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Cooler Master MasterAir G200P im Test – Großer Name und kleiner Kühler für winzige Gehäuse


Zuletzt hatte ich die neuen Kraftprotze von Cooler Master mit schon fast gigantischen Ausmaßen im Test, heute mal das genaue Gegenteil. Ob ein Kühler mit gerade einmal 39mm Gesamthöhe für eine moderne Mittelklasse CPU ausreicht, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel.

Verpackung und Lieferumfang

Was das Kartondesign angeht bleibt man bei der für den Hersteller bekannten Kombination aus Schwarz und Lila, nur eben eher kompakt. Trotzdem darf natürlich das Produktbild auf der Vorderseite nicht fehlen, die Featuretexte auf der Rückseite sind auch nicht wegzudenken.

Spezifikationen sowie Abmessungen hat man übrigens auch auf die Hinterseite gequetscht, die Seiten ziert lediglich der Produktname – mehrfach. Gut eingepackt wird der Kühler aber, durch die Verschalung aus Kunststoff dürften die üblichen Blessuren vom Transport nicht zu den empfindlichen Kühlfinnen durchdringen.

Das Zubehör besteht aus dem bereits von anderen CM-Luftkühlern bekannten Kleinteilen und Brackets. Dazu gesellt sich noch eine Tube Wärmeleitpaste und ein RGB-Controller mit Molex-Anschluss.

Hier hätte ich lieber einen SATA-Anschluss gesehen, da für Molex bei vielen modularen Netzteilen ein extra Kabel nötig wird. Wobei natürlich die allermeisten Mainboards heutzutage sowieso einen passenden RGB-Anschluss besitzen.

 

Montage und Einbau

Nahezu identisches Zubehör zu den anderen Kühlern dieses Herstellers lassen auf die berüchtigte Einbaumethode mit eigener Backplate und etwas Gefummel schließen. Und genau so kommt es dann auch, es werden wieder mit Plastikclips vier kleine Gewinde in der Backplate fixiert und von hinten durch das Mainboard geschoben. Auf der Vorderseite schraubt man dann die Abstandhalter drauf, welche wiederum die beiden Brackets aufgelegt und festgeschraubt bekommen.

Je nach Mainboard kann es hier aber zu Schwierigkeiten kommen, wie das Bild hier zeigt. Die Halterung des VRM-Kühlers kollidiert auf meinem ITX Board mit der Backplate. Das ATX Board in meinem Testsystem, ebenfalls von MSI, hatte dieses Problem nicht. Am Ende bliebt nur das Stutzen der Intel-Ärmchen. Ob man hier Cooler Master oder MSI die Schuld geben sollte, weiß ich nicht.

 

Spezifikationen

Hier die bekannte Übersicht der technischen Details, für Neugierige gibt es auf der Produktseite wie immer noch ein paar zusätzliche Informationen sowie Bilder.

Cooler Master MasterAir G200P (MAP-G2PN-126PC-R1)

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X.Perry_Mental

Neuling

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Großartiger Artikel, vielen herzlichen Dank für den Test so eines "Nischen-Kühlers". Vielleicht ergibt sich ja in Zukunft die Möglichkeit, noch weitere Kühler dieses Formats zu testen und zu vergleichen.
Grüße: Perry

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Tim Kutzner

Moderator

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Danke!
Ich habe tatsächlich vor etlichen Jahren mit Reviews von ITX Hardware angefangen, vielleicht lässt sich Noctua ja nochmal breitschlagen mir die aktuelle Variante des L9a zuzusenden :D
Andere Vorschläge sind auch immer gerne gesehen

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Casi030

Urgestein

7,654 Kommentare 1,234 Likes

Der Test zeigt mal wieder worauf es ankommt.
Werbung für G.Skill können Sie auf Ihrer Homepage machen , aber ne TDP Angabe ist nicht möglich?!
Wie man schön sehen kann ist der Kühler mit 88Watt und AMDs Speziellen Aufbau völlig überfordert.
Jetzt packt man es noch in ein ITX Gehäuse mit anständiger Grafikkarte und schon läuft die CPU nur noch mit 3GHz.......
Da kann ich auch den beigefügten Boxedkühler weiter verwenden, der hat min die gleiche Leistungen und ist leise.

Das ist ein Kühler für max TDP 45er CPUs.

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cunhell

Veteran

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@Igor
Normalerweise werde von den CPU-Herstellern "Keep-Out-Zones" für den Sockel definiert.
Für AM4 habe ich die Doku dazu auf die schnelle jetzt leider nicht gefunden.
Wenn MSI sich an die AM4-Vorgabe hält, ist es die Schuld des Kühlerherstellers, wenn nicht, kann man mit dem Finger auf MSI
zeigen.
Da aber der Kühler an sonsten ja passt, denke ich eher , dass Cooler Master mit ihrem kombinierten Backplate-Modul
hier den Fehler gemacht hat und sich nicht an die Vorgaben hält. Beim AM4-Sockel muss man eben nicht auch noch die Intel Keep-Out-Zone
freihalten.

Cunhell

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Tim Kutzner

Moderator

374 Kommentare 243 Likes

Artikel ist von mir, nicht Igor ;)
Das mit den "gesperrten" Bereichen ist mir bekannt, aber genauere Informationen liegen mir nicht vor. Und beim ATX Board passt ja wie gesagt auch alles .. denke mal eher, dass es an den Kompromissen eines ITX Boards liegt

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Tim Kutzner

Moderator

374 Kommentare 243 Likes

Gehäuse, in denen dieser Kühler zum Einsatz kommt, haben eigentlich immer ein "Sandwich"-Design, sodass die GPU nicht Abwärme zur CPU schicken kann. Siehe Dancase & Co für Beispiele.

Prime95 ist eben ein Extremfall .. in Cinebench war die CPU dann gleich schonmal 10°C kühler und beim Zocken liegt ja meistens eh kaum der Fokus auf der CPU

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X.Perry_Mental

Neuling

3 Kommentare 0 Likes

Der Noctua L9a wäre natürlich ein toller Vergleich, da könnte man dann mal sehen, ob sich der Aufpreis lohnt. Falls man hier noch etwas ausführlicher testen möchte, wären Boxed-Kühler mit ähnlicher Bauhöhe natürlich auch interessant.
Grüße: Perry

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cunhell

Veteran

162 Kommentare 137 Likes

Ups, sorry. Mein Fehler. Sollte aufmerksamer sein, wenn ich dann schon meinen Senf dazu gebe.

Hatte aber auch schon bei ATX-Boards für Intel-CPUs Probleme mit der Backplate.
Bei meinem P7P55D hätte das Retention-Modul des Aftermarket-Kühlers auf Lötstellen gedrückt.
Hätte ich den fest montiert, hätte es vermutlich das Board geschrottet zumindest aber einen Kurzen gegeben.
Das war auch so ein "Ich-kann-alle-Sockel" Teil.

Cunhell

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Tim Kutzner

Moderator

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Selbst der kleinste Boxed-Kühler, der AMD Stealth, ist mit 55mm immernoch sehr "groß"

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Ccnorth

Mitglied

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ein vergleich mit ID-Cooling LS30 oder dem Thermalright AXP90. Schade das es für den Samuel 17 Prolimatech kein AM4 set gibt

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X.Perry_Mental

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Stimmt natürlich, aber als "Baseline" für einen Vergleich wäre es trotzdem interessant. Hier könnte man schön herausarbeiten, wieviel Kühl-Leistung in einem kleineren Format möglich ist, wenn man nur möchte.

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Casi030

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7,654 Kommentare 1,234 Likes

Ich hab rund 1-2 Jahre Desktops von Silverstone Getestet wie auch die größeren GD09.....
Da waren FM2 Athlon , der erste AM4 R51400 und max ne RX 570 verbaut.
Im Recht normalen Tower war die Grafikkarte locker 10°C kühler , leiser und auch die CPU deutlich Kühler und leiser.Heute wollen alle doppelt so viel Verbrauch in halb so große Kisten packen wo dann nur noch die kleinen Kühler rein passen und dann wundern sie sich warum die nur in der Werbung so viel Leistung haben...

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Casi030

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7,654 Kommentare 1,234 Likes

Der kleine Boxed drosselt auf rund 100Watt.

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Lenze

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14 Kommentare 2 Likes

Sehr spannend, danke! Freue mich doppelt, weil es meinen ersten eigenen Umbau tangiert. Habe ein mini-ITX System mit einem i7 9700, der beim zocken unter dem Boxed Kühler recht heiß und laut wurde. Zuerst hatte ich den Noctua NH-L9x65 mit 25mm Lüfter eingebaut, der hat schonmal so gute 5% bezüglich der Temperatur rausgeholt und da bedeutend geringere Drehzahlen auch einige Dezibel. Hat mir aber nicht gereicht also habe ich mein Glück mit dem NH-U9S versucht! 🥳 War im Einbau ne recht enge Angelegenheit, aber passt perfekt rein, System ist leiser, und nochmal knapp 15% Temperaturgewinn im Delta.. Der GPU hatte der Neue etwas die Luft geraubt, deshalb hat die noch nen kleinen 80mm Freund extra bekommen; jetzt haben sich alle lieb da drin, schwitzen nicht mehr so, sind bezüglich der Lautstärke immer noch keine Ninjas aber auch keine Tupolevs mehr und ich hatte einen Heidenspaß beim ausprobieren, planen und erneuten ausprobieren.. ☺️

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SKYNET

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585 Kommentare 89 Likes

der kleine noctua hat meinen 2700X und 150W problemlos weggekühlt, ohne dass das ding in thermallimit gelaufen ist.

später mit der eisbaer ging natürlich noch mehr, da durfte der dann knapp 300W nuckeln bei 4.5GHz allcore :sneaky:

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About the author

Tim Kutzner

Unterstützende Kraft bei den Themen Kühler, Peripherie und 3D-Druck.
Linux-Novize und Möchtegern-Datenhorder mit DIY NAS.

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