Kühlung Testberichte Wasserkühlung

Enermax LIQMAXFLO 360 All-in-One CPU-Kompaktwasserkühlung im Test – Ähnlichkeiten sind rein zufällig

Heute schauen wir uns das derzeitige Topmodell einer AIO-Wasserkühlung von Enermax an. Wie der Titel es schon angeteasert hat, haben mich hier und da ein paar einige Dinge an ein sehr beliebtes Produkt eines Mitbewerbers erinnert. Ob wir es hier mit einer produktiven Inspiration oder enttäuschenden Kopie zu tun haben, erfahrt ihr im nachfolgenden Testbericht.

Hier geht es zum letzten Artikel einer anderen AIO-Serie dieses Herstellers:

Enermax Aquafusion ADV 240 Black und 360 White im Test – Doppelt hält besser!

Verpackung und Lieferumfang

Ein aufwändig in mehreren Farben bedruckter Karton schützt den Inhalt auf dem Weg zu uns und präsentiert ihn ganz klassisch auf der Vorderseite mit einem großen Produktbild.

Auf der Kehrseite finden wir dann noch die Tabelle mit den Spezifikationen sowie eine Übersicht der wichtigsten Features.

Klappt man den Deckel auf und wirft einen Blick hinein, zeigt sich wieder ein bekanntes Bild. Der in Tüten eingewickelte Inhalt wird durch eine Schale aus Karton von Stößen geschützt, dem Radiator wurde sogar noch eine zweite Hülle spendiert.

Das Zubehör fällt recht üppig aus und umfasst neben den diversen Halterungen für die unterstützten Sockel auch noch ein aRGB-Controller mit Tasten, Klammern für die Schläuche sowie eine Tube Wärmeleitpaste. Damit aber nicht genug, auch eine Flasche gefüllt mit Ersatz-Kühlflüssigkeit und 24-Pin ATX Überbrückung liegen bei.

 

Montage und Einbau

Je nach Sockel wird die passende Halterung in den Pumpenkopf geschoben. Bei dem hier verwendeten AM4-Sockel wird auch mal wieder die bereits vorhandene Backplate des Mainboards wiederverwendet, nachdem die Kunststoffhalterung an der Vorderseite durch Abstandshalter von Enermax ersetzt wurden.

Abschließend wird alles noch mit vier federgelagerten Schrauben auf die kurzen Gewinde geschraubt und kann nach dem Anschließen der Kabel in Betrieb genommen werden.

 

Spezifikationen

Hier wie gewohnt die Übersicht der technischen Details, weitere Informationen lassen sich auf der Produktseite beim Hersteller finden.

Enermax Liqmaxflo 360 ARGB (ELC-LMF360T-ARGB)

BA-ComputerAbhol-/Versandbereit in 1-3 Werktagen101,32 €*Stand: 24.06.24 21:19
CSV-Direct.deWare lagernd - versandfertig - Lieferzeit 1-3 Werktage102,69 €*Stand: 24.06.24 21:25
0815.euVersandbereit: Lieferzeit 5-9 Werktage104,90 €*Stand: 24.06.24 21:04
*Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt zzgl. Versandkosten und ggf. Nachnahmegebühren, wenn nicht anders beschriebenmit freundlicher Unterstützung von geizhals.de

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echolot

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Was ergab sich denn bei stillstehendem Lüfter an dB und Temperatur? Ich verstehe den Sinn dieses Lüfters nicht. Displayersatz?

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Rizoma

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Er soll die VRMs die um den Sockel sind kühlen

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Inzingor

Veteran

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Vielen Dank für den Test!

Tritt bei der AiO irgendeine störende Geräuschkulisse auf? Gibt es ein surrendes Geräusch von der Pumpe? Oder gibt es Fiepen oder Quietschen? Wie gut ist das Lager bzw der Motor des Lüfters und wie würdest du insgesamt die Lautstärke der AiO beschreiben?

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echolot

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Das da aber noch keiner drauf gekommen ist...🤔... kann man sich sparen.

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Yumiko

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Nah, das kühlen ist schon Pflicht. Die Spannungswandler sind kritischer als alles andere am PC. Wenn man einen guten Airflow in Gehäuse hat, braucht man natürlich kein "Kreischer" vor Ort. Aber da inzwischen NT eher unten eingebaut werden fehlt der implizite Airflow an der Stelle von früher. So einen Lüfter beizulegen ist also ganz nett.

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echolot

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1,071 Kommentare 822 Likes

Pflicht? Ein Lüfter der hinten Luft ins Gehäuse reinbläst reicht meist aus. Spannungswandler kritisch? Da muss man die CPU aber schon ordentlich quälen. Für Xtrm-OC mag das sein. Nettes Gimmick.

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Tim Kutzner

Moderator

849 Kommentare 697 Likes

Die VRM Lüfter läuft immer mit, hängt scheinbar an der Pumpe. Und die kann ich schlecht abstellen :D

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Tim Kutzner

Moderator

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Selbes Prinzip wie bei der Liquid Freezer II eben

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Tim Kutzner

Moderator

849 Kommentare 697 Likes

Nein, nichts Auffälliges abseits der erwähnten Sache mit dem VRM Lüfter. Rest steht im Artikel

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Y
Yumiko

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520 Kommentare 233 Likes

Beispiel mittleres Mainboard ASUS ROG Strix B650E-F Gaming WIFI:
VRM 14 virtuelle Phasen (12+2), 8 reale Phasen (6+2), PWM-Controller: ASP2208 (max. 8 Phasen)
MOSFETs CPU 12x 80A SiC659
MOSFETs SoC 2x 80A SiC659

Das sind gaaaanz viele Ampere - die Wandler werden locker über 100 Grad heiß und führen zu Instabilität (und natürlich generell kürzere Lebensdauer) wenn die an der Grenze betrieben werden - das Problem sollte man von RAM, CPU und GPU eigentlich kennen, die kühlt man ja auch deswegen möglichst gut.

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R
RazielNoir

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436 Kommentare 198 Likes

@Tim Kutzner

Vielen Dank für den Test! Was mir aber beim Lesen deiner Kühlertest aufstößt ist folgender Absatz:
"Da ich nicht über eine Klimaanlage verfüge, sind die Werte in den Graphen das Delta zwischen Raumtemperatur und Temperatur der CPU. So lassen sich alle Kühlungen fair vergleichen, auch wenn die Umgebungstemperatur unterschiedlich ist. Verwendet wird jeweils die dem Kühler beiliegende oder vor aufgetragene Wärmeleitpaste."

So bewertest du zwar jeweils die Kühllösungen recht praxisnah und unter Realbedingungen (im geschlossenen System wärs natürlich noch Praxisnäher), aber da die resultierenden CPU-Temps weichen zwischen den Kühlern oft nur um wenige Grad ab, so dass ein Delta von 2-3 Grad Raumtemperatur zwischen verschiedenen Tests eigentlich keine faire Vergleichbarkeit zulässt. Das machen andere Tester zwar ähnlich, da ihnen ebenfalls die entsprechenden Mittel fehlen oder die Ausgaben dafür scheuen. Aber wirklich vergleichen ist nur sinnvoll, wenn alle Randbedingungen exakt die gleichen sind.

Wenn man wissenschaftlich korrekte Vergleichstest machen will, müsste eine ähnlich hoher Aufwand wie mit dem Lüftertest unter reproduzierbaren Bedingungen gemacht werden. Ob es das braucht, lass ich mal dahingestellt.

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echolot

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Ich habe das in 30 Jahren PC Erfahrung nicht gebraucht. Aber toll, dass mir jemand erklärt wie warm Spannungswandler 🤭 werden und das man für die Kühlung so einen Käse braucht 🥱.

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Hagal77

Veteran

142 Kommentare 87 Likes

Also meine VRM´s werden passiv gekühlt und bewegen sich bei 350W unter Volllast bei max 60° also genug Spielraum auch im Sommer, wenn es im Zimmer 10°c mehr hat.

Finde das Konzept nicht schlecht. Igor, woraus besteht der Radiator? Finde bei jedem AiO Test sollte immer dabei stehen ob er aus AL oder CU ist.
AL Radiatoren würde ich meiden aus den bekannten Problemen/Gründen.

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echolot

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1,071 Kommentare 822 Likes

Seite 1 im Artikel

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Tim Kutzner

Moderator

849 Kommentare 697 Likes

99,9% aller AIOs haben einen Aluminium-Radiator, das erwähne ich nicht jedes Mal extra.
Wenn er aus Kupfer ist, hingegegen schon

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Tim Kutzner

Moderator

849 Kommentare 697 Likes

Dieser Tatsache bin ich mir bewusst, habe aber nicht wirklich leicht verständliche Antworten dazu finden können.
Testweise mal den gleichen Kühler bei 19°C und 24°C getestet, jeweils das Delta verglichen und bei einem identischen Ergebnis bis auf die zweite Nachkommastelle gekommen. Scheint also keinen großen Unterschied zu machen, solange die Differenz nicht zu extrem ist

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G
Guest

Schöner Test!
24 Grad is schon bisserl Karibik.
Wenn ein Raum bei 18 Grad ist, kannst den Rechner nutzen und auf 20, 21 Grad bringen.
Jetzt wo es schon wieder sommerlicher wird, ein Thema.
Nettes Teil um 90 Euro.

peace :)

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Ghoster52

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1,442 Kommentare 1,111 Likes

Danke für den Test!
Nein, man muss aber dazu sagen, mit ausreichend "VRM-Kühlung" könnten manche je nach Board ruhiger schlafen....
Ich kenne ein Negativ-Beispiel aus der Vergangenheit, das "Asrock B550 Steel Legend" war mit einem 2700X schon reichlich überfordert.
Nach einer intensiven Zocker-Runde ging der CPU-Takt immer mal wieder bis ständig auf 500 MHz runter,
in HW-Info waren alle Spannungen & Temperaturen im grünen Bereich, nichts auffälliges zu sehen. :unsure:
Die Temps der VRMs wurden aber nicht ausgelesen, nach manueller Suche im Gehäuse bemerkte ich die Überhitzung der VRMs.
Mit Zusatz-Kühlfläche und/oder Lüfter war das Problem Geschichte.
Nach dieser Erfahrung testete ich später auch mal mein X470 Gaming K4 (zu der Zeit auch mit 2700X bestückt).
Mit etwas OC und 30 Minuten Prime waren auch hier Temperaturen von bis zu 105°C gemessen, diese konnte ich mit HW Info auslesen.
Nach Erweiterung der Kühlfläche waren es nur noch 70-75°C im Sommer. (Beide PCs hatten hinten & oben Lüfter + AIO WaKü)

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Hagal77

Veteran

142 Kommentare 87 Likes

Sorry das habe ich nicht gesehen.

@Tim Kutzner naja wo ist das Problem das immer mit anzugeben? Hab zwar DiY, aber ich würde keine AL Radisysteme mehr kaufen und rate auch jedem davon ab.

84 von 596 sind: 14,1 %, dass sind schon ein Paar mehr ;)

Grüße

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About the author

Tim Kutzner

Unterstützende Kraft bei den Themen Kühler, Peripherie und 3D-Druck.
Linux-Novize und Möchtegern-Datenhorder mit DIY NAS.

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