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Corsair H150i ELITE CAPELLIX im Test – Starke Kühlung mit Next-Gen RGB 

Bereits Anfang 2019 stellte Corsair auf der CES die zusammen mit Primax entwickelten Capellix RGB LEDs vor, die “nächste Stufe” von kunterbunter Komponentenbeleuchtung. Mit 40% weniger Verbrauch, bis zu 60% mehr Helligkeit und 35% längere Lebensdauer, verglichen mit herkömmlichen SMD-LEDs, wurde die neue Technologie beworben. Eine Handvoll Artikel mit den neuen LEDs gibt es bereits bei Corsair im Sortiment, jetzt kommt also die erste AiO Wasserkühlung hinzu. Was die H150i ELITE CAPELLIX neben hell leuchten noch alles kann erfahrt ihr im nachfolgenden Review! 

Verpackung / Lieferumfang 

Der Karton ist vollflächig farbig bedruckt und im bekannt-markanten Gelb-Schwarz von Corsair gehalten. Außen sind Bildern der Wasserkühlung, Auflistung des Inhalts sowie grobe Spezifikationen und Maße der AiO aufgedruckt. 

Im Inneren der Verpackung erwartet mich das übliche Bild: Karton-Schale um die Wasserkühlung sicher zu umschließen und Unmengen an Plastiktüten.  Neben den Garantieinformationen liegt noch das ausschließlich englische Handbuch bei. 

Endlich ausgetütet fällt erneut auf, wie ähnlich sich Elite Capellix und die vor kurzem getestete RGB PRO XT nicht nur bei der Verpackung sind. Markante Unterschiede sind aber das andere Design des Pumpenblocks, ML120 RGB Lüfter und die jetzt nicht mehr abgerundeten Ecken des Montagerahmens. Radiator sowie gesleevte Schläuche scheinen erneut verwendet worden zu sein. 

 

Corsair verwendet ebenfalls wieder die bekannte Montage mit in den Pumpenblock steckbaren Halterungen für Intel und AMD Mainstream Sockel sowie Threadripper.  Im Zubehör befindet sich ebenfalls der neue Corsair Commander CORE und eine alternative, transparente Platte für den Pumpenblock.  An dem abgespeckten Commander PRO, jetzt als CORE benannt, lassen sich 6x 4-Pin PWM Lüfter, 6x Corsair’s proprietäre aRGB Anschlüsse sowie ein Temperaturfühler anschließen. Der breite Datenstecker des Pumpenblocks kommt ebenfalls dran, zum System geht’s dann über einen internen 9-Pin USB 2.0 Anschluss. Die Stromversorgung erfolgt über SATA, den Molex-Strang kann man sich also dankenswerterweise an seinem modularen Netzteil sparen. 

Montage / Einbau 

Erfreulicherweise behält Corsair auch die Methode zum Anbringen des Pumpen-/Kühlblocks für den AM4 Sockel bei. Diese hatte ich bereits letztes Mal gelobt, das kann ich hier nur wiederholen. Der Block wird einfach auf die CPU gesetzt, die beiden Ösen in die bei AMD Mainboards vormontierte Halterung eingehängt und das Ganze mit Handschrauben festgezogen. Für Intel Sockel liegt eine Backplate bei, die zudem über kleine Klebestreifen zum einfachen Anbringen verfügt.  

Corsair zeigt auf YouTube ebenfalls nochmal, wie die Montage auf den verschiedenen Sockeln von statten geht.  

Wie zuletzt bei der RGB PRO XT finden sich auch hier im Radiator diverse Schönheitsfehler durch leichte Druckstellen (sogenannte Radiator-Cellulite), wie man sie bei fast allen AiO-Produkten kennt …

… wobei es um die “Rückseite” deutlich besser beschert ist. Funktionelle Einschränkungen gibt es aber wie üblich durch verbogene Lamellen nicht. Das Ganze verschwindet sowieso nach der Montage der Lüfter aus dem direkten Sichtbereich.

Je nach Geschmack darf man sich dieses Mal auch zwischen zwei verschiedenen Plättchen für den Pumpenblock entscheiden. Ab Werk ist der eher schlicht-schwarze Deckel montiert, der Alternative hingegen lässt deutlich mehr Licht durchscheinen: 

Die komplette Steuerung erfolgt wie bei Corsair üblich via iCUE-Software. Getestet wurde mit einer Vorab-Presseversion iCUE v3.33.246, aktuell online verfügbar ist v3.32.80. Beim ersten Start wurde ich prompt aufgefordert, ein Update der AiO auf Firmware 1.5.131 zu tätigen, welches innerhalb weniger Sekunden ohne weiteres Zutun erledigt war. Wir haben interessante Zeiten, jetzt bekommt selbst der CPU Kühler Updates verteilt! 

Im Programm angekommen lässt sich unter Beleuchtungseffekten die volle Pracht der insgesamt 45 RGB-Zonen steuern, 21 auf dem Pumpenblock und 8 pro Lüfter. In der Beleuchtungsbibliothek lässt sich zwischen diversen vorgegebenen Mustern auswählen, Geschwindigkeit und Richtung ist ebenfalls anpassbar. Wem das nicht reicht, kann im Editor auch noch eigene Effekte erstellen oder von anderen importieren. Effekte, die auch ohne laufenden iCUE-Dienst im Hintergrund möglich sind, finden sich unter Hardwarebeleuchtung. 

Viel interessanter für uns ist aber die Kategorie Optionen, die die RPM-Werte kontrolliert. Neben der Echtzeit-Drehzahl kann ebenfalls die Temperatur der Kühlflüssigkeit ausgelesen werden. Hier lässt sich zwischen vier verschiedenen Presets wählen oder eigene Lüfterkurven erstellen. Benutzerdefinierte Einstellungen sind allerdings nur für die Lüfter möglich, für die Pumpe sind lediglich Leise, Balanciert und Intensiv auswählbar. Ab 50 °C Kühlflüssigkeit werden die Lüfter auf 100% PWM gestellt, bei 70 °C das System heruntergefahren. 

Spezifikationen 

Eine Produktseite gibt es zum Zeitpunkt des Reviews nicht, diese wird erst in den kommenden Tagen mit Release des Kühlers veröffentlicht.  Nachfolgend schon einmal eine Übersicht der technischen Daten der neuen Serie: 

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About the author

Tim Kutzner

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