Grafikkarten Testberichte VGA

Pascal-Roundup #2: Nvidias GeForce GTX 1060 im Vergleich

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Leistungsaufnahme

Wir stellen zunächst bei der Leistungsaufnahme alle Grafikkarten in den wesentlichen Bereichen Gaming-Loop, Stresstest und Idle im direkten Vergleich in einer Galerie gegenüber, die alle Ergebnis in genau dieser Reihenfolge als Balkengrafiken enthält.

Abhängig von dem vom Hersteller festgelegten Power Target sind durchaus erhebliche Unterschiede messbar. Wir verzichten bei den Balkengrafiken bewusst auf die Nachkommastellen, weil diese innerhalb der möglichen Messtoleranzen liegen würden.

Wir konnten auch feststellen, dass einige Karten mit einem eher eng gesetzten Power Target im Stresstest durch das Heruntertakten eine etwas niedrigere Leistungsaufnahme aufwiesen. Dies wirkte sich jedoch in keinem der Fälle wirklich negativ auf den Gaming-Performance aus, sondern repräsentiert nur den absoluten Worst Case.

 

Lautstärke/Betriebsgeräusch

Für diesen Vergleich trennen wir die Balkengrafiken in der Galerie in Gaming-Loop und Idle auf – auch wenn es sich genau genommen ja um eine Geräuschentwicklung handelt, die zudem sehr breitbandig ist und von Klangcharakter her für jede Karte auch individuell sehr unterschiedlich ausfallen kann.

Deshalb ist es wichtig, nicht nur die absoluten Balken zu vergleichen, sondern sich auch die Frequenzspektren auf den einzelnen Produktseiten dieses Roundups anzuschauen und den dazu gehörigen Text zu lesen.

 

Da viele der Karten zudem einen semi-passiven Modus nutzen und die Lüfter im Idle still stehen, entfällt bei ihnen die Angabe entsprechender Messwerte.

Denn auch wenn wir in unsererem speziellen Messraum bei einem Grundschallpegel um die 22 dB(A) und darunter liegen, würden Messwerte hier nur die Umgebungsgeräusche repräsentieren.

Temperaturverhalten

Für diesen Vergleich teilen wir die Balkengrafiken in der Galerie in Gaming-Loop, Stresstest und die maximal erreichten Temperaturen der Spannungswandler-MOSFETs im HotSpot auf. Die detaillierteren Verlaufskurven und Kommentare findet man auf den Einzeltests entsprechenden Seiten zu jeder Karte in diesem Artikel.

 

Wir haben übrigens stichprobenartig die auf unserem Bench Table und die im Gehäuse erreichten Temperaturen miteinander verglichen, die maximal zwei bis drei Kelvin über den Werten im offenen Aufbau lagen.

Da die Streuung der Werte im geschlossenen Aufbau zudem extrem von der Gehäuse-Performance abhängt, sind nur die Werte des Bench Table wirklich reproduzier- und  miteinander vergleichbar.

Zwischenfazit

Man sieht sehr deutlich, wo welcher Hersteller seinen Fokus sieht und an welchen Stellen im Gegenzug vielleicht auch gespart wurde. Natürlich reichen diese drei Kriterien allein nicht aus, um eine Karte wirklich objektiv beurteilen zu können, aber zusammen mit den auf den Einzelseiten aufgeführten Details und der am Ende doch recht ähnlichen Performance (vorige Seite) rundet sich das Bild recht ordentlich ab.

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About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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