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AMD bestätigt: Pläne für Radeon RX 7800/7700 XT GPUs mit 12VHPWR-Anschluss wurden wieder verworfen

Während eines Interviews mit Club386 gab Scott Herkleman, der die Position des Senior Vice President und General Manager der Graphics Business Unit von AMD innehat, Einblick in die anfänglichen Pläne, die bei AMD verfolgt wurden. Diese Pläne sahen vor, den 12VHWPR-Anschluss in die Designvorlage der RX-7800- und RX-7700-Serie von GPUs zu integrieren. Allerdings kam es zu einer Strategieänderung, infolge derer sich das Unternehmen dagegen entschied, diesen neuartigen Anschluss in das endgültige Produktdesign aufzunehmen.

Herkelman erläuterte die Gründe für die Entscheidung von AMD, die darauf abzielten sicherzustellen, dass die Gaming-Community die Umsetzung des vorgeschlagenen Anschlusses begrüßen würde und Vertrauen in ihn hätte, bevor er zu einem integralen Bestandteil der Produkte würde. Er machte deutlich, dass AMD offen dafür ist, die Möglichkeit einer Wiederaufnahme des 12VHWPR-Anschlusses in zukünftigen Designs zu prüfen, sofern positive Rückmeldungen eine solche Neubetrachtung rechtfertigen.

Im Zusammenhang mit den Schwierigkeiten, mit denen bestimmte Unternehmen in Bezug auf diesen Anschluss konfrontiert waren, wies Herkleman auf die Bedeutung hin, dass diese Unternehmen die Verantwortung für die Bewältigung von nutzerbezogenen Herausforderungen übernehmen. Er zog eine Parallele zur Vorgehensweise von AMD bei der Bewältigung des Vapor-Chamber-Problems innerhalb der Radeon-RX-7900-Serie und unterstrich die Bedeutung einer proaktiven Haltung bei der Lösung von Anliegen.

Club386: Immer noch keine Anzeichen von 12VHPWR auf irgendeiner Radeon-Grafikkarte. Ist dies für Sie ein drängendes Problem?

Scott Herkleman: We specifically, for 7900 Series, and even 7600, we didn’t plan on the new power cable, but 7800 and 7700 did have a plan for it. We removed it, and that was a purposeful removal. You shouldn’t blame end users for issues you have. You should catch and own any problems, just like we did with the vapour-chamber issue. I was all over social media because I felt like it was AMD’s problem and I was going to own it.

Until this power issue is cleaned up and there’s good confidence it’s working correctly for end users, that’s where you’ll start to see us incorporate it into our planning. The ability for someone to say it’s an end-user’s fault is a little strange to AMD and definitely strange to me.

Der 12VHPWR-Anschluss wurde mittlerweile sogar überarbeitet, wobei ein neuartiger Sicherheitsmechanismus zur Versetzung der Sensorsignale eingebaut wurde. Diese Anpassung zielt darauf ab, das Risiko einer Überlastung der Stromversorgung zu minimieren, wenn der Anschluss unsachgemäß eingesteckt wird. Diese Änderung gewährleistet, dass die Grafikkarte die benötigte Leistung effektiv nutzt, nur wenn das Kabel korrekt verbunden ist.

Obwohl es einen Rückgang dokumentierter Fälle von schmelzenden Anschlüssen gegeben hat, bleibt die Herausforderung für bestimmte Unternehmen bestehen, die abgewinkelte Adapter verwenden. Infolgedessen, obwohl das Anliegen nicht vollständig behoben wurde, hat sich die Schwere des Problems im Vergleich zu früheren Fällen verringert.

Quelle: club386

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Penman

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So wie es gelaufen ist, ist es rückblickend eine gute Entscheidung gewesen. Früher oder später wird auch AMD die 450W (+75W) über 3x PCI-E 8-Pin reißen. Es wäre absurd 4 Kabel anschließen zu müssen von daher ist der 12VHWPR irgendwann unumgänglich. Ich würde 24V oder gar 48V bevorzugen um dem wachsenden Energiebedarf und damit Kabelquerschnitt entgegen zu wirken. Aber ich schieße einfach mal in die Luft und behaupte, dass wir das vor ATX 4.0 nicht sehen werden und dann eine lange Übergangsphase herrscht.
Aktuell entwickeln sich ja, dass die 600W über das Mainboard laufen können. Auch eine interessante Lösung.

Dann wird es interessant, wie die ersten GPUs mit mehr als 600W Energiebedarf das Problem angehen.

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DigitalBlizzard

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Der Ansatz ist ein wenig mit dem Klimawandel vergleichbar, wir versuchen den Klimawandel zu stoppen der Erdphysikalisch gar nicht aufzuhalten ist, aber erwecken den Eindruck das EAutos zu fahren und neue Probleme zu schaffen, das unvermeidliche ändern würde, statt unsere Energie darauf zu verwenden bessere Lösungen zu finden mit den Folgen des Unvermeidlichen überleben zu können.

Statt sich gedanken zu machen, wie wir noch mehr Strom in die Karten bekommen, sollte der dringendste Ansatz sein, den Energiebedarf / Leistung maximal zu senken.

Nvidia hat ja erste Schritte bei den RTX 40xx gezeigt, das mehr Leistung auch bei deutlich weniger Verbrauch geht.
Klar ist eine stärkere Stromzufuhr schneller Entwickelt und günstiger vor allem, als ein effizienteres Chiplet, aber der Ansatz ist halt falsch.

Grafikkarten sind in den letzten Jahren einfach nicht wirklich viel effizienter geworden, da liegt das Problem.

Ein Beispiel, zwar kein Optimales, aber ein plakatives, die RTX 4060 Ti 16GB ist auf die FPS Leistung einer 3070 aufgerückt, hat aber gleichzeitig fast 100Watt weniger Energiebedarf, so rum wird ein Schuh draus.

Ich habe daher sofort gewechselt von meiner 3070 oc die mir von der Leistung her zwar völlig reichte, aber zu wenig RAM hatte, und bin auf die 4060Ti 16GB OC, die fast aufs FPS gleichschnell ist, geswitcht . Und die im Vergleich nur 150-165 Watt statt 240-265Watt wie die 3070 schluckt.
ich konnte sogar einen PCIe12V Stecker einsparen, weil jetzt ein 8Pin völlig reicht

Wo Strom fließt, in Hohen Wattzahlen ensteht Hitze und damit neue Probleme, die Versorgung der Karten aufs Board und den PCIe zu verlagern ist ja keine Lösung, damit werden die Boards etc wesentlich teurer und vor allem immer wärmer.

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Penman

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@DigitalBlizzard Ich stimme dir vollkommen zu. Optimieren ist besser. Ich habe mir auch schon Gedanken gemacht, wie diese Chips bald gekühlt werden sollen, weil die Hitze gar nicht schnell genug vom Chip in den Heatspreader und von da aus in den Kühler kommt. Den Lüfter für meinen 5900X lasse ich ganz bewusst mehrere Sekunden gar nicht reagieren, weil sich dadurch nur Unruhe entwickeln würde und Finnen bei kurzen 90°C Spitzen gefühlt keine Wärme abgeben. Zumindest würde ich den Gewinn durch mehr Luft und Lärm nicht mit Belastung meiner Nerven aufwiegen können. :D
Am Ende muss man sich überlegen, was zum erhöhten Strombedarf geführt hat: Überwiegend noch mehr Transistoren. Dagegen gehalten hat die stetig schrumpfende Größe von einzelnen Transistoren. Mit 5 nm ist die 4090 bald auf atomarer Größe angekommen. Da geht wohl nicht mehr so viel. Also können wir nur noch am Aufbau und der Software optimieren.
Ich habe kürzlich mal mit dem HEVC Enkoder meiner 6800 XT gespielt. Unwissenschaftliches Ergebnis: Bei ca halben Strombedarf kodiert sie mindestens 16x schneller als mein 5900X (und weniger Wärmeentwicklung). Ohne jetzt mit Parametern zu spielen möchte ich nur ausdrücken: Ja, mit entsprechender Hardwarebeschleunigung können wir weitermachen. Da wird es interessant, wie die Chiphersteller das anstellen und was sich daraus für die Spiele- und Anwendungsentwicklung ergibt.
Raytracing kann man auch anders entwickeln, aber jetzt haben wir eine Beschleunigung dafür. Ob man noch mehr Dinge auslagern kann? Keine Ahnung. Ich spekuliere in diesem Post schon sehr viel auf Basis von Halbwissen.

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Shama

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@DigitalBlizzard
Was für ein komischer Vergleich.
Das E-Auto entspricht doch nicht der seit Jahrzehnten bewährten Art der Stromversorgung von Grafikkarten. Und letztlich ist der Nvidia Stecker nichts anderes, nur die Ausführung des Steckers macht Probleme, aber die Art der Stromversorgung bleibt gleich. Diese Probleme wollte AMD einfach nicht haben. Was trotzdem nicht bedeutet, dass AMD anderen Lösungen nicht aufgeschlossen sei, oder möglicherweise selber andere Lösungen sucht. Man kann es also eher mit einem M-Auto vergleichen, welches ein völlig neues Zündschloss hat, welches beim Einstecken des Schlüssels Probleme machen kann.

Während das E-Auto beim Thema Klimawandel nur symbolisieren soll, dass wir weiter machen können wie bisher. Anstatt Lösungen zu finden, wie wir unsere Lebensweise so verändern können, dass nicht Wachstum propagiert wird, sondern den Bestand. Also zum Beispiel nicht jedes Jahr ein neues Smartphone. Oder einfach auch mal Produktionen stillstehen. Die individuelle Mobilität so einfach nicht mehr sein kann.

Wir sind nicht fähig einen Klimawandel zu stoppen, aber wir sind fähig eine Klimaveränderung zu produzieren. In 200 Jahren eine Billion Tonnen CO2 in die Atmosphäre zu blasen ist schon ganz ordentlich. Und jetzt gilt es, weniger CO2 in die Atmosphäre zu blasen. Denn selbst wenn wir heute kein CO2 in die Atmosphäre eintragen, könnten wir erst in ~500 Jahren messen, dass von der eine Billion Tonnen CO2 etwas abgebaut wurde.

Und dabei macht es keinen Sinn, sich eine 4060 Ti zu kaufen, anstatt die 3070 zu behalten. Das einzige was du damit gemacht hast, etwas geringe Stromkosten am Jahresende. Denn zuerst hast du durch deine 4060 Ti Neuanschaffung mehr CO2 in die Atmosphäre geblasen, anstatt die 3070 zu behalten. Denn es dauert, bis sich durch den Stromverbrauch der CO2 Verbrauch durch die Produktion und Lieferung einer 4060 Ti egalisiert hat.
Laut CB 60W mehr für die 3070. Also bei 4Std x 365 x 0,40€ = ~35€.

Und weil wir Menschen es nicht begreifen, werden noch ganz andere Lösungen den Menschen heimsuchen.

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LEIV

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Der Autovergleich wäre natürlich lustig, wenn es da auch so gehen würde mit kleinerem Fertigungsprozess
Also alle Autos um die Hälfte schrumpfen bei gleicher Motorleistung sollte auch in höherer Geschwindigkeit resultieren

Oder man stellt halt auf Elektro um, dann kann man den Status quo mehr oder weniger erhalten, wenn man Umweltfreundlich den Strom ran und gespeichert bekommt

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DigitalBlizzard

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Nö, musst es so sehen

Das E Auto wird als Problemlöser angepriesen, nur es löst das eigentliche Problem gar nicht.
Genauso ist es mit 12VHPWR Steckern, da liegt das Problem im zu hohen Kartenverbrauch.

Und die Anschaffung 4060TI 16 GB löst in meinem Fall gleich drei Probleme auf einmal,

1. Die 3070OC war zu laut, die 4060ti ist nahezu unhörbar unter Last
2. Die 3070 hatte zu wenig RAM, die 4060Ti hat doppelt so viel
3. Die 3070OC hat unter Gaming Last bis zu 267 Watt gezogen, die 4060Ti zieht unter gleicher Last 163 Watt

Und das bei gleichen FPS

Wenn ich mal davon ausgehen, dass die Grafik bei mir in der Woche ca 20 Stunden unter Last läuft, sind das im Jahr ca 1000 Stunden, macht eine Ersparnis von 100 kWh pro Jahr also rund 40€ , für die 4060ti habe ich 530€ bezahlt, für die 3070oc habe ich 490€ bekommen, das heißt nach höchstens einem Jahr hat sich bereits finanziell amortisiert.

In der Zwischenzeit genieße ich eine leisere und kühlere Karte mit doppelt so viel RAM

Der VRAM war mein eigentliches Problem, was ich gelöst habe und dabei noch andere positive Aspekte mitgenommen habe.

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DigitalBlizzard

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Die Umweltbilanz und die Kosten eines E Autos stellen sich als deutlich schlechter heraus als bei Dieseln z.B.
Sogar die akustische Umweltbelastung ist beim E Auto höher

Beispiel, unser Jaguar XF Diesel mit 240PS stößt pro Jahr 1,9T CO2 aus auf rund 10000km, der Mercedes EQC meines Bruders kommt auf 2,4T bei 10000km, weil er nicht von der Solarzelle gespeist wird, dazu ist er im Unterhalt deutlich teurer, und Akkus sowie die generelle Herstellunsgs und Rohstoffproblematik und Akkus machen das E Fahrzeug dadurch zur größeren Umweltsau.

E Autos sind Augenwischerei, denn die Energie um unseren Bedarf zu decken, wenn nur 40% der Kraftfahrzeuge in D rein elektrisch wären, haben wir gar nicht.

Erstmal müsste ausreichend grüner Strom her, das wird in den nächsten 10 Jahren nicht der Fall sein.

Bis dahin ist es was fürs Öko Gewissen weniger Einzelner die ihren Strom selbst dafür produzieren und ihren Bedarf abdecken.
Und Solarzellen und Speicher sind auch nicht gerade umweltfreundlich in der Herstellung und Rohstoff, sowie Energiebedarf.

Ein E Auto ist keine Problemlösung, sondern eine Umverlagerung des Problems und Green washing.
Und eine bombastische neue Einnahmequelle für die KFZ Industrie.
Und die E Auto Nutzer fahren zum größten Teil ja keine Renault Twizzys, sondern zum größten Teil die schweren großen Modelle, und da kommt das Problem mit Mikroplastik und Feinstaub durch die deutlich höhere Reifenabnutzung auch noch dazu.
Während mein Jaguar XF mit einem Reifensatz gute 40.000km hinkommt, hat der EQC nach 20-25000 quasi die Karkasse sichtbar.
Und Reifen werden auch nicht aus Gras hergestellt.

Wer also glaubt, das sein E Auto der Umwelt zuträglich ist, der irrt, das ist noch lange nicht soweit, da braucht es auch Alternativen, vor allem bezüglich Nutzungseinschränkungen durch Ladezeiten und Reichweiten.
Für Kurzstreckenpendler mit bestehender eigener grüner Stromversorgung ist das alles ok, mal abgesehen von dem Akkumüllberg der uns ins Haus steht, Sondermüll noch und nöcher.
Erst wenn Wasserstofftechnik effizient und ausreichend verfügbar genug ist, kann man wirklich grüner fahren.
Bis dahin würde ich auch heute schon eher einen Toyota Mirai 2 kaufen statt eines VW ID irgendwas.
Das wissen auch die Hersteller, deswegen haben alle großen Hersteller längst wieder die Forschung die Wasserstoffmodelle aufgenommen und investieren da richtig Geld, auch die Zulieferer wie Bosch haben längst Techniken in der Mache.
Bei Schiffen und Flugzeugen wäre es nochmal wichtiger schnell umstellen zu können.

Ein Schiff könnte seine Energie auf See sauber selbst erzeugen mit Wasserstoffgeneratoren, Brennstoffzellen und Flettner Rotoren, ganz ohne Schweröl etc.

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DigitalBlizzard

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LEIV

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brauchst nicht jedes mal nen kompletten Roman schreiben, hab doch sogar selbst geschrieben

deshalb muss daran ja noch weiter geforscht werden

Abgesehen davon ist das Konzept "weiter so" bei einer endlichen (und nicht klimaförderlichen) Ressource auch fragwürdig

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DigitalBlizzard

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Ja, und jetzt die Frage, warum wird die Kohle in die Entwicklung Akkus, Speichern, effizienz von E Autos usw gesteckt, wenn man weiß, dass auch hier die unmenge an Rohstoffen, Sondermüll, Energieaufwand usw gar nicht langfristig zu decken wäre!?

Warum wird nicht direkt die Forschungsenergie auf Wasserstoff gebündelt, einen Energieträger der effizienter ist als alle Fossilen, unendlich vorhanden ist, emissionsfrei herstellbar und dessen Hersetllung und Nutzung nur einen Bruchteil der Ressourcen benötigen würde.

Erste hocheffiziente Wasserstofferzeuger schaffen es bereits auf 35-40kw Strom 1 kg Wasserstoff zu erzeugen, die ersten Prototypen hocheffizienter Brennstoffzellen generieren einen Wirkungsgrad von über 85% und könnten aus 1 kg Wasserstoff bis zu 63kw Strom erzeugen

Da braucht es aber Forschung und Gelder bis zur Serienreife, die stecken wir lieber in Akkuforschung, weil die JETZT bare Münze bringt.

Ein großes Auto ( Kombi / SUV ) mit 6kg Wasserstofftank, hocheffizienter Brennstoffzellen und einem e Motor mit hohem Wirkungsgrad >80% könnte als Wasserstoffhybrid also 360kw aus der Tankfüllung erzeugen und durch das geringere Fahzeuggewicht, da nur noch ein kleiner Pufferakku benötigt wird, bis zu 1500km mit einer Füllung fahren.

Das ohne Emissionen, außer reinem Wasser.
Die heute noch hohen Wasserstoffpreise würden durch bessere Herstellungsverfahren auch viel billiger und nicht mehr 12-15€ pro kg kosten

Aber selbst bei 15€ pro Kilo wären bei 6Kilo auf 1500km kein anderes Fahrzeug günstiger.
Und die Technik ist optimierbar, dazu fehlt nur der Wille und das Invest, weil sich im Moment mit Resteverwertung und E Autos ohne große Forschungskosten erst mal mehr verdienen lässt.
Geht ums Geschäft, nicht um Sinn und Notwendigkeit.
Erst wenn das E Auto dann in ein paar jahren wieder durch ist, sich die Industrie die Taschen damit voll gemacht hat, wie bei allen anderen Versuchen der letzten Jahrzehnte vorher auch, wird dann schnell umgeschwenkt und erst dann langsam an der Wasserstoffeffizienz geforscht, weil sie dann ja parallel auch die kassen klingeln lässt.

Es gibt langfristig gar keine Alternative, weil wir gar nicht die Flächen und Transportkapazitäten per Leitungen haben oder irgendwann haben könnten um den immer höheren Energiebedarf langfristig auch per Windkraft oder Solarenergie zu decken, obendrein sind diese auch Wetter und Klimaabhängig und benötigen entsprechend hohe Speicherkapazitäten.
Mit Wasserstoff könnte man viel Strom sauber und punktuell dort herstellen, wo er benötigt wird, ohne riesen Speicher und Trassen

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LEIV

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Da fragst den falschen, bin für beide Technologien offen, Wasserstoff wäre mir persönlich auch lieber, dann wäre mein Job noch bis nach 2035 auf jeden Fall gesichert

Frage mich ja auch, warum man mit der ganzen Solarenergie mittags nicht Wasserstoff ohne Ende produziert, aber wir schweifen etwas vom Thema ab

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DigitalBlizzard

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Jap, genau das wäre es, Effizienz Wasserstofferzeugung und Umwandlung/ Brennstoffzellen zumindest auf ein gleiches Niveau bringen 1:1, 60kw Strom in 2 kW Wasserstoff und wenn kein Wind weht oder Sonne weg ist, den Wasserstoff verlustfrei oder am besten mit Effizienzzuwachs zurück in Strom.
Haste auch gleich Wärmeerzeugung dabei,

2025 kommt das erste Solarmodul in Serie das direkt selbst Wasserstoff produzieren kann, packst aufs Dach, Brennstoffzellen Energieanlage statt Wärmepumpe oder sowas in den Keller, fertig ist der Lack.

Sauber und hochwirksam

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bitracer

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Ih frage mich schon seitdem ich das erste mal davon gelesen habe, warum es ausgerechnet diese Winzig-Lösung an Steckerverbindung und Buchse geworden sind? 600Watt über einen noch einmal geschrumpften Connector? Warum? Das lädt doch direkt zum Sparen an den Kabeln ein, wenn man sie kaum unterbringen kann!?
Die noch nicht standardisierte Version bei nvidia's Ampere-Generation war ja noch witzig (Danke hier an Igor für die treffende Bezeichnung): "Oberleitungs-Bus". Und WEIL dieser eben senkrecht und angewinkelt ausgeführt war, konnte man sogar das Adapterkabel auch in engen Gehäusen "sicher" anbringen und verlegen ohne viel Raum für grobe Fehler.

Und mit der 40er Serie? einfach direkt und orthogonal zur Gehäuseseite draufgelötet... ...stand das so im inzwischen vereinbarten Standard drin oder wollten sie sich unbedingt beweisen, daß sie es auch schön dämlich bauen können?

Egal, ich freue mich, daß dieser Blödsinn noch nicht zur Zwangsmaßnahme wurde, auch wenn ich die Motive hinter der Einführung einer neuen Steckerverbindung nachvollziehen kann: ein klarer Schlußstrich unter den Wildwuchs bei bisherigen Netzteilen, ihren elektrischen Fähigkeiten und dem teils abenteuerlich ausgeführten Kabel-Durcheinander ziehen und dem Endanwender/PC-Integrator die Handhabung vereinfachen. Nur irgendwie ist auf dem Weg dahin das letztere wohl der Optik zum Opfer gefallen - scheinbar mußte es unbedingt kleiner und weniger auftragend ausfallen??

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Silbersturm

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Wie schrieb bereits jemand weiter oben:
"eine weitere bombastische Einnahmequelle für die Autobauer".

Und NUR darum geht es und DAS ist die Antwort..... Leider

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DigitalBlizzard

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Ja , ich schrieb das mit der bombastischen Einnahmequelle.
Es ging bei solchen Themen noch NIE darum wirklich eine langfristig tragbare und gute Lösung zu finden.
Sondern erst einmal mit so geringem Aufwand und Kosten, wie irgendwie möglich eine vermeintliche Alternative zu präsentieren, die sich schnell in Umsatz und Gewinne umwandeln lässt, ohne vorher viel Geld in Forschung und Entwicklung stecken zu müssen.

Das diese Lösungen dann das Problem nicht lösen, sondern maximal verlagern ist zwar Fakt, aber Fakten kann man mit dem richtigen Marketing ja auch in " alternative Fakten" verwandeln.
Heutzutage ist gesunder Menschenverstand nicht gefragt, Wissen heißt heute Google, und die vermeintlichen Fakten sind nicht die Tatsachen, sondern die, die man durch die geschickte und schnelle Verbreitung von Aussagen unters Volk bringen kann und die alle glauben.
Und bestätigt wird das dann von Google auf irgendwelchen Seiten, die genau die gewünschten "Fakten" zur Massenmeinung machen.
Hirn auf Sparflamme und einfach der Masse folgen, da klingeln die Kassen heute, und in 5-10 Jahren, wenn auch der Letzte kapiert hat, dass die Fakten doch nicht so ganz zutreffend waren, spielen wir mit Neuen Ideen und neuen "alternativen Fakten" das ganze Spiel von vorne.

Wichtig ist, der Aktionär bleibt im Boot, auf dem Papier stimmen die Zahlen, und das Spiel muss wiederholbar sein.
Und die dann neuen zusätzlichen Probleme, die unsere vorherigen "Problemlösungen" dann noch on Top neu geschaffen haben, bergen ja auch wieder Potenzial für noch mehr Umsatz.

Credo: denk nie weiter, als Du mit einem 50kg Akkupack auf dem Rücken aus dem Stand springen kannst.
Denken ist halt gefährlich, da könnten einem Dinge auffallen, die einem nicht gefallen, also lassen wir doch das Denken besser.

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Staarfury

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Mal abgesehen davon, dass kW eine Leistungsangabe und keine Energiemenge (das wäre kWh) ist, solltest du dich bei solchen Zahlen schon mal fragen, wieso man mit den 63 "kW" Strom aus der hocheffizienten Brennstoffzelle nicht gleich wieder den hocheffizienten Wasserstofferzeuger antreibt, damit 1.5-1.8kg Wasserstoff erzeugt, aus denen die hocheffiziente Brennstoffzelle dann wieder 95-110 kW Strom generiert, womit man ja dann schon wieder fast 3kg Wasserstoff erzeugen könnte...

Fazit: Guck nochmal in deine Quellen. Und wenn das so wirklich dort steht, such dir bessere Quellen.

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DigitalBlizzard

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Ich habe eine ganz spezielle Quelle, meinen Neffen, der Schreibt gerade seine Doktorarbeit in Energie Und Umwelttechnik, und die forschen zusammen mit verschiedenen Instituten wie Helmholtz, Fraunhofer, Kopernikus Projekte usw und Finanziers wie Bosch, Thyssenkrupp etc genau an solchen Techniken.

Der Stand heute ist, das es gelungen ist mit einem Energieaufwand von 35-40 kW ca 1kg Wasserstoff zu gewinnen.
Die ersten Brennstoffzellen in den Forschungsbereichen erreichen einen Effizienzgrad von 98% und könnten nach entsprechender Weiterentwicklung bereits in 3-4 Jahren aus 1Kg Wasserstoff um 50-55 KW Strom erzeugt werden kann.
Wichtig sind nur die Optimierung der Wirkungsgrade an allen Enden, Lagerverlust etc reduzieren, und die benötigte Energie für die Lagerung reduzieren, dann ist das Perpetuum Mobile möglich.

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Staarfury

Veteran

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Dann frag doch einfach mal deinen Neffen, woher die zusätzliche Energie (oder das Material) kommt.

Wir reden hier nicht von einer Wärmepumpe, die mit 1kWh elektrischer Energie 3-4 kWh thermischer Energie von einem Reservoir in ein anderes bewegen kann, sondern von einem grundlegenden Verstoss gegen den Energieerhaltungssatz.

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DigitalBlizzard

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Kann ich ihn gerne fragen, aber im Prinzip wäre es auch wurscht, wenn die Effizienz geringer wäre, selbst bei einem sehr guten E Auto habe ich heute 13-28% Ladeverlust, der Wirkungsgrad ist ebenfalls weit entfernt von Optimal und bei fossilen Energieträgern ist er nich viel schlechter.

Es gibt dauerhaft gar keine Alternative zum Wasserstoff, weil es weder die Ressourcen zur Herstellung von Akkus, Solaranlagen noch die Speicherkapazitäten, Trassen, Flächen etc jemals geben kann, die wir benötigen würden, würde die gesamte weltweite Mobilität zu Lande, Wasser und in der Luft per elektrischem Strom abzuwickeln.
Mal abgesehen von Wärmepumpen, und Industrie sowie Privatverbrauchern.
Die Kernfusion grundlegend revolutionieren oder Wasserstoff.

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Samir Bashir

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