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Intel-Laptops und Undervolting: was man wissen muss und wie es geht! | XMG Support

Mit -50mV ist man zwar jetzt bereits in der Stabilitäts-Grauzone, das Ganze liefert aber dennoch beeindruckende Resultate. Wir veröffentlichen hier unsere Ergebnisse in einen Einzeltest.

Konfiguration und Umgebung

  • XMG NEO 15
  • Intel Core i7-10875H (8 Kerne, 16 Threads)
  • NVIDIA GeForce RTX 2070 SUPER
  • 2x 8GB DDR4-2933
  • Windows 10, v1909
  • CPU-Kühlung mit Flüssigmetall ab Werk
  • Lüftersteuerung Original vom ODM
  • Sommerliche Raum-Temperatur von ca. 28°C

Alle Tests sind im höchsten Performance-Profil des Systems durchgeführt. Das ist das Profil wo die Power Limits von CPU und GPU am Maximum sind und wo auch die Fan Table recht zackig reagiert. Daher nicht wundern, wenn in Tests mit niedriger Last (z.Bsp. manche PCMark-Segmente) die Lüftergeschwindigkeit ein wenig fluktuiert. In anderen Profilen (Silent, Balanced) und im Idle ist das System natürlich deutlich entspannter.

 Methodologie

Wir haben jeden Benchmark 3x ausgeführt und das jeweils beste Ergebnis notiert. Zwischen jedem Durchlauf wurde das System mit manuell maximaler Lüfterdrehzahl ausreichend abgekühlt. Ausnahmen sind hierbei die Game-Benchmarks, welche bereits im Menü (vor Beginn des Benchmarks) das System voll auslasten. Dies ist jeweils unter den Diagrammen notiert.

Ergebnisse nach Punkten

Die Punkte-Tabelle liegt erstmal innerhalb der Erwartungen. CPU-konzentrierte Benchmarks zeigen eine deutliche Verbesserung durch Undervolting. Bei den Grafik-lastigen Benchmarks von 3DMark liegen fast alle Undervolt-Ergebnisse leicht unterhalb dem Ergebnis ohne Undervolting. Da die Benchmarks von 3DMark (bis auf Physics und CPU Score) GPU-limitiert sind, war dort auch keine Steigerung zu erwarten.

Der 4% Abfall bei Port Royal überrascht erstmal. Da Port Royal komplett auf GPU-Ray Tracing setzt, hat die CPU hier relativ wenig zu tun. Dabei sorgt die niedrige CPU-Temperatur dafür, dass die Lüfter langsamer drehen, was wiederum die GPU wärmer laufen lässt und den GPU Boost ein wenig einschränkt. Die Lüfterkurve ist nicht für solche einseitige GPU-Last optimiert. Weitere Informationen dazu gibt’s weiter unten im Diagramm.

Zum Schluss gibt es hier noch vier Spiele, welche ordentlich CPU-Last erzeugen. Dort liegt die Performance-Steigerung von ca. 1-2% mittels CPU-Undervolting innerhalb der Erwartungen.

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