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3D-Drucker Beginner Guide – Das ideale Tutorial für den Neueinstieg!

Dieser Artikel ist die Premiere des großen Themas 3D-Druck auf IgorsLab, daher möchte ich für den Anfang einen einfachen Einstieg für Beginner und Interessierte bieten. Ich selbst beschäftige mich seit etwa Anfang 2018 mit FDM Druckern und besitze selbst zwei verschiedene Modelle samt vieler Basteleien drumherum. Was folgt wird eine Mischung aus generell wichtigem Grundwissen, Tipps und Tricks (die ich am Anfang selbst gerne gehabt hätte) sowie ein bisschen Erfahrungsbericht.

Das Ganze ist als Mehrteiler geplant, der hier folgende Einstiegsartikel wird immer mal wieder überarbeitet und auf aktuellen Stand gebracht. Ich möchte aber noch nicht allzu viel vorwegnehmen, daher geht es jetzt schnurstracks mit der ersten Frage los:

Was ist 3D-Druck und was kann man damit machen?

Um dies zu erläutern, kann man durchaus auch mal Wikipedia zitieren:

“Der 3D-Druck auch bekannt unter den Bezeichnungen Additive Fertigung, Additive Manufacturing, Generative Fertigung oder Rapid-Technologien, ist eine umfassende Bezeichnung für alle Fertigungsverfahren, bei denen Material Schicht für Schicht aufgetragen und so dreidimensionale Gegenstände (Werkstücke) erzeugt werden. Dabei erfolgt der schichtweise Aufbau computergesteuert aus einem oder mehreren flüssigen oder festen Werkstoffen nach vorgegebenen Maßen und Formen. Obwohl es sich oft um formende Verfahren handelt, sind für ein konkretes Erzeugnis keine speziellen Werkzeuge erforderlich, die die jeweilige Geometrie des Werkstückes gespeichert haben (zum Beispiel Gussformen). 3D-Drucker werden in der Industrie, im Modellbau und der Forschung eingesetzt zur Fertigung von Modellen, Mustern, Prototypen, Werkzeugen, Endprodukten und für private Nutzung verwendet. Daneben gibt es Anwendungen im Heim- und Unterhaltungsbereich, dem Baugewerbe sowie in der Kunst und Medizin.”
– gekürzte Wikipedia Definition

Dröselt man den sehr förmlichen Text auf und konzentriert sich auf die wichtigsten Punkte für den privaten Plastikschmelzer, fasse ich es mal wie folgt zusammen:

Der 3D-Druck ist eine Technologie, bei der Schicht für Schicht ein Objekt hergestellt wird. Es gibt je nach Drucker verschiedene Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften zur Auswahl, die Form des zu druckenden Objektes kann “frei” gewählt werden und das Ganze ist ähnlich wie eine CNC Fräse oder Laserschneider ein computergesteuerter Prozess. Wobei ich hier gleich anmerken möchte, dass nur zur Vorbereitung ein Computer benötigt wird, nicht permanent beim Drucken selbst. Herstellen kann man eine ganze Menge: Von Spielzeug über nützliche Kleinigkeiten bis zu unverkäuflichen Ersatzteilen.

Brauche ich einen 3D-Drucker?

Diese Frage muss sich natürlich jeder selbst beantworten, aber zumindest ein paar Denkanstöße kann ich geben. Nach meiner Erfahrung geht der Kauf eines 3D-Druckers sehr gut mit einem anderen Hobby einher, sei es für Modellbau, Drohnen oder Warhammer 40K Figuren. Ich für meinen Teil habe mir schon Grafikkartenhalter für den vertikalen Einbau oder eine Halterung für Lüfter zum Kühlen der VRMs gedruckt, um mal den Bezug zur Hardware-Welt zu zeigen. Die Möglichkeiten sind vielfältig, etwas Kreativität vorausgesetzt.

Praktischer Alltagshelfer

Sich erst einen Drucker zu kaufen, um dann zu überlegen, was man damit eigentlich machen möchte, halte ich für wenig sinnvoll. Das endet in der Regel damit, dass man nach einem Monat nicht mehr weiß, was man mit dem Ding anfangen soll. Wenn man natürlich einfach ein neues Hobby beginnen und sich in CAD weiterbilden möchte, ist dagegen nichts einzuwenden. Zu guter Letzt sind hier ja auch viele Enthusiasten unterwegs … da ist brauchen und haben wollen ja etwas Grundverschiedenes.

Lüftergitter im MSI-Stil