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Grün-rote 7nm-Connection: NVIDIA trennt sich von Intels Xeon und kombiniert stattdessen AMDs EPYC-CPUs mit den Ampere-GPUs

In einer überraschenden Enthüllung hat NVIDIA beschlossen, Intels Xeon-CPUs abzulösen und sich ganz auf AMDs EPYC Rom-Prozessoren zu konzentrieren, um seine DGX-Systeme der nächsten Generation mit Ampere-GPUs zu betreiben. Dies wird die erste vollständige Markteinführung von zwei 7-nm-Serverprodukten der nächsten Generation auf derselben Plattform sein, die beeindruckende Hardware-Spezifikationen aufweisen.

Die Ankündigung erfolgt anlässlich der Markteinführung des Ampere-Grafikprozessors von NVIDIA, der bei weitem der größte jemals gebaute 7-nm-Grafikprozessor ist. In der Presse gab NVIDIA die vollständigen technischen Spezifikationen seines neuesten DGX-A100-Systems bekannt, das die 7-nm-Ampere-Grafikprozessoren von NVIDIA und die 7-nm-EPYC-Rom-CPUs von AMD verwenden wird. Es ist das erste Mal, dass sich das grüne Team für AMDs Serverchips für den Einsatz in seiner Flaggschiff-HPC-Plattform entschieden hat.

Das DGX-A100-System wird primär 8 NVIDIA Tesla A100 Tensor Core-GPUs enthalten und als Plattform über eine GPU-Kapazität von insgesamt 320 GB verfügen, d.h. 40 GB pro GPU, und eine Spitzenleistung von 5 petaFLOPs (AI) und 10 petaOPs (INT8) aufweisen. Insgesamt befinden sich 6 NVSwitches an Bord des Systems und gekühlt wird alles mit massiven Tower-Kühlkörpern.

Auf der CPU-Seite findet man zwei AMD EPYC 7742 Rome-CPUs an, die auf dem 7nm-Prozess von TSMC basieren. Die CPUs haben jeweils 64 Kerne und 128 Threads, was insgesamt 128 Kerne und 256 Threads ergibt. Die CPUs werden mit einer Basisfrequenz von 2,25 GHz und einer Boost-Frequenz von 3,4 GHz getaktet. Das System selbst verfügt über 1 TB DDR4-Speicher, bis zu 15 TB U.2 und 2x 1,92 TB NVMe-SSDs, 8 Mellanox-Verbindungen mit einem 200 Gb/s HDR (Infiniband) Port samt eines Dual-Port-Switches von Mellanox. Das NVIDIA DGX-A100-System wird ab sofort zu einem Startpreis von 199.000 US-Dollar angeboten.

 

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Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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