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Die HWiNFO-Story: Martin Malik, das Gesicht zu und die Geschichte hinter dem bekannten Diagnose-Tool

Ab und zu veröffentliche ich ja ganz gern auch einmal Hintergrundgeschichten zu Firmen und wichtigen Personen, die man sonst nicht so einfach im Internet findet, die ich aber seit Langem kenne uns sehr schätze. Der Grund dafür ist einfach, denn während man die Produkte überall kennt und gern nutzt, weiß doch kaum einer, wer oder was eigentlich hinter solch vermeintlich alltäglichen Dingen steckt. Denn neben ganz viel Arbeit ist es auch immer ein besonderer Mensch, der von der Öffentlichkeit meist viel zu wenig wahrgenommen wird. Diese weißen Flecken im Wissenstand außerhalb von Wikipedia & Co. fülle ich deshalb von Zeit zu Zeit ganz gern mit solchen Homes-Stories und so geht es heute einmal um HWiNFO und Martin Malik, den eigentlichen Macher dahinter. Den kennt Ihr nicht? Nach dem Lesen des Artikel dann schon 🙂

Die Person hinter dem Tool

Martin Malík, der Entwickler hinter HWiNFO, ist wirklich eine bemerkenswerte Persönlichkeit in der Welt der Computersoftware und besonders bekannt für seine Beiträge zu Hardware-Überwachungs- und Analysetools. Martin Malíks Hintergrund in der Softwareentwicklung zeigt sich in dem ausgefeilten Design und der Funktionalität von HWiNFO. Seine Expertise in der Interaktion von Hardware und Software hat es HWiNFO ermöglicht, detaillierte Einblicke in verschiedene Komponenten eines Computersystems zu bieten. Obwohl öffentlich nur begrenzt Informationen über sein Privatleben oder andere Projekte verfügbar sind, hatte seine Arbeit an HWiNFO einen signifikanten Einfluss im Bereich der PC-Diagnostik und Hardwareanalyse.

Wobei: Etwas Privates habe ich dann doch für Euch, aber der Rest bleibt seine Privatsache. Martin wurde in Malacky, Slowakei, geboren, aufgewachsen in Bratislava, dann zurückgekehrt nach Malacky, wo er immer noch lebt. Zu seinen weiteren Interessen gehören Kernphysik (einschließlich Forschung über die Tschernobyl-Katastrophe), theoretische Physik und Kosmologie. Er verbringt gern und viel Zeit mit seiner Familie, er hat eine eine Tochter (15, zukünftige Schauspielerin oder Sängerin) und einen Sohn (12, zukünftiger Pilot oder Atomingenieur). Martin hat in allen Jahren ein relativ privates Profil beibehalten, das sich hauptsächlich auf die Entwicklung und Verbesserung von HWiNFO konzentriert.

Auch Bilder können Hintergrundinformationen enthalten 😉

Dieser mir nicht ganz unbekannte Ansatz einer One-Man-Show hat es ihm ermöglicht, sich voll auf die technischen Aspekte der Software zu konzentrieren und sicherzustellen, dass sie den Bedürfnissen ihrer Nutzer entspricht. Viele Jahre lang war HWiNFO auch nicht Martins Hauptberuf. Er arbeitete in verschiedenen Unternehmen, meist in Bereichen, die der Hardware, Treiber- oder Kernelentwicklung nahestanden. Schließlich entschied er sich im Jahr 2020, seinen Hauptberuf aufzugeben und seine ganze Zeit und Mühe HWiNFO zu widmen. Dies erforderte auch eine Abkehr vom Freeware-Modell, erlaubte aber andererseits, viel mehr Ressourcen in HWiNFO zu stecken, was auch durch das Hinzufügen mehrerer neuer Funktionen sichtbar wurde.

Checking compatibility (von links nach rechts): Martin (HWiNFO), Tamas) (AIDA64) und CPU-Z (Franck) in Dunkerque

Martins Hingabe an HWiNFO ist ein Beispiel dafür, welchen Einfluss ein einzelner Entwickler in der Tech-Welt haben kann, besonders in Nischenbereichen wie der Hardwareüberwachung und -analyse. Seine Arbeit bleibt eine wesentliche Ressource für diejenigen, die ihre Computersysteme verstehen und optimieren möchten. Unter Martins Führung entwickelt sich HWiNFO weiter. Die Einführung von HWiNFO64 Pro, mit seinem erweiterten Funktionsumfang und Lizenzoptionen, zeigt sein Engagement sowohl für individuelle als auch für Unternehmensnutzer. Es ist übrigens noch eine weitere Expansion geplant. Im Übrigen verstehen sich die Macher von HWiNFO, AIDA, OCCT und CPU-Z und tauschen sich aus. Ein Miteinander ist und bleibt wichtig, denn die Daten müssen am Ende ja auch konsistent bleiben.

Franck (CPU-Z), Adrien (OCCT) und Martin (HWiNFO) unlängst in Ghent

Martins Arbeit an HWiNFO war und ist sehr einflussreich, besonders unter PC-Enthusiasten, Übertaktern und IT-Profis. Das Tool wird für seine umfassenden Hardwareanalysefähigkeiten, Zuverlässigkeit, außergewöhnlichen Support und regelmäßigen Updates gefeiert. Und genau da lesen wir nach dem Umblättern weiter, denn ich zeige Euch auch noch die Geschichte von HWiNFO. Von DOS bis Windows im Schnelldurchlauf mit allen aktuellen Erweiterungen und Entwicklungen. Und ja, es ist wirklich interessant.

Kommentar

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kelli

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17 Kommentare 19 Likes

Ich liebe das kleine Programm. Praktisch bei jedem Windows-Rechner, den ich aufsetze, wird das so ziemlich als erstes installiert.

Leider läuft das nicht unter Linux, was ich höchst bedauerlich finde, da es dort praktisch keine vernünftige Alternative gibt.

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big-maec

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918 Kommentare 542 Likes

Ja das Programm ist Gold wert und nicht zu vergessen das sollt man auch erwähnen die ganzen Add-ons werten das nochmal auf.

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ipat66

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1,430 Kommentare 1,459 Likes

Toller Hintergrund ( und Bild ;) ) -Bericht.
Da kann ich doch nur sagen:

Thank You Martin and all the best for the future .

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echolot

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1,120 Kommentare 879 Likes

Schön auch solche Artikel hier lesen zu dürfen. Gerne mehr davon. Gibt viele osteuropäische Computernerds der alten Schule.
@Igor Wallossek in was für einer Beziehung steht ihr zwei? Öfters in der Slowakei?

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Igor Wallossek

1

10,515 Kommentare 19,709 Likes

Man wird im Netz nicht viel Privates über mich finden außer Essen, ein paar Reisen und mein Auto. Genau das wird sicher auch so bleiben :)

Mein Netzwerk ist nicht sonderlich klein und ich kenne noch so Einige, die ich vielleicht mal vorstellen könnte. Aber das hängt in erster Linie dann von denen ab, die sich eigentlich nicht gern in der Öffentlichkeit sehen. Ich musste es auch erst lernen, dass man dann überall durchgereicht wird. Als ambitionierter, aber eher unbekannter Schreibtischtäter hatte ich es früher deutlich einfacher. :D

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Martin Gut

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7,969 Kommentare 3,719 Likes

Eine PSU mit 48214 RPM. Den PC will ich. Mit so einem Treibwerk hebt der richtig ab. :cool:
(zweite Seite, viertes Bild, ganz rechts)

Auch von mir vielen Dank für das tolle Tool.

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p
pintie

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186 Kommentare 134 Likes

was die KI da wohl für ein Bild drauß macht :) hab da Kopfkino

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eastcoast_pete

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1,715 Kommentare 1,050 Likes

Thanks Martin Malik for this great tool! Und danke @Igor Wallossek für diesen und andere Hintergrund Artikel! Sowas lese ich immer wieder sehr gerne. Ich hoffe auch, daß sich die Firmen, die von Martins Arbeit profitieren, dann auch bei ihm erkenntlich zeigen!

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s
scotch

Veteran

154 Kommentare 105 Likes

Ich hab schon seit Jahren die Pro Version. Zusammen mit dem Plugin fürs StreamDeck habe ich immer einen aktuellen Überblick über alle wichtigen Werte. Vielen Dank an Martin Malik für dieses tolle Tool!

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DrDre

Veteran

248 Kommentare 98 Likes

Es ist mal schön zu sehen, wer eigentlich hinter Software steckt, die man des öfteren benutzt (y)
Privatleben interessiert da weniger, soll auch privat bleiben. Ich möchte auch nicht, dass die Leute wissen was ich gefrühstückt habe und zu Abend hatte ;)

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thebagger

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104 Kommentare 77 Likes

Super interessanter Artikel! Nutzt seit es die Pro Version gibt auch diese. Nicht weil ich irgendwas davon brauche sondern weil ich Martin supporten möchte. Das Tool ist einfach ein must have. :)

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RedF

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4,905 Kommentare 2,728 Likes

Habe mir auch die pro zugelegt, nicht weil ich sie brauche.

Er hatte bei zwei Problemen die ich hatte innerhalb von wenigen Stunden reagiert und eine neue Beta veröffentlicht die das Problem gelöst hat.

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k
kleinstblauwal

Mitglied

58 Kommentare 25 Likes

Sehr schöne Vorstellung in den Artikel.
Das Tool sollte ich auch Mal auf die Merkliste setzen. Bei meinem alten Desktop System mit Luftkühlung war es beim moderaten Übertakten ausreichend mit coretemp zu schauen und MSI afterbuner zu schauen.
Ich hatte aber neulich an den Laptop meiner Frau Hand anlegen müssen. Der hat eigentlich schon immer ohne Grund die Lüfter aufheulen lassen. Google hat nur Beiträge geliefert, dass Dell beim thermischen Design massiv verkackt hat und Software zum steuern gibt es nicht.
Ich habe dann einfach aufgeschraubt, WLP erneuert und auf Verdacht Wärmeleitpads verteilt. Seit dem schnurrt das Teil wie ein Kätzchen. Mit HWInfo hätte ich vielleicht rausfinden können, welchem Sensor man da das Mütchen kühlen musste.

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Igor Wallossek

1

10,515 Kommentare 19,709 Likes

Ich kann auch nicht mehr ohne :D

Ich bin am 3.12. bei meinem Freund René Meyer und werde da auch mal bissl was fotografieren. Ohne den wäre ich wohl sicher nie zum Schreiben verleitet worden. Wir kennen uns nun schon seit fast 15 Jahren und er ist die härteste Nachteule, die ich kenne :P

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Ifalna

Veteran

362 Kommentare 320 Likes

Geht mir genauso.
HWinfo in Kombination mit Rainmeter für Echtzeitsystemüberwachung auf dem Desktop.

View image at the forums

Wann immer ich an einem Rechner sitze der sowas nicht hat, komm ich mir blind vor.
Dafür ziehe ich auch gern Wallet-kun zu Rate.

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Annatasta(tur)

Veteran

376 Kommentare 133 Likes

Endlich mal leistungsstarke Lüfter in einer PSU. :ROFLMAO:

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G
Guest

Das ist auch gut so!
Dein Privatleben, jedes Privatleben ist 1000000000000000000000000000000000000000000000 Billiarden Dollar wert.
Es gibt leider immer mehr, die in der digitalen Gosse leben und in der Scheiße wühlen.
Dazu auch, das Dein Privatleben mit dem Tool Smartphone= du zahlst mit Deiner Kreditkarte? den Rattenschwanz, dieses
Privatlebens auf einige ziel genaue Messpunkte pointed und pointiert, wird gemeint, man wüsste jetzt, was die Person X...123stelliger Code,
den will und begehrt.
Dazu der Kloschüsseltrinker Musk, der mit seinen hirntoten Gesellen gerne die Elektrode ins, Dein, Gehirn führt, damit man ja genau
bescheid weiß. ( ich liebe mein Huawai,,weil ich es mag wie ES mich ausspioniert und iCH bei denen 1000 Server zum Rendern nutze..
die sind dumm wie Stroh dort..is so..lol)
Dazu immer mehr beschissene Umwege und Zwischenfragmente ( I-watsch.. geht es noch bescheuerter..neuerdings?), damit die Person X...andere Zahl,
zum Guro der Seele muss, der Ihr um " tragen Sie eine oder die Ganze Summe ihrs Vermögens ein ".... und so weiter.. PEACE

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G
Guest

jetzt komponieren wir den IGOR ROGN ROLL..

im Video brennen 4090ziger und 14900er.. oder so.

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D
Der Do

Mitglied

85 Kommentare 38 Likes

Bei dem Schwarz-Weiß Bild als Aufmacher dachte ich er wäre verstorben!😬

Antwort 1 Like

Danke für die Spende



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About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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