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Cooler Master MasterAir 624 Stealth CPU Luftkühler im Test- Eine dunkle Bedrohung in Groß


Nachdem sich vor Kurzem erst der 612 Stealth auf der Testbench beweisen musste, folgt jetzt der große Bruder. Wie sich der Klotz schlägt, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

Verpackung und Lieferumfang

Der Karton gleicht dem des kleineren Kühlers bis ins Detail, ist nur eben deutlich größer. Ein großes Produktbild auf der Vorderseite wird durch eine Explosionsansicht mit Kurzbeschreibungen auf der Rückseite ergänzt, die Seiten mit dem Cooler Master-typischen Lila geben dann Auskunft über die technischen Spezifikationen.

Und auch bei dem Transportschutz zieht man wieder alle Register, um eine sichere Lieferung zu ermöglichen. Drei Kartons sind von innen und zusätzlich nochmal außen durch dicken Schaumstoff gefedert. Sogar die Lüfter sind nochmal einzeln eingepackt. Wenn hier etwas verbogen ankommt, dann müsst ihr in Zukunft wirklich freundlicher zu eurem Postboten sein.

In der Zubehör-Box befinden sich neben den umfangreichen Montage-Kleinteilen noch ein 4-Pin PWM Splitter sowie Wärmeleitpaste und ein einfacher Schraubendreher. Wieso, wenn man schon einen extra Karton mit einzelnen Fächern verwendet, nochmal alles eingetütet werden muss, erschließt sich mir nicht.

Als besonderes Extra gibt es noch einen dritten Lüfter in 120mm Größe dazu, welcher laut Beschreibung als Gehäuselüfter eingebaut werden soll. Ich würde aber mal spekulieren, dass die meisten Käufer von Luftkühlern in diesem Preisrahmen bereits relativ gut ausgestattet sein dürften. Schaden tut es zwar nicht, aber den Kühler 5 Euro günstiger zu machen und sich den Lüfter zu sparen wäre auch eine willkommene Option gewesen.

Montage und Einbau

Man setzt hier wieder auf eine eigene Backplate für Intel und AMD-Sockel. Mit Plastikclips werden vier kleine Gewinde in der Backplate fixiert und von hinten durch das Mainboard geschoben. Auf der Vorderseite schraubt man dann die Abstandhalter drauf, welche wiederum die beiden Brackets aufgelegt und festgeschraubt bekommen. Der Prozess ist identisch zum 614, auch wenn die Brackets etwas größer sind.
In Videoform gibt es das Ganze auch nochmal:

Weniger Kleinteile wären wie immer wünschenswert, bei liegendem Mainboard sollte der Einbau aber problemlos zu bewältigen sein.

Spezifikationen

Nachfolgend die Übersicht der technischen Details, mehr Informationen gibt es auf der Herstellerseite.

Cooler Master MasterAir MA624 Stealth (MAM-D6PS-314PK-R1)

computeruniverse.netSofort lieferbar, Lieferzeit 1-2 Werktage81,45 €*Stand: 19.09.21 04:52
equipprLagernd im Außenlager, Lieferung innerhalb 3-5 Werktage82,30 €*Stand: 19.09.21 04:53
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*Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt zzgl. Versandkosten und ggf. Nachnahmegebühren, wenn nicht anders beschriebenmit freundlicher Unterstützung von www.geizhals.de

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Tim Kutzner

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Ich finde wunderbar, dass Cooler Master im Installationsvideo meint, für den größten Kühler im Sortiment das kleinste Board zu nehmen :D

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halfevil333

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Da ist der Kühler mit allen Lüftern ja größer als das Board :unsure: was den "Regisseur" da wohl geritten hat :LOL:

Aber mal ehrlich: schön, dass man auch wieder mal was ohne RGB-Firlefanz erstehen könnte. Und die Verarbeitung wirkt auch top, keine Frage. Aber so richtig deutlich absetzen vom kleinen Bruder 612 bei 60% kann er sich ja nicht wirklich.
Aber 100 Euronen für einen Luftkühler? Das ist schon heftig. Auch, wenn die Testergebnisse insgesamt sicher überzeugen können, da kann ich mich dann doch nicht mehr so begeistern.

Für meinen 3600x reicht der Brocken 3 locker und für den FX8370 tut es ein Noctua mit 2 120er Lüftern, wo mir leider das Modell jetzt nicht einfallen will. Aber der ist schon älter, da ich für AM4 schon ein extra Bracket kaufen müsste. Und beide haben nicht mehr als 60,- € gekostet, der Brocken sogar noch weniger, der liegt eher so bei 45,-€.

Da würden mich auch wirklich mal die Ergebnisse interessieren bei einem höheren Ryzen 5xxx.

Auch wenn ich bei einem möglichem Upgrade zu so einem wohl eher zu einer anständigen Wasserkühlung neigen würde. Aber bei den momentanen Preisen denke ich da nicht drüber nach und muss es zum Glück auch nicht.

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eastcoast_pete

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Mal generell zu Kühlern: Wenn die als "für Ryzen 5xxx" oder "für Rocket Lake" beschrieben sind, gibt's denn da überhaupt welche bei denen die Passform tatsächlich der Form (konkav, konvex) der Chips angepasst sind? Igor hat dies ja schon in seinen RL Tests bemerkt, und gerade bei solchen heißen Eisen fällt das wohl schon ins Gewicht.

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goch

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Ehrlich gesagt, kann ich das Fazit nicht ganz nachvollziehen. Wenn ich mir das Vergleichsdiagramm ansehe (und es richtig verstehe), dann ist der Sythe Mugen 5 ARGB Plus bei 60% PWM kühler und dabei fast 40% (!) günstiger. Die Tabellle mit der "Geräuchcharakteristik" signalisiert zudem noch, dass er dabei etwas leiser ist (zumindest bei 30% PWM).

Edit:Typo

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vonXanten

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472 Kommentare 129 Likes

Kann das Fazit auch nicht so ganz nachvollziehen. So richtig Absetzen kann er sich nicht von seinem kleinen Bruder. Da bleibe ich doch lieber bei den Österreichern, auch wenn die Farbgebung nicht bei allen Produkten elegant schwarz ist. Die haben auch eine lange Garantie und scheinbar einen sehr guten Service, s.u..

@halfevil333 Noctua selbst verschickt auch die Bracket wenn du eine AM4 CPU hast und der Kühler dafür angeboten wird, ohne Kosten. Mail an deren Support und die klären das dann mit dir. Selbst gemacht für einen Noctua NH-C12P SE14.

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halfevil333

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Passt schon, der sitzt sowieso auf dem AM3+-Sockel. Und da verrichtet er seinen Dienst nach seiner Bestimmung. Probleme oder unnötigen Lärm habe ich damit nicht. War auch der Grund für den Wechsel damals. Als ich den FX6350 in Rente geschickt habe, war der Dark Rock 2 dann auch schon ca. 4 Jahre im Einsatz und da kam mir das Angebot für den Noctua gerade recht. Der beQuiet wäre mit dem 8370 auch nicht so klar gekommen laut Aussage von beQuiet.
Dachte zwar auch nicht, dass ich einen Noctua günstiger als den Dark Rock 4 bekomme, aber manchmal hat man auch Glück.

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Tim Kutzner

Moderator

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Das ist wie, wenn auf dem Mainboard VR oder Windows 10 kompatibel steht.
Nicht falsch, aber naja ...

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Tim Kutzner

Moderator

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Entsprechende Abwärme ist hier eben nicht gegeben, als dass deutlich größere Luftkühler ihre Muskeln spielen lassen können. Das sieht man dann oft nur in der Tendenz.
Markt für Luftkühler in der Preisklasse ist aber da, sonst wäre der NH-D15 nicht so beliebt. Kostet in der chromax.black Version ebenfalls 99 Euro

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goch

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335 Kommentare 112 Likes

Das ist schon klar - aber wenn der Sythe besser (leiser und kühler) ist, dabei fast die Hälfte (60%) kostet, kann ich das Fazit nicht nachvollziehen.

Das könnte dann ggf lauten, dass er in der getesteten Leistungsklasse zwar lauter und deutlich zu teuer ist, aber vielleicht oben hinaus mehr Reserve hat.

Das hat ja nichts damit zu tun, ob es einen Markt für irgendetwas gibt.

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halfevil333

Veteran

157 Kommentare 77 Likes

Ja, wenn ich zwischen den 2 wählen müsste, würde ich mir aufgrund der schon etwas mehr etablierten Österreicher sicher den Noctua nehmen.

Aber abgesehen davon:
Da ich nur geschlossene Gehäuse habe und verwende, würde mir wohl auch ein normaler NH-D15 ohne Chromax reichen. Und der wird dann ja wieder günstiger sein. ;) Den könnte ich sogar für den FX9550 verwenden, der hier noch ungenutzt rum liegt. Aber das sollte ich wohl lieber nicht zu laut sagen, dass ich so ein "verbrauchsfreudiges" Ungetüm zu Hause hab.

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About the author

Tim Kutzner

Unterstützende Kraft bei den Themen Kühler, Peripherie und 3D-Druck.
Linux-Novize und Möchtegern-Datenhorder mit DIY NAS.

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