Gaming Praxis Testberichte

Taschenbillard? Mobiles Retro-Gaming für einen schmalen Taler!

Werfen wir einen Blick unter die Haube unseres neuen Spielkameraden

Als CPU kommt ein RockChip RK3326 mit vier Kernen zum Einsatz, der ARM 64-Bit Cortex-A35 taktet mit 1,3Ghz. Für die Retropixel sorgt ein Mali-G31 MP2, der sogar OpenGL und VULKAN supportet und chipnatives Anti-Aliasing beherrscht. Als ausreichend schnelles Datenreservoir dienen 1GB DDR3L Arbeitsspeicher, der mit 32 Bit angebunden ist und mit 786Mhz tickt. Platz für das Betriebssystem und die Spiele gibt die MicroSD Karte, die je nach Präferenz unterschiedlich groß ausfallen kann (ich habe 32GB, 64GB und 128GB getestet).

Ein absolutes Highlight in diesem tragbaren Gaming-System ist das Display: Es löst mit 854×480 Pixeln auf und hat eine Diagonale von 5 Zoll. Die Farben sind sehr dynamisch und die Darstellung gestochen scharf. Ein einziges Manko stellt allerdings das Bleeding der Beleuchtung dar. Wenn man mit wenig Umgebungslicht spielt, kann man ganz am Rande der Anzeige eine deutliche Helligkeitserhöhung zwischen Displaysegment und Gehäuse erkennen. Was (etwas Piepsiges) auf die Ohren gibt es nicht nur durch den integrierten Lautsprecher mit 8 Ohm Impedanz, auch eine 3,5mm Klinkenbuchse in Stereoausführung ist mit an Bord.

Der Akku kann mit einem ausreichend potenten Ladegerät mit 5 Volt Nennspannung in ungefähr drei bis vier Stunden komplett aufgeladen werden und hält dann bis zu fünf Stunden im harten Gamingbetrieb. Für die Action selbst haben wir zwei kleine Analog-Sticks, ein Steuerkreuz, sechs Buttons auf der Front und vier Schultertasten. Die unteren Gummitasten auf der Vorderseite sind zum Dimmen des Displays. Handcore-User haben auf der Oberseite des Gehäuses Zugriff auf GPIO-Pins. Hier die Specs übersichtlich als Tabelle:

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Pascal Mouchel

Moderator

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Hab noch denn Alten Odroid Go im Gameboy Format ich find die Dinger einfach cool.

Der liegt bei mir wie es sich für einen Mann gehört im Badezimmer in der Schublade 🤣

Ihr wisst schon wenn es Mal wieder länger geht 🤣🤣🤣

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m
meilodasreh

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Oh ich hab da ein analoges Buch mit 500 schweren Sudokus plus Kuli liegen.
Ist das noch Retro, oder schon völlig hinterm Mond? 😄

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Pascal Mouchel

Moderator

512 Kommentare 552 Likes

Vorteil an dem Buch hast du wenn dir das Klopapier ausgeht :ROFLMAO: da bist du definitiv im Vorteil

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C
ChaosKopp

Veteran

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Ketzer! Buchmissbraucher... *g* Aber mal etwas ernster: Bücher gehören gesammelt. Nicht so vergänglich wie digitale Inhalte (man braucht keine Software, der Akku hält ewig) und derzeit leider unterschätzt. Musste beim Umzug zwar einige verklappen, aber das waren die der Holden und somit nicht Tolkien, Asimov, Lem, Herbert, etc.

Zum Test: Vielleicht magst Du uns noch mitteilen, welche Emulatoren gut rennen, welche wo etwas eingeschränkt? Überlege derzeit, mir so nen Winzling auch mal zu gönnen.

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weedeater

Veteran

158 Kommentare 108 Likes

Coole Sache das. Für mich denke ich brauch ich für das zwar üppige, aber doch kleine Display wohl eine Brille. Daher bleib ich lieber bei den PC-Emu´s, dafür hab ich mir ja auch wegen dem Artikel hier schon das Rig zusammengebaut. Jetzt müsste ich eben nur mal anfangen, aber spiele gerade ziemlich viel anderes, daher wird das wohl noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Davon habe ich zum Glück aber reichlich.
Vor allem auch die 3D-Druckteile sind recht ansprechend gelungen.
Vielleicht könnte man mit so einem Drucker auch was für die Sticks drucken, vielleicht mit 3-4 kleinen Laschen mit ebenfalls kleinen Nasen zum einrasten. Die könnte man dann bei Bedarf auch einfach wieder entfernen. Gibt ja so was ähnliches für die Playstation und X-Box Controller zum vergrößern oder besseren Gripp.

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crankzware

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23 Kommentare 22 Likes

Hi Chaoskopp! Gerne, ich fang mal an: perfekt laufen: Gameboy, Game Boy Color, Game Boy Advance, NES, SNES. Laufen weitgehend: N64, ist spielbar, läuft aber nicht wirklich flüssig: PSX und Dreamcast.

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C
ChaosKopp

Veteran

123 Kommentare 107 Likes

Hab vielen Dank. Das sollte für zwischendurch und unterwegs wohl ausreichend sein.

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About the author

Bernhard Baumgartner

Bernhard ist langjähriger Hardwareentwickler in der Optoelektronik, der gern mal aus dem Nähkästchen spricht und mit seinem Start-Up CrankzWare einen plattform- und herstellerunabhängigen RGB-, Fan- und Pumpencontroller namens RainPOW entwickelt hat und vertreibt.

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