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EDIFIER HECATE GX05 Gaming TWS Earbuds im Test – Spaßig, spacig oder beides?

Mit dem Brand HECATE und den GX05 versucht sich Edifier einmal mehr auch im Gaming-Zubehör und ohne zu viel spoilern zu wollen: Es gelingt mit einem akzeptablen Ergebnis, sonst hatte ich auch nichts geschrieben und die Teile wieder zurückgeschickt. Manchmal muss man sich auch privat Zeit für solche Spielereien nehmen, die einem ab und an per Zufall vor die Füße fallen. Wer von HECATE noch nichts gehört hat: Es ist eine Gaming-Marke, die von Edifier entwickelt und ursprünglich 2013 als Teil der Gaming-Produktlinie von Edifier eingeführt und 2018 zu einer eigenständigen Marke wurde. Aber: Ich habe sowohl bei der Materialanalyse als auch bei den Messungen im Audio-Labor am Messkopf noch sehr interessante Details gefunden, also bitte nicht gleich zur letzten Seite hüpfen, sondern bitte alles lesen.

Der GX05 Gaming-In-Ear-Kopfhörer von Edifiers Marke HECATE wird in einer schwarzen Kunststoffbox geliefert, die mit einer Papierbanderole versehen ist. Auf der Vorderseite der Banderole befinden sich neben einem Produktbild und der Modellbezeichnung auch Hinweise auf die beiden Funktechnologien und die Hi-Res Audio Zertifizierung. Und zu der muss ich dann auf der nächsten Seite schon noch ein paar Worte verlieren.

Auch die heute vorgestellten Ohrstöpsel nutzen die “Flash Speed” Ultra-Low-Latency-Technologie, die eine geringe Latenz von 15 ms bei einer 2,4-GHz-Verbindung bieten soll und die wir von anderen Hersteller unter anderem Namen auch kennen. Alle Produkte der Marke, wie eben auch die GX-Serie, sind aus robusten Materialien gefertigt und ergonomisch gestaltet, um Haltbarkeit und Komfort für lange Gaming-Sessions zu bieten. Sie verfügen außerdem (leider) auch über RGB-Beleuchtungseffekt, aber nun ja. Heute teste ich auch den Klang und nicht die Leuchtdichte.

Lieferumfang

Das, was HECATE da beilegt, geht in völlig Ordnung. Man erhält die GX05 Kopfhörer, einen kabellosen Typ-C Dongle, ein Ladecase, 3 Sätze Ohrstöpsel in unterschiedlichen Größen (S, M, L), ein USB-C-Ladekabel, eine Aufbewahrungstasche, einen USB-A auf USB-C Adapter, zwei Staubschutzkappen, eine kurze Anleitung und ein paar (überflüssige) Aufkleber.

Noch ein Wort zu den austauschbaren Silikonpolstern: Wer Ersatz braucht, kann diesen auf dem “kleinen Dienstweg” auch bei Edifier über den Distributor bestellen. Das mal als Zusatzinformation für Schusselige und Hygieniker.

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echolot

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Danke für den ausführlichen Test. Der Messaufbau ist aber mal so richtig relatitätsnah. Bringt ein Platinüberzug überhaupt Vorteile? Wenn ja warum.

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heavy-user

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Platin - eventuell um Allergien zu vermeiden?

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eastcoast_pete

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+1 Wär zumindest wegen des Kupfer darunter uU keine schlechte Idee!

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eastcoast_pete

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1,653 Kommentare 984 Likes

@Igor Wallossek : Interessante Stöpsel, und guter Test. Der ganze Blödsinn (muss man schon so sagen) mit dem Hi-Res Audio Label verstehe wer will. Um die 40 kHz nutzen zu können, muss man schon auf den Hund kommen oder selber zu Canis irgendwas gehören, denn die können ja Ultraschall hören. Bei mir ist schon lange vor der Hälfte Schluss.
Für €80 wären die Edifyer in der Tat eine Überlegung wert. Ich mag in-ear (Stöpsel) für Anrufe sowieso nicht gerne (lieber ein dediziertes ANC Mono Headset mit boom Mikrofon dafür), und daher wäre die gute Klangqualität der Stöpsel ohne ANC ein echtes Kaufargument. Die Idee mit dem 2.4 GHz low latency Dongle finde ich auch gut.

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seha

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Wofür nutzt ihr solch Stöpsel eigentlich?
Für sowas wie Laufen, Radfahren o.ä. kann ich mir einen Mehrwert gegenüber anderen Lösungen vorstellen. (keine bewegliche Masse, nicht im Weg für den Helm...)
So normal im Alltag (Büro, Straße...) finde ich die jedoch oftmals nervig. Keine Ahnung wie oft ich das schon hatte, dass man z.B. jemanden im Büro anspricht und der nicht reagiert. Bis man dann aufgrund von drüber hängenden Haaren oder allgemein kleiner Bauform dann mitbekommt wo das "Problem" liegt...

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Igor Wallossek

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Meistens unterwegs. Ich lasse mich z.B im Flugzeug oder in der Bahn ungern als Bose-Opfer (ersetzen durch Beats, B&W und den ganzen anderen Hipster-Rotz) klassifizieren. Wenn, dann unverdächtige Stöpsel, ich bin ja kein Werbebanner.

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RazielNoir

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InEars zum Joggen hab ich noch keine gefunden, die in meiner Ohrmuschel halten. Ausser welche mit Over-Ear-Bügel, und die klangen bisher Unterirdisch. Gut, beim Joggen zu vernachlässigen, da irgendwann sowieso das eigene Atemgeräusch die Musik anfängt zu überlagern, außer man dreht weit auf. Und das ist im urbanen Gelände eher nicht ratsam.

Ich hab mit den Sony's WF1000MX4 die für mich passenden InEars für Alltag. Was nervt, ist die niedrige Laufzeit. Creative schafft es bei den Outlier nominal das 3fache. Bei ähnlich großen Kopfhörergehäuse.

Und das Hi-Res Label....

Naja. Die Sony MDR-A1 tragen das Label, was mir wurscht ist. Sie sitzen bequem (mittlerweile mit den 3-Paar ErsatzMuscheln) und bieten mir an den NWZ-A45 ungetrübten Musikgenuss. Oder an einem Marantz MCR-611. Oder an dem Teac AI301-DA am PC. In einer für mich ausreichenden Wiedergabequalität. Mehr als CD-Qualität brauchts nicht, den Unterschied zu einigen Titel von High Resolution Audio Portalen hab ich mit noch nicht festgestellt.

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XXL

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80 Kommentare 17 Likes

ich springe immer gern zuerst zur letzten Seite, weil dort meist, sofern vorhanden ein Video zum Artikel verlinkt ist :LOL:

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eastcoast_pete

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Einfach modden mit zwei Punkten über dem "o", und fertig ist's 😀.
Aber im Ernst, das einzige Bose ANC Ding das ich mir je gekauft habe (sehr billig new-in-Box auf der Bucht geschossen) ist ein in-Ear (Stöpsel-artig) Teil mit 3.5 mm Klinke für unterwegs (v.a. beim Schnellgehen, AKA Power Walking, und im Flieger). Und auch nur deshalb gekauft, weil mir mein anderes Billig ANC mit Stöpsel und Klinke von AT kaputt ging, und ich ganz ohne war. Mittlerweile hab ich wieder eins (billig gebraucht erworben, wird nicht mehr hergestellt). Warum ich das gekauft habe? Das AT läuft nämlich mit einer regulären Mikro (AAA) Batterie; für ca. 40 Stunden.
Was interessant ist: subjektiv ist das AT besser als das Bose, und das Bose wird auch ziemlich basslastig wenn man ANC zuschaltet.
Edlere und drahtlose Stöpsel (zB die guten SONY oder Sennheiser) mit Bluetooth und ANC sind zwar sehr deutlich besser, aber wenn eins davon beim Sporteln rausfällt ist's ärgerlich, und laden darf man auch nicht vergessen. Mit den Dingern mit Klinke kann man auch ohne Batterie oder Akku noch Musik hören. Bei Drahtlosen bleibt einem da nur selbst Musik machen (Singen oder Pfeifen 😁.)

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Igor Wallossek

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10,413 Kommentare 19,406 Likes

Im Flugzeug ist das beste ANC immer das Ticket für die ersten Reihen, allerdings immer aufs Neue teuer erkauft. Aber wenn man hinten sitzt und sich ein antiautoritär erzogenes Gör mal wieder nachts im Dauerlauf übt, kurz Bein raushalten und sich schlafend stellen. Dann hoppelt das Gör im anderen Gang. Geht auch.

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escosse

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22 Kommentare 2 Likes

Das Problem hatte ich auch. Bis ich die Jabra 85t gekauft habe, die halten in meinen Ohren beim Joggen einfach super.

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Fazzo

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32 Kommentare 6 Likes

@Igor Wallossek
Hallo Igor, vielleicht könntest Du auch mal die Teufel Airy TWS 2 im Vergleich testen. Ich habe sie im Sale bei Teufel für 99,90 € + Versand gekauft, als sie gerade neu erschienen sind.
Eigentlich habe ich sie mir für Webex-Konferenzen beruflich gekauft, aber mittlerweile habe ich festgestellt, dass sie auch beim Musikhören oder Videoschauen einen sehr guten Klang haben und bin sehr zufrieden mit dem Klang.
Auch das Noise-Cacelling funktioniert m.E. relativ gut.
Das Beste ist aber m.E. wirklich der Sound.

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About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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