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AMD investiert in Indien: Neues Forschungs- und Entwicklungszentrum für CPUs, GPUs und SOCs

Indien wird immer wieder als der nächste globale „Tech-Hub“ bezeichnet, da die Region zunehmend als wichtiger Standort für Unternehmen angesehen wird. Viele große Technologiefirmen und Startups betonen dies vor allem aufgrund umfangreicher staatlicher Anreize, einer großzügigen Steuerpolitik und vergleichsweise günstiger Arbeitskräfte. Aufgrund dieser Vorteile haben bereits viele Branchenführer begonnen, ihre Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen in Indien einzurichten. Nun ist auch Team Red diesem Trend gefolgt und hat ihr „größtes aller Zeiten“ Forschungs- und Entwicklungszentrum in Bengaluru, Indien, eröffnet.

Bei der Eröffnung waren Vertreter der Regierung sowie Mark Papermaster, der Executive Vice President und CTO von AMD, anwesend. Der Technostar-Campus ist ein Projekt von Team Red, das darauf abzielt, die Halbleiterentwicklung in Indien zu fördern und sich auf die Förderung von Innovationen zur Bereitstellung von „effizienterer Rechenleistung“ für die Kunden zu konzentrieren.

We are pleased to inaugurate our largest global design center in Bengaluru today. This investment strengthens our relationship with India and showcases our confidence in the exceptional engineering talent that the country has to offer. This new design center will help propel technology and product development across the AMD portfolio, fueling the next generation of high performance, adaptive and AI computing solutions for our customers around the world.

–  AMD’s CTO Mark Papermaster

Das Technostar-Zentrum erstreckt sich über ein 500.000 Quadratfuß großes Grundstück und ist damit nicht nur das größte Forschungs- und Entwicklungszentrum von AMD, sondern plant auch, in den nächsten Jahren 3.000 Ingenieure einzustellen, um als Treiber für regionale technologische Entwicklungen zu dienen. Der Campus wird für Fortschritte in den Bereichen CPUs, GPUs, adaptive SoCs und FPGAs sowohl für Personalcomputer als auch für Rechenzentren verantwortlich sein. Darüber hinaus wird das Zentrum einen erheblichen Anteil an Fachleuten und Arbeitskräften aus Indien haben und somit zur „Made in India“-Politik beitragen, die in letzter Zeit großen Anklang gefunden hat.

AMD hat offenbar erkannt, welches Potenzial die indischen Märkte bieten. Aus diesem Grund hat das Unternehmen bereits Partnerschaften mit indischen Telekommunikationsunternehmen geschlossen, um seine Netzwerkkompetenz mithilfe von Xilinx IPs anzubieten.

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Oryzen

Veteran

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Klare Sache. Indien stärken und binden (Ein Ring, sie zu knechten, und alle zu binden) und damit China schwächen. Alles andere sind Scheinargumente. Mit Palantir dann überwachen und Anduril nutzt dann Software und Hardware aus den indischen Auenlanden.
... Aus dem Lande Mordor, wo die Schatten drohen....
PS: Tolkien, mit seiner Erfahrung aus dem zweiten Weltkrieg würde sich im Grabe umdrehen...
Edit: bei Kankra fällt mir die Ursel ein...

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Steffdeff

Urgestein

697 Kommentare 644 Likes

Eigentlich ist damit alles gesagt!
Die Heuschreckenplage fällt aber nicht plötzlich über das Land herein sondern wird angelockt und hofiert. In China sind zwar noch nicht alle Felder abgefressen doch man bekommt zunehmend Konkurrenz durch einheimische Fressfeinde.
Da kommt Indien gerade recht denn Narendra Modi würde sogar mit Sauron persönlich paktieren um sich zu profilieren!
Mit Putin versteht er sich ja auch bestens.
Warum fällt mir da der Name Saruman‘s ein?🤔
Eigentlich ein ganz normaler kapitalistischer Vorgang, Kosten verallgemeinern und Gewinne privatisieren.
Auch Europa lockt die Techgiganten, nur das die Ware Mensch hier nicht zu Discounterpreisen zu haben ist.
Aber es gibt ja noch „Stich“, das leuchtet blau wenn Orks in der Nähe sind.🗡️😃

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Samir Bashir

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