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Nvidia RTX 5000 Ada: Professionelle Grafikkarten mit AD102-Chip und 32GB GDDR6 jetzt verfügbar

Nvidias RTX 5000 Ada, eine professionelle Grafikkarte für Visualisierungsanwendungen, ist jetzt erhältlich. Die Karte ist mit der Flaggschiff-GPU AD102 von Nvidia ausgestattet, allerdings in einer stark reduzierten Konfiguration, um den Energieverbrauch auf 250 W zu senken. Einzelhändler verkaufen die Karte jedoch zu überhöhten Preisen, falls man sie üpberhaupt bekommen kann. Diese überhöhten Preise sind ein Ärgernis für professionelle Anwender, die auf die Leistung der RTX 5000 Ada angewiesen sind. Sie könnten dazu führen, dass sich Unternehmen für andere Optionen entscheiden, die günstiger sind, aber nicht die gleiche Leistung bieten.

Quelle: NVIDIA

Die Nvidia RTX 5000 Ada Generation Grafikkarte basiert auf dem Grafikprozessor AD102, der 12.800 CUDA-Kerne auf 100 SMs verteilt hat. Sie bietet eine beeindruckende Rechenleistung von 65,3 FP32 TFLOPS und ist mit 32 GB GDDR6-Speicher über eine 256-Bit-Schnittstelle verbunden. Im Vergleich dazu verfügt das Spitzenmodell von Nvidia, die RTX 6000 Ada, die ebenfalls von der AD102-GPU angetrieben wird, über 18.176 CUDA-Kerne und liefert beeindruckende 91,6 FP32 TFLOPS. Darüber hinaus ist die RTX 6000 mit 48 GB GDDR6-Speicher ausgestattet, der über eine 384-Bit-Schnittstelle mit dem Prozessor verbunden ist.

Die Entscheidung, die GPU um 30 % zu reduzieren, mag auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen. Möglicherweise war dies jedoch die einzige Möglichkeit, ein Produkt zu entwickeln, das unterhalb der RTX 6000 Ada positioniert ist und dennoch eine spürbare, wenn auch nicht dramatische, Leistungslücke zur erstklassigen ProViz-Grafikkarte aufweist. Der vollständige AD103 von Nvidia verfügt über maximal 10.240 CUDA-Kerne, die auf 80 SMs verteilt sind, was zu einer potenziell niedrigeren Leistung im Vergleich zu einer reduzierten AD102 führen würde. Interessanterweise hat Nvidia trotz der erheblichen Reduzierung der GPU-Konfiguration eine recht hohe Leistungsbewertung von 250 W beibehalten. In Bezug auf das Kühlsystem ist die Platine mit einem Dual-Slot-Kühler mit einem Lüfter ausgestattet. Zudem verwendet die Platine einen 12VHPWR PCIe-Zusatzstromanschluss.

Es bleibt abzuwarten, wie Nvidia den AD103-Chip in seinen professionellen Angeboten einsetzen wird. Die RTX 6000 Ada verwendet nahezu den gesamten AD102 mit 142 (von 144) SMs und der vollständigen 384-Bit-Speicherschnittstelle. Die RTX 5000 Ada hingegen nutzt den AD102 mit 100 SMs und nur einer 256-Bit-Schnittstelle. Dann erfolgt ein großer Sprung zur RTX 4500 Ada mit einer vollständigen AD104-Implementierung von 60 SMs und einer 192-Bit-Schnittstelle. Die RTX 4000 Ada und RTX 4000 SFF Ada schließen das Spektrum mit einem teilweisen AD104-Chip mit 48 SMs und einer 160-Bit-Schnittstelle ab.

Es besteht also die Möglichkeit für eine RTX Ada-Karte zwischen der 4500 Ada und der 5000 Ada, die den AD103 nutzt. Bisher hat Nvidia eine solche Ankündigung jedoch noch nicht gemacht, und innerhalb der Standard-Namensstruktur (d.h. RTX 5500 Ada) scheint dafür kein Platz zu sein. Es bleibt abzuwarten, ob Nvidia den AD103 für professionelle Karten überhaupt einsetzen wird.

Quelle: NVIDIA

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Nvidias RTX 5000 Ada, eine professionelle Grafikkarte für Visualisierungsanwendungen, ist jetzt erhältlich. Die Karte ist mit der Flaggschiff-GPU AD102 von Nvidia ausgestattet, allerdings in einer stark reduzierten Konfiguration, um den Energieverbrauch auf 250 W zu senken. Einzelhändler verkaufen die Karte jedoch zu überhöhten Preisen, falls man sie üpberhaupt bekommen kann. Diese überhöhten Preise sind ein Ärgernis für professionelle Anwender, die auf die Leistung der RTX 5000 Ada angewiesen sind. Sie könnten dazu führen, dass sich Unternehmen für andere Optionen entscheiden, die günstiger sind, aber nicht die gleiche Leistung bieten. Die Nvidia RTX 5000 Ada Generation Grafikkarte basiert auf dem Grafikprozessor […] (read full article...)

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Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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