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High End In-Ear für Unterwegs: Die Shure Aonic 5 mit True Wireless Adapter im Test

Im letzten Bericht hatte ich euch die Shure Aonic 50 Overears vorgestellt, heute stelle ich euch ein weiteres Produkt aus der Shure Aonic Reihe vor: die Aonic 5 In-Ears mit passenden Bluetooth 5 Adaptern. Die Aonic 5 sind durchaus in der Kategorie High End einzustufen und genau das zeigt sich auch beim Preis. Laut UVP müssen wir hier stolze 529 Euro hinlegen, aber auch hier lohnt sich aber auch wieder ein Blick ins Internet, denn der Straßenpreis für die Aonic 5 startet bei verschiedensten Händler schon ab 488 Euro. Ob dieser hohe Preis gerechtfertigt ist oder nicht, das werden wir in diesem Test herausfinden (als kleiner Spoiler: es wird so manchen Aha-Effekt geben).

Lieferumfang

Im Lieferumfang enthalten sind die  AONIC 5 Sound Isolating Ohrhörer mit abnehmbarem Kabel, ein Universal-Ohrhörer-Kabel mit 3,5-mm-Klinke samt Fernbedienung und Mikrofon, ein 6,35-mm-Klinkenadapter, ein Schallröhrchen-Set, Soft-Flex Ohrpassstücke, Schaumstoff-Ohrpassstücke, Comply-Ohrpassstücke, Tannenbaum-Ohrpassstücke, Reinigungsstäbchen, Werkzeug und das Transport-Case. Die Bedienungsanleitung befindet sich auf der Verpackung und eine Schnellstartanleitung in der Box.

Der Lieferumfang ist wirklich sehr üppig und was hier schon positiv auffällt, das sind die vielen unterschiedlichen Ohrpassstücke – da findet wohl am Ende jeder das richtige, damit die Aonic 5 bequem im Gehörgang sitzen und nicht unangenehm drücken. Das sieht man in diesem Umfang eher selten, ist dem stolzen Preis aber auch angemessen.

Optik und Haptik

Beim Öffnen der Verpackung sieht man auf den ersten Blick, dass es sich hier ein Premium-Produkt handelt. Das Transport-Case sitzt in der Mitte und die Aonic 5 sind repräsentativ darum herum angeordnet. Das Case hat, wie schon bei dem Aonic 50, eine Lederoptik und wird mit einem Reißverschluss verschlossen. Darunter befindet sich das Zubehör, auf das wir gleich noch zurückkommen. Entnimmt man die Aonic 5 aus der Box, dann merkt man auch hier die sehr gute Verarbeitung samt vorzüglicher Spaltmaße. Wir testen die transparente Version mit freiem Blick auf die Treiber, aber es gibt noch 2 weitere Farbversionen in Rot und in Schwarz.

Bei der Verbindung zwischen Kabel und In-Ear findet sich ein 5 cm langer, biegbarer Bereich, der sich um den oberen Teil des Ohres legen lässt, damit die Aonic 5 sicheren Halt finden. Darauf ist auch die Prägung mit R für Rechts und L für Links zu finden. So sollte hier jeder die richtige Position finden und sollte das einmal nicht der Fall sein, dann ist zur Sicherheit im rechten In-Ear noch ein roter Ring eingelassen. Am Kabel selbst befindet sich noch eine Fernbedienung mit obligatorischer Lautstärkenregelung und einem Mikrofon. Das Kabel endet in einem 3,5-mm-Klinken-Stecker.

Technische Daten  
Wandlertyp Dreifach ausbalancierte Ankertreiber
Empfindlichkeit bei 1 KHz
119  dB SPL / MW
Impedanz bei 1 KHz
36  Ω
Frequenzbereich 18  Hz – 19  kHz
Eingangsanschluss MMCX-Anschlüsse
Nettogewicht 24 . 5  g ( . 8  oz. )
Betriebstemperatur -18 ° C bis 57 ° C (0 ° F bis 135 ° F)
Lagertemperatur -29 ° C bis 74 ° C (-20 ° F bis 165 ° F)

In der Box befindet sich ein silbernes Röhrchen mit einem kleinen Schraubenschlüssel. Mit diesem lassen sich die Schallröchen wechseln. Geliefert werden zusätzlich zwei verschiedene Paar Schallröhrchen: durchsichtig und klar für eine helle Sound Signatur, durchsichtig und schwarz für eine eher warme Sound-Signatur. Die bereits ab Werk verbauten grauen Röhrchen stehen für eine eher neutrale Soundsignatur. Ein kleines Reinigungsgerät wird mitgeliefert, damit die Röhrchen auch hygienisch einwandfrei sauber gehalten werden können.

True Wireless Secure Fit Adapter

Ein weiteres, optionales  Zubehör, das nicht im Lieferumfang enthalten ist, sind die True Wireless Secure Fit Adapter. Diese kosten selbst auch noch einmal 179 Euro UVP, aber auch hier lohnt sich der Blick ins Internet denn der Straßenpreis liegt etwas niedriger. Diese Bluetooth-5-Adapter lassen sich anstelle des mitgeliefertem Kabels der Aonic 5 nutzen und man bekommt damit eine kabellose Version der In-Ears. Diese Adapter sind auch mit anderen Modellen der Aonic- oder SE-Reihe kompatibel.

Ein ausführliches Review für die True Wireless Secure Fit Adapter würde den Rahmen sprengen, daher konzentrieren uns nun auf die wichtigsten Features. Die True Wireless Secure Fit Adapter befinden sich ebenfalls in einer hochwertigen Lederoptik-Box, genau wie die Aonic 5. Die Besonderheit hierbei: die Box fungiert gleichzeitig als Ladestation mit eingebautem Akku und bietet eine Ladereserve für satte 32 Stunden. Die True Wireless selbst haben eine Akkulaufzeit von 8 Stunden.

An der Unterseite finden wir den Anschluss, um die Box aufzuladen. Das geschieht über einen USB-C Anschluss, das benötigte Kabel von 1 Meter Länge ist in der Verpackung enthalten. Auch eine Ladestands-Anzeige ist vorhanden und diese bedient man über einen Taster, der uns in Form von drei weißen LED die verbleibende Akku-Ladung anzeigt.

Die Bedingung der Bluetooth Adapter stellt niemanden vor ein Rätsel, denn es ist wie immer. Mit dem Druck auf den rechten Adapter lässt sich das Gerät einschalten und verbinden, man kann Anrufe annehmen oder auflegen. Ein besonderes Feature hier ist wieder die Möglichkeit, den sogenannten Environment-Mode einzuschalten, der durch schnellen Doppelklick die Umgebungsgeräusche verstärkt. Das hat den Vorteil, dass wir, ohne die In-Ears aus dem Ohr nehmen zu müssen, wieder mit unseren Mitmenschen kommunizieren können.

Mit der ShurePlus Play App lassen sich die True Wireless Adapter, wie mit den Aonic 50 auch, individuell steuern und verbinden. Den ausführlichen Bericht über die App findet ihr in meinem Beitrag:  Premium-Klang für unterwegs: Die neuen Shure Aonic 50 Kopfhörer im Test.

Adapter

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WeAre138

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18 Kommentare 4 Likes

Danke für den Artikel!(y)
Bin aber etwas verwirrt. o_O
Du schreibst, dass ein ausführliches Review für die True Wireless Secure Fit Adapter den Rahmen sprengen würde, daher konzentrierst du dich nun auf die wichtigsten Features. D.h. du hast jetzt den Wireless-Adapter nicht getestet? Das Review liest sich aber geau so. Das verwirrt (mich) etwas, trotz mehrfachem Lesens.
Wenn das, wie ich es verstanden habe, doch so sein sollte, dann hast du aber nicht einmal kurz den Vergleich zum kabelgebundenen Anschluss gemacht? Hätte mich ja schon mal interessiert, da der Bluetooth-Adapter ja auch nochmal eine nicht zu verachtende zusätzliche Investition bedeutet...
Nicht abwertend gemeint, bitte darum als konstruktive Kritik verstehen - ist mir nach dreimaligem Lesen halt aufgefallen.

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Pascal Mouchel

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