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Intel erreicht einen neuen Meilenstein in der Entwicklung der Meteor Lake CPUs in 7nm – verschiedene Fertiger möglich

Intel gab Anfang dieser Woche bekannt, dass man einen entscheidenden Meilenstein in der Entwicklung seiner Meteor Lake 7nm CPUs der nächsten Generation erreicht habe. Das Unternehmen lies auf Twitter verlauten, dass das Line-In des Compute Tile der Meteor Lake-CPUs erfolgreich war. Die Art Meilenstein wurde von Intels Executive Vice President und GM der Client Computing Group, Gregory M Bryant per Twitter stolz verkündet. In dem Tweet heißt es ausdrücklich, dass das Unternehmen das Compute Tile der nächsten Generation für seine Meteor Lake CPUs fertig gestellt habe.

Credit: Intel Corporation

Die 7-nm-Meteor-Lake-CPUs werden Intels 10-nm-Chips wie Alder Lake und Raptor Lake ablösen und aus mehreren Kacheln (Tiles) bestehen, wobei sich die Compute Tiles generell auf den Bereich beziehen, der die Kerne umfasst. Das Meteor Lake-Lineup wird eine brandneue Cove-Kernarchitektur jenseits von Golden Cove verwenden, die als Redwood Cove bekannt ist und sowohl IPC- als auch architektonische Verbesserungen liefern soll.

Intel hat Meteor Lake, seine Desktop-CPU-Familie der 14. Generation, auf der offiziellen Webseite je bereits bestätigt. Interessant ist zum Beispiel die Tatsache, dass Intels Meteor Lake-Linie von Desktop- und Mobile-CPUs voraussichtlich auf einer neuen Linie der Cove-Core-Architektur basieren wird. Diese soll Gerüchten zufolge als Redwood Cove erscheinen sein und auf einem 7-nm EUV-Prozessknoten basieren. Es wird zudem kolportiert, dass Redwood Cove von Grund auf als agnostischer Node entwickelt wurde, was bedeutet, dass er in verschiedenen Fabs gefertigt werden kann.

Es werden Referenzen erwähnt, die darauf hindeuten, dass TSMC ein Backup oder sogar ein Teillieferant für die Redwood Cove-basierten Chips sein könnte. Dies könnte es auch erklären, warum Intel mehrere Fertigungsprozesse für die CPU-Familie angibt.

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A
Andy197

Mitglied

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Und wieder frage ich mich ob ich nicht die nächste Generation (Alder Lake) überspringen sollte... Mein 9900k wird wohl noch weiterhin werkeln müssen. Auf Ryzen 5000 und 11900k lohnt es sich meiner Meinung nach noch nicht weil ich nur Zocke. Auch Alder Lake wird wohl sehr teuer werden mit dem neuen DDR5 Ram. Schade...

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Alkbert

Veteran

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Das wird möglicherweise dann mal wieder eine interessante CPU in Abhängigkeit davor, wie weit Intel von der Kernzahl her in den hohen Leistungsbereich einsteigt. Sonst muss ich auf die "upcoming HEDT" Gerneration warten.

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g
gerTHW84

Veteran

356 Kommentare 214 Likes

Bei Intel dürfte die Wahrscheinlichkeit höher sein, dass du zur (wiederbelebten) HEDT-Plattform greifen musst, wenn du sehr hohe Kernzahlen haben willst. Der Marktdruck ist hier einfach noch zu gering *) und bei AMD gibt es 16 Kerne auch nur, weil die ein vermarktungstechnischer Faktor sind und zufälligerweise gut/sinnvoll mit den zwei CCDs zu fertigen sind.
Intel wird die Kernzahl leicht erhöhen, es sich jedoch vermutlich nicht nehmen lassen, das oberste Segment vertriebstechnisch sinnvoll in die eigenständige HEDT-Kategorie zu stecken ... letzten Endes wirtschaftlich auch vollkommen nachvollziehbar, denn warum sollte Intel hier ohne zwingenden Grund auf Umsatz verzichten? Das würde AMD ja auch nicht und wenn die das tun (wie so offensichtlich an einigen Stellen), dann weil deren aktuelle Marktsituation sie dazu zwingt. ;-)

*) AMD stagniert zurzeit bzgl. dem Market Share auf dem Desktop, bzw. hat zurzeit gar einen niedrigeren Wert als noch in 3Q20.

**) AMD hat bereits in Verbindung mit Zen4 eine Kernerhöhung andeutungsweise in Aussicht gestellt, d. h. hier dürftest du eher fündig werden.
Auf der anderen Seite wird Intel jedoch auf einer runderneuerten HEDT-Plattform auch keine i. V. z. Konkurrenz deutlich überzogenen Preise mehr fordern können, d. h. man darf annehmen, dass diese zwar höher aber nicht mehr so extrem viel höher bepreist sein wird. Hier wird man einfach mal abwarten müssen was kommt.

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About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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