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AMD Ryzen 5 7640U “Phoenix-U” APU mit niedrigem Stromverbrauch auf Geekbench gesichtet

Der Ryzen 5 7640U tauchte erstmals in AMDs eigenem Marketingmaterial auf, bevor überhaupt ein Zen4-Teil veröffentlicht wurde. AMD hatte diese SKU verwendet, um sein neues Namensschema für die nächste Generation der Ryzen 7000-Serie zu demonstrieren. Die “4” im Produktnamen steht für die Zen4-Mikroarchitektur und das “U” bestätigt, dass es sich um ein stromsparendes Bauteil für Laptops handelt.

Quelle: VideoCardz

Heute wurde ein neues Leck auf einer Geekbench-Seite gefunden, das genau dieses Prozessormodell zeigt. Es wurde auf der AMD-Referenz- und Validierungsplattform namens “Mayan-PHX” getestet. Da es sich hierbei nicht um ein Retail-Produkt handelt, könnte man annehmen, dass die Ryzen 7040U-Serie einfach noch nicht marktreif ist. Die durch das Listing enthüllten Spezifikationen bestätigen, dass der Ryzen 5 7640U eine 6-Kern-CPU mit 12 Threads, einer Basisfrequenz von 3,5 GHz und einem Boost von bis zu 4,89 GHz ist. Darüber hinaus wird diese mobile APU mit einer Radeon 760M-Grafik ausgestattet sein, so dass es sich in diesem Sinne um einen 7640H(S) mit geringerer TDP und Taktfrequenz handelt.

Quelle: Geekbench

Ein schneller Vergleich mit dem Ryzen 5 6600U “Rembrandt-U”-Teil der letzten Generation mit Zen3/RDNA2-Architekturen zeigt, dass der Phoenix-Teil mindestens 27% schneller im Single-Core-Test und 22% schneller im Multi-Core-Test sein wird. Man muss aber auch bedenken, dass hier der geleakte Wert mit dem besten 6600U-Wert verglichen wird, den man auf der Geekbench-Website finden kann. AMD hat die vollständigen Spezifikationen der Ryzen 7040U Serie noch nicht bestätigt, aber man könnte mindestens eine weitere SKU mit 8 Kernen erwarten. Diese CPU wäre definitiv eine der interessantesten “APU”s für Handheld-Konsolen.

Quelle: Geekbench via Wccftech

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eastcoast_pete

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Ja, toll AMD! Was aber überhaupt nicht so schön ist, sind die jetzt eingeräumten Verzögerungen mit denen zumindest Systeme mit den größeren Phoenix APUs deutlich verspätet kommen. Wenn man dann - so wie ich - mit den Kaufplänen für das nächste Ultrabook auf Phoenix gewartet hat, ist das schon sehr enttäuschend! Mein altes Teil (von 2016!) geht nämlich schon deutlich auf dem Zahnfleisch (Keyboard, Akku..), und es wird schon lästig. Ein Ultrabook mit Phoenix und 16 oder 32 GB RAM war da eben der Plan; den werde ich jetzt wohl überdenken müssen.

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Samir Bashir

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