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Der große Radiator-Material-Test: Noch mehr Blei, ein beliebtes Versteck und 2.5 Lichtblicke | Teil 2

Auch wenn es heute nur vier Radiatoren sind, habe ich ziemlich viel Zeit damit verbracht, die richtigen Stellen zu finden, wo einige Hersteller gern auch weiterhin unerlaubte Stoffe wie Blei benutzen – natürlich immer in der Hoffnung, dass sie ja eh keiner findet. Parallel dazu habe ich für den darauffolgenden Teil noch einen OEM im Visier, der sogar beides kann: sauber arbeiten und ramschen, je nach Bestellung und finanziellem Einsatz. Hierfür sind aber noch weitere Informationen nötig, die ich aktuell noch beschaffen muss, denn dieser OEM hat viele (un)bekannte Kunden.

Im ersten Teil hatte ich ja auch fehlerhafte oder irreführende Materialangaben erwähnt. Neben Bykski hat sich zumindest noch EK hat bei mir gemeldet und wir sind noch mit den Firmen in Klärung, wo es um die Flussmittelrückstände ging. Dann wird es auch ein Statement und die Ergänzung im Teil 1 geben, falls es weitere Erkenntnisse oder Feedback gibt. Was Watercool betrifft, hat die Firma mittlerweile einen anderen Weg gewählt, um sich öffentlich zu erklären. Das kann natürlich jeder für sich selbst entscheiden, aber ich hätte eine offizielle Stellungnahme natürlich gern bereits am Montag mit veröffentlicht. In den ganzen Shops steht aber auch nach einer Woche immer noch Kupfer für die Kanäle  (u.a. Caseking, Mindfactory), soviel zum Thema Richtigstellung. Aber es gibt Schlimmeres, z.B. Blei.

Messing oder Kupfer?

Man darf Messing natürlich nicht generell verteufeln und Kupfer exklusiv heilsbringend loben, wenn es um rein thermische Belange geht. Etwas Zink schafft mehr Stabilität und lässt durchaus auch dünnwandigere Kanäle zu, wenn man diese Legierung bewusst für die Reduzierung der Wanddicken und damit auch des Wärmewiderstands nutzt. Dann kann man, gutes Engineering vorausgesetzt, sogar noch knapp unter die Werte von Kupfer in dickeren Wandungen kommen. Wenn man es will. Firmen wie Hardware Labs versuchen sich seit Jahren erfolgreich im Verkleinern der Strukturen, während andere mit Messing lediglich Kosten reduzieren. Der Teufel steckt also auch immer im Detail und darin, für welchen Weg man sich letztendlich als Firma entscheidet.

Doch wie ich im ersten Teil bereits schrieb: Die Alltags-Performance ist nicht der Gegenstand dieser Artikel-Reihe, sondern die reinen Materialanalysen und das Auffinden verbotener Stoffe. Ich bitte auch diejenigen, die diese Artikel in Ihren Medien übernehmen, wirklich die Nuancen zu beachten und die Inhalte nicht nur mit eigenen, dann auch mit etwas Pech missverständlichen Worten, auf eine kurze Form herunterzubrechen. Bei Blei ist das wirklich eindeutig und es muss vorbehaltlos kritisiert werden, beim Messing muss man das stets auch das Gesamtkonzept sehen. Vielleicht passe ich diesbezüglich auch noch einmal die Einführung des ersten Artikels an, denn nicht alle werden den Originaltext lesen. Außerdem plane ich noch einen Artikel, der sich im Detail mit der Herstellung befasst.

Dazu kommt auch, das muss man beachten, wenn man es nicht mit rein deutschen Augen sieht, die unterschiedliche Bedeutung von Kupfer und Messing. Historisch gesehen unterscheidet man im englischsprachigen Raum eigentlich nur zwischen Kupfer- und Aluminium-Radiatoren. Die Feinheiten bezüglich der Unterscheidung zwischen Messing und Kupfer interessieren dort interessanterweise niemanden, erst recht nicht das Marketing. Das muss man im Hinterkopf behalten, wenn die jeweilige PR-Abteilung solche Webseiten erstellt und danach ins Deutsche übersetzt.

Wenn ein deutsches Unternehmen mit Kupfer wirbt, hat das am Ende für die hiesige Zielgruppe sicher auch einen völlig anderen Stellenwert, als wenn auf dem US-Markt „rotes“ Kupfer ausgelobt wird. Denn dort ist Messing am Ende ja auch Kupfer und den Unterschied kennt kaum jemand. Mit einem Vollkupfer-Radiator wird man dort beispielsweise nichts gewinnen, weil es keiner nuanciert. Deshalb werde ich den Fokus diesmal mehr auf die Stoffe und Qualitätsmerkmale legen, die essentiell sind.

Wo sich das Blei gern versteckt

Nachdem ich mit einem der großen OEMs gesprochen hatte, habe ich auch die Stellen, die ich untersuche, noch einmal etwas erweitert. Denn gelötet wird ja nicht nur an den Kanälen (Tubing, Finnen) und in der Vorkammer (Tank), sondern auch an den Gewindeeinsätzen (Threaded Inserts) für die Fittings. Einige der neu hinzugekommenen Stellen habe ich auch für die bereits getesteten Radiatoren noch einmal analysiert, aber nichts Negatives gefunden. Gut so! Um vergleichbarer zu bleiben und um die Erklärung der Anteile abzukürzen, habe ich diesmal generell alles gleich in wt% (Gewichtsprozent) gemessen. Das mit der Vorkammer bekam ich als Tipp aus der Branche, denn selbst die Lohnfertiger lassen ihrerseits wiederum Teile von Dritten oder gar Vierten fertigen und zuliefern.

Blei zum Löten und Füllen von Öffnungen…

Ein Qualitätsmanagement ist dann kaum noch möglich, wenn ein Brand die Radiatoren eines Modells gleich bei verschiedenen OEMs fertigen lässt, die wiederum eigene und sehr unterschiedliche Zulieferer nutzen. Da hilft nur noch die Endkontrolle. Das, was jedoch in so manchem Zertifikat steht, ist reine Makulatur, weil nie alles wirklich komplett geprüft wurde. Oder man macht es wie die 80Plus.org, wo es den Persilschein für alle Kunden einer Plattform gibt, ohne dass überhaupt noch einmal im Detail gegengetestet wird.

Natürlich lässt es sich trefflich über den Sinn oder Unsinn des Verbotes von Blei diskutieren, aber wenn es gesetzliche Regelungen gibt, dann muss man die auch bedingungslos einhalten. Und wenn mancher den Zweck solcher Verbote im Einzelfall nicht akzeptieren mag, es ist und bleibt am Ende auch eine Frage des fairen Wettbewerbs. Dem hat man sich als Marktteilnehmer nun einmal zu beugen. Ob man das dann als Reviewer thematisiert oder nicht, sollte man dem jeweiligen Tester überlassen. Ich finde das Thema wichtig und werde das so auch weiter fortsetzen sowie auch andere Bauteile testen.

Man kann durch Blei-Lot locker bis zu 15% bei den Kosten fürs Löten sparen, da ist die gewonnene Zeit noch nicht einmal inkludiert. Und es gibt Märkte, wo das niemanden mit dem Blei wirklich interessiert und wo sowieso keiner genauer hinschaut. Wer auf bleifrei umstellen will, darf schon einmal rund 10 Tonnen Zinn und mehr für eine neue Lötwanne bereithalten, säubern und wechseln geht da nur schwer bis gar nicht. Man muss also neu bauen und genau deshalb gibt es auch heute noch viele Firmen, die diesen Aufwand scheuen. Beides gleichzeitig geht ja nicht.

Und genau deshalb geht es auch heute wieder um Details und die Glaubwürdigkeit der Spezifikationen (und damit auch des Anbieters oder Herstellers), wobei ich jetzt schon spoilern kann, dass ich auch diesmal wieder Unmengen Blei gefunden habe, wo keines hingehört.

Hersteller Modell (Größe)
Barrow Dabel 28b Slim 120 mm
Corsair Hydro X-Series XR 5 120 mm
Thermaltake
Pacific SR-Series 360
Kafuty Aluminium Radiator 120 mm

Aus Gründen der Handlichkeit und auch der Nachhaltigkeit, denn ich muss die Radiatoren schließlich auch auftrennen und damit unbrauchbar machen, teste ich die jeweils kleinsten, schnell besorgbaren Exemplare, also meist die 120er Modelle, solange diese verfügbar sind. Das ist kein Beinbruch, denn nicht die Länge ist hierfür entscheidend, sondern das Material an sich. Schließlich geht es heute ja nicht um die Kühlleistung, sondern die Bestandteile. Ich werde diesen und weitere Tests auch deshalb machen, weil es bisher in dieser Tiefe einfach noch keiner getan und auch publiziert hat.

Testequipment für die Materialtests

Die Materialprüfung und Vermessung der Radiatoren übernimmt mein Keyence VHX 7000 samt EA-300. Damit sind sowohl exakte Messungen als auch recht genaue Massenermittlungen der chemischen Elemente möglich. Doch wie funktioniert das eigentlich? Die von mir für den Artikel genutzte Laser-induzierte Breakdown-Spektroskopie (LIBS) ist eine Art Atomemissions-Spektroskopie, bei der ein gepulster Laser auf eine Probe gerichtet wird, um einen kleinen Teil davon zu verdampfen und so ein Plasma zu erzeugen.

Die emittierte Strahlung aus diesem Plasma wird dann analysiert, um die Elementzusammensetzung der Probe zu bestimmen. LIBS hat viele Vorteile gegenüber anderen analytischen Techniken. Da nur eine winzige Menge der Probe für die Analyse benötigt wird, ist der Schaden an der Probe minimal. Der richtige Schaden entsteht im heutigen Artikel vorher durch meine eher groben Schneid- und Trennwerkzeuge. Diese noch recht neue Laser-Technik erfordert im Allgemeinen keine spezielle Vorbereitung der Proben für die Materialanalyse. Sogar Feststoffe, Flüssigkeiten und Gase können direkt analysiert werden.

LIBS kann mehrere Elemente gleichzeitig in einer Probe detektieren und kann für eine Vielzahl von Proben verwendet werden, einschließlich biologischer, metallischer, mineralischer und anderer Materialien. Und man erhält eine wirkliche Echtzeit-Analyse, was enorm Zeit spart. Da LIBS im Allgemeinen keine Verbrauchsmaterialien oder gefährlichen Reagenzien benötigt, ist es auch eine relativ sichere Technik, die zudem kein Vakuum wie beim REM + EDX benötigt. Wie bei jeder Analysetechnik gibt es auch bei LIBS natürlich gewisse Einschränkungen und Herausforderungen, aber in vielen meiner Anwendungen, insbesondere wenn Geschwindigkeit, Vielseitigkeit und minimalinvasive Probenentnahme von Vorteil sind, bietet es deutliche Vorteile.

Vorwort zur Genauigkeit und den Anteilen

Ich möchte zunächst darauf hinweisen, dass die Ergebnisse der Anteile in den Übersichten und Tabellen absichtlich auf volle Prozent gerundet wurden, da es oft genug vorkommt, dass sogar innerhalb des vermutlich gleichen Materials Produktionsschwankungen vorkommen können. Untersuchungen im Promillebereich sind zwar nett, aber heute nicht zielführend, wenn es um eine sichere Auswertung und nicht um Spurenelemente geht. Die Suche nach Blei habe ich deshalb nur bewusst im Prozentbereich gemacht, obwohl die RoHS sagt, dass es weniger als 500 mg pro Kilo Lot sein dürfen. ​Doch es geht auch viel größer und gröber, wenn es um die Aufteilung von trivialeren Dingen geht. Dazu gehören die Werkzeuge für das Auftrennen und Freilegen der Baugruppen, vom Dremel über eine Pendelhubsäge bis hin zu einer großen Kappsäge für die ganz langen Schnitte quer durch die Radiatoren.

Der große Radiator-Material-Test: Zwischen Versprechen, Realität und Verbotenem – Wasserkühlung auf dem Prüfstand! | Teil 1

Barrow DABEL-28B 120, POM, schwarz

Corsair Hydro X Series XR5 120mm (CX-9030001-WW)

AlternateAuf Lager44,99 €*Stand: 24.04.24 11:22
alza.deAuf Lager; Lieferzeit: 2 Werktage46,90 €*Stand: 24.04.24 09:32
Caseking.deLagernd49,90 €*Stand: 24.04.24 11:23
*Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt zzgl. Versandkosten und ggf. Nachnahmegebühren, wenn nicht anders beschriebenmit freundlicher Unterstützung von geizhals.de

 

 

116 Antworten

Kommentar

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S
SpotNic

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921 Kommentare 385 Likes

Welche Rechtsgrundlage greift denn bei dem Blei verbot bei Kühlern und Wärmetauschern? Mit elektronik hat das ja erstmal nichts zu tun. Autobatterien enthalten ja auch noch blei.

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Igor Wallossek

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Wenn es für den PC beworben wird, dann greift die RoHC voll. Da sind schon ganz andere dran gescheitert.

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S
SpotNic

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921 Kommentare 385 Likes

Ich find dazu leider nix. Hast du ein paar verlässliche quellen dafür?

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Igor Wallossek

1

10,192 Kommentare 18,803 Likes

GidF. Sobald der Radiator fester Bestandteil eines PCs wird, fällt er in die Kategorie Zubehör und Anbauteile. Dazu gabs auch schon Gerichtsurteile.

RoHS2023 erklärt:

RoHS beim BMUV:

Nationales Gesetz:

EU (WEEE):

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S
SpotNic

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921 Kommentare 385 Likes

Dann hätte mir ein Urteil gereicht, den Rest hab ich bereits gefunden, die Verbindung aber nicht und deine Aussagen in den Artikeln sind da halt sehr "solala".

Die RoHS und sonstiges hab ich selbst gefunden danke...

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Igor Wallossek

1

10,192 Kommentare 18,803 Likes

Ich werde mich hüten, Interna von Importeuren zu veröffentlichen, für die ich keine Freigabe habe. Und nicht alle Aktenzeichen und die dazugehörigen Inhalte sind öffentlich einsehbar (auch wenn es Abmahnkäse ist). Solltest Du aber wissen. Zumal die Definition, vor allem die 2023, sehr eindeutig ist.

Fakt ist aber, dass Du diese Teile OHNE Zertifikat nicht in den Verkehr bekommst. Versuche das mal... Selbst Bykski hat ja eins. Über dessen Stichhaltigkeit kann man allerdings diskutieren. Ohne RoHS keine Konformitätserklärung (CE).

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Göran

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Uijuijui.
Geht jetzt die Angst bei den Wasserkühlungsanbietern um?

Meldet sich eigentlich bei solchen Erkenntnissen auch mal der Verbraucherschutz bei dir ?
Anyway, in der Tabelle vom Barrow scheint ein kleiner Fehler zu sein, das steht beim bleiernen Lot Zn statt Sn für den Zinkanteil.

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E
Eribaeri

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Da wird der Igor zum Juristen.
Wenn er Blei sieht, setzts bei ihm aus.

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RedF

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Zink = Zn, Zinn = Sn

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Lagavulin

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Um ein faules Ei von einem Guten zu unterscheiden, muss man kein Huhn sein – und auch kein Jurist.

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Eribaeri

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echolot

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928 Kommentare 722 Likes

Danke endlich für die Klarstellung. Ich denke mal das wurde jetzt auch juristisch abgeklopft und sollte, wenn beanstandet oder befunden, auch im Text klar und deutlich mit rechtlichem Rahmen abgesteckt sein. Diese EU-Richtlinien sind teilweise etwas schwierig zu verstehen. Ich sage dazu nur Maschinenrichtlinie. Was ist eine vollständige Maschine, was eine unvollständige, CE-Kennzeichnung mit Konformitätserklärung oder Einbauerklärung usw.

Mich wundert dann doch, dass der Barrow so bescheiden abschneidet. Barrow zählt preislich nicht gerade zu den Ramschmarken, auch nicht auf Aliexpress. Enttäuschend.

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Igor Wallossek

1

10,192 Kommentare 18,803 Likes

Das geht ja bis in die ElektroStoffV und die WEEE, es ist einfach zum Kotzen, wie da geschwurbelt wird. Fakt ist aber, dass der eingebaute Radiator dann fest zum Gerät gehört, welches einen Stecker hat, wobei sogar das Netzkabel mit unter RoHS fällt. Die 2023 Aktualisierung ist da schon etwas klarer.

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Göran

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154 Kommentare 63 Likes

Na da hab ich doch den selben Fehler gemacht ... es geht natürlich um den Zinnanteil.

Edit: Schein aber jetzt gefixt zu sein.

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DigitalBlizzard

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1,985 Kommentare 864 Likes

Ich bin ja einigermaßen irritiert, Thermaltake ist ehrlich, aber schlampig. Wobei ich mir die Frage stelle, seit wann die Angaben bei TT Deutschland so sind, in anderen Ländern lässt TT diese Details weg, da laufen die Unter Copper, von Messing etc kein Wort

More Information

P/N CL-W413-CU00BL-A
DIMENSIONS 398.6(L) x 120 (W) x 30.7 (H)
WEIGHT 821 g
MATERIAL Copper
FPI (FIN PER INCH) 17
FLAT TUBE 12 set
THICKNESS 28 mm
SCREW THREAD G¼” * 2

Ob da jemand Lunte gerochen hat in Deutschland? Der Igor sägt Radiatoren auf, checkt nochmal alle Angaben und ergänzt die ggf. !?

Corsair bleibt sich treu, blümerantes Marketing, aber die Hintertür versperren mit Details, nicht mit Corsair.

Allerdings habe ich auch hier extreme Zweifel bei den bisherigen Informationen, lustigerweise finden sich in Beschreibungen bei Händlern Beschreibungen die von einem " Premium Kupfer Kern sprechen " und Premium "Kupferkern schließt aus meiner Sicht die Kanäle ein, bewusst irreführendes Marketing ?
Dieser Marketingsatz mit dem Premium Kupferkern findet sich auf der deutschen Seite nicht, einige Händler haben offensichtlich neuere Beschreibungen, Jacob und Alza z,B, noch die Alten, bei denen zumindest Kupfer in den Raum gestellt wird.

"Der CORSAIR Hydro X Series XR5 120-mm-Wasserkühlkörper bietet extreme maßgeschneiderte Kühlleistung mit einer Kühlkörperdicke von 30 mm und einem Premium-Kupferkern."

The CORSAIR Hydro X Series XR5 120mm Water Cooling Radiator delivers extreme custom cooling performance, with an 30 mm radiator thickness and premium copper core.
Key Selling Points

Product Features
Single 120 mm fan mounts on either side are ready for your most ambitious custom cooling build.
30 mm Radiator thickness delivers extreme cooling performance with high-airflow or low-noise fans.
A premium copper radiator core and 25 micron-thick cooling fins provide a high thermal transfer rate optimized for performance copper water blocks.
A flawless finish to match your system.
Screw protection plates prevent long or over-tightened screws from damaging the radiator core.
All inlet/outlet ports provide universal fitting compatibility.

Und bei Caseking in England oder Overclockers UK ( Caseking Tochter ) ist bei Barrow nur vom Kupfer die Rede

Bleihaltiges Lot lässt sich offenbar schöner löten, und wenn der OEM unter zig Namen verkauft, dann ist es wohl auch ums QM eher mäßig bestellt

https://de.aliexpress.com/item/3283...RuAr8O9n&utparam-url=scene:search|query_from:

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DigitalBlizzard

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Und Caseking hat den Barrow soeben aud dem Handel genommen

Bei Caseking in UK kann man ihn aber nach wie vor kaufen

Und in Chemnitz sogar aus reinem Kupfer

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RedF

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4,660 Kommentare 2,552 Likes

Kaufe die Barrow fitinge gerne, ja gibt qualitativeres aber passt schon, gerade für den Preis.

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DigitalBlizzard

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1,985 Kommentare 864 Likes

Ich glaube, dass das grundsätzliche Problem bei den Radis in den mangelnden gesetzlichen Vorschriften zur Materialdeklaration liegt, da kannste im Prinzip erstmal alle behaupten, hast 200g Kupferfinnen, aber 380g Messingkammern und Kanäle und trotzdem wird er als Kupferradiator deklariert.
Wenn man wenigstens das im Gewicht überwiegende Material benennen müsste, oder wie bei Lebensmitteln in Absteigender Reihenfolge je nachdem welche Materialien in welcher Menge vorhanden sind.
Dann dürften einige Radis sicher nicht mehr als Kupfer Radiatoren bezeichnet werden.

Ich meine da ist Corsair schon lange ganz vorne, wir stellen was in den Raum, behaupten aber nix, jubeln ein wenig das Marketing hoch, erwähnen Kufer mal am Rande, dann kann ich das Produkt beliebig gestalten und ändern, je nachdem wies mir von der Gewinnspanne her passt, aber keiner kann mich auf irgendwelche Aussagen festnageln, darin ist Corsair der Meister und nicht nur bei Radis

implizites Marketing

Ich bin ja froh das Igor die Lakierungen der China Modelle nicht auf verbotene Lösungsmittel oder andere Schadstoffe testet, oder evtl andere Dinge wie Strahlung etc.

Möchte gar nicht wissen was da aus den lacken ausdünstet, wenn die warm werden.

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B
Besterino

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6,727 Kommentare 3,321 Likes

Mal ne dumme Frage: ich gehe mal davon aus, dass ich mit etwaigem Blei nicht direkt in Berührung komme, da sich das ausschließlich INNEN befindet, korrekt? Bliebe ein indirekter Kontakt über die Flüssigkeit - aber das dürfte doch auch kein Thema sein, weil a) Minimengen, die man b) entweder gleich abwischt oder durch Händewaschen beseitigt.

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About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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