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AMD Ryzen 7000 integrierter RDNA2-Grafikprozessor übertaktet auf 3,1 GHz, bis zu 42% Leistungssteigerung

Der neueste Versuch des Übertaktens von AMDs CPUs konzentriert sich rein auf die integrierte Grafiklösung und mögliche Optimierungen. Es sei daran erinnert, dass die Ryzen 7000-Desktop-Serie eine winzige RDNA2-GPU-Komponente mit nur 2 Compute Units besitzt. Das reicht bei weitem nicht aus, um ein ordentliches Spielerlebnis zu bieten, aber es hält eben auch niemanden davon ab, genau das einmal zu versuchen. Auf gewissen Umwegen natürlich….

Die Kollegen von Skatterbencher testeten verschiedene Übertaktungsstrategien, die die volle Leistung des Prozessors entfesseln können. Dabei sind AMD Precision Boost Overdrive und der GFX Curve Optimizer am Werk. Durch die Kombination beider Methoden ist es möglich, das volle Potenzial des Prozessors durch höhere Spannungen freizusetzen.

Quelle: SkatterBencher

Mit der Furmark-Software bietet die stock iGPU-Konfiguration eine Taktrate von 2,2 GHz bei etwa 0,997 Volt. Ebenso wichtig ist der Speichertakt, der in diesem Fall bei 2,4 GHz liegt. Bei einer solchen Einstellung verbrauchen die GPU der CPU und der SOC (separater Die auf dem Gehäuse) etwa 38,5 Watt. Mit manueller Übertaktung konnte er die iGPU auf 2949 MHz bei 1,2 V Übertaktung, was den Stromverbrauch ebenfalls auf 63,5 Watt erhöhte. Zugleich wurde der Speichertakt auf 3,2 GHz angepasst. Durch eine weitere Anpassung der GFX-Spannungs-/Frequenzkurve wurde der GPU-Takt auf 3,1 GHz bei 1,395 Volt erhöht. In der Zwischenzeit stieg die Temperatur von 38,4°C auf 52,8°C, während die SOC-Leistung mit 60,7 Watt etwas niedriger als zuvor angegeben wurde.

Quelle: SkatterBencher

Abhängig von der Arbeitslast berichtet SkatterBencher von einer Leistungssteigerung von bis zu 41,67 % bei einem Spiel wie Tomb Raider mit einer Auflösung von 1080p. Dennoch ist es immer noch nicht spielbare Erleuchtung. Bemerkenswert ist jedoch, dass man mit diesem iGPU-OC endlich in der Lage war, Raytracing-Benchmarks durchzuführen, was mit den Standardeinstellungen noch schlicht unmöglich war. Die wahre Ironie ist, dass die Übertaktungserfahrung der integrierten RDNA2-Grafik viel besser ist als die der diskreten Modelle, schlussfolgert der Tester. AMDs mobile CPUs der Dragon-Reihe werden ebenfalls mit einer solchen iGPU ausgestattet sein, aber es wird wahrscheinlich komplizierter sein, sie zu übertakten als die Desktop-Varianten.

Quelle: SkatterBencher

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Der neueste Versuch des Übertaktens von AMDs CPUs konzentriert sich rein auf die integrierte Grafiklösung und mögliche Optimierungen. Es sei daran erinnert, dass die Ryzen 7000-Desktop-Serie eine winzige RDNA2-GPU-Komponente mit nur 2 Compute Units besitzt. Das reicht bei weitem nicht aus, um ein ordentliches Spielerlebnis zu bieten, aber es hält eben auch niemanden davon ab, (den ganzen Artikel lesen...)

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Samir Bashir

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