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Rocket Lake-S könnte Intels größte Upgrade der Mainstream-Desktop-Plattform seit Jahren darstellen

Intels Plattform mit dem Codenamen Rocket Lake-S wird derzeit erst für Ende 2020 erwartet, aber die Gerüchte über die RLK-S-Plattform kursieren schon seit einiger Zeit im Web. Jetzt konnten die Kollegen von Viudeocardz dank deren Quellen bei Inte einige konkretere Informationen über diese neue Plattform liefern.

Das durchgesickerte Diagramm, das Videcardz nunmehr öffentlich gemacht hat, ist ein grundlegender Überblick über die Merkmale von Rocket Lake-S. Die Hauptplatinen der 500er-Serie werden von vielen Funktionen profitieren, die derzeit auf den Hauptplatinen der 300er- und sogar der kommenden 400er-Serie (noch) nicht vorhanden sind. Auf der Grundlage der uns vorliegenden Informationen ist Rocket Lake-S eine Aktualisierung der Funktionen von Comet Lake-S.

Hauptmerkmale von Intel Rocket Lake-S

  • Die neue Prozessorkernarchitektur
    Die Folie bestätigt, dass Rocket Lake-S eine neue Kernarchitektur aufweisen wird, ohne weitere Details zu nennen. Es geht jedoch das Gerücht um, dass Rocket Lake-S eine 14-nm-Adoption von Tiger Lake sein soll, die Willow Cove-Kerne verwendet.
  • 20 Lanes PCI Express 4.0
    Die wichtigste Änderung für Rocket Lake-S ist die Unterstützung von PCIe 4.0. Die CPU wird nicht nur direkte 4.0-Lanes haben, sondern es wird auch 4 zusätzliche Lanes für die Speicherung geben (x16 für die GPU und x4 für das NVME-Laufwerk). Dies bedeutet, dass sowohl der primäre Grafikprozessor als auch der NVME-Speicher direkt an die CPU und nicht an den PCH angeschlossen werden.
  • DMI 3.0 x8
    Das Direct Media Interface wird auf x8-Link aufgerüstet, was eine verdoppelte Übertragungsgeschwindigkeit im Vergleich zu x4 bedeutet. Intel gibt die Übertragungsgeschwindigkeit für eine neue DMI-Verbindung nicht an, aber die aktuelle x4-Verbindung hat eine Übertragungsgeschwindigkeit von 8 GT/s (3,93 GB/s).
  • Intel Xe Grafik
    Die Folie bestätigt, dass Rocket Lake-S von der Xe-Grafikarchitektur profitieren wird (ein weiterer Beweis dafür, dass RKL ein Tiger Lake-Desktop-Klon ist?). Das Upgrade auf Xe (vermutlich Gen12) wird auch HDMI 2.0b und DisplayPort 1.4a unterstützen.
  • Thunderbolt 4 und USB 3.2 20G
    Auf der CES 2020 bestätigte Intel, dass die Tiger Lake-Plattform Thunderbolt 4 unterstützen wird. Dieser Standard bietet keine Verbesserung gegenüber Thunderbolt 3 hinsichtlich der Übertragungsgeschwindigkeit (sie beträgt immer noch 40 Gb/s). Es gibt ein Gerücht, dass 4.0 möglicherweise PCIe 4.0 verwendet, aber die Folie besagt eindeutig, dass TB4.0 immer noch PCIe 3.0 verwendet.
  • SGX entfernt
    Die Intel Software Guard-Erweiterungen wurden für Rocket Lake-S entfernt.

Die Inhalte der nachfolgeden Vergleichstabelle stammen ebenfalls von Videocardz und die Tabelle zeigt die einzenen Features als Gegenüberstellung:

Rocket Lake-S

 Kaby Lake-SCoffee Lake-SComet Lake-SRocket Lake-SAlder Lake-S
Fabrication Node14nm14nm14nm14nm (TBC)(TBC)
Launch Date201720182020(TBC)(TBC)
ChipsetIntel 200Intel 300Intel 400Intel 500 Intel 600
Core Series7th Gen Core-S8th/9th Gen Core-S10th Gen Core-S11th Gen Core-S12th Gen Core-S
Max Core Countup to 4 coresup to 8 coresup to 10 coresTBCup to 16 (TBC)
SocketLGA1151LGA1151LGA1200LGA1200 (TBC)LGA1700 (TBC)
Memory Support2ch DDR4 up to 64GB2ch DDR4 up to 128GB2ch DDR4 up to 128GB2ch DDR4 up to (TBC)(TBC)
PCIe SupportPCIe 3.0PCIe 3.0PCIe 3.0PCIe 4.0PCIe 4.0
CPU PCIe Lanes16 (3.0)16 (3.0)16 (3.0)20 (4.0)(TBC)
PCH PCIe Lanes24 (3.0)24 (3.0)24 (3.0)24 (3.0)(TBC)
USBup to 10x 3.0Z370:3.2 Gen 2×1 (10 Gb/s)3.2 Gen 2×2 (20 Gb/s)(TBC)
up to 14x 2.0up to 10x 3.03.2 Gen 1×1 (5 Gb/s)3.2 Gen 2×1 (10 Gb/s)
up to 14x 2.023.2 Gen 1×1 (5 Gb/s)
Z390:
up to 6x 3.1 Gen2x1
up to 10x 3.1 Gen1x1
DMIx4 3.0x4 3.0x4 3.0x8 3.0(TBC)
Integrated WiFiWireless-ACWireless-AXWireless-AX(TBC)
Display SupportDisplayPort 1.2DisplayPort 1.2DisplayPort 1.2(1.4)DisplayPort 1.4a(TBC)
HDMI 1.4HDMI 1.4HDMI 2.0aHDMI 2.0b
Intel SGX Security111removed(TBC)

Quelle: Videocardz

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About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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