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NVIDIA BETA-Treiber bietet deutliche Leistungssteigerung für SSDs in DirectStorage 1.2, Gen5 bis zu 50% schneller als Gen4

Compusemble hat kürzlich ein neues Video veröffentlicht, in dem der DirectStorage GPU Decompression Benchmark verwendet wird. Dieses Video hebt die Vorteile einer Gen5 SSD im Vergleich zu einer Gen4 SSD hervor und zeigt, wie die aktuelle Leistung durch die neueste Version der API optimiert wird, die in Verbindung mit optimierten NVIDIA GPU-Treibern zum Einsatz kommt. Der NVIDIA-Treiber in der Version 535.50 BETA ist eine aktualisierte Version des Treibers, die speziell für die Unterstützung der Microsoft DirectStorage 1.2 API entwickelt wurde.

Diese API ermöglicht eine verbesserte Nutzung von SSD-Festplatten und bietet eine Reihe von Optimierungen, die die Leistung der SSD deutlich steigern sollen. Die in diesem Treiber enthaltenen Optimierungen zielen darauf ab, den Datendurchsatz und die Reaktionszeit von SSDs zu verbessern, insbesondere bei der Verarbeitung von großen Datenmengen. Durch die Implementierung dieser Optimierungen wird eine schnellere Übertragung von Daten zwischen der SSD und dem System ermöglicht, was zu einer insgesamt verbesserten Leistung führt.

Microsoft DirectStorage 1.2 Leistung mit Gen5 & Gen4 SSD (NVIDIA 532.03 Treiber):

Microsoft DirectStorage 1.2 Leistung mit Gen5 & Gen4 SSD (NVIDIA 535.50 Treiber):

Die DirectStorage API der Version 1.2 führt bereits zu einer erheblichen Leistungssteigerung, indem sie die Kopie nach der GPU-Dekomprimierung direkt in die Compute Queue verschiebt. Dabei konnte man einen deutlichen Unterschied in der Bandbreite zwischen den Gen5- und Gen4-SSDs feststellen. Die Gen4-SSD erreichte eine maximale Bandbreite von 22,26 GB/s, während die Gen5-SSD eine maximale Bandbreite von 28,09 GB/s aufwies. Dieser Unterschied zeigt, dass die Gen5-SSD eine höhere Bandbreite aufweist und somit Daten schneller übertragen kann als die Gen4-SSD. Dies ist ein wichtiger Aspekt, da schnellere Übertragungsraten zu kürzeren Ladezeiten und insgesamt besserer Leistung in Spielen führen können.

Mit den neuen Treibern von NVIDIA wurde eine weitere Leistungssteigerung festgestellt. Diese neuen Treiber haben dazu beigetragen, die Ladezeiten noch weiter zu reduzieren und die Gesamtleistung des Systems zu verbessern. Hier konnte eine signifikante Verbesserung der FPS-Raten (Bilder pro Sekunde) in verschiedenen Spielen festgestellt werden, was darauf hinweist, dass die Grafikverarbeitung schneller und flüssiger erfolgt. Ohne die neuen Treiber betrug die Ladezeit der Szene 0,24 Sekunden. Mit den aktualisierten Treibern dauerte es nur noch 0,20 Sekunden. Dies verdeutlicht das enorme Potenzial der neuen Gen5 SSDs in Verbindung mit optimierten Treibern und aktualisierten Versionen der DirectStorage-API.

Die Microsoft DirectStorage 1.2 API wurde im April dieses Jahres veröffentlicht, jedoch wird es noch einige Jahre dauern, bis sie in bedeutenden Anwendungen wie Spielen vollständig implementiert ist. Aktuell gibt es nur ein Spiel, Forspoken, das die DirectStorage-API unterstützt, und es wurde nicht besonders gut aufgenommen. Das Spiel hat jedoch einen Vorgeschmack auf die schnellen Ladezeiten geboten, die wir bei zukünftigen PC-Portierungen und AAA-Titeln erwarten können. Trotzdem hat sich die Technologie bisher noch nicht weit verbreitet. Man kann nur hoffen, dass NVIDIA und AMD mit den Entwicklern zusammenarbeiten, um diese Technologie in zukünftigen gemeinsamen Titeln zu implementieren.

Quelle: 

 

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S
Supie

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Mal schaun was in der Realität von so "winzigen" Steigerungen ankommt? Wenn es viele Male pro Sek. passiert, könnte man es merken.

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8j0ern

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Moin, bei mir läuft der Benchmark soweit auch allerdings ohne neuen Treiber (23.5.1)

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Zudem sind die Farben auf meinem Screenshot wesentlich satter.

Forspoken habe ich auch, ich finde es Top !
Wenn man mal in der großen Welt anfängt zu flitzen, sind kurze Ladezeiten sehr dem Spiel Spaß zuvorkommend !

;)

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Roland83

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Sicher läuft er, mit dem neuen Treiber gehts halt noch schneller, aber nur mit pcie 5.0 ssd. Deine dürfte eine 4er sein den Werten nach - da gibts dann eh nichts zu gewinnen.

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LurkingInShadows

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Wobei ich mich frage wie die Datenrate zustande kommt, wenn PCI-E 4.0 x4 ~8GB/s kann.

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8j0ern

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Yes, ist eine PCI-Express 4.0 NVME.
Windows 10 Pro

Stimmt schon, ein Benchmark bringt nichts, das muss schon im Spiel integriert sein.
Dank Forspoken kann ich das ganz gut beurteilen, für mich ein "Must have" ;)

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8j0ern

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8 GiB/s mit Roh Daten, komprimiert sind es eben 22 GiB/s

Damit lässt sich auch ein Download beschleunigen, obwohl nur 50MBit Leitung, lädt er mit 100MBit herunter.

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LurkingInShadows

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Das mit komprimiert ist mir irgendwie entgangen... Ich weiß dass ichs gelesen hab, aber scheinbar nicht realisiert.

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e
eastcoast_pete

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Die allgemeine Idee, Daten von der GPU direkt dekomprimieren zu lassen hat viel für sich. Sowas ist für massiv parallele Operationen durch viele Threads wie gemacht für GPUs, die ja genau dafür ausgelegt sind.
Würde mich interessieren, ob sowas auch auf iGPUs von Intel oder AMD gemacht wird bzw gemacht werden kann. Die Xe oder RDNA Kerne müssten doch auch schneller sein als es die CPU alleine kann.

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8j0ern

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Grundsätzlich wäre auch eine iGPU im Stande die Daten zu entkomprimieren, aber dann müssen sie wieder vom RAM in VRAM transferiert werden.
Genau das will man mit DirectStorage Erreichen, ohne Umweg die Daten in die GPU Laden und Dort im VRAM entpacken.

Hier mal mit CPU Decomp. bei meinem R9 3900 XT:

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Dabei sollte klar werden, dass ich nicht darauf Verzichten werde. ;)

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LurkingInShadows

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hat ne iGPU überhaupt VRAM? Also physisch?

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8j0ern

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Nein, aber DDR5 und Tenor Cores... :LOL:

Daher, nutzt es auch was, wenn nur eine iGPU vorhanden ist, bleibt ja der selbe Pool.
Kein Transfer findet statt.

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About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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