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Radeon GPU Detective (RGD) 1.0 ab sofort verfügbar – Nützliches Tool für abstürzende Grafikboliden

AMD hat bekannt gegeben, dass die Veröffentlichung von Radeon™ GPU Detective (RGD) v1.0 bevorsteht. Dieses Tool dient der Post-Mortem-Analyse von GPU-Abstürzen (kling echt aufregend) und ermöglicht Entwicklern das Abrufen und Analysieren von AMD GPU Crash Dumps. Die generierten Informationen unterstützen dabei, die Ursache für die Abstürze zu ermitteln. Sie umfassen Seitenfehlerdetails, Ressourcendetails sowie Ausführungsmarkierungen, die die GPU-Arbeit zum Zeitpunkt des Absturzes widerspiegeln. Die erste Version dieses Tools bietet Unterstützung für die Analyse von GPU-Abstürzen unter Windows („TDRs“) in Anwendungen, die Direct3D® 12 verwenden. Um die Funktionalität zu nutzen, wird eine Grafikkarte der RX 6000 Serie (RDNA2) oder RX 7000 Serie (RDNA3) benötigt, ebenso wie die aktuellste öffentliche Version der AMD Radeon Adrenalin Software.

Mithilfe dieses Tools können Entwickler den Grafiktreiber über das Radeon Developer Panel (RDP) in den Modus für die Crash-Analyse versetzen, bevor sie den Absturz reproduzieren. Nach dem Absturz erstellt das Tool eine Analysedatei mit detaillierten Informationen, die Hinweise auf die Ursache des Absturzes liefern können.

  • Ausführungsmarkierungsinformationen, die angeben, welche Rendering-Durchläufe und Zeichenaufrufe während des Absturzes im Gange waren. Benutzerdefinierte Markierungen können vom Anwendungsentwickler mithilfe der AGS-Bibliothek (AMD GPU Services) hinzugefügt werden.
  • Wenn festgestellt wurde, dass der Absturz durch einen Seitenfehler verursacht wurde:
  • Die fehlerhafte virtuelle Adresse.
  • Details über alle Ressourcen (wie Heaps, Texturen und Puffer), die sich in der fehlerhaften virtuellen Adresse befanden, einschließlich der vom Entwickler angegebenen Ressourcennamen.
  • Timeline der Speicherereignisse (wie Create, Destroy und Evict), die nur für die relevanten Ressourcen gefiltert werden.
Quelle: AMD

Die Absturzanalysedatei wird standardmäßig im Textformat generiert. Die Konfiguration des Tools erlaubt es ebenfalls, die Analysedatei im JSON-Format zu erstellen, um eine automatische Verarbeitung zu erleichtern. RGD gehört zur Radeon Developer Tool Suite (RDTS) und ist über den entsprechenden Download-Link verfügbar. Es ist zu beachten, dass RGD v1.0 die aktuellsten Adrenalin-Treiber erfordert, wobei mindestens Version 23.7.2 erforderlich ist. Die neuesten Adrenalin-Treiber sind auf der offiziellen Webseite erhältlich. Der Quellcode für das RGD Kommandozeilentool ist Open Source und kann im Repository des Radeon GPU Detective gefunden werden.

Quelle: AMD

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Redaktion

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AMD hat bekannt gegeben, dass die Veröffentlichung von Radeon™ GPU Detective (RGD) v1.0 bevorsteht. Dieses Tool dient der Post-Mortem-Analyse von GPU-Abstürzen (kling echt aufregend) und ermöglicht Entwicklern das Abrufen und Analysieren von AMD GPU Crash Dumps. Die generierten Informationen unterstützen dabei, die Ursache für die Abstürze zu ermitteln. Sie umfassen Seitenfehlerdetails, Ressourcendetails sowie Ausführungsmarkierungen, die (read full article...)

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Samir Bashir

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