Audio/Peripherie Maus Testberichte

Sharkoon Light² 200 im Test – Günstiges Leichtgewicht für ambitionierte E-Sports Gamer und High-Senser | Langzeittest

Wie ich  es bereits im Grundlagenartikel zum Thema  Wissenswertes zu Computer-Mäusen” erwähnt hatte, folgt heute das dedizierte Review zu meiner Top-Maus-Empfehlung für den eher schmalen Taler! Ja, mir ist bewusst, dass das nun schon wieder ein Maus-Review ist, aber es  wenigstens ein Produkt beschreibt, das man aktuell auch kaufen und zu einem sehr guten Preis bekommen kann. Was man aktuell von vielen anderen Dingen so nicht behaupten kann, denn das hier ist zur Abwechslung etwas Balsam für die Seele und die Hände. Die Augen müssen halt noch eine Weile warten, bis der Markt mal die Ether-Schnappatmung ablegt.

Verpackung und Lieferumfang

Die Maus kommt in einer für Sharkoon typischen Verpackung. Die Maus ist gut geschützt, um den Transport bis nach Hause sicher zu überstehen. Soviel sei euch versichert! Leider kann ich euch das übliche Unboxing hier nicht mehr zeigen, da ich die Maus bereits seit April 2020 besitze und auch sehr intensiv benutze (was man dann an im Review an den ehrlichen Nutzungsspuren sieht)  und die OVP vermutlich beim Umzug letztes Jahr einen „Shortcut“ in die Blaue-Tonne genommen hat. Ärgerlich, aber im Gegenzug ist es quasi eine Art Langzeit-Test über fast ein Jahr.

Wenn Ihr die Maus ausgepackt habt, dann haltet Ihr zum einen die Maus mit dem USB-Kabel in euren Händen und zum anderen ein kleines Handbuch sowie ein weiteres nicht gelöchertes Deck-Cover, Ersatz-PTFE-Füßchen und 3 weitere DPI-Taster-Cover. Mit den weiteren DPI-Taster-Cover kann sich jeder die Maus noch etwas individualisieren. Aber will man das eigentlich?

Diese Cover sind zum einen farblich als auch in der Höhe abgesetzt. Ich persönlich nutze die Maus out of the Box! Wer das mitgelieferte Deck-Cover (nicht gelöchert) verwendet, der muss mit einem weiteren Gramm an Gewichtszunahme rechnen. Mir persönlich gefällt das Cover eher nicht, da es meiner Meinung nach die Optik der Maus als solches zum Negativen hin verändert. Geschmackssache würde ich sagen..

Spezifikationen

Hier die üblichen Daten zur Maus, wer sich noch mehr Details anschauen will: Herstellerseite

Optik und Haptik

Auch die Sharkoon Light² 200 bietet der Hersteller in zwei verschiedenen Farben an. Ihr habt hier quasi die Qual der Wahl, ob Ihr lieber eine schwarze oder eine weiße haben wollt. Das macht zum aktuellen Zeitpunkt auch preislich gesehen keinen Unterschied. Da wir hier eine Light² (Light-Quadrat, Light hoch 2 oder wie auch immer) erhalten, steht der Name – für mich persönlich – für zwei wesentliche Aspekte, die für Sharkoon vermutlich auch die Namensgebung impliziert hat. Light aus dem Englischen übersetzt bedeutet? Richtig, leicht!

Die Maus wiegt ohne USB-Kabel „out of the box“ gerade einmal 62 g. Was die Auswahl der Materialien hier auf die Verwendung von Kunststoff einschränkt. Oder wie der Volksmund sagt: Plastik-Fantastik. Die Verarbeitung ist deswegen nicht schlecht, sondern überraschend gut! Wer hier hochwertigen Aluminiumwerkstoff oder Edelstahl erwartet, der sollte sich seine Maus beim örtlichen Schmied veredeln lassen!

Des Weiteren steht das englische Wort Light für was? Sehr gut erkannt, es bedeutet Licht. RGB! Und mit RGB wird immer alles gut. Mit anderen Worten: die Maus ist spitze, Ihr müsst die unbedingt kaufen. Denn mit RGB werden eure FPS in jedem Spiel gefühlt die 240 Hz eures Monitors erreichen und euer Skill wird sich signifikant über den, eines jeden Pro-Spielers erheben! Ok, das sollte fürs Erste genug an Sarkasmus sein. Beleuchtet ist in diesem Fall das Mausrad, der Sharkoon-Schriftzug und der hintere untere Rand. Die Beleuchtung kann sowohl über diverse Tasten-Kombinationen (zu finden im Handbuch) oder über die dedizierte Software eingestellt/angepasst werden. Wer keine RGB Beleuchtung möchte, der kann sie auch ganz ausschalten!

Das Design der Maus ist von Sharkoon ergonomisch für Rechtshänder ausgelegt und passt optimal für Palm-Griff-Spieler! Ich vermute, dass es auch für Finger-Griff noch sehr gut geeignet ist. Bzgl. Claw-Griff-Spielern, was für mich persönlich bei exzessiver Nutzung mit dem Besuch beim Orthopäden endet! Euch empfehle ich: testet die Maus bei einem Bekannten, sucht ggf. eine andere Alternative oder der Schmied um die Ecke kann die Finger wieder richten und Ihr werdet sozialistisch zu Palm-Griff-Spielern umerzogen! Spaß beiseite. Auf der Unterseite der Maus sind die PTFE Füßchen und ein Schalter zum Einstellen der Polling Rate.

Insgesamt konntet Ihr auf den Bildern die 6 Tasten (programmierbar) erkennen, die für eine mittelgroße Hand sehr gut erreichbar sind. Meine Hand ist ca. 20 cm lang und mit anliegendem Daumen ca. 11 cm breit. Was ich an der Stelle mal als mittelgroß definiere. Hände im Format „Klodeckel“ werden hier wahrscheinlich nicht ohne Probleme die Daumentasten erreichen. Vielleicht ist eine größere Maus besser?

Das Mausrad kann man Rollen und Klicken, eine seitliche Kippfunktion ist nicht vorhanden! Das USB-Kabel ist sehr flexibel und macht den Einsatz eines Maus-Bungee quasi obsolet. Die Maus liegt jederzeit fest in der Hand und ist gerade für die Spielerfraktion mit 400 DPI ein Genuss, da die Maus leicht ist und mittels der programmierbaren Lift-Off-Distance von 1-3 mm, wird das Umsetzen zum Speed-Erlebnis.

Sharkoon Light² 200 schwarz, USB (4044951029013)

equipprAuf Lager, 1-3 Werktage Lieferzeit44,90 €*Stand: 17.06.21 10:39
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Llares

Mitglied

28 Kommentare 4 Likes

Danke für den Test! Hab sie und bin ebenfalls sehr zufrieden.

Hatte vorher immer Logitech genutzt, aber die haben nun seit einiger Zeit immer öfter Qualitätsprobleme. Genauso wie Razer. Und beide sind wesentlich teurer. Razer verlangt bis zu 200€. Für eine Maus!

Zudem muss die Software meist im Hintergrund laufen. Von daher top, was Sharkoon für abliefert.

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O
Oberst

Veteran

149 Kommentare 39 Likes

Ich hatte früher auch nur Logitech. Aber da die Tasten der Tatstatur nach 6 Monaten nicht mehr zu Drücken sind und sich verhaken oder die Maus nach ähnlicher Zeit jeden Linksklick als Doppelklick ausführt, bin ich nach ein paar anderen Herstellern bei Sharkoon gelandet. Aktuell mit einer Mech3 Tastatur und einer SGM1 Maus (ich hab gerne eine schwerere Maus). Ich bin bisher begeistert, vor allem, dass man ohne Treiber im Hintergrund klar kommt, gefällt mir. Schade, dass ein Hersteller wie Logitech an der Qualität so spart, ich habe nämlich auch noch eine MX310 und ein Deluxe 250 Keyboard im Einsatz, beide vermutlich um die 20 Jahre alt und im Gegensatz zu dem neueren Kram hält das auch...

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FritzHunter01

Moderator

221 Kommentare 147 Likes

Ja, was Sharkoon zur Zeit auf den Markt bringt, das passt einfach!

Die Light2 Serie kann ich bedenkenlos empfehlen! Ok, wer eine Maus über 78 g sucht, der wird in der Light2 Serie nicht fündig. Aber hier gibt es ja mit der SGM3 eine Möglichkeit? Ich werde mir die demnächst mal anschauen! Kabelnutzung, Dongle 2.4 G, induktives Laden... Bin mal gespannt... Review kommt!

bzgl. Tastatur, wer da aktuell was sucht:

SGK5 Rubber Dome (muss man mögen) aber sonst echt zu empfehlen! Review folgt

SGK30 hat Tim schon vorgestellt

Wer viel Tippen muss und gerne mal zockt: PureWriter RGB!

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Tim Kutzner

Veteran

204 Kommentare 74 Likes

Dem kann ich nur zustimmen, was Preis / Leistung angeht sind die momemtan echt gut dabei.

Tastatur:

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O
Oberst

Veteran

149 Kommentare 39 Likes

Für meinen G5 habe ich die kabellose SGM3, mit der bin ich auch sehr zufrieden. Akku reicht wirklich lange und falls er doch mal leer ist, kann man die Maus auch kabelgebunden verwenden. Aber die SGM3 ist mir fast lieber, hat eine Schublade für 6 Zusatzgewichte mit je 4g. Dazu noch die 5 Zusatz Tasten, ein langes Kabel und gute Verarbeitung. Für Desktops nutze ich die SGM1, für Notebooks die SGM3 (da stört mich das Kabel mehr).
Sharkoon hat teilweise wirklich gute Angebote, nur beim Gehäuse bin ich bisher noch nicht voll überzeugt. Ich hätte gerne eines, wo ich vorne und im Deckel einen Radi mit ca. 45mm Stärke und zusätzlich noch 25mm starke Lüfter verbauen kann und wo ich auch Front USB-C habe, das schafft das CA200M (und das CA300 wohl auch) nicht.

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FritzHunter01

Moderator

221 Kommentare 147 Likes

Da hätte ich eventuell eine Idee:

bzw.

Radiatorgrößen: 120/140/240/280/360/420mm vorne, 120/140/240/280/360mm oben, 120mm hinten

Front I/O: 1x USB-C 3.1 [laut Sharkoon USB-C 3.2 Gen. 2] (20-Pin Key-A Header, RGB beleuchtet), 2x USB-A 3.0 (RGB beleuchtet), 1x Kopfhörer (RGB beleuchtet), 1x Mikrofon (RGB beleuchtet)

Ich denke, dass da vorne auch locker ein 45mm + 25mm Lüfter reingeht

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Lucky Luke

Veteran

351 Kommentare 124 Likes

Schöner Test. Danke hierfür.
Ich nutze schon seid paar Jahren die Sharkoon Fireglider. Müsste so 25€ +/- gekostet haben.
Was soll ich sagen. Läuft P/L ist super. Allerdings wird es dennoch mal Zeit für eine neue 🐁.
Es wird definitiv wieder eine Sharkoon werden.
Wahrscheinlich sogar diese hier 😊😎

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FritzHunter01

Moderator

221 Kommentare 147 Likes

Danke für dein Feedback,

also an deiner Stelle, wenn du noch bissl warten kannst, bis der Tim mit seinem Test der Light2 100 durch ist, wäre das eventuell ein wirklich richtig fetter Preis/Leistungshammer...

Spoiler: ich nutze die auch und ich persönlich sage, mehr braucht man eigentlich nicht...

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O
Oberst

Veteran

149 Kommentare 39 Likes

Vorne geht glaube ich bis 50mm, aber oben nicht. Ich hätte da aber auch gerne die Möglichkeit für einen 45er. Das CA300 scheint nicht viel anders zum CA200 zu sein. Aktuell favorisiere ich das O11 von Lianli, aber bis ich was neues baue hat Sharkoon ja noch Zeit. Erst mal müssen die Preise für GraKas wieder auf einen normalen Wert fallen...
Aber danke für die Vorschläge, vielleicht reduziere ich oben doch auf einen Slim Radi.

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D
DBJ

Neuling

6 Kommentare 0 Likes

Hey vielen Dank für den Test. Bin mit meiner Cooler Master MM711 noch zufrieden (ebenfalls bald 1 Jahr alt) aber hatte erst kürzlich ein Problem, dass ständig die Maus bei schnellen Bewegungen sich verabschiedet hatte. Problemlösung war jetzt den Stecker vom Kabel an das PCB nochmal zu arretieren (sah ein bisschen lose aus) und es war ein Hautpartikel vmtl. auf zwei Kontakten eines Chips. Da ich jetzt nicht genau sagen ob der Stecker das Problem war oder das Hautpartikel (die Elektronik soll versiegelt sein) würde ich mich freuen man bei Lochmäusen mal ein Wort darüber verliert in wie weit Schmutz an die Bauteile gelangen kann, allenfalls dafür, dass wie bei Meiner die Mausfüße von unten komplett offen sind. Somit bleibt sämtlicher Schmutz von innen an der Klebeseite hängen, der Kleber hält nach wie vor (nicht die originalen Füße), unschön ist es aber dennoch und gibt für mich Abzüge in der B-Note. :)

Weitere wünschenswerte Sachen für den Test:
Verschleiß der Füße - Mit einem Messschieber die Ersatzfüße als Referenz vergleichen oder ein Foto wo man beide nebeneinander sieht?
Angabe des benutzten Mauspads - Hard, Soft, Hybrid und grobe Abnutzung (Profiversion wäre natürlich den Reibungskoeffizienten zu ermitteln :P )

Ansonsten solider Test dennoch ist es leider wie zu oft im Mausmarkt,
früher oder später ist alles Einheitsbrei sowohl von den Features als auch vom Preis wenn man keinen Markenaufschlag zahlt. :(

LG

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About the author

Fritz Hunter

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