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Deepcool Assassin III im Test – Kühlungs-Power dank Doppel-Tower

Deepcool, oder das eigene Gaming-Brand Gamer Storm, kennt man vielleicht durch ihre Gehäuse mit integrierter AiO-Wasserkühlung oder Eyecatchern wie dem Quadstellar, weniger von einzelnen Kühllösungen. Bereits im vergangenen Jahr startete man aber seinen Angriff auf die Kühler-Bestenlisten mit einer Reihe von Wasserkühlungen und dem Luftkühler-Riesen. Wie sich der kalte Luft-Killer im Test geschlagen hat, erfahrt ihr heute in diesem Artikel.

Verpackung / Lieferumfang

Wie so oft in letzter Zeit, ist auch der Karton des Assassin III vollflächig farbig bedruckt und mit Akzenten, hier in grün, versehen. Das Design stimmt mit anderen Verpackungen von Gamer Storm überein. Außen sind neben einem Bild des Kühlers noch generelle Eigenschaften, die Spezifikationen sowie eine kurze Beschreibung in mehreren Sprachen zu sehen. Mehr gibt es dazu erst einmal nicht anzumerken.

Montagezubehör, die beiden Lüfter und sogar ein Schraubenzieher kommen in einzelnen kleinen Pappkartons daher, Plastiktüten setzt man eher spärlich ein. Löblich!  Sogar ein Tuch zum Abwischen alter Paste und eine Karte zum Verstreichen der neuen, in großzügiger Menge mitgelieferten Wärmeleitpaste liegt bei. Ähnlich wie beim Mitbewerber Noctua sind auch Low-Noise Adapter für die beiden entkoppelten TF 140S Lüfter enthalten.

 

Montage / Einbau

Um das Ungetüm sicher auf dem Sockel zu halten setzt man auf eine eigene Backplate, bei dem Nettogewicht von fast 1,5kg auch eine sinnvolle Entscheidung. Mit einigen gummierten Abstandshaltern befestigt man zwei Halterungen um die CPU, in welche dann die beiden vormontierten, federgelagerten Schrauben gedreht werden.

 

Die beiden Lüfter werden normalerweise erst nach der Installation an den Kühler gehängt, da sich dann aber schwieriger Bilder machen lässt, hier mal einzeln:

 

Während der Installation sind mir ein paar Kleinigkeiten aufgefallen, die zwar kein Beinbruch waren, aber dennoch erwähnenswert sind: Die mitgelieferte Wärmeleitpaste war zumindest bei mir sehr zähflüssig, wirklich eher eine Paste als der gewohnte, leicht flüssige Brei. Die Plastikkarte zum Verteilen war daher nicht wirklich hilfreich, ich habe mir letztendlich einen kleinen Spachtel von einer Thermalgrizzly Kryonaut geliehen. Zu der zähen Paste am Ende mehr. Positiv zu erwähnen ist aber die sehr gute Verarbeitung des Kühlers, alle potenziellen Fingerschlitzer sind abgerundet oder entgratet.

Aufpassen muss man etwas mit seinem RAM, der vordere Lüfter überdeckt alle vier Slots bei meinem ATX Board. Sehr hohen Arbeitsspeicher kann man also nur verbauen, wenn zwischen Kühler und Gehäuse-Seitenwand noch etwas Luft ist, sodass der vordere Lüfter höher gesetzt werden kann.

 

Spezifikationen

Nachfolgend eine Übersicht der technischen Daten, weitere Informationen sind wie üblich auf der Herstellerseite zu finden.

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