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Alseye MAX M240-T im Praxis-Test: All-in-One Wasserkühlung zum Kampfpreis

Testsystem und Testaufbau

Getestet wird mit 100% PWM bei der Pumpe und 30%, 60% sowie 100% für die Lüfter.  Da ich nicht über eine Klimaanlage verfüge, sind die Werte in den Graphen das Delta zwischen Raumtemperatur und Temperatur der CPU. So lassen sich alle Kühlungen fair vergleichen, auch wenn die Umgebungstemperatur unterschiedlich ist. Verwendet wird jeweils die dem Kühler beiliegende Wärmeleitpaste. Als Referenzwert ist der Noctua NF-U12S chromax.black angegeben.

Testsystem:
CPU: Ryzen 5 1600X – 4,00Ghz – 1,40V
RAM: 16GB DDR4 G.Skill RipJaws 4 rot (2x8GB)
Mainboard: Asus Prime B350-Plus
Grafikkarte: Asus RoG Strix GTX 1060 6GB
Netzteil: BitFenix Whisper M 450W
Gehäuse: Thermaltake Core P3 – Open Benchtable

Testergebnisse

ich habe diesmal alle relevanten Graphen in einer Darstellung zusammengefasst, was den Vergleich ungemein erleichtern sollte. Beginnen wir zunächst mit Aida64, was den Alltagseinsatz am ehesten repräsentiert.

Aida64 Stresstest – 30% RPM810 RPM – leises Rauschen, leise Schleif-GeräuscheTemperaturspitze: 67°C
Aida64 Stresstest – 60% RPM1380 RPM – deutlich hörbares RauschenTemperaturspitze: 55°C
Aida64 Stresstest – 100% RPM1900 RPM – lautes, störendes RauschenTemperaturspitze: 64°C

Legen wir nun thermisch eine Schippe drauf und starten Prime95 mit Small FFTs. Besonders in Prime95 wird deutlich, dass eine Erhöhung der RPM von 60% auf 100% nur marginal mehr Kühlleistung bringt. Besonders in Anbetracht der gleichzeitig deutlich gestiegenen Lautstärke empfehle ich – sofern möglich – eine Lüfterkurve bis maximal 70% oder 1500RPM einzustellen. Auch hier habe ich alles in einer Grafik zusammengefasst:

Prime95 – 30% RPM810 RPM – leises Rauschen, leises Schleif-GeräuschTemperaturspitze: 64°C
Prime95 – 60% RPM1380 RPM – deutlich hörbares RauschenTemperaturspitze: 61°C
Prime95 – 100% RPM1900 RPM – lautes, störendes RauschenTemperaturspitze: 58°C

Fazit / Zusammenfassung

Was die reine Kühlleistung angeht, kann die MAX M240-T überzeugen, aber dann kommt ein großes Aber.  Denn die gute Kühlung der CPU erkauft man sich aber mit Lüftern, die was RPM und dadurch auch Lautstärke angehen, eher am oberen Ende der Geräusch-Skala stehen. Mit einer weniger aggressiven Lüfterkurve kann man die unüblich hohen RPM aber gut in den Griff bekommen, büßt hierbei allerdings etwas Leistung ein. Preislich platziert man die AiO zum Kampfpreis im 60 Euro-Bereich, zum Zeitpunkt des Reviews ist sie die Top 5 der günstigsten 240-mm Wasserkühlungen auf dem deutschen Markt.

Mit der Xilence LiQuRizer, Cooler Master M240L und Arctic Liquid Freezer II gibt es aber auch enorm starke Konkurrenz von den bekannten Anbietern für denselben Preis oder sogar wenige Euro mehr. Die Auswahl zwischen den verschiedenen Angeboten kann daher durchaus von aktueller Verfügbarkeit und Optik entschieden werden, eher weniger von der eigentlichen Performance. Kaufen oder nicht? Es ist ein Schnäppchen, sicher, aber vor allem im Vergleich zum Produkt von Arctic auch ein relativ lautes.

Alseye MAX 240 AiO (88885506)

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