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Samsung Galaxy S20 Ultra Teardown: Vollgepackt und verklebt bis zur letzten Ecke und damit nicht ganz einfach zu reparieren

Samsung hat mit dem Galaxy S20 Ultra einen monumentalen Sprung gemacht, was die Hardware-Spezifikationen, die Funktionen und vor allem auch die schiere Größe betrifft. Es ist ein absolutes Biest von einem Telefon und um zu erfahren, wie das alles nun genau funktioniert und vor allem, was man im Inneren alles untergbracht hat (und wie), hat iFixit das Flaggschiff mal auseinander genommen und beschlossen, uns auch per Video mehr zu zeigen.

Der Galaxy S20 Ultra Teardown zeigt zudem, dass allein die Kamera tonnenweise Platz einnimmt. Samsung ist mit Sicherheit sehr stolz auf die wahnsinnige Kameraeinrichtung der Galaxy S20 Ultra, und wenn man sich sowohl die Bilder als auch die Videos ansieht, nimmt allein der 108MP-Sensor viel Platz ein. Die Zerlegung des Telefons durch iFixit war übrigens sehr mühsam, und während das Lösen all dieser Flachbandkabel recht einfach war, bestand die eigentliche Herausforderung beim Galaxy S20 Ultra darin, den Akku zu entfernen.

Der Vorgang war so schwierig, dass iFixit den riesigen 5000mAh-Akku mit einem starken Sauger entfernen musste, da er durch all den Klebstoff festsaß. An verschiedenen Stellen wurden große Mengen Klebstoff verwendet, was bedeutet, dass die mögliche Bruchstelle größer ausfiel und die Reparatur des Flaggschiffs damit wohl auch sehr schwierig sein würde. Da die meisten Komponenten von einer einzigen Logik-Platine zusammengehalten werden, könnte ein Austausch der gesamten Platine am Ende dann sehr viel Geld kosten.

iFixit hat dem Smartphone nur eine Reparierbarkeitsbewertung von 3 von 10 Punkten gegeben. Das Video unten, das den gesamten Prozess zeigt, ist wirklich sehenswert und es darf im Forum natürlich munter diskutiert werden!

Source: iFixit

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About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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