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Jetzt seid Ihr dran: Pure Base 500 DX und Pure Loop 240 von be quiet! im Lesertest

Der nachfolgende Lesertest des verlosten Bundles aus dem be quiet! Pure Base 500 DX und der Pure Loop 240 wurde uns von unserem Leser Nuri eingesadt, wofür wir uns natürlich ausdrücklich bedanken! Der Test fällt doch recht umfangreich aus, so dass ich ihn auch gern (fast)  im Original belassen habe. Und genau deshalb hat nun auch Nuri das Wort (und Bild) 🙂


 

Hallo, liebe Community!

Zunächst möchte ich mich an dieser Stelle bei Igor´s Lab und be quiet! für das Testmuster der Pure Base 500 DX und Pure Loop 240 bedanken. Die Testmuster verbleiben nach dem Review in meinem Besitz, dennoch fand seitens des Herstellers keinerlei Einflussnahme auf den Testbericht statt und es gab keinerlei Vorgaben. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen meines Reviews zum Pure Base 500DX und Pure Loop 240.

Einleitung

Ich habe mich bei Igor´s Lab für dieses Bundle bestehend aus dem, be quiet! Pure Base 500 DX in weiß und der be quiet! Pure Loop 240 beworben. Tatsächlich war ich auch einer von zwei glücklichen Gewinnern. Doch das Ganze kommt mir durchaus ganz gelegen denn ich wollte mein altes Gehäuse sowieso umtauschen, da dieses meinen Ansprüchen nach am Ende doch viel zu groß war. Mein Setup bestand aus einem be quiet! Silent Base 802 in weiß (was für ein Zufall) mit Sichtfenster, einem Intel-Core i9-9900k @Stock auf einem Asus Prime Z-370P und 32 GB Corsair DDR4 3000 Mhz CL15, einer Asus ROG Strix 3070 OC in Kombination mit einem CableMod und einer vertikalen Grafikkartenhalterung, einer NZXT X73 als CPU-Kühlung, einem be quiet! Straight Power Platinium 750 Watt sowie die LIAN LI Strimer Plus.

Das be quiet Silent Base 802 ist ein wirklich gutes Gehäuse, jedoch hatte ich persönlich am Ende das Gefühl, dass das Gehäuse doch sehr leer aussah und so habe ich nach einer anderen Alternative gesucht. Ich wollte unbedingt bei einem be quiet! Gehäuse bleiben, da ich bisher nur positive Erfahrung sowohl mit den Produkten als auch dem Kundenservice hatte. Die Wahl ging relativ schnell auf das Pure Base 500 DX denn  be quiet! hat bei weißen Gehäusen nur eine sehr geringe Auswahl, denn neben dem Silent Base 802 und Pure Base 500DX gibt es meines Wissens nor noch das Pure Base 500 ohne DX in weiß.

Lieferumfang des Pure Base 500DX

Das Pure Base 500 DX kommt sicher verpackt in einem großen Karton und mit ausreichend Styropor. Im Lieferumfang sind einmal das Gehäuse selbst, eine Bedienungsanleitung, ein Staubfilter für unten, ein Staubfilter für oben, eins für die Vorderseite und natürlich alle Schrauben die man für das Mainboard und Gehäuse braucht und ganze drei 140mm Pure Wings 2. Von Werk aus sind einer hinten, einer vorne und einer oben vorinstalliert.

Lieferumfang der Pure Loop 240

Die Pure Loop kommt mit zwei 120 mm Pure Wings 2 Lüftern, einer Bedienungsanleitung, Flüssigkeit (falls in Laufe der Zeit Wasser im Radiator fehlen sollte), Kabelbindern, Intel und AMD Sockel Schrauben und zuletzt einem PWM-Splitter sowie einem Sata Stromkabel für die LED-Beleuchtung und die Pumpe zum Kunden. Reicht aber auch aus..

Der Radiator ist wirklich gut verarbeitet es gibt kaum beschädigte Lamellen.  

Für die Neugierigen noch einmal die Datenblätter von Gehäuse und Pumpe als Datasheet:

Pure_Base_500DX_Datasheet_de

 

Pure_Loop_datasheet_de

 

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Indy2410

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26 Kommentare 10 Likes

Auch wenn ich natürlich etwas neidisch bin und das Pure Base 500 DX und die Pure Loop selbst gerne gestestet hätte, muss man auch mal gönnen können.

Danke jedenfalls für den Test.

Das Problem mit dem HDD-Käfig und den Stromkabeln kenne ich auch, allerdings von meinem Sharkoon M25W, das auch eher ein kleineres Gehäuse ist. Allerdings konnte ich bei mir auf den HDD-Käfig verzichten, da nur noch SSDs vorhanden sind.

Darf ich fragen, wie Dein subjektiver Eindruck bzgl. der Unterschied zwischen der NZXT X73 und der Pure Loop 240 ist, insbesondere was die Geräuschentwicklung angeht?

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Nuri

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Ich persönlich habe das Gefühl das die PureLoop leiser ist, das liegt unter anderem daran das die PureLoop Wasserpumpe nicht angesteuert werden kann, die läuft immer mit gleicher Geschwindigkeit. Bei der NZXT X73 kann man die Wasserpumpe ansteuer, auf höchster Einstellung hört man dieses "Fiepen" deutlich. Und die Lüfter sind bzw. können bei NZXT auch sehr laut werden, weil die Lüfter teilweise 2000 RPM +-100 drehen können. Die PureLoop Lüfter können nicht so hoch drehen und sind somit deutlich leiser. Eine 240er Einsteiger AiO mit einem "Premium" 360er AiO zu vergleichen macht aber eher weniger Sinn. Die NZXT hat mich leider 180€ gekostet, die PureLoop ist fast aktuell 100€ günstiger. Man muss halt eben abwägen, wenn du eine Ryzen 5 oder Intel i5-X0000 hast würde ich dir die PureLoop empfehlen, allein wegen dem Preis. Momentan habe ich keine Probleme mit dem 240er, jedoch bringt Microsoft Flug Simulator sowohl die X73 als auch die PureLoop in die Knie. Am Ende nimmt jeder Geräusche unterschiedlich stark wahr, ich wohne neben einer Hauptstraße, da sind Lüftergeräusche am Tag eeniger das Problem;). Bei Fragen versuch die gerne schnell wie möglich zu beantworten.

Gruß
Nuri

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Indy2410

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26 Kommentare 10 Likes

Danke.
Das ist für mich eben die Frage, wie viel Geld soll ich investieren um meinen Ryzen 7 5800x zu kühlen, was lohnt sich für meine Zwecke oder was wäre eben Geldverschwendung. Ich tendiere eher steuerbaren Lösung, was dann wohl gegen die Pure Loop spricht.

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Nuri

Mitglied

16 Kommentare 3 Likes

Du kannst alternativ auf die Silent Loop Version zugreifen, da sollten die Pumpen per Mainboard angesteuert werden können. Momentan kosten die 240er Silent Loop ca. 120€. Der 5800X ist auch nicht unbedingt dafür bekannt das der kühl bleibt. Was für ein Gehäuse benutzt du den und wie viel Budget hast du ist die Frage.

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Asghan

Neuling

1 Kommentare 2 Likes

Arctic Liquid Freezer II 280mm.
Hält meinen 5900X und davor meinen 5800X wunderbar kühl.

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Indy2410

Mitglied

26 Kommentare 10 Likes

Derzeit ein Sharkoon M25W. Das kein besonders großes Gehäuse (was mir aber wegen des begrenzen Platzes meines Schreibtisches recht gelegen kommt) und erlaub nur maximal einen 280mm Radiator.

Zu meinen möglichen Kandidaten zählen daher
NZXT Kraken X63 280mm
Arctic Liquid Freezer II 280mm
Silent Loop 2 280

Idealerweise möchte ich das über mein Board steuern und nicht noch eine zusätzliche Software installieren müssen (das ist aber nicht zwingend). Ich glaube bei der Arctic oder die Silent Loop 2 geht das, während die Kraken wohl die NZXT-Software benötigt.

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P
Phoenixxl

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54 Kommentare 18 Likes

Um einen Ryzen 5000 zu kühlen kommt es meiner Erfahrung nach vor allem auf die richtigen Einstellungen im BIOS an, weniger auf den Kühler.

Du solltest im BIOS CPB alias Core Performance Boost deaktivieren.
Laut Beschreibung taktet deine Cpu sonst so lange hoch, bis Strom-, Leistungs- oder Temperaturlimit erreicht sind.
Bedeutet, die CPU boostet sich ständig und völlig sinnlos hoch, legt regelmäßig >1,4V auf einzelne Cotes und idelt gerne bei über 60°C.
Wenn du besser kühlst, wird Spannung und Temperatur einfach weiter nachgezogen und du "gewinnst" nochmals 25 MHz.

Mein Tipp:
Leg dir im Ryzen Master 2 Profile mit PBO an. Eins mit z.B. 140W und eins mit 65W TDP Limit.
Aktiviere das 65 W Profil und wenn du merkst, dass du für deinen aktuellen Usecase mehr CPU Leistung brauchst, dann schalte einfach um.

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Dummbatz

Veteran

171 Kommentare 44 Likes

Die Silent Loop 360 ist im Moment auf Amazon für 119,90 zu bekommen.

Eigentlich bin ich ja Fan von Selbstbau, aber bei dem Preis komme ich ins grübeln.

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m
mehmet_b_90

Neuling

5 Kommentare 2 Likes

Beim Artic Liquid Freezer II muss man allerdings auf die Höhe vom RAM achten, da der Radiator vom Artic Liquid Freezer II höher ist als andere. Habe selbst den Artic Liquid Freezer II 240mm für mein 3700X und bin bis jetzt sehr zufrieden mit dem. Komme bei den meisten Games auf durchschnittliche 50 - 55 °C.

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Nuri

Mitglied

16 Kommentare 3 Likes

NZXT habe ich eigentlich nur gewählt wegen der langen Garantiezeit (6 Jahre) und wegen dem "Infinity" NZXT-Logo. Jedoch finde ich die Beleuchtung doch sehr schwach, vorallem wenn man es mit den RGB RAM von Corsair vergleicht. Die NZXT Software ist auch so eine Sache für sich, du brauchst bei meinem Modell zB einen extra PWM-Controller von NZXT um die Lüfter im NZXT Programm ansteuern zu können, ansonsten läuft nur der PWM vom Pumpenkopf über die Software. Ich bin, nachdem ich jetzt die PureLoop getestet habe nicht mehr bereit so viel Geld für NZXT zu bezahlen, da nichtmal in diesem Preissegment RGB-Lüfter dabei sind.

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About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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