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AVM FRITZ! Dect 302 im Test – Heizkosten rauf, Temperatur runter? Aber bitte schön smart!

Passend zum Thema Vorauszahlung, Nachzahlungen und Heizkosten habe ich mich diesmal einem selbst finanzierten und eher unfreiwilligen Selbstversuch unterworfen. Fast 4000 Euro Vorauszahlung pro Jahr mehr sollten doch eigentlich ausreichen, um sich von alten Nachlässigkeiten zu trennen und dafür die Zusatzkosten für die Anschaffung zu akzeptieren. Denn amortisieren könnte sich das Ganze ja bei den aktuellen Preisen bereits im ersten Jahr. Unser Hauseigentümer lässt fleißig weiter mit Gas heizen, obwohl Fernwärme mittlerweile anliegt. Gut, darüber darf man sich natürlich ärgern und aufregen, ändern kann man das erst einmal nicht. Bleibt also nur die Selbsthilfe.

Hier waren es noch sechs, aber der Bedarf ist weiter gewachsen, die Stückzahl auch…

Nun bin ich leider vielbeschäftigt und hatte auch die nötige Beschaffung etwas verdrängt. Zwei der FRITZ! Dect 302 von AVM hatte ich mir bereits vor längerem gekauft und auch damals schon fast 70 Euro gezahlt – pro Stück. Naja, und dann hatte ich das erst einmal wieder aus den Augen verloren. Nachkaufen? Sagen wir es mal so, die Teile sind die neuen Grafikkarten und F5 lohnt sich durchaus, wenn man etwas sparen und nicht lange warten möchte. Mittlerweile sind wir am Markt bei rund 100 Euro angelangt, was eigentlich bereits inakzeptabel viel ist. Meine mittlerweile 8 Stück kosteten mich im Durchschnitt knapp 80 Euro inkl. Versand. Teuer, aber gerade noch vertretbar. Womit ich auch klarstellen will, dass wieder alles vom eigenen Geld selbst gekauft wurde und hierfür kein Sample-Sponsoring seitens AVM stattfand. Knapp 640 Euro für ein paar lausige Regler und der Händler (Scalper) lacht einen glatt aus.

Wer sich jetzt fragt, warum ich mir keine günstigeren Mitbewerber-Produkte gekauft habe, dem kann man das recht schnell beantworten: Weil ich einerseits keine Cloud-basierte Lösung mehr wollte und trotzdem nicht auf die bequeme App-Steuerung parallel zu einem übersichtlichen Webinterface verzichten möchte! Die ersten smarten Thermostate aus dem Jahr 2020 konnte ich nach knapp 7 Monaten nämlich wieder ausbauen – der chinesische Anbieter hatte einfach den Server abgeschaltet. Cloud tot, Regler tot. Ferntod also. Alibaba ist zwar schön billig, aber das Risiko war es mir dann einfach nicht mehr wert. Und ja, ich gebe es zu: Etwas Paranoia hat man da ja mittlerweile auch. Und genau jetzt kommen die Heizkörperthermostate von AVM ins Spiel, von denen sich maximal 12 mit meiner FRITZ!Box 4060 verbinden lassen.

Alt gegen Neu

Und nein, perfekt ist so ein AVM FRITZ! Dect 302 auch nicht, denn da gibt es Vieles, das nicht bis zu Ende gedacht wurde. Aber es ist ein praktikabler und mittlerweile auch sehr teurer Kompromiss, den ich trotzdem zähneknirschend eingegangen bin. Naja, die vergilbten alten Handregler waren auch mal überfällig und ich habe es satt, ständig zwischen den Etagen hin und her zu sausen und z.B. früh, vorm Arbeiten, das Labor manuell zu temperieren, in der Küche für die Kids die Esstemperatur abzusichern (damit der Kakao nicht in der Hand einfriert) und das Schlafzimmer nach dem Schlafen tagsüber in den Idle-Modus abzukühlen. Gleichzeitig muss man den Taupunkt beachten und sich nicht durch zu viel falschen Geiz den Schimmel ins Haus holen. Das alles zusammen ist schon eine Halbtagsbeschäftigung, die ich gern weiterverteilen möchte. Also muss ich jetzt fritzen lassen.

Lieferumfang

Also wirklich viel bekommt man nicht, aber was braucht man denn auch? Es gibt den mit drei AAA-Batterien vorbestückten Dect 302, eine Art Quick-Start-Guide und einen Danfoss RA Adapter (mit Schraube und Mutter). Bis auf diese eine Ausnahme passt die Überwurfmutter jedoch auf alle gängigen Heizkörper, was schon einmal gut ist. Aber auch hier steckt der Teufel im Detail! Dazu muss ich gleich noch ein paar Worte verlieren, aber es ist alles trotzdem alles kinderleicht umzusetzen, wenn man etwas mitdenkt und vorher weiß, worauf es ankommt.

 

Das Teil wiegt ganze 150 Gramm und ist nicht allzu schwer. Bei den Abmessungen hat man sich vor allem bei der Länge von 9,3 cm dankenswerterweise an gängigen Handthermostaten orientiert, was aber nicht heißt, dass man vor allem beim geplanten Einbau in Nischen nicht den verfügbaren Platz überprüfen müsste. Hierbei sind auch noch ca. 2 cm für die sichere Montage draufzurechnen. Und das kann mit etwas Pech schon echt eng werden. Zum Thema Batterien sage ich gleich noch etwas, hier erst einmal das Datenblatt, welches mir eine weitere Text-Wall erspart:

Wir werden gleich sehen, dass der mechanische Einbau ein Kinderspiel ist und auch das Setup schnell vonstatten geht. Genau deshalb habe ich mich ja auch für den Dect 302 entschieden, denn ich bin ein fauler Sack und noch so richtig schön oldschool. Ich ziehe nämlich ein übersichtliches Webinterface (mit Maus und Tastatur) dem ganzen hippen App-Cloud-Smartphone-Gefingere immer noch vor.

 

Kommentar

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FfFCMAD

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640€? Das ist mehr als die Haelfte von dem, was ich letztes Jahr fuer Gas bezahlt habe. Wenn sich das lohnen soll muss sich die Spirale schon ne ganze Ecke drehen. Was sie wahrscheinlich auch noch wird. Spaetestens naechstes Jahr fliegt uns alles um die Ohren. Trotzalledem sind 80€ pro Thermostat ne Menge Holz und ich behaupte, das Einsparpotential ist gering.

Die Dinger laufen nicht ohne irgendeine Stromversorgung und außer das man aus der Ferne/ pro Thermostat die Raumtemperatur regeln kann bringen sie kaum Mehrwert ueber ein normales Thermostat und einer Heizungsteuerung, die auf Tageszeit reguliert.

Nebenbei bemerkt. Gas einsparen aber trotzdem mehr dafuer bezahlen... Ist eine geile Logik die wir hier antreiben. Aber das haben wir ja auch schon beim Wasser durch. Hier in Deutschland hat man uns ja schon das Sonntagsbad madig gemacht. Jetzt gehts ans Heizen/ Duschen und bald bestimmt man, was wir zu fressen haben.

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ssj3rd

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219 Kommentare 155 Likes

Bin seit vielen Jahren mit meinen Modulen von Homematic IP zufrieden.
3 Module + Basis + Wandmodul (mit Feuchtigkeitsmesser der Raumluft) haben mich damals knapp 110€ gekostet, Dank mydealz 😏

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ApolloX

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1,687 Kommentare 955 Likes

Diese Überlegungen hab ich mir vergangener Woche auch gemacht, aber da die Thermostate grad fast teuer als Grafikkarten sind, verschiebe ich die Umrüstung auf kommendes Frühjahr.

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Deridex

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2,217 Kommentare 851 Likes

@Igor Wallossek
Was Akkus angeht:
Schau dir mal die Panasonic Eneloop an ;)

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noir.

Veteran

242 Kommentare 156 Likes

Ich habe zwei der Vorgänger im Einsatz. Kann dem ganzen Fazit in eigentlich nur zustimmen. Es funktioniert störungsfrei und zuverlässig und ist einfach einzurichten. Passt also insgesamt ganz gut in die AVM-Produktriege. Hat man noch Steckdosen von AVM im Einsatz, kann man auch diese als Temperaturquelle angeben. Ist ganz praktisch, wenn zB das Thermostat in einer Ecke sitzt und dort immer wärmer misst als es eigentlich ist. Batterien halten im Schnitt 2 Jahre bei mir mit 6x Auf/zu pro Tag.

Aber: Für den Preis gibts woanders deutlich mehr. Gerade mehrere Temperaturen sowie Luftfeuchtigkeit wären schon super. Ich warte mal ab was die Integration von Matter macht, ist ja angekündigt. Dann sollte auch die nutzbare Gerätevielfalt deutlich grösser werden. Ansonsten habe ich auch nur noch Homematic IP als evtl brauchbare Lösung auf dem Schirm.

Wobei zumindest für mich die meisten Systeme absolut nutzlos sind. Ich hab ne 10-Tage-Woche mit 2x Frühschicht, 2x Spätschicht, 2x Nachtschicht und 4x Frei. Wenn ich dann nur Montag bis Sonntag programmieren kann, ist das ganze schon von vornherein nicht zu gebrauchen.

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Kleine-Eule73

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60 Kommentare 56 Likes

Ich überlege auch schon seit Monaten ob ich mir so smarte Heizungsregler kaufen soll. Einsparungen sind ja erstmal nicht schlecht, aber bei den Preisen vergeht mir echt die Lust

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S
SaschaT

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21 Kommentare 7 Likes

Also ich hab noch das etwas ältere Modell mit nur 2 Batterien.

An sich kann ich der Allgemeinheit nur zustimmen: Teuer, dafür Benutzerfreundlich.

Jetzt mein großes ABER (Im Bezug auf den Vorgänger. Es wäre interessant zu wissen, wie es beim neuen Modell aussieht) :
Bei mir sind nun schon 2mal die Batterien leer gegangen, ohne dass ich zuvor eine Benachrichtigung von meiner FritzBox bekommen habe.
Eingerichtet ist aber alles korrekt, Benachrichtigungen funktionieren ansonsten normal und es sind hochwertige Batterien in Verwendung (Mit vielen billigeren oder älteren Batterien funktionieren die Thermostate erst gar nicht).

Jetzt kommt man nach Hause, die Batterien sind leer und man denkt man läuft gegen eine Wand. Die Thermostate sind sooooooooo SMART, dass Sie bei leereren Batterien einfach mal das Ventil vollgas bis zum Umfallen komplett öffnen !!!

Tolle Technik ... so kann man sich "smart" auch sparen. Ich weiß leider nicht, wie das bei anderen Herstellern aussieht?

Vielleicht wäre vielleicht auch noch das "Shelly TRV" eine interessante Alternative mit eingebautem Akku:
- keine Cloud notwendig, optional dennoch möglich
- Integration über MQTT oder REST in ziemlich viele "Smart Home Lösungen" möglich
- steuerbar auch von "Unterwegs" auf mehrere Arten einfach möglich

Ansonsten versuche ich aber mittlerweile nur noch auf Geräte mit "Tasmota"-Firmware im Smart Home zu setzen.
Leider ist mir dafür aber kein Heizthermostat bekannt.

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R
Rantanplan

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21 Kommentare 17 Likes

Ein Hinweis, da vereinzelt der Arbeitsweg der Regler nicht ausreichend lang ist (bei mir bei zwei älteren Heizkörpern):
Ich habe die Vorgänger (Comet DECT) und es passt jeweils sehr gut ein 2ct-Stück in den Adapter, so dass der Weg verkürzt wird und die Motoren das öffnen/schließen besser schaffen.

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FfFCMAD

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681 Kommentare 179 Likes

Joa. Ich habe uebrigens generell ein Problem damit, chemische Energietraeger in die Naehe einer Heizung zu bringen. Das Thermostat wird nicht unwesentlich warm. Aber moeglich ist das.

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ArcusX

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875 Kommentare 509 Likes

Die batteriebetriebenen Thermostate öffnen sich so meine ich alle bei niedrigem Batteriestand.

Liegt am Frostwächter so wurde mir mal erklärt.

Ich habe jetzt schon seit einigen Jahren AVM Fritzdect 301 an meinen Heizkörpern und soweit keine Probleme. Damals war auch die Idee eine etwas größere Lösung in Richtung homematic zu nehmen. Aber mir war dann letztendlich eine schnelle einfache Lösung lieber. Die Erinrichtung ist wirklich sensationell einfach ohne dass man vorher 20 Guides Anleitungen oder Tutorials wälzen muss.

Der Tipp mit dem 2ct Stück ist vielleicht noch eine Idee. Dann muss der Motor weniger tun.

Das Thermostat selber wird übrigens nicht sonderlich warm, so dass ich weder mit Batterien noch Akkus Sorgen hätte.

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B
Besterino

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6,802 Kommentare 3,387 Likes

Hab seit Jahren Homematic an allen Heizkörpern - hat unsere Kosten spürbar gesenkt.

Und Eneloops sind nach meiner (nicht mehr ganz frischen - ich kenn die noch als Sanyo) Erfahrung quasi das non-plus-Ultra der Akkus.

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Igor Wallossek

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10,279 Kommentare 19,025 Likes

Siehe Artikel. Die gehen eben NICHT. Auch die Pro versagen. Leider. Die halten 5-6 Monate bis zur starken Selbstentladung. Die sind dann unter 1V und die Elektronik spinnt. Motor geht nicht mehr so recht

View image at the forums

Ich hatte die auch in meinem Blitz, mal ohne Nutzung reichlich 5 Monate drin, Blitz aus. Zweimal geblitzt alle.

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D
Deridex

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2,217 Kommentare 851 Likes

Komischerweise halten die bei mir im Multimeter Jahre. Eventuell haben da manche Gerätschaften Ruhestromprobleme.

Auch der Hersteller der Eneloops spricht von einer niedrigeren Selbstentladung.

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k
kraehe82

Neuling

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@Igor Wallossek, korrigierst du noch deine FritzBox 4600 in 4060. Ich dachte schon AVM hat was neues. :-)

Vielen Dank für den tollen Artikel.(y)

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FfFCMAD

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681 Kommentare 179 Likes

Dann waere ich fast dafuer, Lithium-Batterien zu nehmen. Die sind dann auch wirklich leer, wenn nichts mehr geht.

PS: Besser als Alkaline sind die allemal, weil wenn ich die Vartas sehe > Auslaufen garantiert. Speziell die Industrial-Dinger in den Großpackungen hatte ich oefters als ueble Kotzbrocken in Geraeten. Der Preis ist jedoch so eine Sache. Die machen nur Sinn, wenn bis zum Schluss die 1,4 - 1,5 Volt gehalten werden sollen. (Kameras/ Motoren etc)

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Igor Wallossek

1

10,279 Kommentare 19,025 Likes

Keine Ahnung, aber so prall sind die echt nicht. Im Betrieb mit der Sennheiser Funkstrecke (jeweils 2x Eneloop bzw. Eneloop Pro) im Video-Studio reichen die für ca. 2-4 Stunden Dauerbetrieb. Die Alkalischen laufen da 6-8 Stunden. Die Schwankungen kommen von der unterschiedlichen Sendeleistung. Je nach Gequake. Die ist analog.

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BlackFireHawk

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101 Kommentare 107 Likes

Mein Problem dabei ist folgendes..

Etagengastherme ( also Therme nur für die Wohnung)
90qm wohnung
Jede Heizung hat ihr eigenes Thermostat (Drehding.. Stufe 1-5.. Standart halt)

Im Wohnzimmer befindet sich dieser elektrische heizregler für Tag und Nacht (jeweils mit eigener Temperatur Einstellungen..) dort befindet sich auch die Temperaturmessung für die Steuerung.

Wie konfiguriere ich jetzt sowas klug.

Sagen wir die Hauptsteuerung im Wohnzimmer steht auf 21grad Celsius..
Die DECT Steuerung steht auf 20grad..

Versucht die Heizung dann nicht durchzubollern um 21 Grad laut Hauptsteuerung zu erreichen trotz das die DECT Steuerung bei 20grad abriegelt?

Ich hab nämlich leider das lustige Problem das wenn im Wohnzimmer 21 Grad ist die Therme abschaltet.. und dementsprechend zb das Schlafzimmer kalt bleibt.

2rechner + personen im Wohnzimmer bei geschlossenen Türen reichen um den Raum auf 21 Grad zu halten so daß sie Therme abschaltet..
Dementsprechend kühlen dann die anderen räume aus..auch wenn ich dort die Thermostate hochdrehe

Wie stell ich sowas richtig ein?
Hauptsteuerung so einstellen dass die Therme dauerhaft läuft (glaub ab 90grad wassertemp schaltet die ab .kann man aber einstellen glaub ich)
und das ganze dann pro Heizkörper (smart) regeln?

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B
Besterino

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6,802 Kommentare 3,387 Likes

Korrekt. Ist die Therme aus, kannst Du halt im Zweifel nicht lokal individuell nachsteuern (es sei denn, die Therme geht erst aus, wenn der „kälteste“ Raum warm genug ist).

Da ich nicht weiß, welcher Raum bei uns jeweils der kälteste ist (und das dauernd variiert), steuern die Thermostate an den Heizkörpern. Das hilft halt ungemein in Verbindung mit diversen Sensoren, z.B. das die automatisch in dem Raum schließen, wenn/wo ein Fenster auf ist. Oder eben - wenn es warm genug ist - gar nicht erst öffnen. Oder man in bestimmten Etagen/Räumen eine andere (niedrigere) Grundtemperatur reicht. Und man kann auch verhindern, dass einzelne am Thermostat herumpfuschen (mir ist KALT, ich Dreh auf volle Pulle!) und dann über Tage vergessen, das wieder zu korrigieren. Bei mir ist dann spätestens beim nächsten Kontroll(zeit)punkt dann wieder Normalbetrieb angesagt. Oderoderoder. Man kann da schon einiges Sparen und ist erstaunt, dass damit eigentlich kein Komfortverlust verbunden sein muss. Das persönliche Optimum zwischen grünem Gewissen, Sparfuchs und Komfort kann man dann echt sehr fein und bequem austarieren.

An der Therme hab ich nur die Vorlauftemperatur eingestellt, müsste mal schauen, wo die liegt.

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BlackFireHawk

Veteran

101 Kommentare 107 Likes

@Besterino
Die Steuerung und der Temperatursensor sind im Wohnzimmer.. darauf reagiert die Therme.

Ist die temp im Wohnzimmer erreicht geht die Therme aus. Egal ob das Schlafzimmer dann eiskalt ist.

Kann dir zb passieren daß das Wohnzimmer warm ist durch Menschen/Geräte ect.
Dann schaltet die Therme ab.. und Schlafzimmer ect wird nicht geheizt.

Mir ist die Steuerung von dem Ding dadurch n bissel unlogisch.

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About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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