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GDDR5 wird knapp und zu teuer – GeForce GTX 1650 bereits ab April mit GDDR6 statt GDDR5

Auch wenn die GeForce GTX 1650 in der aktuellen Pixelnahrungskette so ziemlich weit unten steht und damit kaum in den Fokus ambitionierter Spieler geraten dürfte, ist der geplante Wechsel auf GDDR6 durchaus interessant. Denn einen Grund aus Marketing-Sicht gibt es eher weniger, dafür in Bezug auf die Verfügbarkeit von GDDR5-Speicher. Diese Karte ist in ihrem Segment ja nicht wirklich unter Druck und sie jetzt eher in die Nähe einer aufgesuperten GTX 1650 zu schieben, würde eigentlich auch kaum einen Sinn ergeben. Es sei denn, die Komponenten gehen aus.

 

Es bleibt nur zu vermuten, dass man damit auch die Fragmentierung bei den Speichermodulen bereinigen will, wichtiger ist aber, dass die GDDR5-Module mittlerweile einfach knapp und damit auch generell zu teuer werden. Der Performance-Vorteil beim Speicherdurchsatz ist zwar mit 192 zu 128 GB/s durchaus erheblich, aber es bleibt fraglich, ob die recht schwache GPU davon wirklich einen echten Nutzen ziehen kann. Die Karte könnte natürlich etwas näher an eine GTX 1650 Super heranrücken, aber ob der Markt dann auf genau so eine Karte gewartet hat?

Quelle: eigene (Boardpartner)

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About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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