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Corsair H150i ELITE CAPELLIX im Test – Starke Kühlung mit Next-Gen RGB 

Test und Methodik 

Heute kommt zum ersten Mal mein brandneues Testsystem zum Einsatz. Gekühlt werden muss ein Ryzen 5 3600 bei Werkseinstellungen, dazu gesellen sich 16 GB DDR4 G.Skill RipJaws 4 (2x 8 GB) Arbeitsspeicher auf einem MSI B550 Tomahawk (BIOS 7C91vA3). Die Asus ROG Strix GTX 1060 6GB läuft für die CPU Stresstests nur für die Bildausgabe im Zero-Fan Modus mit und als Stromquelle dient ein BitFenix Whisper M 450W. Das Ganze befindet sich im Thermaltake Core P3 als Open Benchtable. 

Alle Datensätze werden mit HWInfo64 v6.30-4240 – 2000 ms Logging erfasst, die angegebene Temperatur ergibt sich aus dem Sensor CPU-Die (Average). Da ich nicht über eine Klimaanlage verfüge, sind die Werte in den Graphen das Delta zwischen Raumtemperatur und Temperatur der CPU. So lassen sich alle Kühlungen fair vergleichen, auch wenn die Umgebungstemperatur unterschiedlich ist.  Verwendet wird jeweils die dem Kühler beiliegende oder vorab vom Hersteller aufgetragene Wärmeleitpaste. 

Benchmarks 

Für das erste Set an Ergebnissen wurde die Pumpe im Preset “Leise” betrieben, die Lüfter jeweils über ein eigenes Profil angesteuert. 

Benutzerdefiniert 

30% PWM 

60% PWM 

100% PWM 

Lüfter 

592 RPM 

1459 RPM 

2264 RPM 

Schallpegel (2cm) 

39 dBA 

59 dBA 

72 dBA 

Umgebung 

23,0-23,4 °C 

23,7-24,2 °C 

24,4-24,2 °C 

Im Anschluss habe ich ebenfalls noch die verschiedenen Presets ausprobiert. Ab Werk kommt die AiO im Preset “Leise” für die Pumpe und “Balanciert” bei den Lüftern, im Weiteren als Standard bezeichnet. 

Abschließend noch eine Übersicht der getesteten Konfigurationen: 

Zusammenfassung und Fazit

Ab Werk ist die H150i ELITE CAPELLIX schon gut abgestimmt, wenn auch eher in Richtung geringe Lautstärke als Leistung getrimmt. Die Pumpe sticht auch im Leise-Modus mit ihrem markanten Surren bis etwa 50% PWM der Lüfter heraus, ist aber insgesamt unter Last nicht störend laut. Bei meinen benutzerdefinierten Profilen lässt sich zudem eine schöne Skalierung der Kühlleistung sehen. 

Die Ergebnisse lassen darauf schließen, dass man auch das Intensiv-Preset wieder sehr konservativ eingestellt hat, was die PWM-Werte angeht. Die vordefinierten Kurven lassen sich leider nicht einsehen, bei schätzungsweise 75% PWM dürfte dort aber das Maximum erreicht sein. Durchaus nachvollziehbar, denn darüber werden die ML120 RGB-Lüfter doch störend laut mit ihrem Rauschen. Wer das letzte bisschen Kühlleistung rausquetschen möchte, kann ja noch mit einem eigenen Profil nachhelfen. 

Mit einer UVP von 189,90 Euro liegt man knapp über den 174,90 Euro Einführungspreis der H150i RGB PRO XT, liefert aber drei RGB Lüfter sowie einen vollwertigen Controller für Lüfter und Beleuchtung mit. Sicherlich kein Schnäppchen, im direktem Vergleich zum eigenen Sortiment aber eine klare Verbesserung. Mit dem Commander Core und iCUE “Zwang” wird aber natürlich darauf abgezielt, dass sich der Käufer auch in Zukunft weiter im Corsair-Ecosystem bewegt – wobei natürlich nichts dagegen spricht, die drei verbleibenden 4-Pin PWM Anschlüsse für Lüfter anderer Hersteller zu verwenden. 

Negativ aufgefallen ist im Prinzip lediglich der übliche Tütenwahnsinn bei der Verpackung und das erneute Fehlen einer zusätzlichen Tube Wärmeleitpaste. Ich bin mir sicher, dass es bei diesem Preis für ein Premium-Produkt noch möglich gewesen wäre, die erneute Montage ohne zusätzlichen Kauf zu ermöglichen. 

 

 

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