substance"

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Tim Kutzner

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Gerne!
Tjaaa, aber wo bekommt man unlackierte Versionen der Kühler her? :D

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D
Denniss

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1,036 Kommentare 291 Likes

Da hätte der Hersteller lieber mal selber testen sollen und nicht einfach durchwinken als "sieht hübsch aus, geht schon".

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M
Martin Gut

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5,322 Kommentare 2,053 Likes

Die Wärmeabstrahlung ist bei solchen Kühlkörpern unbedeutend. Die meiste abgestrahlte Wärme strahlt nur an die nächste Lamelle. Wärmeabstrahlung gegen aussen hat man nur von den Flächen, die von aussen sichtbar sind und somit ans PC-Gehäuse abstrahlen. Wenn man sagt, dass der Kühler ungefähr ein Volumen von 10 cm x 10cm x 10 cm hat, dann sind die Aussenflächen nur 6 x 10 cm x 10 cm.

Die Wärmeabgabe an die Luft erfolgt aber an Ober- und Unterseite der gut 40 Bleche. Das ergibt 2 x 40 x 10 cm x 10 cm, also mehr als die 10-fache Fläche. Somit ist wichtig, dass die Schicht möglichst dünn und wärmeleitend ist. Je grösser die Fläche und je kleiner die Schichtdicke, um so kleiner ist der Wärmewiderstand. Das wundert mich schon, dass eine so dünne Schicht so viel ausmachen soll. Das kann eigentlich gar nicht sein, dass eine Farbschicht so stark Isoliert, dass das die 6 Grad Differenz verursacht. Möglicherweise ist auch noch etwas anderes an der Bauart des Kühlers verändert worden, das diesen Unterschied verursacht.

Auch einen Unterschied kann es ausmachen, ob die Oberfläche rau oder glatt ist. Eine raue Oberfläche sorgt für mehr Luftverwirbelung und hat mehr Oberfläche, die die Wärme abgibt. Es besteht also auch die Möglichkeit mit einer speziellen Beschichtung etwas zu verbessern.

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Arnonymious

Veteran

105 Kommentare 35 Likes

Auch wieder wahr, das Abstrahlen in Richtung der anderen Lamellen hatte ich nicht bedacht.

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M
Martin Gut

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5,322 Kommentare 2,053 Likes

Ja, 2 gegenüber liegende gleich warme Flächen mit der selben Oberfläche strahlen beide gleich viel ab und nehmen auch wieder so viel Strahlungswärme auf. Egal welche Oberfläche, es bleibt ein Nullsummenspiel.

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Danke für die Spende



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About the author

Tim Kutzner

Unterstützende Kraft bei den Themen Kühler, Peripherie und 3D-Druck.
Linux-Novize und Möchtegern-Datenhorder mit DIY NAS.

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