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Intel Core i7-14700K könnte mit 20 Cores laufen und ein “vollwertiges Biest” werden (aber vielleicht nicht für Spieler)

Dieser Prozessor könnte für kreative Leute und private Workstations interessant sein, möglicherweise sogar mehr als für Gamer, basierend auf einem aktuellen Leak eines bekannten YouTubers. Der Intel Core i7-14700K könnte deshalb eine bedeutende Komponente der kommenden Raptor Lake Refresh Line-up werden, falls die geleakte Information korrekt ist, da der Prozessor angeblich über 20 Kerne verfügt und somit genügend Leistung bietet.

Moore’s Law is Dead (MLID) hat Informationen aus Quellen erhalten, die darauf hindeuten, dass der 14700K möglicherweise mit 8 Leistungs- und 12 Effizienzkernen arbeiten wird. Insgesamt hätte er also 20 Kerne und 28 Threads. Im Vergleich dazu besitzt sein Vorgänger, der 13700K, 8 Kerne (sowohl Leistungskerne als auch Effizienzkerne) und somit insgesamt 16 Kerne. MLID ist unsicher und es ist ratsam, Vorsicht walten zu lassen, bevor man undichte Stellen akzeptiert, da sie möglicherweise nicht korrekt sind. Jedoch scheint Intel laut einer durchgesickerten Folie, die die Konfigurationen der mobilen CPUs für Raptor Lake Refresh zeigt, diesen Weg einzuschlagen.

MLID erinnert die Leser daran, dass der Core i7-14700K voraussichtlich ähnliche Taktraten wie Raptor Lake aufweisen wird, jedoch bei gleichem Stromverbrauch. Mit der Integration zusätzlicher Effizienzkerne wird eine verbesserte Multi-Thread-Leistung im Vergleich zum Flaggschiff 14900K erwartet. Der Leaker berichtet, dass eine Single-Thread-Leistung des 14700K in etwa dem Niveau des 13900K entsprechen wird. Bei Multi-Thread soll die CPU voraussichtlich 15 bis 20 Prozent schneller sein als AMDs 7900X. Die endgültige Bewertung des Prozessors hängt maßgeblich vom Preis ab, so MLID.

Falls Intel den Preis in den USA auf 450 Dollar festlegt, wird er für Entwickler eine äußerst leistungsfähige Offerte sein. Für Spieler stellt der 14700K ein lohnenswertes Upgrade gegenüber dem 13700K dar, wie MLID betont. Allerdings könnte die CPU aufgrund der möglichen Preisgestaltung von Intel im Wettbewerb mit dem 7800X3D (oder sogar dem 7900X) Schwierigkeiten haben. Die Preispolitik für den Raptor Lake Refresh wird also eine wichtige Rolle spielen.

Wie auch immer, könnte der 14700K hier als attraktiver neuer Chip angesehen werden, denn gemäß den gestrigen Informationen zum 14900K könnte es sein, dass Intel mit dem Refresh des Flaggschiffs scheinbar genug getan hat. Frühere Gerüchte deuteten darauf hin, dass der 14900K möglicherweise mit einer Taktrate von bis zu 6,5 GHz betrieben werden könnte, doch es scheint wahrscheinlicher zu sein, dass er bei 6,2 GHz liegen wird und somit nicht ganz so leistungsstark ist, wie vermutet wurde. Was den Rest der Raptor Lake Refresh Serie betrifft, wird gespannt auf weitere Leaks gewartet, die nun recht zügig eintreffen könnten. Es wird vermutet, dass die Prozessoren der 14. Generation voraussichtlich im Oktober auf den Markt kommen, was nicht mehr allzu weit entfernt ist.

Quelle: TweakTown

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RX480

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14650HX mit 8P+8E klingt gut
(vllt. dann sogar mal HT=off fürs Gamen ausreichend)

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arcDaniel

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Ich bin eher Gespannt ob die AlderLake ganz ausgemistet werden.

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e
eastcoast_pete

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Wobei hier auch noch zum Tragen kommt, daß Intel ihren "Intel 7" Knoten mittlerweile recht gut am Laufen hat, d.h. weniger Fehler und Ausschuss. Hier dann den RL "refresh" i7 ein paar E-Kerne mehr mitzugeben tut daher auch nicht so weh, und macht es den Kunden etwas schmackhafter. Allerdings wird es Intel schwer haben, viele Desktop Neueinsteiger für Systeme mit 1700er Sockel zu begeistern, da Raptor Lake "erfrischt" dafür nun wirklich die allerletzte Generation sein wird.

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About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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