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NZXT Kraken Elite 360 im Test – Premium-AiO CPU Kompaktwasserkühlung neu aufgelegt

Über drei Jahren nach Veröffentlichung der Z-Serie an Wasserkühlern, eine der ersten mit integriertem Display, stellt NZXT jetzt einen Nachfolger vor. Den Vorteil durch das Alleinstellungsmerkmal von damals gibt es heute nicht mehr, der Zusatz “Elite” lässt aber große Erwartungen aufkommen. Ob sie diesen gerecht werden kann, könnt ihr um nachfolgenden Artikel herausfinden:

Hier geht es nochmal zu dem Testbericht von damals, wer direkt ein paar Vergleiche selbst ziehen möchte. Ich gehe aber selbst auf einige Details ein.

NZXT Kraken Z73 All-in-One CPU-Kompaktwasserkühlung im Test – Leistungsstarke Meme-Maschine

Verpackung und Lieferumfang

Ein großes Produktbild ziert die Front des fast unveränderten Kartons, die tabellarischen Ausführungen auf der Rückseite sowie Texte auf der Seite informieren schonmal vorab über den Inhalt.

Im Inneren der länglichen Verpackung erwartet uns mal wieder eine Schale aus fester Pappe und allerlei in Plastiktüten verpackte Einzelteile. An dieser Front hat sich also leider noch nichts bewegt, wenn man den Radiator sowieso nochmal in eine Hülle aus dickem Papier einpackt, hätte man doch die redundante Tüte weglassen können?

Das mitgelieferte Zubehör umfasst das diverse Montagematerial für die unterstützten Sockel sowie proprietäres Anschlusskabel für den Pumpenblock.

Montage und Einbau

Beim AM4-Sockel wird die vorhandene Backplate des Mainboards wiederverwendet, die beiden Kunststoffteile auf der Front müssen aber entfernt werden. Anschließend werden vier Abstandshalter mit den dazugehörigen doppelseitigen Schrauben von der Front in die Backplate geschraubt.

Hierbei ist es laut Hersteller wichtig, die Orientierung des Abstandshalter zu beachten. Je nachdem, ob man AM4 oder AM5 nutzt, muss das kleine Teil gedreht werden.

Spezifikationen

Nachfolgend die Übersicht der technischen Details, weitere Informationen gibt es auf der Produktseite beim Hersteller.

NZXT Kraken Elite 360 Black (RL-KN36E-B1)

MindfactoryZentrallager: 5 Stück lagernd, Lieferung 1-3 WerktageFiliale Wilhelmshaven: 5 Stück lagerndStand: 20.05.24 08:38251,96 €*Stand: 20.05.24 08:39
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Kommentar

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ipat66

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1,367 Kommentare 1,366 Likes

Ich werde mit dieser Marke einfach nicht warm.
Das liegt aber nicht daran,dass hier ein Kühler getestet wird :D

Für weniger gibt es besseres....

Danke Tim für das Review.

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Abductee

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272 Kommentare 49 Likes

Wichtig wäre gewesen wieviel Leistung die schreckliche Software kostet.

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Tim Kutzner

Moderator

841 Kommentare 685 Likes

So, Produktseite ging dann wohl heute Nacht online und ist jetzt auch hinterlegt. Geizhals hat sich ebenfalls berappelt

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s
scotch

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bei 310 € fängt man auch langsam an über Custom nachzudenken. Langsam. Ist aber natürlich nicht so easy wie eine AIO

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big-maec

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864 Kommentare 509 Likes

Bei dem Preis sollte man sich das wirklich überlegen, für 70€ mehr bekommt man schon was Ordentliches als DIY Wasserkühlung in Vollkupfer.
Da hat man auch nicht das ungute Gefühl wie bei einer langsam zersetzenden AIO mit ALU Kühler.

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ApolloX

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1,687 Kommentare 955 Likes

Herr, lass Hirn oder Lösungsmittel regnen ...

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Vielleicht brauchts mal ne gesetzliche Regelung, dass auf Produkte mit unnötigen Plastikfolien so Schockbilder drauf müssen, wie wir sie auf Tabakprodukte haben?
Ne Box mit zig Plastikfolien hat doch mit Premium nichts zu tun. Es gibt mittlerweile Premium Produkte, welche auch seitens ökologischer Nachhaltigkeit einen Premium-Eindruck vermitteln, aber das hier ist ein klassicher Fail, ein Fall für den Picard-Facepalm.

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P
Pokerclock

Veteran

457 Kommentare 379 Likes

Am Ende Asetek-Einheitsbrei mit der Haltbarkeitsdauer einer Gewährleistungsfrist und einem (nicht vorhandenen) Sondermüll-Entsorgungshinweis, weil man nicht weiß, was für eine Brühe da wirklich drin ist. Gilt aber für alle AIO.

NZXT ist führend darin eine Marketing-Affinität aufzubauen, ohne irgendeinen echten Mehrwert zu bieten.

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Derfnam

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7,517 Kommentare 2,029 Likes

310 € sind zwei der zuletzt getesteten Sharkoon und noch ein Luftkühler dazu, zB von
Noctua oder
Zalman oder
Xilence oder
Thermalright.

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Megaone

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1,760 Kommentare 1,659 Likes

Für mich ist das alles frisch produzierter Sondermüll mit beschränkter Haltbarkeit. Einmal eine vernünftige DIY und alles ist gut. Oder wenigstens den Alphacool Kram, den man erweitern kann oder der sich später auch integrieren läst.

Was nützen dich 6 Jahre Garantie, wenn du dann Wochenlang auf ein repariertes Teil warten musst. Da wird es nach 2 Jahren mit Sicherheit keinen Soforttausch geben.

Aber Hauptsache alles so schön bunt und sogar mit Display. Dieser LED Kram entspricht den Glasperlen der Kolonialzeit. Der Neanderthaler in uns steht halt auf blink bling.

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Tim Kutzner

Moderator

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Unabhängig vom Rest:
6 Jahre Garantie seitens NZXT sind dann doch etwas mehr als Gewährleistungsfrist

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Megaone

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1,760 Kommentare 1,659 Likes

Das stimmt und ist nicht von der Hand zu weisen. Die Frage ist, wie es am Ende ausgestaltet wird. Was aber ehrlicherweise abzuwarten bleibt. Meine Erfahrungen mit langen Garantien sind halt leider zwiespältig.

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Wake

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53 Kommentare 25 Likes

"Da wir auch hier wieder ein Asatak-Design mit Gen 7 Pumpe vor uns haben..."

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🤭

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Tim Kutzner

Moderator

841 Kommentare 685 Likes

Pssst, hat keiner gesehen

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Wake

Mitglied

53 Kommentare 25 Likes

"Asetak..."

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🤣 (hab ich jedoch im ersten Post auch nicht markiert)

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grimm

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3,110 Kommentare 2,047 Likes

Ich hab letztens eine BeQuiet! 360er (Silent Loop) verbaut. Daher möchte ich mal meine zwei Cents zum eigentlich guten Test abgeben:

1. Mir fehlt eine Anmerkung, dass und wie sich die Kühlleistung von geschlossenen Systemen unterscheidet. Das hängt dann auch mit dem Geräuschpegel zusammen. Ich höre von der Pumpe z. B. keinen Mucks, von den Lüftern aber schon (zumindest, wenn es heiß hergeht).
2. Das Teil ist unfassbar teuer. Ich habe die BeQuiet für 159,- gekauft. Was soll hier den doppelten Preis rechtfertigen? Da fehlt mir ein wenig die Einordnung.

Den Hinweis auf den Verpackungsmüll geh ich auch mit, das hatte ebenfalls BeQuiet besser gelöst. Und der Deepcool AS 500+ steckte auch in Pappe und Mesh. Da gab es nur zwei wieder verschließbare Tütchen für Schrauben.

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P
Pokerclock

Veteran

457 Kommentare 379 Likes

Der Verpackungsmüll ist in der Tat ein riesen Problem. Das mag ja noch für den Einzelnen erträglich sein, aber sobald man mal drei, vier Dutzend Systeme im Monat (natürlich dann nicht mehr im privaten Rahmen) zusammenbaut, ist das einfach nur noch Wahnsinn. Und das Schlimme ist, man bekommt es auch nicht anders. Was wir bekommen, ist zu 95% so verpackt wie für den Endkunden. Ein unglaublicher Berg an Folien, Papieranleitungen, CDs, Werbemüll, sinnlosen Giveaways, selbst die übrig bleibenden Schrauben nehmen mittlerweile kiloweise Volumen ein.

Warum kann man es auch hier nicht wie bei den CPUs machen? Ab ins Tray und gut ist. Bei Xilence war es zumindest so, dass man Lüfter und Radiator mir Pumpe getrennt ordern konnte und zumindest die Verpackung war unbedruckt, aber natürlich so wie sonst die Retail-Verpackung auch.

Ich bekomme ja schon einen Hals wenn ich diese verdammten Pappschuber jedes Mal wegfriemeln muss. Und über diese Pappschuber dann noch einmal ein stylisher Extra-Schuber...

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LurkingInShadows

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1,371 Kommentare 572 Likes

Ich machs bei Mediamarkt & Co. so dass ich das Plastik nach Bezahlung bei der Information/Reklamation hinlege, sage brauch ich nicht und gehe.

(zB USB-Stick Blister etc.)

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Igor Wallossek

1

10,279 Kommentare 19,023 Likes

Ich habe für die Formpappe mittelerweile sogar eine kleine Presse. Das Zeug geht mir ebenfalls sowas von auf den Sack... Aber ich denke mir dann immer wieder: Trotzdem besser als Kunststoff. Die Presse presst auch anderen Rotz schön platt, so gesehen ist das ein gutes Investment gewesen. In der blauen und gelben Tonne ist jetzt mehr Platz. Nur die Speiseölflasche letztens habe ich nicht gepresst, weil es eine Sauerei gewesen wäre. Hier wären Pfandflaschen besser. Nur Einweg-Glas ist auch nicht der Hit.

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Megaone

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1,760 Kommentare 1,659 Likes

Kann man machen, aber am Ende ist es völlig Egal, wer es wegwirft. Aber ein großteil der Leute interessiert es doch eh nicht. Dieser Planet wird zu über 95% von Vollhonks bewohnt. Sonst wären wir nicht genau da, wo wir jetzt sind.

Und nur wirklich große Katastrophen werden vielleicht zu einem Umdenken führen. Leider werden viele Dinge völlig irreversibel sein. Und dann werden die Bekloppten dastehen und fragen:" Wie konnte das jetzt passieren. Wieso hat das niemand verhindert. Wir haben jedenfalls nix gewußt."

Der Treibhauseffekt wurde vor 200 Jahren schon von Joseph Fourier beschrieben.

Wir konnten der Versuchung nicht wiederstehen, die billige fossile Energie zu verschleudern und bei dem weltweiten Bevölkerungswachstum wird das zwingend alles nicht mehr in den Griff zu bekommen sein. Der Kampf um die letzten Resourcen hat doch schon längst begonnen.

Teure Grafikkarten werden irgendwann unser geringstes Problem sein.

Da können mir die ungelernten politischen Fachkräfte, die Studienabbrecher, sowie Zeugnis-und Lebenslauffälscher mit ihren häufig erschwindelten Promotionen erzählen, was sie wollen.

Und im Zweifelsfall haben wir halt Erinnerungslücken. Funktioniert doch ganz prima. Und die, die im Land die größten Schäden angerichtet haben, bekommen den höchsten politischen Orden.

Das ist doch Absurdistan live und in Farbe.

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About the author

Tim Kutzner

Unterstützende Kraft bei den Themen Kühler, Peripherie und 3D-Druck.
Linux-Novize und Möchtegern-Datenhorder mit DIY NAS.

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