Motherboard Service Testberichte

Gigabyte X670E Aorus Master mit fehlenden UEFI-Funktionen und ein völlig überforderter Support

Der heutige Artikel zeigt leider einmal mehr, wie weit die Lücke zwischen Hersteller-Anspruch, Marketing, bezahltem Influenzertum, Support und Wirklichkeit klafft. Mir ist es in solchen Fällen (wenn sich ein langjähriges Mitglied der Community bei mir meldet und entnervt alle Unterlagen und Korrespondenzen anbietet, um vor gewissen Herangehensweisen im Support zu warnen) letztendlich auch egal, um wen oder was es geht, wenn der Kunde so sichtbar im Recht ist. Es hätte in diesem Fall jeden Hersteller gleichermaßen treffen können, aber Schweigen hilft niemandem.

Source: Gigabyte

Wichtiges Vorwort – Unbedingt lesen!

Ich will eines vorab klarstellen: es ist heute KEIN Rant gegen ein Produkt im Besonderen oder Gigabyte im Allgemeinen, sondern es zeigt die Hilflosigkeit zweier Parteien, die sich am Ende nicht auf einem gemeinsamen Nenner treffen konnten. Der fragende und hilfsbereite Kunde wird von einem hilflosen deutschen Produkt-Support fast in den Wahnsinn getrieben. Nur muss ich zum besseren Verständnis voranstellen, dass der Kunde des damals fast 600 Euro teuren Produkts mehr Ahnung von der angemahnten Materie hat, als so mancher Mitarbeiter bei Gigabyte zu haben scheint (es aber eigentlich müsste). Ok, das wiederum kann der Support zwar vorab nicht wissen, hätte es aber im Verlauf der Konversion eigentlich merken können.

Ich will auch nicht über die eingebauten Eskalationsstufen des Supports im Allgemeinen diskutieren, die vorab filtern, mit welchem Problem das Headquarter letztendlich noch kontaktiert wird, denn Vieles kann man ja per Checkliste vorab klären. So etwas ist korrekt und üblich. Ein Fehler, wie der heutige, gehört aber definitiv nicht zu diesem Bereich, sondern schnellstens auf den Tisch der UEFI-Entwickler und nicht irgendeines FAE. Und genau da ist der Support gefordert, dies auch gefälligst so zu erkennen und zu handeln. Das eigentliche Problem des heutigen Artikels ist eine Kommunikationskette, die nicht funktioniert hat.

Denn auch wenn das UEFI einen Schnittstellen-Fehler ab Werk aufweist, ist es kein großes Problem, so etwas zu beheben und dem Kunden (und seinem Produkt) zu helfen. Ich habe mich mit meinen Bekannten aus den Entwicklungsabteilungen diverser Mainboard-Hersteller ausgetauscht und es stieß überall auf komplettes Unverständnis, wie sich ein Hersteller durch eine derartige Ignoranz in den ersten Eskalationsstufen selbst vom Informationsfluss abschneidet, den er eigentlich dringend benötigt. Das soll vorab reichen, nur wollte ich auch die Korrespondenz ins rechte Licht rücken.

 

AMI Aptio und Fehler bei der UEFI-Anpassung

Zum Verständnis und als Begriffserklärung für Außenstehende: AMI Aptio bezieht sich auf eine Familie von UEFI Firmware-BIOS-Lösungen für moderne PC-Mainboards, die von der Firma AMI (American Megatrends Inc.) entwickelt wurden. UEFI steht für “Unified Extensible Firmware Interface” und ist der Nachfolger des traditionellen BIOS (“Basic Input/Output System”), das in älteren PCs verwendet wurde. AMI Aptio nutzt dabei die UEFI-Spezifikationen, die erweiterte Funktionen und Sicherheitsmerkmale gegenüber dem herkömmlichen BIOS bieten. Es erleichtert den Herstellern zudem, ihre Firmware nach ihren spezifischen Anforderungen anzupassen. Und genau da liegt das Problem, mit dem wir es heute zu tun haben.

Die sogenannte Human Interface Infrastructure (HII) bietet Standards für die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine, in diesem Falle z.B. mit Erweiterungskarten für den PC bzw. Server. Und genau an dieser Stelle besitzt das Gigabyte X670E Aorus Master einen gravierenden Mangel:

Das Board ist nicht in der Lage, das HII Interface der meisten Nicht-Intel Erweiterungskarten sauber und vollständig im UEFI einzublenden zu lassen, so dass man diese bequem und ohne Probleme direkt im UEFI konfigurieren kann (Sicherheitsfeature!). Es ist dabei komplett unverständlich, warum so eine grundlegende Information nicht nur nicht mit Priorität weitergegeben wurde, sondern man den Kunden ignoriert und am Ende mit einem für ihn nun nutzlosen 600-Euro-Ziegelstein im Regen stehen lässt. Aber es zeugt leider auch von einer gewissen Mentalität, sich Problemen zu verweigern, um den eigenen Aufwand zu minimieren.

Auf dem Bild sehen wir das Testfeld des Kunden (von links nach rechts) und das, was ging bzw. meist nicht:  Broadcom P225P (Firmware aktuell!), daneben die obere Reihe mit der OEM i210, OEM x550 T2L sowie Intel X710 T2L (keine OEM, Original von Intel) und die untere Reihe mit Emulex OCE14102 (10GbE RJ45) (Firmware aktuell), Emulex OCE14xxx (10GbE SFP+), Emulex OCE11xxx (10GbE SFP+) (Firmware aktuell, sehr alt, aber mit UEFI Support und HII) sowie ein LSI Megaraid (ACAGO/ Broadcom 9271 4i mit Superkondensator).

Bei RAID-Controllern ist das wichtig bzw. interessant, um eben im UEFI direkt RAID-Volumes anlegen zu können. Bei Netzwerkkarten, wie in unserem Fall, bezieht sich das auf das Konfigurieren von Features wie nPar/ SR-IOV oder auch der Art und Weise, wie der NIC sich dem OS meldet (Hardwarefeatures/ Gerätetyp) usw. falls er unterstützt wird. Auch Firmwareupdates sind dabei (wie bei beispielsweise bei einer Emulex OCE14102 T2)  direkt im UEFI möglich, ohne dass man sich irgendwelche Bootlaufwerke oder USB Sticks mit der EFI Shell basteln muss.

Teilweise gibt es sogar Features, die nur in einer UEFI Umgebung funktionieren bzw. eingestellt werden können. Es hilft also z.B. nicht, bei einem LSI Megaraid per Legacy Mode in das ROM zu gehen und dort die Unterstützung von großen Adressbereichen zu aktivieren. Das wird (logischerweise) sofort wieder deaktiviert, da dies unter dem Legacy Boot nun mal nicht funktioniert. Hier ist das Fehlen des HII Interface also sogar der Performance abträglich und durchaus auch sicherheitsrelevant!

Nur Intel wird erkannt, Zufall oder Absicht?

Es ging doch schon einmal (nicht)

Was dem Kunden zu denken gab: er besitzt noch ein Gigabyte X299 Aorus Master und auf diesem Board trat anfangs der gleiche Fehler auf. Das HII Interface wurde dann eine Zeit später stillschweigend übers BIOS-Update wieder zugefügt, ohne aber explizit in den Change-Logs aufzutauchen. Gigabyte hatte dieses Problem also schon einmal und kennt es auch, nur ist der Support noch nicht einmal in der Lage, so eine Information fürs Unternehmen gewinnbringend einzuordnen. Ein FAE hätte das wissen müssen.

 

293 Antworten

Kommentar

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M
MrHugelberg

Neuling

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Das klingt nach gigabyte :)
Ich habe tatsächlich eine ähnliche Geschichte bezüglich der M.2 Slots des X670E master, welche an den Chipsatz angebunden sind. Relativ kritisches Problem, existiert seit launch dieses Mainboards, es gibt mehrere Meldungen in Foren /reddit und gigabyte tut nach wie vor so, dass sie keine Ahnung von irgendwas haben. Ich habe mittlerweile eine volle Erstattung von alternate bekommen, aber hätte ich die nicht bekommen, wäre ich sicher noch immer am kämpfen.

Wer mehr erfahren möchte worum es geht:
X670e master tut abenteuerliche Dinge wenn ein Chipsatz M2 slot benutzt wird

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F
Falcon

Veteran

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Was für eine Clownshow!🤦‍♂️

Ich möchte Wetten das dieses Problem easy von ein, zwei pfiffigen Leuten bei Gigabyte aus der Welt geschafft werden könnte.
Da die relevanten Informationen, wie es aussieht, jedoch nie bei denen angekommen sind...:rolleyes:

Die Antworten des GB Supports lesen sich für mich wie vorgefertigte Textbausteine die von völlig planlosen Supportäffchen aus einer Maske heraus angeklickt werden können. Selbst das Supportlevel darüber war scheinbar mit der Anfrage an sich völlig überfordert und hat nicht einmal ansatzweise Verstanden worum es dabei geht.

Zeigt allgemein wieder einmal auf das man mit einem Produkt eben nicht nur Hard & Software kauft, sondern auch KnowHow und Support.

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RedF

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Hatte auch meine Spaß mit dem Gigabyte Support und dem Aorus Master X670E, konnte das Board zum glück noch zum Händler zurück schicken.

Gigabyte hat mich vorerst als Kunden verloren.

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echolot

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1,062 Kommentare 814 Likes

Bin kein Betroffener, aber kann aufgrund des Artikels und einiger Aussagen von Leidenden mit Bestimmtheit sagen, dass Gigabyte aufgrund dieser miserablen Problemlösungsstrategie vorerst vom Wunschzettel gestrichen ist. Das Brett kostete immerhin 600 Teuronen. Nicht gerade wenig und da will man doch das volle Programm genießen. Hoffentlich liest hier ein Gigabyte-Mitarbeiter aus der oberen Etage mit (wovon ich erst einmal nicht ausgehe) und kann dann ein paar Hebel in Bewegung setzen. Das spricht sich doch rum und ist auf Dauer geschäftsschädigendes Verhalten.
PS: Jetzt weiß ich auch warum bei Alternate regelmäßig die Bretter im Outlet-Store als B-Ware verramscht werden.

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DigitalBlizzard

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2,346 Kommentare 1,183 Likes

Das Problem sitzt viel Tiefer, es geht auch über den Hauseigenen Gigabyte Support hinaus, für mich entsteht der Eindruck, das Gigabyte und einen seiner größten Distributoren in Deutschland, mit Sitz in Bremerhaven, mittlerweile die Parole lautet, RMA abwiegeln wie und wo es nur geht.
Da werden sogar gesetzliche Gewährleistungsansprüche verneint, Fakten verdreht und einfach geblockt, bis der Kunde aufgibt.

Ich habe seit 2 Jahren mit Gigabyte Grafikkarten aus der RTX Vision Serie die immer gleichen Probleme.
Beide Karten die ich besaß, hatten jeweils nach 8-10 Monaten ein massives Hitzeproblem, was auffiel, weil irgendenwann plötzlich die Lüfter viel höher drehten als normalerweise bei gleicher Last, dazu plötzlich Softwareabstürze bishin zu kompletten Systemabstürzen eintraten. Die FPS brachen massiv ein und nach Überprüfung der Temperaturen wurde klar, wo das Problem lag.
Sowohl eine 3060ti Vision OC als auch eine 3070 Vision OC, beide mit dem identischen Problem.

Die GPU Temperatur stieg auf knapp 84-86, dabei aber die GPU Hotspot Temperatur auf 105,5 Grad.
Eine Differenz von 20Grad zwischen Hotspot und normaler GPU Temperatur.
Die erste Karte wurde noch bei einem in Nordhessen ansässigen großen Distributor gekauft, die RMA angenommen und eingesendet.
Nach über 8 Wochen erstattete besagter Händler die Karte auf massiven Druck hin, da Gigabyte bis dahin immer noch keine RMA Info gegeben hatte, und Gigabyte diese Karte aus dem Programm genommen hatte, die Nachfolgekarte der gleichen Serie, gekauft in Bremerhaven kam nach einigem Monaten mit dem exakt gleichen Problem um die Ecke.

Diesmal habe ich den Gigabyte Support erneut kontaktiert, der mittlerweile sein telefonische Hotline für solche Produkte wie Grafikkarten komplett eingestellt hat, hier ging es nur noch via Kontaktformular.

Die Antwort auf meine RMA Anmeldung war Lustig. Ich schilderte das Problem vollständig, inklusive Abstürze etc , fügte Screenshots der Messdaten / Temperaturen etc hinzu, von HWInfo, HWMonitor sowie dem Hauseigenen Aorus Tool.
Alle zeigten die exakt gleichen Temperaturextreme.

Antwort Gigabyte:

"Sehr geehrter

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass beim Betrieb der GPU Wärme durch elektrischen Strom erzeugt wird. Je höher die GPU-Leistung ist, desto höher ist die erzeugte Temperatur. Da unterschiedliche Benutzer unterschiedliche Plattformen mit unterschiedlichen Einstellungen und Leistungen haben, die unterschiedliche Temperaturen erzeugen. Für die Spezifikation der Grafikkarten-Chips kann die maximale GPU-Temperatur 93 Grad betragen. Wir können Sie hier bei auf die NVIDIA-Site verweisen. Es tut uns leid, dass wir aufgrund der von Ihnen angegebenen Temperatur keine Probleme erkennen können.

Wenn es Probleme wie Systemabstürze, Verzögerungen usw. gibt, teilen Sie uns das Problem bitte im Detail mit, damit wir das Problem entsprechend überprüfen können.

Mit freundlichen Grüßen,
GIGABYTE"

Wohlgemerkt wurden Abstürze und die 105.5Grad Hotspot Screenshots vorher klar dargelegt.

Nach erneuter Antwort meinerseits kam quasi wieder die Antwort, das man darin kein Problem sehe, ich aber gerne den Weg über den Händler gehen könne, allerdings direkt mit dem Hinweis, dass das sehr lange dauern könne.

Also Karte samt aller Daten an den bekannten Händler aus Bremerhaven eingesendet.
Bereits 2 Werktage nach Paketeingang in deren RMA Abteilung, erhalte ich eine Versandmail, ich dachte zuerst an Austausch, was aber nicht der Fall war, da Gigabyte auch diese Karte mittlerweile aus dem Verkehr gezogen hat.
Stattdessen erhalte ich meine Karte original zurück, mit dem Vermerk, man könne das Problem nicht nachvollziehen.
Also Support erneut kontaktiert, mit dem Ergebnis, das ich die Karte erneut eingesendet habe, mit neuen Protokollen etc.
Wiederum einen Tag nach Eingang der Karte dort, erhalte ich wieder eine Versandmitteilung.
Auf Nachfrage erfahre ich, dass man die Karte angeblich erneut geprüft habe und kein Problem feststellen könne.
Erneutes Telefonat, diesmal wurde ich auch Recht deutlich abgefertigt, ich könne die Karte ja gerne nochmal einsenden, dann würde man sie an den Hersteller weiterleiten, das könne aber sehhhhhr lange dauern.
Ich habe dann darum gebeten, doch bitte ein Protokoll der Messdaten der Bremerhavener RMA Überprüfung zu erhalten, da bekam ich kurz die Antwort, " gibt's nicht"
Offensichtlich wird nicht nur seitens Gigabyte, sondern auch von dem Händler, der einem 5€ schenkt, wenn man sie mit RMA in Ruhe lässt und sich direkt an den Hersteller wendet, die RMA vollständig abgeblockt.

Ergebnis ist, die Karte liegt nun hier, auf RMA habe ich ehrlich gesagt keine wirkliche Lust mehr, aber definitiv auch nicht mehr auf den Händler.

Ich werde nun erneut die Karte einsenden, ohne etwas zu erwarten, da sich Hersteller und Händler gemeinsam blöd stellen und entsprechend gemeinsam versuchen RMA zu verhindern. Allerdings sind für mich der Hersteller sowie der Händler gestorben, wird da definitiv keine Produkte von Gigabyte mehr geben und bei dem Händler werde ich sicher nichts mehr kaufen.

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echolot

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Ja, schade. Aber das ist die einzige richtige Konsequenz, die man letztendlich ziehen muss. Ich hatte selber Mit MF noch keine Probleme (hatte sogar die Möglichkeit über Testerskeepers eine damals sauschnelle M2 von WD zu ergattern), werde den Dealer aber im Auge behalten. Und zwar nicht nicht nur aufgrund Deiner Aussage.

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Igor Wallossek

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Wenn Du möchtest, dann schicke die Karte doch zu mir und ich repariere sie öffentlich. Dazu den Briefwechsel und die Bilder/Screens, die du hast. Denen helfe ich gern weiter :D

Win-Win:
Ich habe was zum Zeigen und Du eine funktionierende Karte. :)

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Igor Wallossek

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10,396 Kommentare 19,349 Likes

Mit der Gehirnfabrik habe ich schon ein paar Kämpfe durch. Vor allem deren goldener Service-Löffel ist komplett nutzlos.

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DigitalBlizzard

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2,346 Kommentare 1,183 Likes

Ich meine, alleine die Tatsache, das man RMA auch komplett versucht auf die Online Anmeldung abzuwälzen und man dort als erstes den Hinweis erhält, das man seitens MF einen 5€ Gutschein erhält, wenn man die RMA dort sein lässt und sich direkt an den Hersteller wendet, spricht Bände.

Und das man innerhalb eines Tages nach Eingang der Karte dort, diese direkt zurücksendet, und behauptet man könne das Problem nicht nachvollziehen, Daten aus der eigenen vermeintlichen Überprüfung aber verweigert, ist nicht sonderlich vertrauensbildend.

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Igor Wallossek

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10,396 Kommentare 19,349 Likes

Wie geschrieben: Angebot steht

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ApolloX

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1,687 Kommentare 955 Likes

Sehr viele ärgern sich über Gigabyte ("Gigaschrott"), aber bei genausovielen ist beim nächsten Kauf alles vergeben und vergessen. Sowas hilft da halt nicht.

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DigitalBlizzard

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Danke Igor, das mache ich gerne, einfach um vielleicht mal das eigentlich Pad Problem der Karten, um das MF und Gigabyte sehr genau wissen zu verdeutlichen.
Ich habe eine Reparatur selbst in Betracht gezogen, aber dann hätte ich die verbleibenden 2 Jahre Herstellergarantie verspielt.
Andererseits ist diese ja eh wertlos, da man sie real nicht in Anspruch nehmen kann.

Auch der Goldstatus hat nix gebracht.

Schickst mir bitte per PN oder Mail die Adresse, wohin ich die Karte einsenden soll.

Dann erfüllt sie zumindest den Zweck, das man das Problem mal öffentlich zu sehen bekommt, da kann sich dann die Bremerhavener RMA nicht mehr blind und taub stellen.

Bin mal gespannt was die für Pads verwenden, Wattepads nehme ich an

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DigitalBlizzard

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Ich weiß auch gar nicht wie ich so blöd sein könnte, irgendwann wieder auf Gigabyte hereinzufallen.
Habe bereits vor Jahren vor den AM3/3+ Brettern aus dem Hause gewarnt, damals im Zusammenhang mit dem Athlon und Phenom Kern Freischaltungen bei Sysprofile, wo ich einen Sammelthread dazu betrieben habe.

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Martin Gut

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Manchmal wäre ich auch gerne so vergesslich. Es kann das Leben einfacher machen. Ich habe aber immer noch im Kopf, dass ich die GTX 1650 Super windforce auf einen silent-PC-Lüfter umgebaut habe um die Karte endlich ruhig zu bekommen. Das Aufheulen jede Minute war einfach nicht auszuhalten.

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echolot

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Darauf erst einmal ein Thermal Putty. Prost! Spaß beiseite. Die Aktion könnte tatsächlich Wellen auslösen. Die bekannten Youtuber lesen hier regelmäßig mit. Auch aus dem englischsprachigen Raum.

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thebagger

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Sehr informativ und schade, dass es meine Meinung und meine eigenen Erlebnisse mit Gigabyte zu fast 100% widerspiegelt.

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Iceman037

Neuling

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Bitte nicht als klugscheißen verstehen, aber der Sitz des angesprochenen Händlers (MF) ist Wilhelmshaven/ Land Niedersachsen. Nicht Bremerhaven/ Land Bremen.

PS: Als Niedersachse bin ich auch nicht stolz darauf.

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DigitalBlizzard

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Sorry, komme aus einem großen Mittelgebirge, kann froh sein dass ich Friedrichshafen nicht an Nord oder Ostsee verorte.
Hab's nicht so mit Hafenstädten, und natürlich hast recht.
Freudscher Fehler Wilhelmshaven natürlich, Bremen liegt nur in der Nähe.

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DigitalBlizzard

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2,346 Kommentare 1,183 Likes

Darum geht es mir letztlich, Probleme sind dem Hersteller 100%ig bekannt, aber sie ändern einfach nichts, weil der öffentliche Druck fehlt.
Solange wird billig weitergewurschtelt, denn die RMA Fälle sind ja allesamt quasi Einzelschicksale für Gigabyte, und damit keine Veranlassung etwas zu ändern, was die Gewinnspanne an so einer Karte um 1 Dollar senken würde.
Nach den Erfahrungen, kann ich mein Einzelschicksal aber dazu nutzen, ein gewisses Bewusstsein für das Problem zu erzeugen, und dann kannst sicher sein, wird auch Gigabyte das Problem grundsätzlich angehen müssen.

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Danke für die Spende



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About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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