Audio/Peripherie Bluetooth Headsets Testberichte

Edel, anschmiegsam und kabellos: Bowers & Wilkins PX7 im Kopfhörer-Test

Das Bowers & Wilkins PX7 ist ein ohrenumschließendes drahtloses Headset mit aktivem Noise Cancelling und zuschaltbarer Umgebungsgeräusch-Verstärkung. Das PX7 ist bei verschiedene Händlern schon ab 319 Euro gelistet, die UVP von Bowers & Wilkins für das PX7 liegt bei immerhin 399 Euro. Das ist sicher alles nicht sonderlich billig, aber man erhält einen akustischen und technischen Leckerbissen, der im Verlaufe eines hoffentlich langen Lebens das Startkapital Stunde um Stunde mit purer Lebensfreude zurückzahlt.

Lieferumfang

im Lieferumfang enthalten sind die Kopfhörer, ein Hardcase mit Reißverschluss, jeweils ein 1,2 m langes Kabel für USB sowie Stereo-Klinke und die obligatorische Gebrauchsanweisung – mehr ist nicht dabei. Das reicht allerdings aus und erfüllt seinen Zweck. Der Rest, einschließlich App geschieht per Donload bzw. Installation.

 

Optik und Haptik

Beim Entnehmen des Hardcase bekommt man schon denn ersten positiven Eindruck, denn das Case ist sauber verarbeitet und man hat zudem einen sehr guten Stoff verwendet, der nicht schon nach kurzer Zeit fusselig wird. Auch der Reißverschluss lässt sich ohne zickiges Ziehen oder nerviges Verhaken leichtgänging nutzen, das passt also schon mal. Nachdem wir die Box geöffnet haben, sehen wir sehr schlichtgehaltene Over Ear Kopfhörer, die sehr edel wirken. Die Ohrmuscheln sind mit dunkelgrauem Stoff überzogen, die metallische Abdeckung an den Seiten schimmert Carbon-farben und trägt in Weiß den Bowers & Wilkins Schriftzug. Die Ohrauflagen sindt dick gepolstert und mit weichem, anschmiegsamen Leder überzogen.

Der Kopfbügel ist an der Oberseite mit dem gleichen Stoff bezogen, gepolstert und mit dem identischen Leder überzogen, das wir schon an den Ohrmuscheln gut fanden. Der Kopfbügel an sich ist aus einem Composit-Fiberglas und vermittelt sofort denn Eindruck: Da geht nichts so schnell kaputt, auch nicht mit viel bösem Willen.

 

Die PX 7 gibt es in 3 Farben. Wir haben die Space-graue Version getestet und es gibt zusätzlich noch die Silber- und Carbon-Version. Die Optik und Haptik sind angenehm und schmeichelnd, die ausgewählten Materialien überzeugen. Das Gewicht von 310 Gramm geht auch in Ordnung , es ist alles andere als eein Leichtgewicht. Denn das Gewicht wird durch einen hohen Tragekomfort relativiert – da drückt nichts, auch nicht nach 3 Stunden. Dazu aber gleich noch mehr.  

Technische Daten und Bedienungsanleitung

Wearing: Style Bluetooth Wireless Over-Ear Headphones
Technical Features: Adaptive Noise Cancellation
Ambient Pass-Through
Wear-Detection
Sensor Bluetooth®
audio – Bluetooth 5.0 with aptX™
Adaptive USB-C charging & audio interface
3.5mm auxiliary audio interface
Bluetooth Codecs: aptX™ Adaptive aptX™ HD aptX™ Classic AAC SBC
Bluetooth Profiles: A2DP v1.3.1, AVRCP v1.6.1, HFP v1.7.1, HSP v1.2
BLE GATT (Generic Attribute Profile)
Drive Units: 2 x ø 43.6mm full range
Microphones: 4x mics for ANC
2x mics for telephony (CVC2)
Frequency Range: 10 Hz to 30 kHz
Input Impedance: 20 kOhms
Distortion (THD) : <0.3%  (1 kHz/10 mW)
Battery Type: Rechargeable Lithium Polymer Battery
Life & Charging: 30 hrs Bluetooth with ANC, 5 hrs with 15 min charge
Inputs Bluetooth: 3.5 mm stereo jack, USB-C audio
In Box Accessories: 1.2m stereo audio cable,
1.2m USB-A to USB-C cable,
Storage Case
Weight: 310 grams

Für ganz Neugierige habe ich noch das Handbuch verlinkt, quasi als Appetizer:

PX7 Manual

Bowers & Wilkins PX7 grau

gravis.desiehe Shop318,90 €*Stand: 21.06.21 14:37
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halfevil333

Veteran

121 Kommentare 55 Likes

Gleich zum Kaffee morgens mal einen KH-Test, auch mal was Neues. Und sieht recht ansprechend aus. Danke @Pascal Mouchel

Aber dass es nicht mehr möglich ist, jeden KH an den PC und/oder einem WoZi-Verstärker anzuschließen, ist leider eine Entwicklung, die ich nicht so recht nachvollziehen kann.
Hatte z.B. von meiner Frau so super teure In-Ears mit NC und ohne Kabel und und und geschenkt bekommen. Aber am PC oder an der Anlage waren sie unmöglich zu nutzen, da nicht dafür vorgesehen. Und es erschließt sich mir nicht, warum ich für so kastrierte Musik wie MP3 oder ähnliches ein High End Gerät nur für das Handy nutzen sollte. Welches ich persönlich noch nicht mal überall mitnehme. Ich bin sicher kein audiophiler Experte, aber einen guten Kopfhörer möchte ich dann schon auch mit Musik aus guten Quellen nutzen können. Was ein Gerät mit Android oder Apple wohl eher nicht ist. Egal wie teuer die Teile auch immer sein mögen.

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ipat66

Veteran

159 Kommentare 137 Likes

Anscheinend kann dieser KH doch über Klinke angeschlossen werden (siehe Soundtest)
Das eigentliche Ausschlusskriterium in meinen Augen ist,dass man die Pads nicht entfernen
kann...
Hygienisch geht anders...

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Pascal Mouchel

Moderator

97 Kommentare 131 Likes

Doch doch du kannst die mit Klinke und BT verbinden aber hast dann halt keine Einstellmöglichkeiten wie mit der App auf dem Smartphone. Shure z.b da kannst du nochmal schön EQ einstellen. Und für dich anpassen sowas ist eben naja nicht toll wenn man sein Soundprofil gefunden hat und am PC hat man nichts davon. Klar man kann sich ein EQ runterladen aber muss sowas sein?

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Puscha

Neuling

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Hey, ich möchte an dieser Stelle mal ein paar Anmerkungen machen zum Test:

1. "Für eine einfache Reinigung ist das nichts und sollten die Pads mal verschlissen sein, dann ist man gezwungen, die kompletten Kopfhörer an den Hersteller zurückzusenden."
--> Das stimmt nicht, die Pads sind wechselbar. Sie sind eingeklickt und lassen sich vorsichtig entfernen. Das habe ich selbst schon probiert.
Siehe hier zum Nachkaufen: https://www.bowerswilkins.com/de-de/accessories/px7-ear-pads
oder hier: https://www.audiosanctuary.co.uk/b-and-w-px7-replacement-ear-pads.html

2. "Die Sensorik lässt sich aber in der B&W App noch mal anpassen und einstellen. Hier hätte ich mir gewünscht, dasss man an der Außenseite der Kopfhörer diese Funktion wenigstes mal abschalten kann und nicht erst wieder eine App dafür braucht."
--> Ich habe die Sensorik komplett deaktiviert, mich hat das nur genervt. Wenn man nur einen Ohrhöhrer anhebt um was zu hören, dann pausiert er gleich die Musik. Bessere Lösung: einfach den Pause Button am KH drücken. Reicht auch, der schaltet automatisch in den Standby wenn da keine Sound mehr anliegt.

3. "Im Moment gibt es nur für IOS und Android eine APP, wie schon bei Shure, das sehe ich mit einem weinenden Auge, da solche Kopfhörer gerne auch vor dem PC genutzt werden."
--> Der KH funktioniert auch ohne App, kann also mit einem Notebook oder PC verbunden werden. Konfigurieren kann man ihn trotzdem mit der App vom Handy. Beim Einsatz mit Kabel geht das ANC meines Wissens aber nicht.

Was ich noch hinzufühgen möchte, ist das der KH AptX Adaptive hat, das wusste ich bis vor meinem OnePlus 7T Upgrade auf Android 11 nicht. War für mich eine schöne Überraschung.

Leider hast du nichts zur Stimmwiedergabe bei der Musik erzählt, die ist m.E. zusammen mit der Instrumentwiedergabe die Paradedisziplin des PX7.

Danke für den Test! Liest sich super =)

Ich bin gespannt auf den Beoplay Portal, weil der auch Xbox Wireless kann. Wenn der einen besseren Sound hat, werde ich wohl meine KHs verkaufen und kann da mit dem Portal ordentlich konsolidieren. Vielleicht testest du den ja auch mal :)

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Pascal Mouchel

Moderator

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hab versucht die Pads abzunehmen keine Chance bei denn getesteten. Falls das möglich ist bei mir war es das nicht das ist generell das erste was ich teste ich zieh da vorsichtig dran.

Bezüglich App Ja es behält die Einstellung aber wenn ich so ein Produkt habe und es am PC nutzen will will ich eine Benutzeroberfläche für denn PC und will nicht erst wieder ans Handy greifen um etwas einzustellen. Heutzutage sollte sowas Standard sein besonders in dieser Preisklasse. Es gibt Günstigere Hersteller die diese Möglichkeit haben. Und unter uns solch eine App für Pc umschreiben ist keine Raketen Wissenschaft.

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Puscha

Neuling

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Hab ich gerade nochmal getestet mit den Pads, die lassen sich bei mir ohne weiteres entfernen. Es sind sechs Nasen pro Pad. Ich poste gerne Nahaufnahmen bei Bedarf. Ja es fühlt sich so an, als wenn man was abreißen würde, ist aber nicht der Fall =)

Edit: du musst direkt am Polster ziehen und dabei ein wenig nach außen drücken. Das ist leider etwas fummelig, aber wenn man den Dreh raus hat, flutscht es bei jedem Mal easy =)

Zu der App: ANC lässt sich doch vom KH aus bedienen per Taste. Den Rest stellt man doch eigentlich nur einmal ein. Für den Hersteller ist das natürlich ein riesen Aufwand, wenn er zwei Apps entwickeln muss, nur weil ein paar Leute keinen Bock haben die Ersteinrichtung des KH mit dem Handy vorzunehmen. Ist das nicht ein wenig unverhältnismäßig? Ich nutze die App vllt. einmal im Jahr. Eventuell sehe ich einfach nicht, warum man regelmäßig in die App geht. Was sind denn deine Beweggründe dafür?

Sorry für die falsche Verlinkung, ich habe übersehen, dass du den Test gemacht hast und nicht Igor.

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Pascal Mouchel

Moderator

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hmm ok wie gesagt hab echt dran gezogen und gewackelt aber da ging nichts weg. Gut sollte das so sein muss ich das nochmal korrigieren. Ich kann halt nicht wie ein verrückter an Test Sample rumziehen xD. Besonders wenn die wieder zurückgehen. Es Stand auch nichts in der Anleitung das man die wechseln kann. Hab sie eben nochmal überflogen aber da steht nichts drin. Entweder waren die bei mir so fest oder ich hab die erste Version und das wurde schon geändert. Ich hab die Kritik mit Pads 2 oder 3 mal schon gelesen.

Ja das mit der App ist mir Persönlich wichtig und klar das fasst jeder selbst anders auf. Ich Sitz so viel am PC und hab gerne über PC die Kontrolle über das was ich am PC nutze. Das ist aber Geschmacksache deswegen schreib ich ja mit einem Weinenden Auge. Was mir am wichtigsten wäre ein EQ zum nochmal anpassen. Ich stelle z.b bei meinen Privaten KH jeh nach Spiel denn EQ ein und da wäre eine PC Software sowie auch eine Einstellung in der APP perfekt

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Pascal Mouchel

Moderator

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Sowas sollte man mit Pads auch in die Anleitung schreiben :)

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T
TobiGue

Neuling

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Doch auch mit dem Smartphone kann man HiRes hören. Zum Beispiel mit Tidal.masters. Ich benutze "usb audio pro" um mit USB-OTG-Kabel hochauflösende MQAmaster Dateien an einen iFi Zen Dac direkt zum Hifiman Andara zu schicken...einfach gigantisch ;-)

VG Tobi

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nenp93

Neuling

7 Kommentare 0 Likes

Guter Test, Danke dafür. Ihr scheint echt Pech mit Euren Testexemplaren zu haben. Auch bei Eurem Test der Shure Aonic 50 habt ihr geschrieben, dass die Ohrpolster nicht zu wechseln seien. Ich habe die Shure und die Ohrpolster kann man ganz leicht wechseln (einfach abdrehen).

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Pascal Mouchel

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