3D-Printer News

Bambu Lab stellt den neuen A1 mini 3D-Drucker und AMS lite vor

Nach einer fast zwei Wochen langen Teaser-Kampange gibt es heute endlich konkrete Informationen zum neuen 3D-Drucker von Bambu Lab, dem A1 mini. Die Spekulationen haben also ein Ende, vermutlich aber nicht ganz mit dem erhofften Ergebnis für Viele. Wie der Name bereits vermuten lässt handelt es sich um ein kleines, komplett neues Modell und nicht um eine größere Version des bereits bekannten CoreXY Designs. Leider haben wir nicht für alles hochauflösende Bilder bekommen, hier und da müssen also Screenshots aus der Presse-PDF herhalten.

Wie üblich für Marketing ist bisher alles sehr überschwänglich positiv beschrieben, im Sinne der Vollständigkeit habe ich die relevantesten Punkte übernommen. Und natürlich bemühe ich mich um ein Testexemplar, um die vielen Versprechen auch in der Praxis prüfen zu können. Also wie immer erstmal eine gesunde Skepsis an den Tag legen, bis unabhängige Reviews veröffentlicht wurden.

Die nachfolgenden Informationen und Eckdaten wurden uns vom Hersteller mitgeteilt:

  • Fähigkeit für das Drucken mit 4 Farben
  • 180 x 180 x 180mm Bauraum
  • Automatische Kalibration
  • aktive Flow Compensation
  • Aktive Geräuschunterdrückung (ANC) für den Motor
  • Lieferung komplett zusammengebaut
  • 459$ für A1 mini + AMs lite combo
  • 299$ für A1 mini standalone
  • 249$ für AMS lite standalone

Einfache Inbetriebnahme

Vormontiert, voreingestellt und voreingestimmt. Der Drucker muss nicht vom Käufer zusammengebaut werden sondern funktioniert direkt nach dem Auspacken. Er erledigt alle Kalibrierungen automatisch. Vor jedem Druck passt der A1 mini automatisch den Z-Versatz, Mesh-Ausgleich und die Schwingungsresonanz der X- und Y-Achse an. Mit einem innovativen Nozzle-Drucksensor wird die Flow Dynamik kalibriert, ähnlich der Pressure Advance von Klipper.

Die Bedienung erfolgt über eine neue Touchscreen-Benutzeroberfläche, ein IPS-Display (2,4″ / 320×240) soll die Bedienung so reibungslos wie bei einem Smartphone machen. Die Firmware führt den Benutzer durch alle Schritte und hilft bei Problemen mit konkreten Tipps. Über eine Integration mit der neuen MakerWorld-Plattform kann der A1 mini voreingestellte Druckdateien im 3mf Format laden und den Druck mit nur einem Klick starten.

Mehrfarbigen 3D-Druck zugänglich gemacht

Das AMS lite bietet eine einfache Lösung für den 3D-Druck mit mehreren Materialien. Er unterstützt bis zu 4 Farben in Verbindung mit dem A1 mini. Im Vergleich zu seinem Vorgänger hat der AMS lite weniger Teile und legt alle wartungsintensiven Teile frei, wodurch es zuverlässiger und wartungsfreundlich sein soll.

So ist es zum Beispiel bedeutend einfacher, ein gebrochenes Filament aus dem PTFE-Schlauch zu entfernen. Das AMS lite ist außerdem mit einem Bambu-RFID-Lesegerät für die automatische Synchronisierung des Filaments ausgestattet. Es kann Bambu-Filamenttypen erkennen, mit Bambu Studio synchronisieren und das passende Druckerprofil automatisch auswählen.

Leiser Betrieb und kleine Größe

Der A1 Mini nutzt „Active Motor Noise Cancellation Technologie“, um Motorbewegungsgeräusche zu reduzieren und einen leiseren Betrieb ermöglichen soll. Beim ersten Einschalten wird ein Motorkalibrierungsprozess durchgeführt, um die Schwingungseigenschaften der spezifischen Motoren im eigenen Exemplar zu kalibrieren. Nach der Kalibrierung wird der Motortreiber einen Teil der Geräusche aktiv unterdrücken, ähnlich wie bei Kopfhörern mit ANC.

Laut Herstellerangaben passt der Drucker auf ein DIN A4 Blatt Papier, den Spezifikationen lässt sich eine konkrete Größe (BxTxH) von 347 x 315 x 365 mm entnehmen.

Spezifikationen

Eine maximale Druckgeschwindigkeit von 500mm/s und 10.000mm/s Beschleunigung werden übrigens Versprochen, mal schauen wir es dann noch mit der geringen Lautstärke aussieht. Das Hotend soll ohne Werkzeug oder das Trennen von Kabeln austauschbar und unter 30 Sekunden zu erledigen sein. Den Rest könnt ihr hier nachlesen:

 

Kommentar

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Tim Kutzner

Moderator

841 Kommentare 685 Likes
LEIV

Urgestein

1,556 Kommentare 641 Likes

Der sieht ja schon interessant aus, mal schauen was der Euro Preis sagt, vielleicht werde ich schwach

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Tim Kutzner

Moderator

841 Kommentare 685 Likes

€489,00 mit AMS lite
€319,00 für den Drucker alleine

Antwort 1 Like

A
Art

Mitglied

47 Kommentare 8 Likes

Der Cloudzwang bei Bambu Lab ist für mich ein NoGo.

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About the author

Tim Kutzner

Unterstützende Kraft bei den Themen Kühler, Peripherie und 3D-Druck.
Linux-Novize und Möchtegern-Datenhorder mit DIY NAS.

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