3D-Printer Picture Story Praxis Testberichte

Creality CR-Scan Ferret Pro 3D Scanner im Test – Frust zum selber kaufen

Nachdem ich hier bereits mehrere 3D-Drucker getestet und vorgestellt habe ich es ja nur eine Frage der Zeit gewesen, bevor auch ein Scanner folgt. Schließlich kann ich Igor mit seinen extrem hochauflösenden Scans von Hardware nicht ganz alleine das Feld überlassen. Seine Geräte bewegen sich aber im Preisregionen, in die man als Privatperson eher selten vordringt. Also was kann man von einem Angebot für ein Hobby-Komplettpaket erwartet, welches weniger als eine Monatsrate der Profi-Scanner kostet? Laut dem Hersteller eine ganze Menge, prüfen wir diese Werbeaussagen also!

Wer sich auch für die hochpreisige Alternative begeistern kann, mit einem Klick auf das Bild landet ihr bei den Messergebnissen für eine Nvidia RTX 3080:

3D Nadelscanner

Verpackung und Lieferumfang

In gleich drei Schichten ist der Scanner eingepackt: Dem Versandkarton, der darin liegenden weitere Schachtel aus Pappe und schließlich noch einer praktische Stofftasche samt Tragegriff.

Das Versprechen, den Ferret Pro einfach überall mitnehmen zu können, scheint also schonmal eingelöst.

Der Stauraum im Inneren ist in zwei Hälften unterteilt, wobei eine davon über ein verschließbares Stoffgitter verfügt.

Darin befinden sich neben allerhand Kleinteile und Kabel auch noch vier Folien mit insgesamt 320 Aufklebern.

In der anderen Hälfte befinden sich die großen Teile des Scanners, mit denen verschiedene Aufbauvarianten möglich sind. Mehr dazu auf der nächsten Seite

Spezifikationen

Hier noch ein Überblick der technischen Details, weitere Informationen können auf der Produktseite beim Hersteller nachgelesen werden.

Kommentar

Lade neue Kommentare

S
SpotNic

Urgestein

1,033 Kommentare 435 Likes

Das beschreibt ziemlich gut meine Erfahrung mit dem Scanner von Revopoint. Ist das gleiche Theater und man verliert recht schnell die Lust an dem Spielzeug. Nichtmal kleine Dinge sind mit überschaubarem Aufwand gut abzubilden.

Antwort 1 Like

p
pinkymee

Mitglied

77 Kommentare 75 Likes

In der Tat hab ich schon mit diesem Spielzeug geliebäugelt.
Allerdings läge meine Tolleranzgrenze beim Ausprobieren wesentlich niedriger und ich hätte das Teil längst wieder Retoure geschickt.
Danke für den überaus aufschlussreichen Test!
Ja, leider ist es oft so, dass die doch ganz brauchbare Hardware, mit der dazu nötigen Software steht und auch fällt.
Mich hast Du vorerst bewahrt, einen nicht ganz unerheblichen Geldbetrag, in ein unausgereiftes Produkt zu investieren! Danke!

Antwort 4 Likes

e
eastcoast_pete

Urgestein

1,654 Kommentare 985 Likes

@Tim Kutzner : danke für den Test, bzw die Warnung! Wie auch @pinkymee schon geschrieben hat, wäre auch mir der Geduldsfaden schon lange vor Ablauf von 3 Wochen gerissen. Eben wieder ein Fall von Hardware Hui (oder wenigstens okay), Software Pfui (bzw sehr unausgereift). Schade, denn die Grundidee dahinter ist durchaus attraktiv.

Antwort 2 Likes

RedF

Urgestein

4,793 Kommentare 2,665 Likes

Danke für den Test, schade das die Software so ein Mist ist.

So ein 3D Scanner wäre ein schönes Spielzeug : )

Antwort 4 Likes

R
RazielNoir

Veteran

436 Kommentare 198 Likes

Gibt es Alternativen im gleichen Preisbereich?

Antwort Gefällt mir

Tim Kutzner

Moderator

849 Kommentare 697 Likes

Ja leider :/
Hätte einen gut funktionierenden Scanner gebrauchen können

Antwort 1 Like

Tim Kutzner

Moderator

849 Kommentare 697 Likes

Dafür sind wir da ! :D

Antwort 4 Likes

G
GrindaFrey

Mitglied

15 Kommentare 6 Likes

Schöner Test!

Wenn ich zeit habe, dann stell ich das teuer Scaner Sys vor. ( die Lidars haben 18,900,- gekostet) ( wir entwickeln gerade etwas im unter 3000 Euro Bereich)
Und oder weil es keine Software gibt, schreiben wir ( ich und zwei Kreative.. die net warten bis es das um 999.000,- usd $ gibt)
eine VERBINGUNGS BERECHNUNGS AUSMIST KI.. die 8 Scaner und 3 Kameras = sagen wir
Tim steh auf der Bühne / vor dem Green/ und tanzt zu Schwanensee. ( Du hast zusätzlich einen Anzug an.. schick und eng..mhh..
Der 48 micro-pings hat.. egal) und das ganze geht in HALB echt zeit in die UNREAL. Oder Maya oder wurscht..
Der Trick, William Potter is not minding ... that it hurts... ist ,dasss wir
Dich ( auch in jeweiligem Kostüm / Film) in 4k und Lidar zu einem Ereigniss matchen. EIN RAUMEREIGNIS IN 4k 12 Bit etz. ( du ya redd me hustun?)
Und das sit in etwa eine 20 bis 24 Grad Halbschalen welt.. ( sperrig..es klingt) Du kannst etwas drehen und so weiter.. ( Post-habschi is ganz wild druff
und der Reschisöööööör.. der flipt aus weil..) ( und wir sind am Strand weil wir fertig sind..geil net?)

Das Problem sind die überschneidenden Meshpunkt des Raumes Deiner selbst. damit nur das echte 3d Ereignis existiert
gibst irgend wann die Software. Und könnte mein Alters-start-up werden.

Und natürlich stuers tDu in ECHTZEIT eine kesse Prima ballarina die und so weiter..
oder Arnold schwoznegga oder die Oma ooder ein Alien? ( von Film zu game.. momentan noch ES GIBT KEINEN RECHNER DER..
256 Core 1nmm 12 terrabyt ram und so was wie 200 RTX 6090 ger mit je 256 gbt ram ( srryy das war ja erst die 9090 er im Jahr 2048)

Du kannst Dir denken, dass ich jedes-mal einen Lachkrampf bekomme, wenn wer mit der Ki Tschatsch Kgb etwas erstellt. ( malen nach Zahlen..)
egal.
MIT BILLIGEM KLUMPERT erhöhst Du nur den MÜLLBERG und hast DEINE LEBENSZEIT sinnlos verkürzt.

LG :)

Antwort 1 Like

Klicke zum Ausklappem
ianann

Veteran

338 Kommentare 235 Likes

Ich hab ähnliche Erfahrungen damals im VR-Hype mit einer 360° 3D Kamera machen dürfen, die wir fürs Unternehmen besorgt hatten. Sah auf dem Papier alles mega gut aus, am Ende war sowohl Aufnahme, als auch das Editing ein einziger Krampf, die Ergebnisse waren zusätzlich nur halbwegs überzeugend und spiegelten nicht im Entferntesten wider, was versprochen wurde. :D

Antwort 2 Likes

b
butch111

Mitglied

57 Kommentare 18 Likes

Ich hab vor Jahren mal ne Einscan SE gekauft....mit dem Ding krieg ich eigentlich alles hin - ist aber auch ein anderes Kamerasystem als bei den Billigdingern.
Gibts mitlerweile aber auch halbwegs bezahlbar für Hobbyisten

Antwort 1 Like

8j0ern

Urgestein

2,686 Kommentare 838 Likes

Es gibt halt schon viele Patente, aber die IT Hardware wird ja inzwischen Künstlich Begrenzt.

Wer vermisst denn die ganze Mobil Industrie und auf was berufen sie sich ?

Zertifikate.

Antwort Gefällt mir

Alkbert

Urgestein

957 Kommentare 739 Likes

Schön, dass sich @Tim Kutzner diesem Thema nähert - schließlich ist unsere Welt in 3D und lässt sich häufig nicht auf ein Blatt Papier herunterbrechen. Eine Tochter unseres ehem. Nachbarn studiert Medizin. Was hätte ich vor 30 Jahren für eine anatomisches 3D Organon System gegeben- Sei es mit VR Brille oder auch nur am PC zum Drehen und Schwenken.
Mit dem 3D Scan habe ich vor ca. 10 Jahren, relativ kurz nach dem Kauf meines 1. 3D Druckers vor ca. 13 Jahren (Mankati Fullscale XT plus) angefangen. Damals mit einem umfunktionierten Xbox Kinect und der zugehörigen, käuflich erwerbbaren Software (Scanect) sowie einem selber geschnitzten Drehteller. Das war schon sehr beeindruckend und funktionierte relativ lange ganz gut.
Und dann kam Shining 3D. Super Qualität, geniale Auflösung, exzellente Erfassung der Oberflächen (teilweise mit Talkum Sprühlack nachgeholfen) -- und vor allen Dingen: Erstmal nicht ansatzweise bezahlbar.
Die Freunde aus dem Reich der Mitte hatten irgendwann aber ein "Ein"sehen und deshalb arbeite ich zwischenzeitlich mit Einscan SP V2 und Einstar - Dass beide eine unterschiedliche Software benötigen erschließt sich nur Shining 3D allein - aber es läuft perfekt - allerdings aussschließlich mit Nvidia Karten. Was die Software nicht perfekt hinbekommt, kann man sich mit Meshmixer zurechtfummeln oder in TurboCAD weiterbearbeiten (zum Beispiel). Vor Kauf der Shining Geräte habe ich mir, nachdem ich extreme Billiglösungen wie den Cyclops verworfen habe, Creality, Revo und andere Hersteller angeschaut - und zwar nicht von den technischen Daten, sondern mit "Real life" Erfahrungen und auch über verschiedene You Tube Videos hierzu ergänzend - wer hier fündig und potentiell glücklich wird, kann einige (!) Hunderter sparen - für mich wäre es aber offen gesprochen mit zu vielen Kompromissen versalzen gewesen.

Antwort 3 Likes

Klicke zum Ausklappem
Alkbert

Urgestein

957 Kommentare 739 Likes

Richtige Entscheidung !
Ich war auch am Schwanken zwischen dem SE und SP und habe mich dann wg. der größeren Scangröße für den SP entschieden - um mir dann einige Wochen später einen Einstar zu kaufen. Hätte ich mir retrospektiv einen knappen Tausi sparen können.

Antwort Gefällt mir

G
GPUModder

Mitglied

65 Kommentare 17 Likes

Danke für den Test. Solche "Gadgets" interessieren mich immer. Der Preis wäre in einem Bereich den ich mir zum "Basteln" erlauben würde. Mit ein paar Abstrichen kann ich dabei durchaus leben, weil ja der Preis passt. Allerdings soll die Grundfunktion gegeben sein. Was hier leider nicht der Fall zu sein scheint. Ich bin gespannt auf einen potentiellen Nachtest, wenn die Software ein Update erfahren hat. Vielleicht kann die Zeit die "Wunden" heilen und es wird aus einem nur bedingt brauchbaren Produkt noch was richtig gutes. Die passende Hardwarebasis scheint durchaus gegeben zu sein.

Antwort 1 Like

Alkbert

Urgestein

957 Kommentare 739 Likes

Was man sich hier sicherlich anschauen sollte, ist der 3DMaker pro Mole. Grundsätzlich ein handgeführtes Gerät, aber auf ein Kamerastativ mit Standard Schraube montierbar. Preislich liegt er gering über dem Creality, aber noch deutlich (!!) unter einem Einscan SE (1000) oder einem SP (ca. 2000) und vor allem ist die Software zumindest leidlich stabil. Drehteller bekommt man zwischenzeitlich bei Ebay für 30 Euro, das sind in der Regel solche, die für Schaufenster (Juweliere) usw. verwendet werden. 2 KG kann man da in der Regel schon draufstellen. Wichtig ist hier die Möglichkeit einer Geschwindigkeitsregulierung, wer mehr KG braucht, kann auch mehr investieren. Diesen habe ich mir vor ca. 2 Jahren für schwerere Teile gekauft, falls der Link erlaubt ist: (https://www.amazon.de/gp/product/B0B9H2M738/ref=ppx_yo_dt_b_search_asin_title?ie=UTF8&psc=1).
Grundsätzlich kann man den Mole aber auch als Paket mit Teller ordern.
Bei (je nach Lasertechnik / Abtastungsverfahren) unterschiedlicher "Blindheit" der Scanner beispielsweise bei schwarzen oder glänzenden Objekten kann ein (nicht permanentes !!) Maskierungsspray sinnvoll sein. Dies ist in der Regel auf einer Art Kreide oder Talkum Basis und abwaschbar. Bei matten oder genarbten Oberflächen aber in der Regel nicht notwendig. Rechnerseitig arbeiten die verschiedenen mitgelieferten Softwareprogramme ggf. mit Hardware Rendering. Hier bitte das Kleingedruckte lesen, denn die geforderte Rechenleistung je nach Anzahl der Mesh-Dreiecke ist hier häufig nicht trivial. Am Laptop kann es da je nach eingebauter Graphik trotz grundsätzlich leistungsfähigem Gerät zäh werden - falls es überhaupt läuft. Wie weiter oben geschrieben schießt Shining 3D hier den "Nvidia-exklusiven" Vogel ab.
Je nachdem, ob man eher bastel- oder ergebnisorientiert arbeitet, würde ich allerdings nicht unter 3-400 Euro einsteigen. Gerade am Anfang, wenn man die "Fußangeln" der Technik noch nicht gut kennt, ist sonst der Frust vorprogrammiert - es ist ein bisschen wie beim 3D Druck selbst.

Antwort 1 Like

Klicke zum Ausklappem
McDexter

Mitglied

64 Kommentare 25 Likes

Hi,
was spricht gegen eine App für das Smartphone? Also man bekommt da schon brauchbare 3D Model raus.
Und so wie der Test sich liest, auch öfter ohne leeren Bildschirm oder Probleme.
Ersnt gemeinte Frage.
Wäre das Produkt im Test, ohne diese massiven Probleme, besser wie eine App?
Creality CR-Scan ist ja eigentlich auch nur eine Kamera ,mit einer Software ,die nicht wirklich laufen mag.

Antwort 1 Like

Alkbert

Urgestein

957 Kommentare 739 Likes

Da spricht Nix dagegen. Ausprobieren, bevor man einen Haufen Kohle versenkt hat noch nie geschadet.

Antwort Gefällt mir

P
Piranha

Neuling

3 Kommentare 1 Likes

Wenn der Preislich noch im Rahmen liegt, der Scanner CR-Otter! Der ist erst letzten Monat raus gekommen.
Wir haben das Teil auf der Arbeit für reverse engineering und Metrologie angeschafft. Das Teil macht eine hervorragende Arbeit und kann es locker mit den "Großen" Jungs für mehrere tausend Euro aufnehmen. Die Abweichungen des Scans liegen im Schnitt je nach Güte des Scans zwischen 0.02mm und 0.15mm Abweichung.

Die Software scheint die selbe wie beim Ferret zu sein, nur konnte ich die im Artikel beschrieben Fehler hier überhaupt nicht feststellen. In den 3 Wochen die ich das Teil habe musste ich kein einziges Mal den Scanner neu einstecken. Einzig die initial Berechnung bei extrem großen Punktwolken in feinster Auflösung zwingt die Software manchmal in die Knie.

Das Tracking über Marker funktioniert tadellos und nach ein paar Tagen benutzen hat man ein Gefühl dafür wie man den Scanner Handhaben muss, damit man möglichst gute Ergebnisse bekommt.

Es gibt auch noch den Raptor. Kostet das doppelte funktioniert aber mit Blue Light Scanning. Das ist besonders gut für sehr kleine Teile und feinste Strukturen, aber in allen anderen Bereichen ist der Otter meist überlegen. (Raptor FOV zu klein im NIR, kein Geometry Tracking)

Antwort Gefällt mir

Klicke zum Ausklappem
8j0ern

Urgestein

2,686 Kommentare 838 Likes

@Piranha
Die 20µm haben welche Messunsicherheit in 2 Sigma (+/-)

Bei 150µm Abweichung, fangen die Franzosen an, sich zu beschweren. (Blei)

Antwort Gefällt mir

Danke für die Spende



Du fandest, der Beitrag war interessant und möchtest uns unterstützen? Klasse!

Hier erfährst Du, wie: Hier spenden.

Hier kannst Du per PayPal spenden.

About the author

Tim Kutzner

Unterstützende Kraft bei den Themen Kühler, Peripherie und 3D-Druck.
Linux-Novize und Möchtegern-Datenhorder mit DIY NAS.

Werbung

Werbung